Odertalbahn: Der Weg nach Sankt Andreasberg

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Odertalbahn: Der Weg nach Sankt Andreasberg

Die Odertalbahn führte von Scharzfeld über Bad Lauterberg bis nach St. Andreasberg-Silberhütte, ein Zahnradstück brachte die Reisenden hinauf in die Stadt. Heute sind beide Strecken abgebaut.

Die Zahnradbahn in Sankt Andreasberg auf einer Postkarte von 1914.
Die Zahnradbahn in Sankt Andreasberg auf einer Postkarte von 1914. Foto: Brück & Sohn Kunstverlag Meißen, CC0 1.0, via Wikimedia Commons.
Kurz erklärt
1884
Eröffnung der Odertalbahn
1913
Zahnradbahn eröffnet
1959
Zahnradbahn stillgelegt
2007
Strecke abgebaut

Lage: Oberharz, von Scharzfeld über Bad Lauterberg nach St. Andreasberg in Niedersachsen. Status: Der Personenverkehr endete zwischen 1975 und 2004, die Zahnradbahn wurde 1959 stillgelegt. Heute: Der Bahndamm ist außerhalb der Bebauung großenteils erhalten, Teile sind Geh- und Radweg.

Die Bahnstrecke Scharzfeld–St. Andreasberg, auch Odertalbahn genannt, war eine eingleisige, nicht elektrifizierte Strecke.

Sie führte von Scharzfeld über Bad Lauterberg nach St. Andreasberg-Silberhütte.

Ihren Namen hat sie vom Fluss Oder, dem sie auf weiten Teilen folgte.

Von St. Andreasberg West hinauf in die Stadt fuhr von 1913 bis 1959 die St. Andreasberger Kleinbahn, eine Zahnradbahn.

Die Odertalbahn wurde bis 2007 in mehreren Etappen abgebaut.

Freie Fotos aus der Betriebszeit sind nur als Postkarten und Fotos aus der Zeit der Zahnradbahn belegt.

Wie die Odertalbahn entstand

Am 10. Juli 1884 wurde die Strecke bis Bad Lauterberg eröffnet, das damals noch Lauterberg hieß.

Am 1. November 1884 folgte die Verlängerung bis St. Andreasberg, das zunächst Endpunkt war.

Endpunkt war der Staatsbahnhof St. Andreasberg West am Fuß des Glockenberges, im heutigen Ortsteil Silberhütte.

Von Scharzfeld erreichte die Strecke über den in einem Einschnitt liegenden Haltepunkt Zoll zunächst den Bad Lauterberger Bahnhof.

Es folgten der Haltepunkt Bad Lauterberg Kurpark, der Bahnhof Odertal, die Station Sperrluttertal und St. Andreasberg West.

Es gab auch Pläne des preußischen Oberingenieurs Georg Fichtner aus Berlin, die Strecke bis nach Bad Harzburg zu verlängern.

Dieses Projekt wurde nicht mehr ausgeführt.

Promenade und Bahnhof Kurpark in Bad Lauterberg auf einer Postkarte von 1907.
Promenade und Bahnhof Kurpark in Bad Lauterberg auf einer Postkarte von 1907. Foto: Brück & Sohn Kunstverlag Meißen, CC0 1.0, via Wikimedia Commons.

Bad Lauterberg: Der Bahnhof mit der Geschichte aus Hildesheim

Das im Fachwerkstil errichtete Gebäude des Bad Lauterberger Bahnhofs stand ursprünglich am Hildesheimer Ostbahnhof.

Es war dort als Altenbekener Bahnhof bekannt und wurde Anfang der 1870er Jahre erbaut.

Als die Bahngesellschaft ab dem 20. Mai 1880 den Hildesheimer Hauptbahnhof nutzen durfte, wurde der Altenbekener Bahnhof aufgegeben und abgetragen.

Das Empfangsgebäude wurde in Bad Lauterberg wieder aufgebaut und in Betrieb genommen.

Der Bahnhof hatte neben einigen Rangiergleisen mehrere Anschlussgleise und eine Laderampe.

Hinter dem Bahnhof kreuzte die Strecke die schmalspurige Barytbahn und verlief quer durch den Ort an der Oder entlang bis zum zentrumsnahen Haltepunkt Kurpark.

Dort führte sie quer durch den Kurpark.

