Die Ybbstalbahn: Eine Schmalspurbahn zwischen Radweg und Museumsbahn

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Die Ybbstalbahn: Eine Schmalspurbahn zwischen Radweg und Museumsbahn

Die 71 Kilometer lange Ybbstalbahn verband Waidhofen an der Ybbs mit Kienberg-Gaming, am 11. Dezember 2010 endete der ÖBB-Betrieb. Die Talstrecke ist heute Radweg, nur die Bergstrecke fährt als Museumsbahn.

Karte der Ybbstalbahn mit Talstrecke, Bergstrecke und der Zweigstrecke nach Ybbsitz.
Karte der Ybbstalbahn mit Talstrecke, Bergstrecke und der Zweigstrecke nach Ybbsitz. Foto: Maximilian Dörrbecker ( Chumwa ), CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Kurz erklärt
1896
Erster Abschnitt eröffnet
1898
Bis Kienberg-Gaming
1988
Bergstrecke eingestellt
2010
Ende des ÖBB-Betriebs

Lage: Mostviertel in Niederösterreich, Ybbstal zwischen Waidhofen an der Ybbs und Lunz am See, Bergstrecke bis Kienberg-Gaming. Status: Talstrecke stillgelegt, Gleise größtenteils abgebaut, nur ein kurzes Stück in Waidhofen fährt als Citybahn. Die Bergstrecke ist eine Museumsbahn, kein toter Bahnhof. Heute: Der Ybbstalradweg folgt streckenweise der Trasse. Gleise und Bahngelände der Museumsbahn werden nicht betreten, Besichtigung von der Straße oder im Museumszug.

Die Ybbstalbahn war eine Schmalspurbahn mit 760 Millimetern Spurweite im niederösterreichischen Mostviertel.

Ihre Stammstrecke folgte dem Tal der Ybbs von Waidhofen an der Ybbs bis nach Lunz am See, wo die Bergstrecke nach Kienberg-Gaming begann.

In Gstadt zweigte eine Stichstrecke nach Ybbsitz ab.

Am 11. Dezember 2010 endete der ÖBB-Betrieb, am Tag darauf übernahm das Land Niederösterreich die Infrastruktur.

Dieser Beitrag behandelt vor allem die stillgelegte Talstrecke mit ihren Halten, die Bergstrecke zwischen Kienberg-Gaming und Lunz fährt dagegen als Museumsbahn weiter.

Freie Fotos aus der Betriebszeit stammen vor allem aus den 1990er Jahren, ältere Bilder gibt es nur von der Bergstrecke.

Warum eine Schmalspurbahn?

Schon um 1870 war eine normalspurige Bahn von Pöchlarn über Kienberg-Gaming nach Lunz am See geplant, die später bis Hieflau reichen sollte.

Der Börsenkrach von 1873 beendete dieses Projekt, und von der Strecke entstand nur die 1877 eröffnete Erlauftalbahn.

In den 1880er Jahren strebten Vertreter des Ybbstales erneut den Bau einer Lokalbahn an, doch erst 1893 waren die zähen Verhandlungen mit den Ministerien abgeschlossen.

Der Reichsrat verabschiedete am 26. Dezember 1893 das Gesetz für die Ybbsthalbahn.

Die Konzession erlaubte den Bau einer schmalspurigen Lokalbahn von Waidhofen an der Ybbs über Hollenstein, Göstling und Lunz bis Kienberg-Gaming.

Eine Aktiengesellschaft mit einem Anlagekapital von 1.612.000 Gulden wurde gegründet, und am 1. Juni 1895 erfolgte der Spatenstich in Waidhofen.

Ein Zug mit der Lokomotive U 12 im Bahnhof Pfaffenschlag, aufgenommen um 1898.
Ein Zug mit der Lokomotive U 12 im Bahnhof Pfaffenschlag, aufgenommen um 1898. Foto: unbekannt, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Der erste Abschnitt von Waidhofen nach Großhollenstein wurde am 15. Juli 1896 eröffnet.

