Ortstermin
„Hinter dem Bahnhof glitzert ein See, und über den Dächern ragen die Türme einer gewaltigen Backsteinkirche auf.“
Der Bahnhof Prenzlau, Tor zur Uckermark
→ Ein Ortstermin in der Uckermark.
Lesezeit: 9 Minuten · Schalter: Ortstermin
Kurz gesagt
Der Bahnhof Prenzlau wird von Regional- und Fernzügen bedient und täglich von etwa 2000 Fahrgästen genutzt. Prenzlau ist die Kreisstadt der Uckermark im Norden Brandenburgs.
Im Norden Brandenburgs, am Ufer des Unteruckersees, liegt die Stadt Prenzlau.
Sie ist der historische Hauptort der Uckermark.
Ihr Bahnhof verbindet die weite, stille Landschaft mit Berlin und der Ostsee.

Ein Halt für Fernzüge
Der Bahnhof Prenzlau wird von Regionalzügen und Fernzügen bedient.
Etwa 2000 Fahrgäste nutzen ihn an einem Tag.
Er hat einen Hausbahnsteig und einen Mittelbahnsteig mit zusammen drei Gleisen.
Für die ganze Region ist er ein wichtiger Anschluss.

Zwischen Berlin und der Ostsee
Prenzlau liegt an der Strecke von Angermünde nach Stralsund.
Richtung Süden geht es nach Berlin, Richtung Norden an die Küste.
Viele Urlauber fahren auf dem Weg nach Rügen hier durch.
Für Pendler ist die Verbindung in die Hauptstadt besonders wichtig.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Prenzlau wird von Regional- und Fernzügen bedient und täglich von etwa 2000 Fahrgästen genutzt. Er hat einen Haus- und einen Mittelbahnsteig mit drei Gleisen.
Prenzlau gehörte im Mittelalter zu den vier größten Städten der Mark Brandenburg. Die Marienkirche gilt als erste Hallenkirche östlich der Elbe, von der Stadtmauer sind 1416 Meter erhalten.
Einst eine der großen Städte
Im Mittelalter gehörte Prenzlau zu den vier größten Städten der Mark Brandenburg.
Nur Berlin-Cölln, Frankfurt an der Oder und Stendal spielten in derselben Liga.
Davon erzählen bis heute Kirchen, Tore und Mauern.
Die Stadt war reich und selbstbewusst.

Die Marienkirche
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Marienkirche.
Ihr Bau begann bald nach dem Jahr 1235.
Sie gilt als erste Hallenkirche östlich der Elbe.
Ihre Backsteintürme sind schon von Weitem zu sehen.

Ein König in der Kirche
Die Marienkirche erlebte auch große Geschichte.
Im Dezember 1632 lag hier der Leichnam des schwedischen Königs Gustav II. Adolf.
Er war im Dreißigjährigen Krieg gefallen.
Sein Leichnam wurde auf dem Weg nach Schweden durch die Stadt gebracht.

Die Stadtmauer
Prenzlau war einst von einer starken Mauer umgeben.
Knapp die Hälfte davon ist erhalten, auf einer Länge von 1416 Metern.
Tore und Türme erinnern an die alte Wehrhaftigkeit.
Ein Rundgang an der Mauer entlang lohnt sich.

Am Unteruckersee
Direkt an der Stadt liegt der Unteruckersee.
Im Sommer wird hier gebadet, gesegelt und gepaddelt.
Uferwege laden zu Spaziergängen ein.
Rund um die Stadt erstreckt sich die hügelige Landschaft der Uckermark.

Ankommen in der Uckermark
Wer in Prenzlau aussteigt, ist schnell im Zentrum.
Kirche, Mauer und See liegen nah beieinander.
Die Uckermark lädt mit ihren Feldern und Seen zum Radfahren ein.
So beginnt hier ein ruhiger Ausflug in den Norden Brandenburgs.


Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Häufige Fragen
Welche Züge halten in Prenzlau?
Wie viele Menschen nutzen den Bahnhof?
Was ist das Wahrzeichen der Stadt?
Wie viel ist von der Stadtmauer erhalten?
Was geschah 1632 in Prenzlau?
Weiterfahrt
→ Ortstermin Neubrandenburg: Bahnhof der Stadt der vier Tore – weiter Richtung Berlin
