Wie lang ist die Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart?

Zahlen, bitte!

„Auf knapp hundert Kilometern jagt der ICE hier durch Tunnel und über Brücken nach Stuttgart.“

Wie lang ist die Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart?

→ Eine der ersten Schnellfahrstrecken Deutschlands in Zahlen.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Die Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart ist knapp 99 Kilometer lang. Sie wurde von 1976 bis 1991 gebaut und ist für bis zu 280 km/h zugelassen.

Zwischen Mannheim und Stuttgart liegt eine der ersten Schnellfahrstrecken Deutschlands.

Sie wurde zeitgleich mit der Strecke Hannover–Würzburg gebaut.

Ihre Zahlen zeigen, wie aufwendig der Bau war.

Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart (1991 fertiggestellt), Brücke über
Foto: qwesy qwesy, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Die Strecke in Zahlen

99 km

Streckenlänge

Mannheim bis Stuttgart-Zuffenhausen

15

Tunnel

dazu mehr als 90 Brücken

280 km/h

zugelassene Geschwindigkeit

für Fernzüge

Die Gesamtkosten lagen bei 4,336 Milliarden D-Mark, rund 2,2 Milliarden Euro.

Knapp hundert Kilometer

Die Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart ist knapp 99 Kilometer lang.

Sie verbindet Mannheim mit Stuttgart-Zuffenhausen.

Von dort ist es nur noch ein kurzes Stück bis zum Stuttgarter Hauptbahnhof.

Die Strecke hat die Reisezeit zwischen beiden Städten deutlich verkürzt.

Eisenbahnbrücke über die Enz für die Schnellfahrstrecke Stuttgart Mannhe
Foto: qwesy qwesy, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Eine der ersten

Gebaut wurde die Strecke von 1976 bis 1991.

Sie war eines der beiden ersten großen Neubauprojekte der Deutschen Bundesbahn für den Fernverkehr.

Das andere war die Strecke Hannover–Würzburg.

Mit beiden begann in Deutschland das Zeitalter der Schnellfahrstrecken.

Gut zu wissen

Die Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart ist knapp 99 Kilometer lang, wurde von 1976 bis 1991 gebaut und ist für bis zu 280 km/h zugelassen.

Sie hat 15 Tunnel und mehr als 90 Brücken, darunter den 5380 Meter langen Pfingstbergtunnel. Die Kosten lagen bei 4,336 Milliarden D-Mark.

Tunnel und Brücken

Die Strecke besitzt 15 Tunnel.

Dazu kommen mehr als 90 Brücken.

So konnten Hügel und Täler ohne große Steigungen überwunden werden.

Die Trasse bleibt dadurch gerade und flach.

Der Pfingstbergtunnel

Gleich hinter Mannheim taucht die Strecke in den Pfingstbergtunnel ein.

Er ist 5380 Meter lang.

Er führt die Züge aus dem Stadtgebiet von Mannheim heraus.

Danach geht es mit hohem Tempo Richtung Süden.

280 km/h und mehr als ICE

Die Strecke ist für bis zu 280 Kilometer pro Stunde zugelassen.

Sie gehört heute der DB InfraGO.

Neben Fernzügen fahren hier auch Regionalzüge und Güterzüge.

So wird die Strecke vielseitig genutzt.

Was sie gekostet hat

Die Gesamtkosten lagen bei 4,336 Milliarden D-Mark.

Das entspricht rund 2,2 Milliarden Euro zum Preisstand von 1994.

Ein großer Teil floss in Tunnel und Brücken.

Heute wäre ein solcher Bau deutlich teurer.

Mehr Platz auf den alten Strecken

Mit der neuen Strecke wurden auch die älteren Bahnen entlastet.

Dort bleibt nun mehr Raum für Nah- und Güterverkehr.

Das verbessert den Betrieb in der ganzen Region.

So nützt eine Schnellfahrstrecke nicht nur den schnellen Zügen.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist

Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.

Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.

Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.

Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.

Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.

Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Strecke Mannheim–Stuttgart?
Knapp 99 Kilometer.
Wann wurde sie gebaut?
Von 1976 bis 1991.
Wie viele Tunnel hat sie?
15 Tunnel, dazu mehr als 90 Brücken.
Wie schnell dürfen Züge fahren?
Bis zu 280 km/h.
Fahren dort auch Güterzüge?
Ja, neben Fern- und Regionalzügen auch Güterzüge.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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