Am 15. Mai 1898 folgte der zweite Abschnitt bis Lunz am See.

Am 12. November 1898 ging das bautechnisch schwierigste dritte Teilstück von Lunz am See nach Kienberg-Gaming in Betrieb.

Damit dauerte der Bau der 71 Kilometer langen Bahn nur drei Jahre.

Die Zweigstrecke von Gstadt nach Ybbsitz wurde am 9. März 1899 dem Verkehr übergeben.

Mit der Bahn verlor die Holzflößerei, die viele Familien ernährt hatte, ihre Wettbewerbsfähigkeit und wurde eingestellt.

Die Eisen und Stahl verarbeitende Industrie wurde besser an den Erzberg und an die Abnehmer im Donauraum angebunden und blühte auf.

Ein Zug im Bahnhof Kienberg-Gaming mit der Lokomotive U 15 der k.k. Staatsbahnen, aufgenommen um 1899.
Ein Zug im Bahnhof Kienberg-Gaming mit der Lokomotive U 15 der k.k. Staatsbahnen, aufgenommen um 1899. Foto: unbekannt, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

So sah es vorher aus: Die Halte im Ybbstal

Ausgangspunkt war der Schmalspurbahnsteig am Bahnhofsvorplatz von Waidhofen an der Ybbs, wo auch Fahrzeughalle, Werkstätte und die Umladeeinrichtungen auf die Normalspur lagen.

Mehrere Stationen im Stadtgebiet dienten in erster Linie dem Nahverkehr.

Nach 5,5 Kilometern folgte der Bahnhof Gstadt, in dem die Nebenlinie nach Ybbsitz abzweigte.

Die Hauptstrecke folgte weiter der Ybbs, die sie zweimal querte, und erreichte Opponitz, wo der einzige Tunnel der Ybbstalbahn liegt.

Der Tunnel hinter Opponitz ist etwa 87 Meter lang und heute beleuchtet.

Nach 25 Kilometern folgte Hollenstein mit dem Bahnhof Großhollenstein.

Die Brücke der Zweigstrecke nach Ybbsitz bei Gstadt, aufgenommen 1993 mit einem Zug der Reihe 2091.
Die Brücke der Zweigstrecke nach Ybbsitz bei Gstadt, aufgenommen 1993 mit einem Zug der Reihe 2091. Foto: Herby (Vienna), CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Ab Großhollenstein war die Strecke von kleinen Haltestellen abseits größerer Siedlungen geprägt, die vor allem im Sommer von Wanderern genutzt wurden.

Nur in Sankt Georgen am Reith gab es ein nennenswertes lokales Fahrgastaufkommen.

Bei Kilometer 44 lag die Tourismusgemeinde Göstling an der Ybbs, neun Kilometer weiter die Endstation Lunz am See.

Der Bahnhof Lunz am See war bis in die 1970er Jahre Ausgangspunkt einer Waldbahn mit 700 Millimetern Spurweite ins Tal der Ois nach Langau.

Die Zweigstrecke nach Ybbsitz war knapp sechs Kilometer lang und folgte dem Tal der Kleinen Ybbs.

Sie kreuzte die Landesstraße mehrfach in gleicher Höhe, was besonders häufig zu Konflikten mit Autofahrern führte.

Ein Zug der Reihe 2091 von Ybbsitz nach Waidhofen auf einer Brücke, aufgenommen 1991.
Ein Zug der Reihe 2091 von Ybbsitz nach Waidhofen auf einer Brücke, aufgenommen 1991. Foto: Herbert Ortner, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Eine Bahn für Industrie und Güter

Die wirtschaftliche Bedeutung der Bahn war von der Fertigstellung 1898 bis ungefähr 1960 sehr groß.

