Die stillen Halte der Wippertalbahn zwischen Bergisch Born und Marienheide

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Die stillen Halte der Wippertalbahn zwischen Bergisch Born und Marienheide

Die Wippertalbahn war 31 Kilometer lang und ist heute größtenteils ein Rad- und Gehweg. Der Beitrag geht die Halte Winterhagen, Hückeswagen, Wipperfürth, Hämmern und Ohl-Rönsahl durch.

Lokomotive 212 265-3 mit dem Zug N 6073 in Hückeswagen, 1986.
Lokomotive 212 265-3 mit dem Zug N 6073 in Hückeswagen, 1986. Foto: Benedictus, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Kurz erklärt
1876
Eröffnung ab Lennep
1902
Marienheide erreicht
1986
Personenverkehr endet
1995
Letzter Güterverkehr

Lage: Oberbergisches Land, von Bergisch Born über Wipperfürth nach Marienheide, 31 Kilometer. Status: Stillgelegt, Personenverkehr seit 1986 eingestellt, Güterverkehr bis Ende 1995. Heute: Die Trasse ist weitgehend ein Rad- und Gehweg.

Die Wippertalbahn war eine eingleisige, nicht elektrifizierte Strecke von Bergisch Born über Wipperfürth nach Marienheide.

Sie war 31 Kilometer lang.

Der Personenverkehr endete 1986, der letzte Güterverkehr lief bis zum 30. Dezember 1995.

Danach wurde die Strecke schrittweise abgebaut und bis 2012 weitgehend zu einem Rad- und Gehweg umgebaut.

Dieser Beitrag geht die Halte Winterhagen, Hückeswagen, Wipperfürth, Hämmern und Ohl-Rönsahl einzeln durch.

Marienheide am Ende der Strecke ist dagegen wieder an den Nahverkehr angeschlossen und gehört nicht zu den stillen Halten.

Aus der Betriebszeit sind nur wenige freie Fotos vorhanden, es handelt sich um Aufnahmen von 1986.

Entstehung: Eine Bahn für das Wippertal

Am 13. Mai 1876 wurde der erste Abschnitt ab dem Knotenpunkt Lennep eröffnet.

Am gleichen Tag ging die abzweigende Strecke von Lennep nach Wermelskirchen in Betrieb, die später bis nach Opladen weiterführte.

Der erste Abschnitt verband Hückeswagen mit Köln, Barmen-Elberfeld und Solingen.

Als Grund für den Bau gelten die gestiegenen Anforderungen der wachsenden Industrie an der Wupper an eine brauchbare Transportinfrastruktur.

Am 22. Dezember 1876 folgte die Verlängerung für den Güterverkehr bis Wipperfürth.

Der Personenverkehr dorthin begann am 2. Januar 1877.

Lokomotive 212 265 mit dem Zug N 6072 in Wipperfürth, 1986.
Lokomotive 212 265 mit dem Zug N 6072 in Wipperfürth, 1986. Foto: Benedictus, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

1893 baute die Bahn den Abschnitt zwischen Lennep und Bergisch Born zweigleisig aus.

Gleichzeitig entstanden der Bahnhof Winterhagen und die Haltestelle Hämmern mit einem Empfangsgebäude.

Der Abschnitt nach Marienheide ging erst am 15. Januar 1902 in Betrieb.

Dort bestand Anschluss an die Volmetalbahn von Hagen nach Dieringhausen und an die schmalspurige Leppetalbahn.

So sah es vorher aus: Zugpaare, Triebwagen und Umleiter

1905 verkehrten bereits elf Personenzugpaare am Tag, zwei davon nur zwischen Lennep und Wipperfürth.

Ab 1907 fuhr ein Personenzugpaar durchgehend von Wuppertal ins Oberbergische.

Die Verbindung führte über Remscheid nach Marienheide und weiter über die Volmetalbahn und die Aggertalbahn auf die Wiehltalbahn bis nach Waldbröl.

