Die Haller: Lokalbahn Innsbruck–Hall und die alte Hungerburgbahn

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Die Haller: Lokalbahn Innsbruck–Hall und die alte Hungerburgbahn

Die Haller fuhr von 1891 bis 1974 zwischen Innsbruck und Hall. Dazu die alte Hungerburgbahn, deren Brücke über den Inn bis heute an die Standseilbahn erinnert.

VORHER · 1994

Ein Wagen der alten Hungerburgbahn auf der Brücke über den Inn.

Ein Wagen der alten Hungerburgbahn auf der Brücke über den Inn. Foto: Hafelekar, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
NACHHER · 2021

Die Trasse der alten Hungerburgbahn über den Inn.

Die Trasse der alten Hungerburgbahn über den Inn. Foto: Asurnipal, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Kurz erklärt
1891
Eröffnung der Lokalbahn
1974
Umstellung auf Busse
2005
Letzter Tag der alten Hungerburgbahn
12,143 km
Länge der Lokalbahn

Lage: Innsbruck, Rum, Thaur und Hall in Tirol. Status: Die Lokalbahn wurde 1974 auf Busse umgestellt, die alte Hungerburgbahn 2005 eingestellt. Heute: Auf einem großen Teil der Lokalbahn-Trasse verläuft ein Radweg, an die alte Hungerburgbahn erinnern Innbrücke und Viadukt.

Innsbruck hatte zwei Bahnen, die heute nicht mehr in ihrer alten Form fahren: die meterspurige Lokalbahn nach Hall und die alte Hungerburgbahn.

Die Lokalbahn Innsbruck–Hall in Tirol, im Volksmund Haller oder Vierer genannt, verband Innsbruck mit Rum, Thaur und Hall.

Sie wurde am 1. Juni 1891 eröffnet und am 8. Juni 1974 auf Autobusse umgestellt.

Die Hungerburgbahn von 1906 fuhr bis zum 8. Dezember 2005 und wurde 2007 durch einen Neubau ersetzt.

Von der Lokalbahn blieben ein Radweg auf großen Teilen der Trasse, eine Remise in Hall und einige Fahrzeuge in Museumshand.

Von der alten Hungerburgbahn erinnern die stählerne Innbrücke und ein Betonviadukt an die frühere Strecke.

Von der Lokalbahn gibt es nur wenige freie Fotos, die Hungerburgbahn ist besser dokumentiert.

Wie die Lokalbahn entstand

Eine Bahn zwischen Innsbruck und Hall wurde zunächst vorgeschlagen, um in Tirol Erfahrungen mit dem Bahnbau zu sammeln.

Dieses frühe Projekt erreichte nie das Planungsstadium.

1887 wurde der Plan wieder aufgenommen: Eine schmalspurige Lokalbahn sollte Innsbruck mit Hall verbinden.

Vier Investoren erhielten 1887 die Bewilligung für technische Vorarbeiten.

Das Konzessionsansuchen folgte im November 1888.

Im September 1889 wurde die Konzession auf 90 Jahre erteilt.

Der Betrieb sollte allein mit Dampflokomotiven bewältigt werden, Pferdekraft war von Anfang an ausgeschlossen.

Die Streckenführung musste mehrfach umgeplant werden.

Ein Zug der Lokalbahn in der Leopoldstraße oberhalb der Triumphpforte in Wilten, aufgenommen zwischen 1891 und 1909.
Ein Zug der Lokalbahn in der Leopoldstraße oberhalb der Triumphpforte in Wilten, aufgenommen zwischen 1891 und 1909. Foto: Unbekannt, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Die Bahn durfte die Englische Anlage nicht durchqueren und folgte stattdessen dem Rennweg.

Die geplante Strecke zum Südbahnhof wurde nicht gebaut, ausgeführt wurde dafür die Stichstrecke nach Wilten.

Am 30. Oktober 1890 fand die erste amtliche Probefahrt einer Dampflokomotive zwischen Mühlau und Loretto statt.

Am 1. Juni 1891 wurde die Lokalbahn eröffnet, ohne die Betriebsbewilligung abzuwarten.

Die Strecke war 12,143 Kilometer lang, die Züge fuhren im Stundentakt.

Zur Eröffnung standen vier Lokomotiven, neun Personenwagen und zwei gedeckte Güterwagen bereit.

Eine Fahrt im Stadtgebiet von Innsbruck kostete fünf Kreuzer.

So sah es vorher aus: Dampfzüge zwischen Hall und Bergisel

Die Strecke führte vom Unteren Stadtplatz in Hall über Thaur, Rum, Arzl und Mühlau, über den Inn und durch den Saggen nach Innsbruck.

