Stille Bahnhöfe in Mecklenburg-Vorpommern: Rostock, Warnemünde, Dassow und Woldegk

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Stille Bahnhöfe in Mecklenburg-Vorpommern: Rostock, Warnemünde, Dassow und Woldegk

Ein Güterbahnhof in Rostock, ein Fährbahnhof in Warnemünde, eine abgebaute Stichstrecke bei Schönberg und ein Bahnhof ohne Gleise in Woldegk. Vier Orte in Mecklenburg-Vorpommern, an denen der Zugverkehr endete.

Der Friedrich-Franz-Bahnhof in Rostock, Ansicht von 1906.
Der Friedrich-Franz-Bahnhof in Rostock, Ansicht von 1906. Foto: Unknown author Unknown author, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
Kurz erklärt
1905
Personenverkehr am Friedrich-Franz-Bahnhof endet
1951
Betrieb Schönberg–Dassow eingestellt
1995
Fährverkehr Warnemünde–Gedser endet
1996
Güterverkehr in Rostock endgültig eingestellt

Lage: Rostock, Warnemünde, Dassow, Woldegk und die Strecke Lübeck–Bad Kleinen. Status: Stillgelegt beziehungsweise abgebaut, die Strecke Lübeck–Bad Kleinen ist weiter in Betrieb. Heute: Seniorenresidenz, Radweg, Wohnnutzung und Büros in den erhaltenen Gebäuden.

Dieser Beitrag stellt vier Orte in Mecklenburg-Vorpommern vor, an denen Bahnverkehr endete.

In Rostock wurde der Friedrich-Franz-Bahnhof 1905 für den Personenverkehr geschlossen und blieb bis 1996 Güterbahnhof.

In Warnemünde endete 1995 die Eisenbahnfähre nach Gedser.

Die Stichstrecke Schönberg–Dassow ist vollständig abgebaut, und der Bahnhof Woldegk liegt an einem 1947 abgebauten Streckenabschnitt.

Dazu kommen zwei Halte an der weiter betriebenen Strecke Lübeck–Bad Kleinen.

Freie Fotos gibt es nicht von allen Orten, von der Strecke Schönberg–Dassow sind keine vorhanden.

Die Strecke Schönberg–Dassow

Die Bahnstrecke Schönberg–Dassow war eine eingleisige Strecke, die Dassow und später auch das Luftwaffenzeugamt Pötenitz mit der Hauptbahn Lübeck–Bad Kleinen verband.

Sie zweigte am östlichen Bahnhofskopf des Bahnhofs Schönberg ab und verlief in einem Bogen nach Norden zur Station Groß Bünsdorf.

Entlang der Maurine- und Stepenitz-Niederung folgten der Haltepunkt Prieschendorf und der Bahnhof Dassow.

Die spätere Verlängerung führte von Dassow in nordwestlicher Richtung nach Pötenitz.

Um 1900 fiel nach langen Planungen zur Erschließung des Klützer Winkels die Entscheidung für zwei Stichstrecken von der Bahnstrecke Lübeck–Bad Kleinen: Grevesmühlen–Klütz und Schönberg–Dassow.

Die Strecke von Schönberg nach Dassow wurde am 29. September 1905 eröffnet.

1937 und 1938 verlängerte die Luftwaffe sie in eigener Regie über den bisherigen Endbahnhof Dassow hinaus bis in das Luftwaffenzeugamt an der Pötenitzer Wiek.

Nach Streitigkeiten über die Bauabnahme und Betriebsdetails übernahm die Deutsche Reichsbahn die Verlängerung erst 1942.

In Pötenitz gab es keinen Personenbahnhof, der zivile Personen- und Güterverkehr wurde an der Übergabestelle bei der Einfahrt in das Zeugamt bei Kilometer 13,4 abgewickelt.

Im Zeugamt selbst lagen noch 8,8 Kilometer Gleise.

Das Ende der Strecke nach Dassow

Nach Kriegsende wurde das Gelände des Luftwaffenzeugamts durch alliierte Truppen zerstört.

Der Eisenbahnanschluss wurde bereits im Juni 1945 gesperrt und für Reparationsleistungen an die Sowjetunion vorgesehen.

