Wie lang ist der Tauerntunnel der Eisenbahn?

Zahlen, bitte!

„In diesem Tunnel fährt man mit dem Auto, aber auf einem Zug.“

Wie lang ist der Tauerntunnel der Eisenbahn?

→ Ein Tunnel in Zahlen.

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Kurz gesagt

Der Tauerntunnel ist heute 8371 Meter lang. Früher waren es 8550 Meter, bis ein Stück beim Umbau freigelegt wurde.

In Österreich trennen die Hohen Tauern das Land Salzburg von Kärnten.

Seit über hundert Jahren führt eine Eisenbahn durch diesen Gebirgskamm.

Ihr Tunnel hat eine besondere Geschichte, und er wurde sogar kürzer.

Bahnhof Böckstein 5
Foto: Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

8371 m

heutige Länge

früher 8550 m

1226 m

Scheitelpunkt

über der Adria

12 Minuten

Autoschleuse

Fahrzeit durch den Tunnel

Gebaut von 1901 bis 1909, elektrifiziert im Jahr 1925.

8371 Meter unter den Tauern

Der Tauerntunnel ist heute 8371 Meter lang.

Er verbindet Böckstein im Gasteinertal im Land Salzburg mit Mallnitz in Kärnten.

Er unterquert dabei den Alpenhauptkamm.

Genau über ihm liegt die 2832 Meter hohe Gamskarlspitze.

Bahnhof Böckstein 6
Foto: Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ein Tunnel, der kürzer wurde

Ursprünglich war der Tunnel 8550 Meter lang.

Bei umfangreichen Umbauarbeiten, die 2004 abgeschlossen wurden, wurde ein Teil bei Böckstein freigelegt.

Dadurch verkürzte sich der Tunnel um 179 Meter.

Das alte Nordportal steht heute als Denkmal neben der neuen Trasse.

Gut zu wissen

Der Tauerntunnel verbindet Böckstein und Mallnitz und ist heute 8371 Meter lang, früher waren es 8550 Meter. Sein Scheitelpunkt liegt auf 1226 Metern.

Gebaut wurde er von 1901 bis 1909, 1925 wurde er elektrifiziert. Seit 1920 werden Autos auf Zügen hindurchgefahren, die Fahrt dauert etwa zwölf Minuten.

Gerade und zweigleisig

Der Tunnel verläuft völlig gerade.

Er war von Anfang an zweigleisig gebaut.

Sein höchster Punkt liegt auf 1226 Metern über der Adria.

Damit ist er ein klassischer Scheiteltunnel.

Gebaut von 1901 bis 1909

Der Bau begann im Jahr 1901 und dauerte bis 1909.

Die Baufirma Redlich und Berger führte die Arbeiten aus.

Viele Wanderarbeiter aus Slowenien, Kroatien, Bosnien und Makedonien arbeiteten im Berg.

Der Bau galt als technisch sehr anspruchsvoll.

Elektrisch seit 1925

Im Jahr 1925 wurde die Strecke durch den Tunnel elektrifiziert.

Damit endete der Dampfbetrieb im langen Tunnel.

Für Lokführer und Reisende war das eine große Erleichterung.

Rauch und Hitze im Tunnel gehörten der Vergangenheit an.

Autos auf dem Zug seit 1920

Seit 1920 werden Autos durch den Tauerntunnel transportiert.

Daraus entwickelte sich die sogenannte Tauernschleuse.

Die Fahrzeuge fahren auf Waggons und reisen so durch den Berg.

Die Fahrzeit beträgt etwa zwölf Minuten.

Die Tauernbahn

Der Tunnel ist das Herz der Tauernbahn.

Sie verbindet Salzburg mit Kärnten und weiter mit Italien und Slowenien.

Sie gehört zu den großen Alpenbahnen Österreichs.

Auf ihr fahren Fernzüge, Nahverkehrszüge und Güterzüge.

Mehr Sicherheit im Tunnel

Die Umbauten, die 2004 endeten, dienten vor allem der Sicherheit.

Dabei wurde auch ein Kurvenradius verbessert.

Ein Tunnel aus der Zeit um 1900 muss heute ganz andere Anforderungen erfüllen.

Deshalb wird er immer wieder erneuert.

Ein Denkmal am Portal

Das alte Nordportal bei Böckstein ist erhalten geblieben.

Es erinnert an die Ingenieurskunst der Zeit um 1900.

Daneben verläuft heute die neue Trasse in den Berg.

So sieht man Alt und Neu direkt nebeneinander.

Zwischen Gastein und Mallnitz

Im Norden liegt das Gasteinertal mit seinen bekannten Kurorten.

Im Süden liegt Mallnitz in einem Seitental des Mölltals.

Beide Orte sind beliebte Ziele für Wanderer und Skifahrer.

Die Bahn verbindet sie in wenigen Minuten.

Über hundert Jahre alt

Der Tauerntunnel ist inzwischen über hundert Jahre in Betrieb.

Er hat Kriege, Modernisierungen und den Wechsel vom Dampf zum Strom erlebt.

Bis heute ist er eine wichtige Verbindung durch die Alpen.

Das zeigt, wie gut die Bauleute von damals gearbeitet haben.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Häufige Fragen

Wie lang ist der Tauerntunnel?
Heute 8371 Meter.
Warum wurde er kürzer?
Beim Umbau bis 2004 wurde ein Stück bei Böckstein freigelegt, er verlor 179 Meter.
Wann wurde er gebaut?
Von 1901 bis 1909.
Kann man mit dem Auto hindurch?
Ja, auf einem Autozug, die Fahrt dauert etwa zwölf Minuten.
Wie hoch liegt der Scheitelpunkt?
Auf 1226 Metern.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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