Historische Brücke der Odertalbahn über die Lutter in Bad Lauterberg, 2013.
Historische Brücke der Odertalbahn über die Lutter in Bad Lauterberg, 2013. Foto: T2425b, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Sankt Andreasberg: Die Zahnradbahn zur Stadt

Die ungünstige Lage des Bahnhofs im Ortsteil Silberhütte machte weitere Planungen nötig.

Der Magistrat der Stadt Sankt Andreasberg teilte sie am 23. Juni 1903 der Eisenbahndirektion Cassel mit.

Eine Fortführung der normalspurigen Odertalbahn wurde aus Kostengründen verworfen, weil der Höhenunterschied zu groß war.

Sie hätte einen Umweg von sechs Kilometern und aufwendige Kunstbauten erfordert.

Stattdessen wurde eine 1,6 Kilometer lange Zahnradbahn nach dem System Abt gebaut.

Drei Linienführungen wurden betrachtet, 1906 wurde die dritte mit leicht veränderter Führung beschlossen, ihre größte Steigung betrug 1:8,2.

Der Bau begann am 1. April 1911, der Winter 1912/13 unterbrach die Arbeiten für mehrere Monate.

Im April 1913 konnten Gleise und Zahnstangen verlegt werden.

Auf der 1.636,15 Meter langen Strecke wurden 1.543,61 Meter zweilamellige Zahnstangen verbaut.

Der Stadtbahnhof sollte 5.000 Mark kosten und kostete 54.000 Mark.

Der Bau kostete insgesamt mehr als 763.000 Mark, veranschlagt waren 670.000 Mark.

Die Betriebskonzession wurde am 5. Juni 1911 vom hannoverschen Regierungspräsidenten für einen hundertjährigen Dampfbetrieb erteilt.

Gesellschafter der St. Andreasberger Kleinbahn waren das Land Preußen, die Provinz Hannover und die Stadt Sankt Andreasberg.

Den Betrieb führte seit 1924 das Landeskleinbahnamt.

Die Lokomotive „Mariechen“ der St. Andreasberger Kleinbahn bei der Abnahme, 1913.
Die Lokomotive „Mariechen“ der St. Andreasberger Kleinbahn bei der Abnahme, 1913. Foto: Unknown author Unknown author, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
Die erste Fahrt der Andreasberger Zahnradbahn, 1913.
Die erste Fahrt der Andreasberger Zahnradbahn, 1913. Foto: Unknown author Unknown author, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

So sah es vorher aus: Zahnradbetrieb zwischen 1913 und 1959

Am Abend des 19. Juli 1913 begann mit der Einweihung des Stadtbahnhofs auf dem Glockenberg der Bahnbetrieb.

Drei Tage vorher war der Güterbetrieb aufgenommen worden, um das Personal mit dem Ablauf vertraut zu machen.

Zunächst fuhren täglich fünf Zugpaare, die für die Strecke etwa 15 Minuten brauchten.

Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 8 Kilometern pro Stunde.

Die Kleinbahn besaß zwei Zahnraddampflokomotiven der Firma Jung und zwei zweiachsige Personenwagen von 1913 mit 70 Sitzplätzen beziehungsweise einem Post- und Gepäckabteil.

Güterwagen gab es keine, der Güterverkehr wurde mit normalen Staatsbahnwagen abgewickelt.

Im Ersten Weltkrieg ging das Verkehrsaufkommen stark zurück, es fuhren nur noch drei Zugpaare.

In den 1920er Jahren wurde auf zwei Zugpaare täglich ausgedünnt, ab 1932 kamen Busse und Lastkraftwagen zum Einsatz.

Die Kleinbahn war nicht mehr selbstständig, nachdem das Landeskleinbahnamt die Betriebsführung übernommen hatte.

Das Ende der Zahnradbahn

Nach dem Zweiten Weltkrieg überlegte die Bahn, den Abschnitt Bad Lauterberg–St. Andreasberg West stillzulegen.

Ein großer Proteststurm führte dazu, dass die Odertalbahn weiter betrieben wurde.

Überlegungen für eine Modernisierung der Zahnradbahn kamen auf, eine Zahnraddiesellok und ein Triebwagen für die Fahrt von Scharzfeld bis St. Andreasberg und die Elektrifizierung scheiterten an den Kosten.

Am 18. September 1957 befuhr der Leiter des Maschinenamts Braunschweig, Paul Schöning, die Steilstrecke ohne Genehmigung mit einem Schienenbus.

Er erkannte, dass der Schienenbus nur für die Talfahrt zusätzliche Bremsen benötigt hätte, ein Einsatz kam nie zustande.