Sie hielt sich bis 1964 im Fahrplan, mit Unterbrechungen durch Kriegszeiten.

Nach der Stilllegung der Wiehltalbahn verkehrte sie noch bis 1979 mit dem Ziel Dieringhausen.

1909 kamen zwischen Lennep und Wipperfürth erstmals benzolelektrische Triebwagen zum Einsatz.

Sie erhöhten das Angebot auf diesem Abschnitt um acht Zugpaare.

Ab dem 15. Mai 1931 verkehrten auch Eilzüge auf der Strecke.

Ein Beispiel war ein Eilzug von Wuppertal über die Wippertalbahn auf die Volmetalbahn nach Dieringhausen und von dort weiter über die Aggertalbahn nach Olpe.

Im Ersten Weltkrieg musste der Verkehr stark eingeschränkt werden, viele Zugleistungen wurden gestrichen.

Nach dem Krieg wurde Hückeswagen zur Grenze zwischen dem besetzten und dem unbesetzten Gebiet.

Am 6. Februar 1923 besetzten französische Soldaten den Bahnhof Hückeswagen, im Zuge des Ruhrkampfs.

Teilweise stoppten die Besatzer den gesamten Verkehr.

Der Zustand hielt bis Oktober 1924 an.

Im Zweiten Weltkrieg diente die Wippertalbahn wie andere Nebenbahnen als Umleitungsstrecke, um Güterzüge von den bombardierungsgefährdeten Hauptbahnen fernzuhalten.

Am 22. März 1945 zerstörten alliierte Bomber den Bahnhof Hückeswagen und etwa zur gleichen Zeit den Bahnhof Wipperfürth.

Im September 1945 konnte der Zugverkehr behelfsmäßig wieder aufgenommen werden.

Winterhagen: Vom Bahnhof zum Haltepunkt

Der Bahnhof Winterhagen entstand 1893, gleichzeitig mit dem zweigleisigen Ausbau zwischen Lennep und Bergisch Born.

Im Sommer 1960 schloss die Bahn dort die Stückgutabfertigung.

Am 1. Oktober 1973 wurde der Bahnhof in einen Haltepunkt umgewandelt.

Die Zugkreuzungen, die bis dahin in Winterhagen stattfanden, wurden danach nach Hückeswagen verlegt.

Das Bahnhofsgebäude war lange Zeit eine Ruine.

Es wurde später von Grund auf renoviert, wobei sich sein Aussehen stark veränderte.

Brücke der Wippertalbahn bei Winterhagen, 2008.
Brücke der Wippertalbahn bei Winterhagen, 2008. Foto: mdornseif, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Hückeswagen: Zerstört, ersetzt, abgerissen

In Hückeswagen gab es zunächst eine Lokstation mit Drehscheibe.

1910 wurde sie aufgelöst und durch eine Lokstation in Wipperfürth ersetzt, als dort die Abzweigstrecke nach Anschlag eröffnet wurde.

Den Wasserturm nutzte die Bahn noch bis 1955, 1960 wurde er abgerissen.

Die Bomben vom 22. März 1945 zerstörten den Bahnhof.

Der kriegszerstörte Bau wurde erst 1952 abgerissen.

Am 27. Oktober 1956 weihte die Bahn ein neues Empfangsgebäude ein.

Am 23. Mai 1982 wurde der Bahnhof zur Haltestelle herabgestuft.

Das Gebäude diente danach noch bis 2000 als Unterkunft für Asylbewerber und wurde dann abgerissen.

Die Uhr aus dem Uhrenturm gehört heute einer Privatperson.

An gleicher Stelle errichtete eine Siedlungsgenossenschaft ein größeres Gebäude, in dem Geschäfte, Gastronomie, Büros und Teile der Stadtverwaltung untergebracht sind.

