Die Militärbahn Zossen–Jüterbog: stille Halte zwischen Mellensee und Werder

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Die Militärbahn Zossen–Jüterbog: stille Halte zwischen Mellensee und Werder

Die Strecke entstand 1875 für einen Schießplatz südlich von Berlin und fuhr bis 1998 mit Reisenden. Heute stehen Gleise und Gebäude unter Denkmalschutz, auf Teilen rollen Draisinen.

VORHER · 1998

Das Empfangsgebäude von Kummersdorf Gut von der Bahnsteigseite, 1998.

Das Empfangsgebäude von Kummersdorf Gut von der Bahnsteigseite, 1998. Foto: Harald Knauer, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
NACHHER · 2012

Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude von Kummersdorf Gut, rechts die Gleise, 2012.

Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude von Kummersdorf Gut, rechts die Gleise, 2012. Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Kurz erklärt
1875
Zossen bis Schießplatz eröffnet
1897
Strecke bis Jüterbog fertig
1998
Letzte Reisezüge
2002
Denkmalschutz

Lage: Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg, 41 Kilometer zwischen Zossen und Jüterbog. Status: ohne Regelverkehr, Gleise und viele Gebäude denkmalgeschützt. Heute: Draisinen fahren auf Teilen der Strecke.

Die Bahnstrecke Zossen bis Jüterbog war ursprünglich Teil der Königlich Preußischen Militär-Eisenbahn, die Truppen und Material zu einem Schießplatz südlich von Berlin brachte.

Sie verband die Dresdener Bahn mit der Anhalter Bahn und lag vollständig im heutigen Landkreis Teltow-Fläming.

Die letzten Reisezüge fuhren 1998, seitdem gibt es keinen Regelverkehr mehr.

Gleise, Signale und viele Gebäude stehen seit 2002 unter Denkmalschutz, auf Teilen der Strecke verkehren Draisinen.

Dieser Beitrag geht die Halte von Mellensee-Saalow bis Werder der Reihe nach durch.

Die Strecke diente von Beginn an dem Militär, das wird hier sachlich dargestellt.

Wie die Strecke entstand

Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870 und 1871 sollten für das deutsche Heer mehr Eisenbahnpioniere ausgebildet werden.

1871 wurde ein preußisches Eisenbahnbataillon gegründet, das eine Strecke für einen neuen Schießplatz in den Wäldern bei Cummersdorf südlich von Berlin bauen sollte.

Der Schießplatz war aus der französischen Kriegsentschädigung bezahlt worden.

Ein Anschluss von Trebbin an der Anhalter Bahn wurde verworfen, weil die Strecke zu kurz für eine Ausbildung gewesen wäre.

1873 wurde angeregt, die Strecke schon in Zossen von der Dresdener Bahn abzweigen zu lassen, wodurch die Gesamtstrecke um etwa drei Kilometer kürzer wurde.

So konnten auch die Gipswerke bei Sperenberg, die Ziegeleien in Sperenberg und Clausdorf, die Sperenberger Salzlager und Holzbetriebe bedient werden.

Per Kabinettsorder wurde 1874 der Bau beschlossen, der Abschnitt von Zossen zum Schießplatz ging am 15. Oktober 1875 in Betrieb.

Er diente von Anfang an auch dem öffentlichen Verkehr, mit der Eröffnung entstanden die Haltestelle Clausdorf und der Bahnhof Sperenberg, zunächst fuhren zwei Zugpaare am Tag.

Am 7. Februar 1894 genehmigte ein königlicher Erlass den Bau bis Jüterbog.

Am 1. Februar 1896 ging die Verlängerung bis Jänickendorf in Betrieb, am 1. Mai 1897 wurde die Gesamtstrecke als Hauptbahn eröffnet.

Zwischenhalte entstanden in Schönefeld, Jänickendorf, Kolzenburg und Werder-Kloster Zinna.

In den 1890er Jahren entstanden im Raum Sperenberg umfangreiche Eisenbahnversuchsanlagen und ein ausgedehntes Feldbahnnetz, zu dem eine Anschlussbahn vom Bahnhof Rehagen-Clausdorf führte.

1914 fuhren sechs durchgehende Zugpaare von Berlin über Zossen nach Jüterbog.

So sah es vorher aus: von der Militärbahn zur Nebenbahn

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Militäreisenbahn als Truppenteil aufgelöst, die Strecke kam an die Preußische Staatsbahn und ab 1920 an die Reichsbahn.

Das Gleis zwischen Berlin und Zossen wurde aufgegeben, die Strecke von Zossen nach Jüterbog blieb als Nebenbahn in Betrieb.