1955 hatte das niedersächsische Ministerium für Wirtschaft und Verkehr den Betrieb als sehr unrentabel bezeichnet und sich für eine Stilllegung ausgesprochen.

Nach einem Beschluss der Gesellschafterversammlung am 28. November 1958 wurde das Ende der Bahn bekanntgegeben.

Der Schienenverkehr wurde zum 21. Dezember 1958 nach 46 Jahren eingestellt.

Am 17. August 1959 wurde die Zahnradbahn offiziell stillgelegt, und es wurde sofort mit dem Abbau begonnen.

Die Lokomotiven und Wagen wurden verschrottet.

Die St. Andreasberger Eisenbahn GmbH, wie die Firma seit 1949 hieß, betrieb bis zum 30. Mai 1965 den Omnibusverkehr, bis ihn die Bundesbahn übernahm.

Der Bahnhof St. Andreasberg als Endstation, 2007.
Der Bahnhof St. Andreasberg als Endstation, 2007. Foto: Kassandro, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Das Ende der Odertalbahn

Nach der kriegsbedingten Unterbrechung wurde der Verkehr am 1. August 1945 wieder aufgenommen.

Ab 1948 fuhren auch wieder Sonderzüge für den Wintersport von Göttingen.

Die Strecke wurde früh auf Triebwagen umgestellt, später fuhren Uerdinger Schienenbusse, ab 1976 Triebwagen der Baureihe 515 und ab 1988 der Baureihen 628 und 624.

Mit dem Nebenbahnsterben ab den 1970er Jahren verlor die Strecke schrittweise ihren Personenverkehr.

Am 27. September 1975 endete er zwischen Odertal und Silberhütte, am 3. Juni 1984 zwischen Bad Lauterberg und Odertal.

Am 12. Dezember 2004 folgte der Abschnitt Scharzfeld–Bad Lauterberg.

Der Güterverkehr endete am 30. Oktober 1976 zwischen Odertal und St. Andreasberg, am 1. Juni 1984 zwischen Bad Lauterberg und Odertal und am 31. Dezember 2001 zwischen Scharzfeld und Bad Lauterberg.

Der Rückbau folgte Ende 1976 zwischen Odertal und St. Andreasberg West und im November und Dezember 1984 zwischen Bad Lauterberg und Odertal.

Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2005 wurde der Bahnhof Scharzfeld durch einen neuen Haltepunkt Bad Lauterberg im Harz Barbis an der Südharzstrecke ersetzt.

Der Haltepunkt liegt über vier Kilometer westlich des Stadtkerns im Ortsteil Barbis.

Der ehemalige Bahnhof Bad Lauterberg lag rund einen Kilometer vom Stadtkern entfernt.

Eigentümerin des Abschnitts Scharzfeld–Bad Lauterberg war zuletzt die private Westfälische Almetalbahn.

Aus ihrer Sicht ließ sich der Betrieb nicht aufrechterhalten, weil mehrere Millionen Euro in Oberbau und Sicherungstechnik der damals acht Bahnübergänge nötig gewesen wären.

Im November 2007 wurde die Strecke im Zuge der Vorbereitungen für die Odertalbrücke mit einem Zweiwegebagger endgültig abgebaut.

Der ehemalige Bahnhof Bad Lauterberg, März 2021.
Der ehemalige Bahnhof Bad Lauterberg, März 2021. Foto: Migebert, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

So sieht es jetzt aus

Der gleislose Bahndamm ist außerhalb der Bebauung Bad Lauterbergs noch komplett erhalten, großenteils mit Schotter.

In Silberhütte blieb ein Stück des alten Anschlussgleises erhalten.

Zwischen Silberhütte und Odertal kann man gut auf dem Bahndamm wandern.

Zwischen Odertal und Bad Lauterberg Kurpark wurde die Strecke größtenteils zum Geh- und Radweg umgebaut.

Die Empfangsgebäude und Bahnsteige von Scharzfeld, Bad Lauterberg und Odertal sind noch vorhanden.

Das Gebäude in Bad Lauterberg wird als Gaststätte genutzt, das von Odertal gehört einem Angelsportverein.

St. Andreasberg West existiert nicht mehr, Bad Lauterberg Kurpark wurde Anfang Januar 2015 mit dem Ende des Cafébetriebs abgerissen.

Das denkmalgeschützte Gebäude des Stadtbahnhofs diente als Kurverwaltung und bis 2005 als Atelier, danach stand es leer, im August 2022 wurde es verkauft.