Firmen wie Welser Profile in Ybbsitz und Böhler-Uddeholm in Böhlerwerk haben ihre Stammwerke im Ybbstal und waren lange die Hauptarbeitgeber der Region.

Die Bahn selbst war ein bedeutender Arbeitgeber.

Die Ybbstalbahn war die letzte Schmalspurbahn der ÖBB mit Güterverkehr.

Wegen des Tunnels und des Schwarzbachviadukts in Waidhofen war kein Rollbock- oder Rollwagenverkehr möglich, bis 2010 fuhren deshalb nur Schmalspurwagen.

Die Bergstrecke wird eingestellt und zur Museumsbahn

Die Bergstrecke von Lunz am See nach Kienberg-Gaming ist 17,5 Kilometer lang und wurde 1898 eröffnet.

Sie verband das obere Ybbstal mit dem Erlauftal und über den Normalspuranschluss mit Scheibbs.

Fahrgäste wanderten auf das Auto und auf Busse auf der schnelleren Straße über den Grubberg ab, und der Güterverkehr lief über Waidhofen.

Schon seit den 1970er Jahren geriet die Bergstrecke deshalb immer wieder in Einstellungsdiskussionen.

Im Mai 1988 wurde der Betrieb eingestellt.

Um einen Abbau zu verhindern, gründete die Österreichische Gesellschaft für Lokalbahnen die Betriebsgesellschaft NÖLB, die ab 1990 einen Museumsbetrieb unter dem Namen Ötscherland-Express eröffnete.

Die Strecke ist dafür von den ÖBB gepachtet worden.

Der Museumszug Ötscherland-Express mit einer Dampflokomotive an der Wetterbachbrücke, 1996.
Der Museumszug Ötscherland-Express mit einer Dampflokomotive an der Wetterbachbrücke, 1996. Foto: Herby (Vienna), CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Das Wahrzeichen der Bergstrecke sind zwei stählerne Viadukte in Trestle-Bauweise, die in Österreich sonst nur bei der Stubaitalbahn vorkommt.

Beide Brücken stehen unter Denkmalschutz.

Mit 34,4 Promille befindet sich hier die stärkste Steigung aller österreichischen 760-Millimeter-Schmalspurbahnen.

Auf 699 Metern Höhe erreicht die Strecke bei Pfaffenschlag ihren Scheitelpunkt, dort wird der Wasservorrat der Dampflokomotiven ergänzt.

Die Haltestelle Hühnernest entstand 2006, die Haltestelle Gasthof zur Paula am 4. August 2007.

Die Steyrtalbahn-Lokomotive 2 war als Gast auf der Bergstrecke der Ybbstalbahn unterwegs, hier beim Hühnernest-Viadukt.
Die Steyrtalbahn-Lokomotive 2 war als Gast auf der Bergstrecke der Ybbstalbahn unterwegs, hier beim Hühnernest-Viadukt. Foto: Herbert Ortner , Vienna, Austria, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Von 2013 bis 2018 fuhren die Museumszüge auch weiter bis Göstling an der Ybbs, der Abschnitt wurde 2018 wieder aufgegeben.

Ein zehnjähriges Verfahren zur Betriebsstättengenehmigung, das im März 2014 begann, stoppte den Verkehr zwischen Lunz am See und Kienberg-Gaming ab September 2014.

Seit dem 8. August 2015 war die Bahn wieder in Betrieb.

Hochwasser, Studie und das Ende der Talstrecke

2006 und 2007 beschädigten Hochwässer der Ybbs die Trasse an mehreren Stellen, und zwischen Großhollenstein und Lunz fielen die Züge für mehrere Monate aus.

Beide Male wurden die Schäden erst nach Monaten behoben, ohne die zahlreichen Langsamfahrstellen zu beseitigen.

Zuletzt galt der Schülertransport als wichtigstes Standbein der Strecke nach Lunz am See.

Im Dezember 2008 wurde das Angebot wegen der langen Fahrzeiten weiter reduziert und der Schülertransport auf Busse umgestellt.