Mit der Wiederaufrüstung wurden Teile der militärischen Anlagen wieder genutzt, der Personenverkehr nahm stark zu, 1939 fuhren zwischen Zossen und Kummersdorf Gut 15 Zugpaare am Tag.

Die Strecke blieb im Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschädigt, bei Kriegsende wurde aber die Überführung über die Anhalter Bahn bei Jüterbog zerstört.

Auch das Empfangsgebäude Jänickendorf wurde zerstört und später durch einen Neubau ersetzt.

Die Militärgebiete nutzte nach 1945 größtenteils die sowjetische Armee.

Mellensee-Saalow: Bahnhof mit Erfrischungshalle

Ab 1888 gab es Personenhalte in Bude 10, ab 1890 hieß der Halt Mellen, später Mellensee-Saalow.

Er wurde später zum Bahnhof ausgebaut und diente neben dem örtlichen Verkehr auch dem Ausflugsverkehr.

Unter Denkmalschutz stehen das Empfangsgebäude, der Güterschuppen, eine Erfrischungshalle am Bahnsteig, ein hölzernes Bahnhofsschild aus den 1930er Jahren und die Natursteinpflasterung.

Die Erfrischungshalle wird in der Sommersaison gastronomisch genutzt.

Mit dem Erlebnisbahnhof Mellensee gibt es hier eine Station der Draisinenbahn.

Im Lauf der Betriebszeit wurde Mellensee-Saalow vom Bahnhof zum Haltepunkt zurückgestuft.

Der ehemalige Bahnhof Mellensee-Saalow, jetzt Station der Erlebnisbahn, 2012.
Der ehemalige Bahnhof Mellensee-Saalow, jetzt Station der Erlebnisbahn, 2012. Foto: Löwe 48, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Die Erfrischungshalle neben dem alten Bahnhof Mellensee, 2011.
Die Erfrischungshalle neben dem alten Bahnhof Mellensee, 2011. Foto: Clemensfranz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Rehagen-Klausdorf: Feldbahn und Einmannbunker

Die Haltestelle Clausdorf ging mit der Streckeneröffnung 1875 in Betrieb, später hieß die Station Rehagen-Clausdorf, seit 1907 mit K geschrieben.

Der Bahnhof liegt am Ostrand von Rehagen an der Straße nach Klausdorf.

Das Empfangsgebäude mit Wohntrakt und Stellwerksanbau wurde 1894 bis 1896 und 1910 bis 1919 stark erweitert, es ist ein zweigeschossiger Ziegelbau mit neogotischem Ziergiebel.

Denkmalgeschützt sind außerdem der Lokschuppen von etwa 1900, die Gleisanlagen, die Pflasterung, ein Eisenbahnerwohnhaus gegenüber und ein Einmannbunker an den Gleisen aus den Jahren 1942 bis 1944.

Das Bahnhofsgebäude ist in Privatbesitz, die Eigentümer betrieben dort bis Ende 2022 ein französisches Restaurant mit Pension.

Von hier führte eine Anschlussbahn zum Feldbahnnetz der Versuchsanlagen.

Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude von Rehagen-Klausdorf von der Bahnsteigseite, 2012.
Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude von Rehagen-Klausdorf von der Bahnsteigseite, 2012. Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Der denkmalgeschützte Einmannbunker am Bahnhof Rehagen-Klausdorf, 2012.
Der denkmalgeschützte Einmannbunker am Bahnhof Rehagen-Klausdorf, 2012. Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Sperenberg: Flugplatz, Gipswerk und Draisine

Der Bahnhof Sperenberg liegt westlich des Ortskerns und wurde 1875 mit der Strecke zum Schießplatz eröffnet.

Denkmalgeschützt sind das zweigeschossige Empfangsgebäude mit Fachwerkgiebel, die Bahnhofslampen, die Laderampe, die Pflasterung und die Schrankenanlage Zossener Straße.

Dazu kommt ein Toilettenhäuschen aus der Zeit um 1910.

Vom südlichen Bahnhofsteil führten Anschlussgleise zum sowjetischen Flugplatz, vom östlichen zum Gipswerk und vom nördlichen zu einem Metallbaubetrieb.

Für den Flugplatzverkehr wurde der Bahnhof erweitert und erhielt EZMG-Signaltechnik.

Nach jahrelangem Leerstand kaufte 2011 ein niederländisches Künstlerehepaar das Gebäude und sanierte es, 2020 verkauften sie es wieder.

Das Gleis zum Gipswerk mit den dortigen Seen ist in den Draisinenbetrieb einbezogen, von Mellensee nach Sperenberg gibt es Fahrten mit Hebeldraisinen.

Der Personenverkehr zwischen Sperenberg und Jüterbog endete mit dem letzten Zug am 1. Juni 1996.

Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude Sperenberg von der Straße aus, 2012.
Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude Sperenberg von der Straße aus, 2012. Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Die Ausfahrsignale des Bahnhofs Sperenberg, 2017.
Die Ausfahrsignale des Bahnhofs Sperenberg, 2017. Foto: ThunderSchraeg, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Kummersdorf Gut: der Bahnhof Schiessplatz

Der Bahnhof liegt im Ort Kummersdorf-Gut und hieß ursprünglich Schiessplatz.

Später wurde er Cummersdorf Schiessplatz genannt, seit Anfang des 20. Jahrhunderts Kummersdorf Schießplatz, nach 1945 kurzzeitig Kummersdorf (Kr Teltow), seit 1953 Kummersdorf Gut.

Hier endete 1875 der erste Abschnitt der Militärbahn.

Die Bahnhofsanlagen auf dem ersten Bauabschnitt wurden bei der Verlängerung nach Jüterbog erweitert, die Gebäude der Erbauungszeit um 1900 durch Neubauten ersetzt.

Unter Denkmalschutz stehen das Empfangs- und Dienstgebäude, der Güterschuppen, die Laderampe, Gleisreste und die Pflasterung.

Zu den Resten zählen auch alte Feldbahngleise.

Wie Mellensee-Saalow und Schönefeld wurde Kummersdorf Gut später vom Bahnhof zum Haltepunkt herabgestuft.

Schönefeld: gelber Klinker und Restaurant

Der Bahnhof Schönefeld liegt am nördlichen Ortsrand und trug nacheinander die Zusätze Kr Jüterbog, Kr Luckenwalde und seit 1990 b Luckenwalde.

Die vier 1896 und 1897 eröffneten Bahnhöfe Schönefeld, Jänickendorf, Kolzenburg und Werder erhielten weitgehend baugleiche Empfangsgebäude aus gelben Ziegeln mit Walmdach und angebautem Güterschuppen.

Erhalten sind nur noch die Gebäude in Schönefeld und Werder.

In Schönefeld stehen unter Denkmalschutz das Empfangsgebäude mit Ausschankanbau, der Güterboden mit Laderampe, die Pflasterung der Zufahrt und ein Schuppenanbau.

Das Gebäude ist in Privatbesitz, die Inhaber betreiben dort ein Restaurant.

Jänickendorf: Kreuzung mit der Schmalspur

Der Bahnhof Jänickendorf ging 1896 mit der ersten Etappe der Verlängerung Richtung Jüterbog in Betrieb.

Das ursprüngliche Empfangsgebäude war baugleich mit dem in Schönefeld, es wurde im Krieg zerstört und ersetzt.

Hier kreuzte die Schmalspurbahn aus Luckenwalde der Jüterbog-Luckenwalder Kreiskleinbahnen die Strecke, sie war bis 1963 in Betrieb.

Zu DDR-Zeiten waren Zugkreuzungen zuletzt nur noch in Sperenberg und Jänickendorf möglich.

Die Draisinenbahn fährt bis Jänickendorf.

Das Empfangsgebäude Jänickendorf, 2017.
Das Empfangsgebäude Jänickendorf, 2017. Foto: Global Fish, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Der Bahnsteig in Jänickendorf, 2017.
Der Bahnsteig in Jänickendorf, 2017. Foto: Global Fish, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Kolzenburg: der Halt abseits des Dorfes

Kolzenburg lag weit abseits des Ortes und besaß spätestens seit den 1920er Jahren außer dem Personenhaltepunkt nur ein kurzes Ladegleis.

1953 wurde die Station für den Güterverkehr geschlossen.

Der Personenverkehr endete 1976, seitdem fuhren alle Züge ohne Halt durch.

Das Empfangsgebäude war baugleich mit dem in Schönefeld und wurde in den 1970er Jahren abgerissen.

Die Laderampe des ehemaligen Bahnhofs Kolzenburg, 2017.
Die Laderampe des ehemaligen Bahnhofs Kolzenburg, 2017. Foto: Global Fish, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Werder bei Jüterbog: Ferienwohnungen im Bahnhof

Der Bahnhof Werder entstand 1896 und 1897 auf freiem Feld, zwei Kilometer nördlich von Werder und zwei Kilometer östlich von Kloster Zinna.

Anfang der 1950er Jahre erhielt die Haltestelle ein Kreuzungsgleis, als Schnellzüge die Strecke wegen der Teilung Berlins als Umleitung nutzten.

1964 wurde der Bahnhof zur Haltestelle, bis 1993 blieb er in Betrieb, die letzten drei Jahre bis zur Einstellung 1996 fuhren alle Züge ohne Halt durch.

Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz und wird für Ferienwohnungen genutzt, denkmalgeschützt ist auch der angebaute Güterschuppen.

Der Bahnhof Werder bei Jüterbog von der Gleisseite, 2017.
Der Bahnhof Werder bei Jüterbog von der Gleisseite, 2017. Foto: Global Fish, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Das Ende des Verkehrs

Nach der Wende ging die Nachfrage stark zurück, auch weil die sowjetischen Truppen bis 1994 abzogen.

Ab 1994 fuhren die Züge alle zwei Stunden von Flughafen Berlin-Schönefeld über Zossen nach Jüterbog.

Für die 41 Kilometer von Zossen nach Jüterbog brauchten sie über eine Stunde, die Nachfrage blieb gering.

Ab 1996 bestellte das Land Brandenburg den Reiseverkehr zwischen Sperenberg und Jüterbog ab, der letzte Zug fuhr am 1. Juni 1996.

Zwischen Zossen und Sperenberg fuhren die Züge zunächst weiter, auch dieses Angebot wurde kaum angenommen.

Seit dem 19. April 1998 fahren keine Reisezüge mehr.

So sieht es jetzt aus

Die Gleise blieben nach der Einstellung erhalten und wurden 2002 samt den Hochbauten unter Denkmalschutz gestellt.

Auch Signalanlagen, Andreaskreuze, Weichen, Wasserkräne und Lampen gehören dazu.

2003 verkaufte die Deutsche Bahn die Strecke an die Erlebnisbahn GmbH und Co. KG mit Sitz im Bahnhof Zossen, die seither Draisinenfahrten anbietet.

Zunächst fuhren die Draisinen auf der gesamten Strecke, später beschränkte sich der Betrieb auf den Abschnitt zwischen Zossen und Jänickendorf.

Vorher und nachher: Bahnhof Schönefeld

VORHER · 1998

Das Empfangsgebäude Schönefeld bei Luckenwalde von der Bahnsteigseite, 1998.

Das Empfangsgebäude Schönefeld bei Luckenwalde von der Bahnsteigseite, 1998. Foto: Harald Knauer, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
NACHHER · 2012

Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude Schönefeld bei Luckenwalde von der Bahnsteigseite, 2012.

Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude Schönefeld bei Luckenwalde von der Bahnsteigseite, 2012. Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Die beiden Bilder zeigen den Bahnhof Schönefeld 1998, im Jahr der letzten Reisezüge, und 2012.

Das Gebäude aus gelbem Klinker ist erhalten und wird nach Angaben der Denkmalbeschreibung als Restaurant genutzt.

Die Geschichte in Daten

1871: Preußisches Eisenbahnbataillon gegründet.

1875: Zossen bis Schießplatz eröffnet.

1896: Verlängerung bis Jänickendorf.

1897: Gesamtstrecke bis Jüterbog eröffnet.

1920: Reichsbahn übernimmt die Strecke.

1964: Werder wird Haltestelle.

1976: Personenverkehr in Kolzenburg endet.

1996: Letzter Zug zwischen Sperenberg und Jüterbog.

1998: Letzte Reisezüge zwischen Zossen und Sperenberg.

2002: Gleise und Gebäude unter Denkmalschutz.

2003: Verkauf an die Erlebnisbahn.

Häufige Fragen

Fährt auf der Strecke noch ein Zug?
Es gibt keinen Regelverkehr, auf Teilen fahren Draisinen der Erlebnisbahn.
Wann endete der Reisezugverkehr?
Zwischen Sperenberg und Jüterbog am 1. Juni 1996, auf dem Rest seit dem 19. April 1998.
Warum wurde die Bahn gebaut?
Sie sollte einen neuen Schießplatz bei Cummersdorf erschließen und Eisenbahnpioniere ausbilden, außerdem bediente sie Gipswerke, Ziegeleien und Holzbetriebe.
Stehen die Bahnhöfe unter Denkmalschutz?
Ja, die Gleise und eine Reihe von Empfangsgebäuden und Nebenbauten seit 2002.
Was ist aus Kolzenburg geworden?
Der Halt wurde 1976 aufgegeben, das Empfangsgebäude in den 1970er Jahren abgerissen.

Die Militärbahn Zossen bis Jüterbog wurde vom Heeresbedarf zur Nebenbahn und nach 1998 zum Denkmal.

Wer sie besucht, sieht Bahnhöfe, die Denkmal, Restaurant, Ferienwohnung oder Draisinenstation sind.

Quellen und Bildrechte

Wikipedia: Bahnstrecke Zossen–Jüterbog · Reiseland Brandenburg: Draisine Erlebnisbahn Zossen-Mellensee

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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