Durch die Maria-Theresien-Straße ging es weiter nach Wilten bis zum Bergiselbahnhof.

Bei Loretto kreuzte die Lokalbahn die Südbahn niveaugleich.

1892 wurde die Haltestelle Thaur zu einer Ausweiche ausgebaut.

Im selben Jahr wurde die Strecke von der Reichsstraße neben die Straße verlegt, ausgenommen der Bahnübergang bei Loretto.

1893 entstand östlich von Loretto die Ausweiche Haller Au.

Am 17. Juni 1893 wurde die Gesellschaft Localbahn Innsbruck – Hall in Tirol gegründet.

Im Volksmund wurde ihre Abkürzung L.B.I.H.i.T. zu „Langsam bin ich halt im Tempo“ umgedeutet.

Am 28. September 1893 fuhr Kaiser Franz Joseph I. mit einem eigens umgebauten Salonwagen zum Landesschießstand.

Bis Ende 1900 besaß die Bahn acht Dampflokomotiven und 29 Personenwagen.

1905 wurde in der nördlichen Maria-Theresien-Straße ein drittes Gleis zum Ausweichen gelegt, um den Parallelverkehr mit der Straßenbahn abzuwickeln.

Ein Zug der Lokalbahn am Unteren Stadtplatz in Hall, aufgenommen vor 1975.
Ein Zug der Lokalbahn am Unteren Stadtplatz in Hall, aufgenommen vor 1975. Foto: foundin_a_attic, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Elektrisch nach Hall: 1909 bis zum Zweiten Weltkrieg

Im April 1908 schloss die Gesellschaft mit der AEG einen Vertrag über die Elektrifizierung.

Ab August 1909 fuhr der Abschnitt zwischen Bergisel und Landesschießstand elektrisch.

Beim Schießstand mussten die Fahrgäste auf die Dampfzüge umsteigen.

Für den elektrischen Betrieb beschaffte die Bahn acht neue vierachsige Triebwagen.

1909 erhielt die Lokalbahn die Liniennummer 4.

In der Stadt fuhren die Triebwagen mit 500 Volt, auf der Überlandstrecke nach Hall mit 1000 Volt.

Am 6. Jänner 1910 endete der Dampfbetrieb endgültig.

Zugleich wurde die Strecke von einer Lokalbahn zu einer Straßenbahn umkonzessioniert.

Die Dampflokomotiven wurden 1911 ausgemustert und verkauft.

Ab Mitte 1915 wurden auch Frauen zum Dienst auf der Bahn zugelassen.

1926 wurde erstmals erwogen, die Lokalbahn zugunsten einer breiteren Hallerstraße einzustellen.

Am 5. Juli 1927 kaufte die Lokalbahngesellschaft die Innsbrucker Mittelgebirgsbahn.

Am 2. April 1930 wurde der Rechtsverkehr eingeführt.

1932 wurden die Haltestellen Dachpappenfabrik, Haller Au und Loretto aufgelassen, um die Fahrzeit leichter halten zu können.

Am 14. Jänner 1939 wurde Hall in Solbad Hall umbenannt, die Endhaltestelle trug fortan den neuen Namen.

Weil der Rennweg zur Haupteinfallstraße erhoben wurde, mussten die Lokalbahngleise dort abgetragen werden, was Mitte 1939 geschah.

1939 wurde die neue Mühlauer Brücke fertiggestellt, und die Lokalbahn überquerte den Inn nun auf einer eigenen Spur der Straßenbrücke.

Die alte Lokalbahnbrücke wurde verschrottet.

Am 27. Oktober 1941 änderte die Gesellschaft ihren Namen in Innsbrucker Verkehrsbetriebe.

Am 31. Juli 1945 wurde die Eisenbahnkreuzung bei Loretto wieder in Betrieb genommen, damit war die Strecke nach Hall wieder durchgehend befahrbar.

Das Ende der Haller 1974

1973 wurde in Hall der Autobahnzubringer errichtet, auf dessen Kreuzung mit der Hallerstraße sich die Zufahrt zur Remise der Lokalbahn befand.

Beim Neubau der Inntal Autobahn sollte 1976 kein Tunnel durch den Bergisel gebaut werden, die Autobahn hätte durch den Betriebshof geführt.

1974 wurde die Reichenauer Brücke neu gebaut.

Ein Neubau des Verkehrsknotens zwischen Hallerstraße, Reichenauer Brücke und Lokalbahnstrecke war laut Innsbrucker Gemeinderat zu teuer, wenn die Bahn integriert worden wäre.

Der Beschluss lautete, die Lokalbahn am 8. Juni 1974 auf Autobusse umzustellen.