Der Abschnitt zwischen Dassow-Vorwerk und Pötenitz wurde 1949 abgebaut.

Der Betrieb zwischen Schönberg und Dassow wurde 1951 eingestellt, ob die Strecke offiziell stillgelegt wurde, ist nicht sicher.

Heute ist sie auf ganzer Länge abgebaut.

Der Bahndamm zwischen Schönberg und Dassow ist durchgängig erhalten.

2001 wurde eine Holzbrücke über die Stepenitz im Verlauf der Trasse gebaut und auf dem Bahndamm ein Fahrradweg zwischen beiden Städten eingerichtet.

Menzendorf und Börzow an der Strecke Lübeck–Bad Kleinen

Bahnübergang und Stellwerk in Menzendorf, 2009.
Bahnübergang und Stellwerk in Menzendorf, 2009. Foto: Niteshift, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Die Strecke Lübeck–Bad Kleinen ist weiter in Betrieb.

Der erste Zug fuhr am 1. Juli 1870 auf der knapp 60 Kilometer langen Strecke von Lübeck über Schönberg, Grevesmühlen und Bobitz nach Kleinen.

Menzendorf liegt bei Kilometer 25,25, der Personenverkehr endete dort im Juni 1996.

Bei Börzow überquert die Strecke die Stepenitz, am 6. Februar 1993 wurde an der Stepenitzbrücke bei Börzow der Grundstein für den Ausbau gelegt.

Der Streckenabschnitt Grevesmühlen/Börzow bis Bad Kleinen war später der erste Planfeststellungsabschnitt des Ausbaus zwischen Lübeck und Bad Kleinen.

Weitere Angaben zu einem Personenhalt in Börzow liegen nicht vor.

Der Friedrich-Franz-Bahnhof in Rostock

Der Friedrich-Franz-Bahnhof war der erste Bahnhof der Hansestadt Rostock.

Er wurde mit dem Bau der Bahnstrecke aus Bad Kleinen am 13. Mai 1850 angelegt, so nahe wie möglich am Stadtkern.

Zu Ehren des mecklenburgischen Großherzogs Friedrich Franz II. erhielt er seinen Namen.

Das Bahnhofsgebäude ging erst 1853 in Betrieb, im gleichen Jahr wurde die Güterstrecke zum Stadthafen eröffnet.

Zeitgleich entstanden südlich des Empfangsgebäudes ein Stückgutboden, eine Ladestraße und ein Bahnbetriebswerk mit einem achtständigen Ringlokschuppen.

Das Empfangsgebäude des ehemaligen Friedrich-Franz-Bahnhofs, 2008.
Das Empfangsgebäude des ehemaligen Friedrich-Franz-Bahnhofs, 2008. Foto: User: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

1883 folgte mit der Wismar-Rostocker Eisenbahn die zweite Bahnstrecke Rostocks, 1889 kam die Bahnstrecke Stralsund–Rostock hinzu.

1886 wurde die Lloydbahn von Neustrelitz nach Warnemünde fertiggestellt, für die Weiterführung nach Warnemünde lag der Friedrich-Franz-Bahnhof ungünstig.

Die Lloydbahn bekam deshalb einen eigenen Bahnhof, den Lloydbahnhof, den heutigen Rostocker Hauptbahnhof.

Für die Übernahme des Gesamtverkehrs war der Friedrich-Franz-Bahnhof zu klein, zudem hatte der Lloydbahnhof als Durchgangsbahnhof betriebliche Vorteile.

Am 22. November 1894 beschloss der Landtag in Malchin, den Personenverkehr künftig über den Lloydbahnhof und den Güterverkehr über den Friedrich-Franz-Bahnhof abzuwickeln.

1890 wurden auf dem späteren Central-Bahnhof 14.769 und auf dem Friedrich-Franz-Bahnhof 196.232 Reisende gezählt, 1899 waren es 503.651 und 2.289.

1905 wurde die Überführung der Stralsunder Strecke über die Trasse zum Friedrich-Franz-Bahnhof fertiggestellt und der Personenverkehr dort endgültig eingestellt.

