Drei stille Bahnen der Steiermark: Sulmtal, Thörl und Neuberg

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Drei stille Bahnen der Steiermark: Sulmtal, Thörl und Neuberg

Die Sulmtalbahn, die Thörlerbahn und die Lokalbahn nach Neuberg verbanden steirische Täler mit der Südbahn. Heute verlaufen auf Teilen ihrer Trassen Radwege.

VORHER · um 1900

Der Bahnhof Au-Seewiesen, ursprünglicher Endpunkt der Schmalspurbahn ab Kapfenberg.

Der Bahnhof Au-Seewiesen, ursprünglicher Endpunkt der Schmalspurbahn ab Kapfenberg. Foto: Unbekannt, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
NACHHER · 1991

Das Stationsgebäude des ehemaligen Bahnhofs Au-Seewiesen.

Das Stationsgebäude des ehemaligen Bahnhofs Au-Seewiesen. Foto: Herbert Ortner, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Kurz erklärt
1907
Eröffnung der Sulmtalbahn
1959
Ende des Personenverkehrs der Thörlerbahn
1996
Ende des Personenverkehrs nach Neuberg
2011
Radweg nach Neuberg eröffnet

Lage: Weststeiermark bei Leibnitz, Obersteiermark bei Kapfenberg und Aflenz, oberes Mürztal. Status: Alle drei Strecken sind stillgelegt, die Thörlerbahn war zwischenzeitlich Museumsbahn. Heute: Auf Teilen der Trassen verlaufen Radwege, in Neuberg erwarb die Gemeinde das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude.

Dieser Beitrag erzählt von drei stillgelegten Nebenbahnen der Steiermark.

Die Sulmtalbahn führte von Leibnitz nach Pölfing-Brunn und war von 1907 bis 1967 in Betrieb.

Die Thörlerbahn verband als Schmalspurbahn Kapfenberg mit Aflenz und Au-Seewiesen und wurde 1893 eröffnet.

Die Lokalbahn Mürzzuschlag–Neuberg fuhr von 1879 an und wurde 2007 endgültig stillgelegt.

Von der Sulmtalbahn gibt es kaum freie Fotos, von der Thörlerbahn und der Bahn nach Neuberg dafür mehrere aus dem 20. und 21. Jahrhundert.

Sulmtalbahn: Kohle für die Südbahn

Die Sulmtalbahn war eine normalspurige Lokalbahn von Leibnitz nach Pölfing-Brunn in der Weststeiermark.

Sie stellte eine Verbindung von der Südbahnstrecke im Murtal zur Wieserbahn der Graz-Köflacher Eisenbahn her.

Gebaut wurde sie in erster Linie, um Kohle aus dem Wies-Eibiswalder Revier abzutransportieren.

Eine Konzession für eine Bahn von Leibnitz über Wies nach Schwanberg und Eibiswald war bereits 1866 erteilt worden, blieb aber ungenutzt.

Am 31. Jänner 1906 erhielten Karl Freiherr von Wucherer-Huldenfeld und Dr. Leopold Stramitzer eine Konzession für die Lokalbahn von Leibnitz nach Pölfing-Brunn.

Am 11. März 1906 erfolgte in Leibnitz der Spatenstich.

Den Bau führte die Firma Albert Buss & Co. aus Wien aus.

Die Südbahn-Gesellschaft übernahm am 26. April 1907 die Betriebsführung, am 13. Oktober 1907 wurde die Strecke feierlich eröffnet.

Zur Erstausstattung gehörten zwei Tenderlokomotiven der Südbahn-Reihe 32d aus der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik.

So sah es vorher aus: der Betrieb auf der Sulmtalbahn

1917 musste wegen Kohlemangels im Ersten Weltkrieg der gesamte Verkehr für mehrere Monate eingestellt werden.

Am 1. Jänner 1924 übernahmen die Österreichischen Bundesbahnen den Betrieb.

Am 1. April 1930 ging diese Aufgabe an die Graz-Köflacher Eisenbahn über, die nun auch die Mehrheit der Aktien besaß.