Seit 2011 erinnert dort eine Vitrine mit Ausstellungsstücken an den Bahnhof.

Vitrine mit Erinnerungsstücken an Bahnhof und Wippertalbahn im Gebäude der Stadtverwaltung Hückeswagen, 2011.
Vitrine mit Erinnerungsstücken an Bahnhof und Wippertalbahn im Gebäude der Stadtverwaltung Hückeswagen, 2011. Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Die alte Ladestraße in Hückeswagen, 2011.
Die alte Ladestraße in Hückeswagen, 2011. Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Wipperfürth: Endpunkt, Lager und Kunstbahnhof

Wipperfürth war bis 1902 der Endpunkt der Strecke und besaß am Gleisende eine Drehscheibe zum Wenden der Lokomotiven.

Beim Weiterbau nach Marienheide entfiel sie und wurde durch eine Weiche ersetzt.

Der Bahnhof wurde im März 1945 schwer getroffen.

Die Lokstation stand noch bis in die 1950er Jahre.

In den 1950er Jahren wurde das alte, kleinere Bahnhofsgebäude durch einen Neubau ersetzt.

1961 weihte die Bahn ein Ersatzgebäude für das im Krieg zerstörte Empfangsgebäude ein.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden am Rangierbahnhof fünf hölzerne Baracken für ein Durchgangslager für Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten.

1946 trafen dort täglich etwa 1.000 bis 1.800 Menschen ein.

Geplant war ein Aufenthalt von höchstens 24 Stunden, wegen des großen Andrangs dauerte er monatelang.

Die Nutzung als Durchgangslager endete 1960.

Gleisbereich in Wipperfürth, aufgenommen 2005.
Gleisbereich in Wipperfürth, aufgenommen 2005. Foto: No machine-readable author provided. Trexer assumed (based o, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Seit März 2009 hatte die Jugendkunstschule KuBa, der Kunstbahnhof Wipperfürth, ihren Sitz im Empfangsgebäude.

Inzwischen ist sie in einem anderen Gebäude untergebracht.

Der alte Lokschuppen wurde 2009 abgerissen.

Die letzten Gleise wurden im März 2011 abgebaut.

Von 2011 bis 2015 erinnerten nur noch das Empfangsgebäude mit Bahnsteig und Ortsnamensschild sowie eine Fußgängerbrücke an den Bahnhof.

Verbliebene Gleise im Bereich des ehemaligen Bahnhofs Wipperfürth, 2009.
Verbliebene Gleise im Bereich des ehemaligen Bahnhofs Wipperfürth, 2009. Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Die verbliebene Fußgängerbrücke über die Strecke am ehemaligen Bahnhof Wipperfürth, 2009.
Die verbliebene Fußgängerbrücke über die Strecke am ehemaligen Bahnhof Wipperfürth, 2009. Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Im April 2015 wurde ein renovierter Schienenbus als Denkmal auf dem Bahnhofsgelände aufgestellt.

Dazu kamen neu verlegte Gleise, ein Prellbock und ein Signal.

Das Denkmal erinnert an die Bahngeschichte und an das Durchgangslager von 1945.

Das Bahnhofsdenkmal am ehemaligen Bahnhof Wipperfürth, 2015.
Das Bahnhofsdenkmal am ehemaligen Bahnhof Wipperfürth, 2015. Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Bahnhofsdenkmal am ehemaligen Bahnhof Wipperfürth, Blick auf die Gleise, 2015.
Bahnhofsdenkmal am ehemaligen Bahnhof Wipperfürth, Blick auf die Gleise, 2015. Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Auf dem übrigen alten Bahnhofsgelände entstanden ein Gewerbegebiet mit einem Lebensmitteldiscounter und Parkplätzen sowie die Westtangente als Verlängerung der Umgehungsstraße.

Hämmern: Eine Haltestelle mit Empfangsgebäude

Die Haltestelle Hämmern entstand 1893 zusammen mit dem Bahnhof Winterhagen und erhielt ein Empfangsgebäude.