Vom Friedrich-Franz-Bahnhof zum Güterbahnhof

Das ehemalige Empfangsgebäude des Friedrich-Franz-Bahnhofs, Februar 2011.
Das ehemalige Empfangsgebäude des Friedrich-Franz-Bahnhofs, Februar 2011. Foto: Schiwago, CC BY 2.5, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Der Bahnhof blieb fortan als Güterbahnhof in Betrieb und hieß ab 1910 offiziell Rostock Güterbahnhof.

1924 erhielt er drei mechanische Stellwerke der Bauart Stahmer, ein viertes entstand in Dalwitzhof.

1943 brannte das Empfangsgebäude nach einem Bombenangriff aus und wurde ohne den einstigen architektonischen Formenreichtum wieder aufgebaut.

In den 1960er Jahren entstand mit dem Bau des Überseehafens Rostock ein großer Güter- und Rangierbahnhof, der innerstädtische Güterbahnhof blieb aber in Betrieb.

1985 erreichte die elektrische Fahrleitung Rostock, auch der Güterbahnhof wurde elektrifiziert.

Nach der Wende ging der Güterverkehr deutlich zurück, die Hafenbahn wurde Mitte der 1990er Jahre eingestellt, 1996 endete der Verkehr auf dem Güterbahnhof endgültig.

Im Rahmen des Rostocker Nahverkehrstags 1994 wurden die S-Bahn-Züge aus Warnemünde dorthin verlängert, und der Bahnhof erhielt dafür wieder seinen alten Namen Friedrich-Franz-Bahnhof.

So sieht es jetzt aus

Der Lokschuppen des ehemaligen Friedrich-Franz-Bahnhofs, Februar 2011.
Der Lokschuppen des ehemaligen Friedrich-Franz-Bahnhofs, Februar 2011. Foto: Schiwago, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Anfang der 2000er Jahre wurden die Gleisanlagen nach und nach abgebaut, auch einige Hochbauten, darunter fast alle Stellwerke, wurden abgerissen oder fielen einem Brand zum Opfer.

Die Gleise und sonstigen Anlagen sind demontiert.

Erhalten sind das Empfangsgebäude, das Stellwerk W3 und das Gebäude des Ringlokschuppens.

Im Empfangsgebäude wurde eine Seniorenresidenz eingerichtet, die 2009 eröffnet wurde.

Der unter Denkmalschutz stehende Güterboden wurde parzelliert und zu Wohnungen ausgebaut.

Der Lokschuppen ist zu Wohnungen umgebaut worden, nachdem die Denkmalbehörde den geplanten Abriss abgelehnt hatte.

Die Straßennamen Bahnhofstraße, Am Güterbahnhof und Beim Lokschuppen erinnern an den einstigen Bahnhof.

Der Lokschuppen in Rostock im Januar 2012.
Der Lokschuppen in Rostock im Januar 2012. Foto: Schiwago, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Das alte Stellwerk des ehemaligen Friedrich-Franz-Bahnhofs, 2015.
Das alte Stellwerk des ehemaligen Friedrich-Franz-Bahnhofs, 2015. Foto: Christian Pagenkopf, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Warnemünde Hafen: der Fährbahnhof

Der Personenbahnhof Warnemünde ist weiter in Betrieb, stillgelegt ist der Fährbahnhof.

Das Trajekt Warnemünde–Gedser bestand von 1903 bis 1995 und war die älteste deutsche Fährverbindung nach Skandinavien und die erste internationale Eisenbahnfährverbindung.

Der Fährbahnhof lag nördlich des Personenbahnhofs mit Rampen zum Auf- und Abziehen der Eisenbahnwagen auf die und von den Fährschiffen nach Gedser.

Die Gleisnummerierung schloss sich beginnend mit 7 an die des Personenbahnhofs an, für die Fähren standen zwei Fährbetten zur Verfügung.

Ab dem 26. Juni 1886 verkehrte die Postdampferlinie von Rostock nach Nykøbing Falster zu den neuangelegten Bahnhöfen nebst Fährbecken von Warnemünde, das heute Werftbecken heißt, und Gedser.