Ab dem 15. Mai 1930 führte die Graz-Köflacher Eisenbahn die Züge von Leibnitz bis nach Wies-Eibiswald.

Der einzige Bahnhof, in dem laut Fahrplan Zugkreuzungen abgewickelt wurden, war Fresing.

1953 ersetzten Schienenbusse der Reihe VT 10, genannt „Roter Blitz“, teilweise die Dampflokzüge im Personenverkehr.

Am 13. Oktober 1957 wurde das 50-jährige Jubiläum der Sulmtalbahn mit großer Teilnahme der Bevölkerung gefeiert.

Das Ende der Sulmtalbahn 1967

Nach dem Ende der Nachkriegszeit sanken infolge der Motorisierung die Beförderungszahlen im Personenverkehr.

Anfang 1967 wurden noch umfangreiche Erhaltungsarbeiten an den Gleisanlagen durchgeführt.

Dennoch wurde am 27. Mai 1967 der Personenverkehr eingestellt, das Personal erfuhr davon erst drei Tage vorher.

Vorhandene Fracht wurde noch bis zum 31. Mai 1967 abgeführt.

Der 6,1 Kilometer lange Abschnitt zwischen Gleinstätten und Pölfing-Brunn blieb für zwei Betriebe als Anschlussbahn der Wieserbahn erhalten.

Die übrige Strecke wurde im Herbst 1976 abgetragen, rund 1.100 Tonnen Altschienen wurden abtransportiert.

Ein Teil der ehemaligen Strecke wird heute als Radweg genutzt.

Die Lokomotive 1 „Sulm“ ist als Exponat des Eisenbahnmuseums Lienz erhalten geblieben.

In Gleinstätten wurde die Bahn als Modellbahnanlage im Maßstab 1:87 nachgebaut.

Thörlerbahn: Schmalspur nach Aflenz

Die Thörlerbahn, amtlich Lokalbahn Kapfenberg–Au-Seewiesen, war eine Schmalspurbahn mit 760 Millimetern Spurweite.

Sie wurde von den Steiermärkischen Landesbahnen betrieben und verband die Region um Aflenz mit der Südbahn bei Kapfenberg.

Ursprünglich war sie als Teilstück einer geplanten Bahnverbindung vom Mürztal nach Mariazell gedacht.

Am 8. Dezember 1893 wurde sie feierlich eröffnet.

Den Betrieb führte bis zum 30. Juni 1922 die Südbahn-Gesellschaft, ab dem 1. Juli 1922 die Steiermärkischen Landesbahnen im Eigenbetrieb.

Die Bahn brachte der Region vor allem durch den Güterverkehr wirtschaftlichen Aufschwung, besonders die Eisenindustrie profitierte.

Im Personenverkehr erlangte sie nie große Bedeutung, weil größere Orte wie Aflenz oder Turnau abseits der Strecke lagen.

Die geplante Weiterführung zur Mariazellerbahn wurde nie verwirklicht.

So sah es vorher aus: Stationen und Fahrzeuge der Thörlerbahn

Die Lokomotive StLB U.7 mit einem Gepäckwagen auf einem kurzen Gleisstück am Bahnhof Thörl, August 1995.
Die Lokomotive StLB U.7 mit einem Gepäckwagen auf einem kurzen Gleisstück am Bahnhof Thörl, August 1995. Foto: Herbert Ortner, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Der Bahnhof Thörl hieß ursprünglich Aflenz.

Das Aufnahmsgebäude und das Gütermagazin des Bahnhofs Thörl stehen unter Denkmalschutz.

Ab 1933 setzten die Landesbahnen Benzintriebwagen der Reihe VT/s von Austro-Daimler ein, vierachsig mit je zwei Motoren zu 80 PS, mit hydraulischer Kraftübertragung und Luftfederung.

Spätestens zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden diese Fahrzeuge wegen Schäden und Treibstoffmangels abgestellt.

Der Güterverkehr für die Eisenindustrie bis Thörl entwickelte sich in den 1960er Jahren positiv, der Betrieb wurde auf Dieseltraktion umgestellt.