Weitere Angaben zu Hämmern sind nicht belegt.

Ohl-Rönsahl: Das Gebäude steht noch

Der Bahnhof Ohl-Rönsahl lag an dem Abschnitt zwischen Wipperfürth und Marienheide.

Im Sommer 1960 schloss die Bahn dort die Stückgutabfertigung.

Am 30. Mai 1965 wurde der Bahnhof in einen Haltepunkt umgewandelt.

Das Empfangsgebäude steht noch und ist in Privatbesitz.

Der Bahnhof Ohl-Rönsahl der ehemaligen Wippertalbahn, 2015.
Der Bahnhof Ohl-Rönsahl der ehemaligen Wippertalbahn, 2015. Foto: Im Fokus, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Die ehemalige Expressgut-Abfertigung am Bahnhof Ohl-Rönsahl, 2021.
Die ehemalige Expressgut-Abfertigung am Bahnhof Ohl-Rönsahl, 2021. Foto: DiAuras, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Niedergang: Schienenbusse, Busse und Stilllegung

Zwischen 1952 und 1955 entstanden die neuen Haltepunkte Bevertalsperre, Wipperfürth West, Wipperfürth Ost und Klaswipper.

Bedient wurden sie von den 1952 eingeführten Schienenbussen des Betriebswerks Wuppertal-Steinbeck.

Das Fahrplanangebot stieg, und mit ihm die Fahrgastzahlen.

Im Sommer 1960 wurde auch die von Wipperfürth abzweigende Strecke nach Anschlag stillgelegt.

Am 29. Mai 1965 endete der Güterverkehr zwischen Wipperfürth und Marienheide sowie der durchgehende Güterverkehr von Dieringhausen nach Lennep.

1975 fielen im Oberbergischen Kreis die Verladestellen einer Stückgutreform zum Opfer, auch in Marienheide, Wipperfürth und Hückeswagen.

Wagenladungen wurden danach nur noch einmal am Tag verladen.

Zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen fuhren keine Züge mehr.

1980 ersetzte die Bundesbahn die Schienenbusse durch lokbespannte Züge.

Die Züge fuhren nur noch zwischen Lennep und Marienheide, der Haltepunkt Klaswipper wurde aufgegeben.

1982 führte die Bundesbahn zwischen Bergisch Born und Marienheide den Zugleitbetrieb ein.

Am 23. Mai 1982 wurden außerdem die Haltepunkte Gogarten und Egerpohl geschlossen.

Am 1. Juni 1985 wurde der Güter- und Personenverkehr zwischen Wipperfürth Ost und Marienheide eingestellt.

Der Abschnitt Lennep–Wipperfürth Ost blieb zunächst im Personenverkehr, weil dort der Schülerverkehr zum Gymnasium noch bedient wurde.

Am 31. Mai 1986 endete nach 110 Jahren auch dieser Personenverkehr, eine Bahnbuslinie übernahm.

Im Oktober 1986 wurde das Gleis zwischen Marienheide und Wipperfürth abgebaut, nachdem ein Verein ein Museumsbahn-Vorhaben angekündigt hatte.

Bis zum 30. Dezember 1995 gab es noch geringen Güterverkehr zwischen Bergisch Born und Wipperfürth.

So sieht es jetzt aus: Der Radweg auf der Trasse

1998 endete der Trassensicherungsvertrag.

Zwischen Marienheide und Wipperfürth wurde die Trasse in einen Radweg umgewandelt.

Bemühungen um eine Reaktivierung blieben erfolglos.

Mit Bekanntmachung vom 12. März 2008 wurde die Strecke aus dem Regionalplan gestrichen.

Im März 2009 wurde der Abschnitt zwischen Wipperfürth und Hückeswagen freigeschnitten, damit die Gleise nach gut besuchten Sonderfahrten noch einmal genutzt werden konnten.