Der Fährbahnhof Warnemünde mit dem Fährschiff Schwerin, Luftbild vom 30. Juli 1933.
Der Fährbahnhof Warnemünde mit dem Fährschiff Schwerin, Luftbild vom 30. Juli 1933. Foto: Hansa Luftbild, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

1900 begannen umfangreiche Bauarbeiten für ein neues Fährterminal direkt an der Einfahrt zwischen den Molen.

Die Stadt Rostock übernahm die Aufschüttung des neuen Bahnhofsgeländes, den Umbau der Molen, den Bau eines 1,1 Kilometer langen Seekanals und den Bau einer Brücke über den Alten Strom.

Das Empfangsgebäude des alten Bahnhofs stand der Streckenverlängerung im Weg, deshalb wurden die Gleise durch den Mittelteil des Gebäudes geführt, sodass eine Art Tunnel entstand.

Am 30. September 1903 wurde die Eisenbahnfährverbindung in Anwesenheit von König Christian IX. von Dänemark und Großherzog Friedrich Franz IV. von Mecklenburg-Schwerin eröffnet.

Der Fährverkehr endete am 1. Mai 1945 und wurde am 10. Mai 1947 wieder aufgenommen.

1960 bis 1989 bestand der internationale Verkehr aus zwei direkten Zugpaaren, dem Tageszug Neptun und dem Nachtzug Ostsee-Expreß.

Mit der Indienststellung der Fähre Warnemünde 1963 konnte die Deutsche Reichsbahn die Strecke wieder paritätisch mit den Dänischen Staatsbahnen bedienen.

Das Ende der Fähre

Nach der Wende gab es einen Aufschwung im Reiseverkehr, doch die Straßen zum Fährterminal erwiesen sich für den gewachsenen Autoverkehr als unzureichend.

Autofähren vom Seehafen Rostock übernahmen den größten Teil des Verkehrs.

Am 23. September 1995 wurde der Fährverkehr von Warnemünde nach Dänemark und damit der Personenverkehr per Eisenbahn auf dieser Relation eingestellt.

Mehrere Versuche zur Wiederinbetriebnahme blieben erfolglos.

Gleise zur früheren Eisenbahnfähre nach Gedser in Warnemünde, 2011.
Gleise zur früheren Eisenbahnfähre nach Gedser in Warnemünde, 2011. Foto: Sludge G, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Im November 2010 erwarb die Rostocker Wohnungsgesellschaft WIRO das Gelände des stillgelegten Fährhafens von der Reederei Scandlines, ein Areal von 67 Hektar für etwa 14,1 Millionen Euro.

Die WIRO ließ die Fährbecken vollständig verfüllen und Kaikanten und Molenfinger der Trajektanlage abbrechen, die Arbeiten wurden im Dezember 2014 abgeschlossen.

Seit Juni 2015 erinnern zwei Schautafeln am nördlichen Ende der verfüllten Fährbecken entlang eines Rundwegs an die Verbindung.

Der Bahnhof Woldegk

Der Bahnhof Woldegk, Straßenseite.
Der Bahnhof Woldegk, Straßenseite. Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Die 1890 in Woldegk gegründete Blankensee-Woldegk-Strasburger Eisenbahngesellschaft wollte eine Bahn von Blankensee über Woldegk zum preußischen Grenzbahnhof in Strasburg bauen.

Die Konzession für die rund 37 Kilometer lange Verbindung wurde am 12. April 1892 erteilt, die Eröffnung folgte am 8. Oktober 1893.

Am 1. April 1894 schlossen sich die Gesellschaft und die Neustrelitz-Wesenberg-Mirower Eisenbahngesellschaft zur Mecklenburgischen Friedrich-Wilhelm-Eisenbahn-Gesellschaft zusammen.

1905 verkehrten zwei Zugpaare von Blankensee nach Strasburg und ein weiteres bis Woldegk.

Zum 1. Januar 1941 wurde die Gesellschaft verstaatlicht.

Der 40 Kilometer lange Abschnitt Thurow–Strasburg, an dem der Bahnhof Woldegk lag, wurde zu Reparationszwecken abgebaut, vermutlich 1947.

Das zweigeschossige, siebenachsige, historisierende und verklinkerte Empfangsgebäude mit dreigeschossigem Mittelrisalit wurde um 1893 gebaut.