Am Landesbahnhof in Kapfenberg entstand Anfang der 1990er Jahre noch ein modernes Remisen- und Werkstättengebäude.

Das Ende der Thörlerbahn

Am 16. März 1959 wurde der Personenverkehr auf der Gesamtstrecke eingestellt.

Der Abschnitt von Seebach-Turnau nach Au-Seewiesen mit 2,735 Kilometern Baulänge wurde zum 31. Dezember 1964 stillgelegt.

Der Oberbau wurde in den Jahren danach komplett abgetragen.

Der Abschnitt von Aflenz nach Seebach-Turnau diente nur noch sporadisch dem Holztransport und wurde Ende 1990 eingestellt.

Der Verein Thörlerbahn nahm 1991 einen Probebetrieb mit Nostalgiezügen auf, zunächst mit geliehenen Fahrzeugen.

In den folgenden Jahren baute er ein Museumsbahn-Projekt auf, Personenwagen entstanden nach historischem Vorbild auf Güterwagen-Fahrgestellen.

Die Dampflokomotive No. 6 THÖRL wurde vom Club 760 angemietet und reaktiviert.

Eine Bankpleite führte 1995 die lokale Eisenindustrie in den Konkurs.

Nach dem Wegfall des größten Frachtkunden beendeten die Landesbahnen den Betrieb.

Bis Saisonende 1998 durfte der Verein die Schienen noch nutzen, eine vollständige Übernahme der 20 Kilometer langen Strecke war aus finanziellen Gründen nicht möglich.

Nach dem Ausfall der Saison 1999 meldete der Verein Konkurs an, die Fahrzeuge wurden verkauft oder an ihre Eigentümer zurückgegeben.

Am 31. Oktober 1999 befuhr eine Draisine die Thörlerbahn zum letzten Mal.

In den Jahren 2003 und 2004 wurden die Gleise abgetragen und ein Bahntrassenradweg errichtet.

So sieht es jetzt aus: Spuren der Thörlerbahn

Der Bahnhof Thörl mit Gütermagazin kurz nach dem Abbau der Gleise, 2003.
Der Bahnhof Thörl mit Gütermagazin kurz nach dem Abbau der Gleise, 2003. Foto: Herby (Vienna), CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Ein kurzes Stück Doppelspurweiten-Gleis am südwestlichen Ausgang des Bahnhofs Kapfenberg ist ein Rest der Thörlerbahn, 2013.
Ein kurzes Stück Doppelspurweiten-Gleis am südwestlichen Ausgang des Bahnhofs Kapfenberg ist ein Rest der Thörlerbahn, 2013. Foto: Wolfgang Glock, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Das Stationsgebäude Seebach-Turnau an der Straßenseite, 2013.
Das Stationsgebäude Seebach-Turnau an der Straßenseite, 2013. Foto: Wolfgang Glock, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Fachwerkbrücke der Thörlerbahn bei der Margarethenhütte, 2013.
Fachwerkbrücke der Thörlerbahn bei der Margarethenhütte, 2013. Foto: Wolfgang Glock, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Gleisreste der Thörlerbahn in Margarethenhütte, 2013.
Gleisreste der Thörlerbahn in Margarethenhütte, 2013. Foto: Wolfgang Glock, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Der Kilometerstein 10,5 an der Trasse südlich von Thörl, 2013.
Der Kilometerstein 10,5 an der Trasse südlich von Thörl, 2013. Foto: Wolfgang Glock, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Vorher und nachher: der Tunnel bei Thörl

VORHER · 1893

Bau des einzigen Tunnels der Schmalspurbahn bei Thörl.

Bau des einzigen Tunnels der Schmalspurbahn bei Thörl. Foto: Unbekannt, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
NACHHER · 2013

Der Thörler Tunnel der stillgelegten Thörlerbahn, Blick von Norden.