Danach wurden die Gleise planmäßig abgebaut.

Am 22. April 2012 wurde in Lennep ein kombinierter Fuß- und Radweg auf der alten Strecke nach Marienheide eingeweiht.

Heute ist die Trasse Teil des Bergischen Panoramaradwegs Wasserquintett.

Die Brücke der ehemaligen Wippertalbahn über die Neye kurz vor deren Mündung in die Wupper, 2013.
Die Brücke der ehemaligen Wippertalbahn über die Neye kurz vor deren Mündung in die Wupper, 2013. Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Der Abzweig der Wupperbahn von der Wippertalbahn, Blick nach Norden, 2011.
Der Abzweig der Wupperbahn von der Wippertalbahn, Blick nach Norden, 2011. Foto: Travus, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Die Geschichte in Daten

13. Mai 1876: Eröffnung des ersten Abschnitts ab Lennep.

22. Dezember 1876: Verlängerung für den Güterverkehr bis Wipperfürth.

2. Januar 1877: Personenverkehr bis Wipperfürth.

1893: Zweigleisiger Ausbau Lennep–Bergisch Born, Bahnhof Winterhagen und Haltestelle Hämmern entstehen.

15. Januar 1902: Abschnitt nach Marienheide geht in Betrieb.

1907: Erstes durchgehendes Zugpaar von Wuppertal bis ins Oberbergische.

1909: Benzolelektrische Triebwagen zwischen Lennep und Wipperfürth.

6. Februar 1923: Französische Soldaten besetzen den Bahnhof Hückeswagen.

22. März 1945: Bomben zerstören die Bahnhöfe Hückeswagen und Wipperfürth.

1952: Schienenbusse eingeführt, bis 1955 neue Haltepunkte.

Sommer 1960: Stückgutabfertigung in Winterhagen und Ohl-Rönsahl geschlossen.

29. Mai 1965: Güterverkehr zwischen Wipperfürth und Marienheide endet.

1. Oktober 1973: Winterhagen wird Haltepunkt.

23. Mai 1982: Gogarten und Egerpohl geschlossen, Hückeswagen wird Haltestelle.

1. Juni 1985: Verkehr zwischen Wipperfürth Ost und Marienheide eingestellt.

31. Mai 1986: Personenverkehr zwischen Lennep und Wipperfürth Ost endet.

30. Dezember 1995: Der letzte Güterverkehr bis Wipperfürth endet.

April 2015: Schienenbus-Denkmal am Bahnhof Wipperfürth.

Häufige Fragen

Wie lang war die Wippertalbahn?
Die Strecke von Bergisch Born über Wipperfürth nach Marienheide war 31 Kilometer lang.
Wann endete der Personenverkehr?
Der Personenverkehr zwischen Lennep und Wipperfürth Ost endete am 31. Mai 1986, nach 110 Jahren.
Gibt es noch Gleise?
Die Gleise wurden abgebaut. Am Bahnhof Wipperfürth stehen nur noch neu verlegte Gleise als Teil eines Denkmals.
Was ist mit dem Bahnhof Hückeswagen?
Das Empfangsgebäude von 1956 diente bis 2000 als Unterkunft für Asylbewerber und wurde dann abgerissen. Heute steht dort ein Geschäfts- und Verwaltungsgebäude.
Ist Marienheide stillgelegt?
Nein. Marienheide ist wieder an den Nahverkehr angeschlossen.

Erhalten sind der Radweg auf der Trasse, das Empfangsgebäude in Ohl-Rönsahl, das Schienenbus-Denkmal in Wipperfürth und die Vitrine in Hückeswagen.

Quellen und Bildrechte

Wikipedia: Wippertalbahn · Wikipedia: Wipperfürth · Wikipedia: Hückeswagen · Wikimedia Commons: Bilder zur Wippertalbahn

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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