Es steht unter Denkmalschutz und wurde später für Wohn- und Dienstleistungszwecke umgebaut, darunter Kanzlei, Praxis und Büros, um 2000 wurde es saniert.

Der Haltepunkt Oertzenhof im Ortsteil Oertzenhof, etwa 8 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, liegt an der Bahnstrecke Bützow–Szczecin.

Der Bahnhof Woldegk, Gleisseite.
Der Bahnhof Woldegk, Gleisseite. Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Der Güterschuppen des Bahnhofs Woldegk.
Der Güterschuppen des Bahnhofs Woldegk. Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Die Geschichte in Daten

13. Mai 1850: Der Friedrich-Franz-Bahnhof in Rostock wird angelegt.

1853: Das Bahnhofsgebäude geht in Betrieb.

1. Juli 1870: Der erste Zug fährt von Lübeck nach Kleinen.

26. Juni 1886: Die Postdampferlinie verkehrt zu den Bahnhöfen in Warnemünde und Gedser.

8. Oktober 1893: Die Strecke Blankensee–Woldegk–Strasburg wird eröffnet.

22. November 1894: Der Landtag beschließt, den Personenverkehr über den Lloydbahnhof abzuwickeln.

30. September 1903: Die Eisenbahnfährverbindung Warnemünde–Gedser wird eröffnet.

29. September 1905: Die Strecke Schönberg–Dassow wird eröffnet.

1937 und 1938: Die Luftwaffe verlängert die Strecke bis Pötenitz.

1942: Die Reichsbahn übernimmt die Verlängerung.

1. Mai 1945: Der Fährverkehr in Warnemünde endet.

Juni 1945: Der Anschluss nach Pötenitz wird gesperrt.

10. Mai 1947: Der Fährverkehr wird wieder aufgenommen.

1949: Der Abschnitt Dassow-Vorwerk–Pötenitz wird abgebaut.

1951: Der Betrieb Schönberg–Dassow wird eingestellt.

1994: Die S-Bahn-Züge aus Warnemünde fahren zum Friedrich-Franz-Bahnhof.

23. September 1995: Der Fährverkehr Warnemünde–Gedser wird eingestellt.

Juni 1996: Der Personenverkehr in Menzendorf endet.

2001: Eine Holzbrücke über die Stepenitz ersetzt die Bahntrasse als Radweg.

2009: Im Empfangsgebäude des Friedrich-Franz-Bahnhofs eröffnet eine Seniorenresidenz.

Juni 2015: Zwei Schautafeln erinnern an die Fährverbindung.

Häufige Fragen

Wann endete der Personenverkehr am Friedrich-Franz-Bahnhof?
Der Personenverkehr wurde 1905 endgültig eingestellt, als Güterbahnhof blieb der Bahnhof bis 1996 in Betrieb.
Was ist vom Friedrich-Franz-Bahnhof erhalten?
Erhalten sind das Empfangsgebäude, das Stellwerk W3 und das Gebäude des Ringlokschuppens, im Empfangsgebäude befindet sich seit 2009 eine Seniorenresidenz.
Wie lange bestand die Eisenbahnfähre von Warnemünde nach Gedser?
Die Verbindung wurde am 30. September 1903 eröffnet und am 23. September 1995 eingestellt.
Was ist von der Strecke Schönberg–Dassow geblieben?
Die Strecke ist abgebaut, der Bahndamm zwischen Schönberg und Dassow ist durchgängig erhalten und trägt einen Fahrradweg.
Was geschah mit der Strecke am Bahnhof Woldegk?
Der Abschnitt Thurow–Strasburg wurde zu Reparationszwecken abgebaut, vermutlich 1947, das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Quellen und Bildrechte

Bahnstrecke Schönberg–Dassow (Wikipedia) · Bahnstrecke Lübeck–Bad Kleinen (Wikipedia) · Rostock Friedrich-Franz-Bahnhof (Wikipedia) · Trajekt Warnemünde–Gedser (Wikipedia) · Bahnhof Warnemünde (Wikipedia) · Bahnhof Woldegk (Wikipedia) · Bahnstrecke Wittenberge–Strasburg (Wikipedia) · Woldegk (Wikipedia)

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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