Die Zweigstrecke nach Ybbsitz bekam zugleich nur noch ein Zugpaar im Winterfahrplan an Werktagen.

Der Bahnhof Großhollenstein im Jahr 2007.
Der Bahnhof Großhollenstein im Jahr 2007. Foto: Priwo, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Im November 2008 empfahl eine Studie des Landes Niederösterreich die vollständige Einstellung der Bahn und den Ersatz durch Busse.

Auf der Trasse sollte ein Radweg entstehen, und der Abschnitt von Göstling bis Lunz am See wurde dem Verein ÖGLB für den Museumsbetrieb angeboten.

Die Vereine Pro Ybbstalbahn und Club 598 sammelten bis November 2008 rund 5.700 Unterschriften für den Erhalt.

Im Frühsommer 2009 verursachte starker Regen Vermurungen zwischen Gstadt und Großhollenstein sowie bei Ybbsitz.

Der Verkehr lief danach bis auf das kurze Stück bis Gstadt im Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Im Jänner 2010 kündigte das Land Niederösterreich an, mehrere Nebenbahnen zu übernehmen, darunter die Ybbstalbahn.

Am 12. Dezember 2010 übernahm das Land die Bahn, und die Abschnitte Gstadt–Ybbsitz und Gstadt–Lunz am See wurden eingestellt.

Der Bahnhof Göstling an der Ybbs im Jahr 2012.
Der Bahnhof Göstling an der Ybbs im Jahr 2012. Foto: Priwo, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
Der Bahnhof Lunz am See im Jahr 2012.
Der Bahnhof Lunz am See im Jahr 2012. Foto: Priwo, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Abbau der Gleise und Radweg

Am 15. April 2013 wurde der erste Kurs von Waidhofen nach Gstadt eingestellt, weil sich Anwohner über das frühmorgendliche Pfeifen des Triebwagens an den Bahnübergängen beschwert hatten.

Anfang 2014 wurden die Gleise zwischen Gstadt und Göstling abgebaut.

Am 17. Juni 2017 wurde der Ybbstalradweg zwischen Gstadt und Göstling eröffnet, der hauptsächlich auf der ehemaligen Trasse verläuft.

Von Mitte Juli bis September 2017 wurden am Bahnhof Ybbsitz Gleise und Bahnsteig entfernt, auch das Schuttmaterial der Bahnsteige kam weg.

Der Radweg führt auf der ehemaligen Bahntrasse und teilweise daneben und ist insgesamt etwa 54 Kilometer lang, von Waidhofen bis Lunz am See.

Er kostete rund zehn Millionen Euro, und in den ersten fünf Monaten zählte man 37.000 Nutzer.

Das Empfangsgebäude und der Güterschuppen des Bahnhofs Ybbsitz im Jahr 2011.
Das Empfangsgebäude und der Güterschuppen des Bahnhofs Ybbsitz im Jahr 2011. Foto: Herby (Vienna), CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Das Aufnahmegebäude und der Lokschuppen in Ybbsitz im April 2013.
Das Aufnahmegebäude und der Lokschuppen in Ybbsitz im April 2013. Foto: Grubernst, CC0 1.0, via Wikimedia Commons.

So sieht es jetzt aus: Bahnhöfe am Radweg

Einige Bahnhöfe wurden zu Labestationen umgebaut, einzelne Haltestellen zu Unterständen.

Der frühere Haltepunkt Seeburg ist heute ein Rastplatz mit einem Mostbrunnen.

Der alte Bahnhof Kogelsbach dient als Stüberl am Radweg.

Der alte Bahnhof von Lunz am See ist noch vorhanden und wird von Nostalgiezügen genutzt.

In Ybbsitz steht der frühere Bahnhof neben dem Lagerhaus.

Am Bahnhof Großhollenstein steht ein Museumswaggon.