Der Thörler Tunnel der stillgelegten Thörlerbahn, Blick von Norden. Foto: Wolfgang Glock, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Mürzzuschlag–Neuberg: Sägewerk und Hofzug

Die Lokalbahn Mürzzuschlag–Neuberg war eine normalspurige Nebenbahn von Mürzzuschlag an der Südbahn nach Neuberg an der Mürz im oberen Mürztal.

Mit Gesetz vom 12. März 1876 wurde die Grundlage für den Bau auf Staatskosten geschaffen.

Die Züge sollten höchstens 15 Kilometer pro Stunde fahren.

Die 12,3 Kilometer lange Lokalbahn wurde am 1. Dezember 1879 eröffnet.

Am 27. August 1879 hatte die Südbahngesellschaft sie übernommen.

Ab dem 1. Jänner 1889 lag der Betrieb beim Staat, zuletzt bei den ÖBB.

Der Hofzug befuhr die Strecke regelmäßig, wenn Kaiser Franz Joseph I. in sein Jagdschloss Mürzsteg reiste.

Bedeutend war der Güterverkehr zu einem großen Sägewerk der Österreichischen Bundesforste in Neuberg.

Bis zur Schließung im Jahr 1924 gab es auch Verkehr für das Neuberger Hüttenwerk der Österreichisch-Alpinen Montangesellschaft.

Im Juli 1926 konstituierte sich im Rathaus von Mariazell ein Eisenbahnausschuss für den Bau einer Bahn Neuberg–Mariazell–Kernhof.

Das Projekt war bis nach der Weltwirtschaftskrise 1929 Gegenstand parlamentarischer Initiativen.

So sah es vorher aus: Betrieb bis zur Einstellung

Am 21. Februar 1972 endete der Dampfbetrieb.

Danach bespannten Diesellokomotiven der Reihen 2060 und 2062 die Züge.

Mit dem Sommerfahrplan 1985 ging die ortsnähere Haltestelle Neuberg Ort in Betrieb.

Ab dem 25. September 1989 verkehrten bis zur Einstellung des Personenverkehrs Triebwagen der Baureihe ÖBB 5047.

Zuletzt gab es Taktverkehr mit Triebwagen im Einmannbetrieb.

Die ehemalige Haltestelle Hirschbachbrücke der Bahn nach Neuberg, 2007.
Die ehemalige Haltestelle Hirschbachbrücke der Bahn nach Neuberg, 2007. Foto: Linie29, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Das Ende der Bahn nach Neuberg

Die Maßnahmen konnten die Einstellung des Betriebes und den Ersatz durch Postautobusse nicht abwenden.

Am 6. Juli 1996 wurde der Personenverkehr eingestellt, am 31. Dezember 2000 der Gesamtverkehr.

Obwohl mehrmals eine Wiederaufnahme des Güterverkehrs durch private Betreiber im Gespräch war, beantragten die ÖBB Ende 2007 die endgültige Einstellung.

So sieht es jetzt aus: Radweg und Bahnhof Neuberg

Im Oktober 2009 kaufte das Land Steiermark die stillgelegte Trasse, um einen Radweg von Mürzzuschlag nach Neuberg zu errichten.

Die Bauarbeiten begannen im September 2010 und kosteten 780.000 Euro.

Ende 2010 war die Asphaltierung abgeschlossen, am 19. Juni 2011 wurde der Radweg eröffnet.

Im Herbst 2009 erwarb die Gemeinde Neuberg das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude, unter anderem mit dem Ziel, den kaiserlichen Wartesaal der Öffentlichkeit zugänglich zu erhalten.

Der Warteraum im Bahnhofsgebäude Neuberg an der Mürz, 2024.
Der Warteraum im Bahnhofsgebäude Neuberg an der Mürz, 2024. Foto: M.Dufek, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Vorher und nachher: der Bahnhof Neuberg

VORHER · 1991

Eine Sonderfahrt mit der ehemaligen ÖBB-Lokomotive 91.107 im Bahnhof Neuberg.