Die letzte Fahrt der Haller wurde zu einem Volksfest, bei dem die überfüllten Garnituren keine Fahrpläne mehr einhalten konnten.

Seit dem 9. Juni 1974 fährt die Autobuslinie 4 als Schienenersatzverkehr.

Mit der Demontage des Bahnkörpers nach Hall wurde einen Tag nach der Einstellung begonnen.

Fünf Triebwagen und die restlichen Beiwagen gingen an private Sammler und Museen.

Gedenkfahrt zum 40. Jahrestag der Einstellung der Lokalbahn, 2014.
Gedenkfahrt zum 40. Jahrestag der Einstellung der Lokalbahn, 2014. Foto: Simon Legner (, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

So sieht es jetzt aus: Spuren der Haller

Auf einem großen Teil der alten Strecke verläuft heute ein Bahntrassenradweg oder die Nebenfahrbahn der Haller Straße.

Die Lokremise in der Nähe des Unteren Stadtplatzes in Hall diente zuerst als Busgarage und dann anderen Zwecken, 2014 stand sie noch.

Am Unteren Stadtplatz blieben Weichenanlagen und Gleise bis Mitte der 1990er Jahre liegen.

Die Weiche für die Abzweigung in die Remise wurde nach Innsbruck gebracht und beim alten Stubaitalbahnhof wieder eingebaut.

Nach der Entfernung der Gleise in der nördlichen Maria-Theresien-Straße Ende 2007 ist die Gleistrasse zwischen Anichstraße und Triumphpforte das letzte durchgehende Stück, das die Lokalbahn befuhr.

1983 gründete sich der Verein der Tiroler MuseumsBahnen, der im alten Stubaitalbahnhof die Geschichte der Lokalbahn dokumentiert.

Von den acht Triebwagen sind vier betriebsfähig.

Zwei davon wurden als Arbeitsfahrzeuge nie abgestellt, zwei gehören den Tiroler MuseumsBahnen.

Triebwagen 4 kam 1986 zu den Tiroler MuseumsBahnen.

In der Bevölkerung sind die Bezeichnungen Haller und Vierer noch verbreitet.

Triebwagen 4 der Lokalbahn, von den Tiroler MuseumsBahnen im Stil der 1940er Jahre rekonstruiert, 2014.
Triebwagen 4 der Lokalbahn, von den Tiroler MuseumsBahnen im Stil der 1940er Jahre rekonstruiert, 2014. Foto: Christian Haisjackl, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Triebwagen 1 der Lokalbahn mit Beiwagen 104 der Mittelgebirgsbahn und Güterwagen 22 der Stubaitalbahn bei einer Sonderfahrt der Tiroler MuseumsBahnen in der Maria-Theresien-Straße, 2006.
Triebwagen 1 der Lokalbahn mit Beiwagen 104 der Mittelgebirgsbahn und Güterwagen 22 der Stubaitalbahn bei einer Sonderfahrt der Tiroler MuseumsBahnen in der Maria-Theresien-Straße, 2006. Foto: Christian Haisjackl, CC BY 2.5, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Die alte Hungerburgbahn

Die Hungerburgbahn von 1906 verband die Innenstadt als Standseilbahn mit der Hungerburg am Berghang nördlich des Inns.

Sie verlief steiler und fast geradlinig und begann nur am südlichen Innufer.

Die Strecke war fast genau einen Kilometer kürzer als die der neuen Bahn.

Zwei Fahrgastkabinen begegneten sich in der Mitte der Strecke.

Die Hungerburgbahn auf einer Aufnahme von etwa 1906.
Die Hungerburgbahn auf einer Aufnahme von etwa 1906. Foto: Unbekannt, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
Die Hungerburgbahn auf einer Postkarte mit Poststempel von 1927.
Die Hungerburgbahn auf einer Postkarte mit Poststempel von 1927. Foto: Unbekannt, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Im Jahr 1922 trugen die Einnahmen der Hungerburgbahn dazu bei, den Betrieb der Lokalbahngesellschaft aufrechtzuerhalten.

1932 wurde in der Talstation der Hungerburgbahn ein Unterwerk errichtet.

1939 wurden die Gleise von der Talstation über den Rennweg und den Marktgraben bis zur Maria-Theresien-Straße abgetragen.

Talstation der Hungerburgbahn gegen die Nordkette, 1960.
Talstation der Hungerburgbahn gegen die Nordkette, 1960. Foto: Sammlung Risch-Lau, Vorarlberger Landesbibliothek, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Zwei Wagen der alten Hungerburgbahn kreuzen sich an der Ausweiche, Dezember 1994.
Zwei Wagen der alten Hungerburgbahn kreuzen sich an der Ausweiche, Dezember 1994. Foto: Hafelekar, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Das Ende der alten Hungerburgbahn

Als letzter Betriebstag der alten Hungerburgbahn wurde kurzfristig und ohne Vorankündigung der 8. Dezember 2005 festgesetzt.