Die Haltestelle Ederlehen an der Ybbstalbahn, aufgenommen 2012.
Die Haltestelle Ederlehen an der Ybbstalbahn, aufgenommen 2012. Foto: Priwo, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
Die Haltestelle Steinmühl an der Ybbstalbahn, aufgenommen 2012.
Die Haltestelle Steinmühl an der Ybbstalbahn, aufgenommen 2012. Foto: Priwo, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
Gleise im Bahnhof Opponitz im Jahr 2012.
Gleise im Bahnhof Opponitz im Jahr 2012. Foto: Priwo, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Vorher und nachher: Der Bahnhof Opponitz

In Opponitz steht der einzige Tunnel der Ybbstalbahn, und der Bahnhof ist ein gutes Beispiel für die Veränderung der Strecke.

VORHER · 1993

Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude von Opponitz im Jahr 1993.

Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude von Opponitz im Jahr 1993. Foto: Herby (Vienna), CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
NACHHER · 2012

Das Empfangsgebäude von Opponitz im Jahr 2012.

Das Empfangsgebäude von Opponitz im Jahr 2012. Foto: Priwo, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Die Geschichte in Daten

1873: Der Börsenkrach beendet die Pläne für eine normalspurige Bahn.

1894: Die Konzessionsurkunde für die Lokalbahn wird am 22. Oktober ausgestellt.

1896: Der erste Abschnitt Waidhofen–Großhollenstein wird am 15. Juli eröffnet.

1898: Lunz am See wird am 15. Mai erreicht, Kienberg-Gaming am 12. November.

1899: Die Zweigstrecke nach Ybbsitz wird am 9. März eröffnet.

1988: Der Betrieb auf der Bergstrecke wird im Mai eingestellt.

1990: Die NÖLB eröffnet den Museumsbetrieb Ötscherland-Express.

2009: Vermurungen sperren die Talstrecke.

2010: Der ÖBB-Betrieb endet am 11. Dezember, das Land übernimmt am 12. Dezember.

2014: Die Gleise zwischen Gstadt und Göstling werden abgebaut.

2017: Der Ybbstalradweg zwischen Gstadt und Göstling wird am 17. Juni eröffnet.

Häufige Fragen

Fährt die Ybbstalbahn noch?
Auf der Talstrecke nicht, dort wurde der ÖBB-Betrieb am 11. Dezember 2010 eingestellt, die Bergstrecke zwischen Kienberg-Gaming und Lunz am See fährt als Museumsbahn.
Wie lang war die Ybbstalbahn?
Die Stammstrecke von Waidhofen nach Kienberg-Gaming war 71 Kilometer lang, dazu kam die knapp sechs Kilometer lange Zweigstrecke nach Ybbsitz.
Was ist aus der Trasse geworden?
Zwischen Gstadt und Göstling liegt auf der Trasse zum großen Teil der Ybbstalradweg, die Gleise wurden 2014 abgebaut.
Gibt es einen Tunnel?
Ja, der einzige Tunnel liegt bei Opponitz, ist etwa 87 Meter lang und beleuchtet.
Kann man die Bahnhöfe besichtigen?
Viele Bahnhöfe und Haltestellen liegen am Radweg, die Gleise und das Gelände der Museumsbahn betritt man nicht.
Wer betreibt die Museumsbahn?
Die NÖLB, eine Betriebsgesellschaft des Vereins ÖGLB, betreibt den Ötscherland-Express seit 1990.

Eine Bahn, die ihr Tal verändert hat

Die Ybbstalbahn verband über 112 Jahre Industrie und Sommerfrische im Ybbstal.

Heute führt der Radweg dort, wo einst die Dieselzüge fuhren, und nur auf der Bergstrecke läuft die Bahn weiter.

Quellen und Bildrechte

Wikipedia: Ybbstalbahn · ÖAMTC: Ybbstal-Radweg, auf den Spuren der Ybbstalbahn · Wikivoyage: Ybbstalradweg

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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