Zahlen, bitte!
„Wo sich früher Züge mühsam die Geislinger Steige hinaufquälten, fährt der ICE heute durch Tunnel über die Alb.“
Wie lang ist die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm?
→ Die Strecke über die Schwäbische Alb in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm ist 59,6 Kilometer lang. Mehr als die Hälfte davon liegt in Tunneln, und seit Dezember 2022 fahren hier Züge mit bis zu 250 km/h.
Zwischen Stuttgart und Ulm liegt die Schwäbische Alb.
Lange war sie für die Bahn ein schwieriges Hindernis.
Eine neue Strecke hat das geändert.

Die Strecke in Zahlen
59,6 km
Streckenlänge
Wendlingen bis Ulm
30,2 km
im Tunnel
gut die Hälfte der Strecke
250 km/h
Höchstgeschwindigkeit
seit Dezember 2022
Die Kosten wurden 2022 mit 3,99 Milliarden Euro angegeben.
Knapp 60 Kilometer
Die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm ist 59,6 Kilometer lang.
Sie überquert die Schwäbische Alb.
Zusammen mit dem Abschnitt Stuttgart–Wendlingen, der noch im Bau ist, werden es 84,8 Kilometer.
Beide Teile gehören zum Bahnprojekt Stuttgart–Ulm.

Mehr als die Hälfte unter der Erde
Rund 30,2 Kilometer der Strecke liegen in Tunneln.
Das sind gut 50 Prozent der gesamten Länge.
Nur so ließ sich die Alb mit sanften Steigungen überwinden.
Dazwischen führen hohe Brücken über tiefe Täler.
Gut zu wissen
Die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm ist 59,6 Kilometer lang, davon liegen 30,2 Kilometer in Tunneln. Seit Dezember 2022 fahren hier Züge mit bis zu 250 km/h.
Die Strecke ersetzt für den Fernverkehr die Geislinger Steige, auf der nur 70 km/h möglich waren. Die Kosten wurden 2022 mit 3,99 Milliarden Euro angegeben.
Seit Dezember 2022
Die Strecke ist seit Dezember 2022 in Betrieb.
Seitdem fahren die Fernzüge nicht mehr über die alte Geislinger Steige.
Dort waren wegen enger Kurven nur 70 Kilometer pro Stunde möglich.
Auf der neuen Strecke sind es bis zu 250 Kilometer pro Stunde.
Der Albvorlandtunnel
Gleich zu Beginn tritt die Strecke in den Albvorlandtunnel ein.
Er ist rund 8,2 Kilometer lang.
Danach folgt der Boßlertunnel, der die Züge auf die Albhochfläche bringt.
Diese Tunnel gehören zu den längsten in Baden-Württemberg.
Die Filstalbrücke
Zwischen zwei Tunneln überspannt die Strecke das Filstal.
Die Filstalbrücke gehört zu den höchsten Eisenbahnbrücken Deutschlands.
Züge fahren hier in großer Höhe über das Tal.
Nach wenigen Sekunden verschwinden sie wieder im Berg.
Was sie gekostet hat
Die Kosten des Projekts wurden im Jahr 2022 mit 3,99 Milliarden Euro angegeben.
Ein großer Teil floss in die langen Tunnel.
Dafür ist die Fahrt zwischen Stuttgart und Ulm deutlich schneller geworden.
Auch die Region auf der Alb profitiert von neuen Verbindungen.
Ein neuer Bahnhof auf der Alb
Mit der Strecke entstand auch ein neuer Bahnhof in Merklingen.
Er liegt mitten auf der Schwäbischen Alb.
Regionalzüge verbinden die Alb nun schneller mit Ulm und Stuttgart.
So nützt die Schnellfahrstrecke auch den Menschen vor Ort.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