Das große Vordach dient als Dach des Busbahnhofs, der ehemalige Lokschuppen als Busdepot eines örtlichen Busunternehmers.

Die ehemalige Trasse der Zahnradbahn ist teilweise asphaltiert und führt bis kurz vor Silberhütte, im Winter kann sie als Rodelbahn genutzt werden.

Eine kleine Ausstellung zur Kleinbahn befindet sich im Obergeschoss des Museums der Grube Samson.

Der frühere Haltepunkt Bad Lauterberg Kurpark, Februar 2013.
Der frühere Haltepunkt Bad Lauterberg Kurpark, Februar 2013. Foto: Torbenbrinker, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Der ehemalige Bahndamm der Zahnradstrecke, 2007.
Der ehemalige Bahndamm der Zahnradstrecke, 2007. Foto: Kassandro, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Die ehemalige Haltestelle am Schwalbenherd, 2007.
Die ehemalige Haltestelle am Schwalbenherd, 2007. Foto: Kassandro, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Die ehemalige Bahnstrecke nach St. Andreasberg im Tal der Sperrlutter unterhalb von Silberhütte, 2019.
Die ehemalige Bahnstrecke nach St. Andreasberg im Tal der Sperrlutter unterhalb von Silberhütte, 2019. Foto: Saxxony, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Die Geschichte in Daten

1884: Am 10. Juli wird die Strecke bis Bad Lauterberg eröffnet, am 1. November bis St. Andreasberg.

1903: Am 23. Juni teilt der Magistrat der Stadt Sankt Andreasberg seine Pläne der Eisenbahndirektion Cassel mit.

1911: Am 5. Juni wird die Betriebskonzession erteilt, am 1. April beginnt der Bau der Zahnradbahn.

1913: Am 19. Juli wird der Stadtbahnhof eingeweiht und der Betrieb der Zahnradbahn beginnt.

1932: Busse und Lastkraftwagen kommen zum Einsatz.

1945: Am 1. August wird der Verkehr auf der Odertalbahn wieder aufgenommen.

1958: Am 21. Dezember wird der Schienenverkehr der Zahnradbahn eingestellt.

1959: Am 17. August wird die Zahnradbahn offiziell stillgelegt.

1975: Am 27. September endet der Personenverkehr zwischen Odertal und Silberhütte.

1976: Am 30. Oktober endet der Güterverkehr zwischen Odertal und St. Andreasberg.

1984: Am 3. Juni endet der Personenverkehr zwischen Bad Lauterberg und Odertal.

2004: Am 12. Dezember endet der Personenverkehr zwischen Scharzfeld und Bad Lauterberg.

2007: Im November wird die Reststrecke abgebaut.

2015: Anfang Januar wird Bad Lauterberg Kurpark abgerissen.

2022: Im August wird das Gebäude des Stadtbahnhofs verkauft.

Häufige Fragen

Wann fuhr die Zahnradbahn nach St. Andreasberg?
Von 1913 bis 1959. Der Betrieb begann am Abend des 19. Juli 1913, der Schienenverkehr wurde zum 21. Dezember 1958 eingestellt.
Warum wurde die Odertalbahn nicht bis in die Stadt verlängert?
Wegen des großen Höhenunterschieds wären ein Umweg von sechs Kilometern und aufwendige Kunstbauten nötig gewesen. Stattdessen entstand eine Zahnradbahn.
Wann endete der Personenverkehr auf der Odertalbahn?
Schrittweise: 1975 zwischen Odertal und Silberhütte, 1984 zwischen Bad Lauterberg und Odertal und am 12. Dezember 2004 zwischen Scharzfeld und Bad Lauterberg.
Was ist vom Bahnhof St. Andreasberg West erhalten?
Nichts, der Bahnhof existiert nicht mehr. In Silberhütte blieb ein Stück des alten Anschlussgleises erhalten.
Kann man die alte Trasse nutzen?
Außerhalb der Bebauung ist der Bahndamm großenteils erhalten. Zwischen Silberhütte und Odertal kann man auf ihm wandern, zwischen Odertal und Bad Lauterberg Kurpark ist er größtenteils Geh- und Radweg.

Die Zahnradbahn fuhr 46 Jahre, die Odertalbahn bis zum Abbau 2007 in mehreren Etappen.

Quellen und Bildrechte

Wikipedia: Bahnstrecke Scharzfeld–St. Andreasberg · Wikipedia: St. Andreasberger Kleinbahn

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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