Eine Sonderfahrt mit der ehemaligen ÖBB-Lokomotive 91.107 im Bahnhof Neuberg. Foto: Herbert Ortner, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
NACHHER · 2012

Die Rückseite des ehemaligen Bahnhofsgebäudes Neuberg an der Mürz.

Die Rückseite des ehemaligen Bahnhofsgebäudes Neuberg an der Mürz. Foto: Veleius, CC BY-SA 3.0 at, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Die Geschichte in Daten

1876: Am 12. März entsteht die gesetzliche Grundlage für die Bahn nach Neuberg.

1879: Am 1. Dezember wird die Lokalbahn Mürzzuschlag–Neuberg eröffnet.

1893: Am 8. Dezember wird die Thörlerbahn eröffnet.

1906: Am 31. Jänner erhalten die Konzessionäre die Konzession für die Sulmtalbahn.

1907: Am 13. Oktober wird die Sulmtalbahn feierlich eröffnet.

1922: Am 1. Juli übernehmen die Steiermärkischen Landesbahnen die Thörlerbahn im Eigenbetrieb.

1930: Ab dem 15. Mai fahren die Züge der Sulmtalbahn bis Wies-Eibiswald.

1959: Am 16. März endet der Personenverkehr auf der Thörlerbahn.

1964: Zum 31. Dezember wird der Abschnitt Seebach-Turnau–Au-Seewiesen stillgelegt.

1967: Am 27. Mai wird der Personenverkehr der Sulmtalbahn eingestellt.

1976: Im Herbst wird die Sulmtalbahn bis auf den Abschnitt Gleinstätten–Pölfing-Brunn abgetragen.

1990: Ende des Jahres wird der Abschnitt Aflenz–Seebach-Turnau der Thörlerbahn eingestellt.

1991: Der Verein Thörlerbahn nimmt einen Probebetrieb mit Nostalgiezügen auf.

1996: Am 6. Juli endet der Personenverkehr nach Neuberg.

1999: Am 31. Oktober befährt eine Draisine die Thörlerbahn zum letzten Mal.

2000: Am 31. Dezember wird der Gesamtverkehr nach Neuberg eingestellt.

2003: Die Gleise der Thörlerbahn werden abgetragen, 2004 folgt der Radweg.

2007: Ende des Jahres beantragen die ÖBB die endgültige Einstellung der Strecke nach Neuberg.

2011: Am 19. Juni wird der Radweg nach Neuberg eröffnet.

Häufige Fragen

Wann wurde der Personenverkehr der Sulmtalbahn eingestellt?
Am 27. Mai 1967, das Personal erfuhr erst drei Tage vorher davon. Fracht wurde noch bis zum 31. Mai 1967 abgeführt.
Was blieb von der Sulmtalbahn?
Der 6,1 Kilometer lange Abschnitt zwischen Gleinstätten und Pölfing-Brunn blieb als Anschlussbahn der Wieserbahn erhalten. Die übrige Strecke wurde im Herbst 1976 abgetragen, ein Teil dient heute als Radweg.
Wie lang war die Thörlerbahn?
Die Strecke war 20 Kilometer lang.
Warum endete der Betrieb der Thörlerbahn?
Eine Bankpleite führte 1995 die lokale Eisenindustrie in den Konkurs. Danach beendeten die Landesbahnen den Betrieb, bis Saisonende 1998 durfte der Verein Thörlerbahn die Schienen noch nutzen.
Wann wurde die Strecke nach Neuberg stillgelegt?
Der Personenverkehr endete am 6. Juli 1996, der Gesamtverkehr am 31. Dezember 2000.
Was ist aus der Trasse nach Neuberg geworden?
Das Land Steiermark kaufte sie im Oktober 2009, der Radweg wurde am 19. Juni 2011 eröffnet.

Alle drei Strecken sind stillgelegt, auf Teilen ihrer Trassen verlaufen heute Radwege.

Quellen und Bildrechte

Wikipedia: Sulmtalbahn · Wikipedia: Thörlerbahn · Wikipedia: Lokalbahn Mürzzuschlag–Neuberg · Wikimedia Commons: Dateibeschreibungen der verwendeten Fotos

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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