Gegen das Neubauprojekt gab es Bürgerinitiativen und Kritik der städtischen Opposition.

Nach zwei Jahren Bauzeit eröffnete am 1. Dezember 2007 die neue Hungerburgbahn mit Stationen nach Plänen der Architektin Zaha Hadid.

Die neue Bahn verläuft nach der Überquerung des Inns am südlichen Ufer weiter bis zum Kongresshaus.

Nur auf den obersten 100 Metern nutzen die alte und die neue Bahn dieselbe Trasse zur selben Bergstation.

Vorher und nachher: der Viadukt der Hungerburgbahn

VORHER · 1961

Der Viadukt der Hungerburgbahn.

Der Viadukt der Hungerburgbahn. Foto: Sammlung Risch-Lau, Vorarlberger Landesbibliothek, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
NACHHER · 2012

Der Viadukt der Hungerburgbahn.

Der Viadukt der Hungerburgbahn. Foto: Fini2001, CC BY-SA 3.0 at, via Wikimedia Commons, verkleinert.

So sieht es jetzt aus: Brücke und Viadukt

An die alte Hungerburgbahn erinnern heute die stählerne Innbrücke und weit oben ein Betonviadukt.

Talstation der alten Hungerburgbahn, 2017.
Talstation der alten Hungerburgbahn, 2017. Foto: Luftschiffhafen, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Neue und alte Trasse der Hungerburgbahn nahe der Station Hungerburg, 2008.
Neue und alte Trasse der Hungerburgbahn nahe der Station Hungerburg, 2008. Foto: Wolfgang Glock, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Reste der alten Hungerburgbahn, 2019.
Reste der alten Hungerburgbahn, 2019. Foto: Smiley.toerist, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Die Geschichte in Daten

1887: Der Plan einer Lokalbahn von Innsbruck nach Hall wird wieder aufgenommen.

1889: Im September wird die Konzession auf 90 Jahre erteilt.

1891: Am 1. Juni wird die Lokalbahn eröffnet.

1893: Am 17. Juni wird die Gesellschaft Localbahn Innsbruck – Hall in Tirol gegründet.

1906: Die alte Hungerburgbahn nimmt den Betrieb auf.

1909: Ab August fährt der Abschnitt Bergisel–Landesschießstand elektrisch, im November erhält die Lokalbahn die Liniennummer 4.

1910: Am 6. Jänner endet der Dampfbetrieb.

1927: Am 5. Juli kauft die Lokalbahngesellschaft die Innsbrucker Mittelgebirgsbahn.

1930: Am 2. April wird der Rechtsverkehr eingeführt.

1939: Mitte Juli werden die Lokalbahngleise am Rennweg abgetragen, im August geht die neue Mühlauer Brücke in Betrieb.

1941: Am 27. Oktober heißt die Gesellschaft fortan Innsbrucker Verkehrsbetriebe.

1974: Am 8. Juni wird die Lokalbahn auf Autobusse umgestellt.

1983: Der Verein der Tiroler MuseumsBahnen gründet sich.

2005: Am 8. Dezember ist der letzte Betriebstag der alten Hungerburgbahn.

2007: Am 1. Dezember eröffnet die neue Hungerburgbahn.

Häufige Fragen

Wann fuhr die Lokalbahn nach Hall?
Von der Eröffnung am 1. Juni 1891 bis zur Umstellung auf Autobusse am 8. Juni 1974.
Wie lang war die Strecke?
Bei der Eröffnung war sie 12,143 Kilometer lang.
Warum wurde die Lokalbahn eingestellt?
Beim Neubau der Inntal Autobahn hätte die Autobahn durch den Betriebshof geführt, außerdem wurde 1974 die Reichenauer Brücke neu gebaut. Ein Neubau des Verkehrsknotens mit der Bahn war laut Innsbrucker Gemeinderat zu teuer.
Wie wurde die Lokalbahn genannt?
Im Volksmund hieß sie Haller, alte Haller oder Vierer, nach der Liniennummer 4, die sie ab 1909 trug.
Was ist von der Lokalbahn erhalten?
Auf einem großen Teil der Strecke verläuft ein Radweg oder die Nebenfahrbahn der Haller Straße. Die Remise in Hall stand 2014 noch, und vier der acht Triebwagen sind betriebsfähig.
Fährt die alte Hungerburgbahn noch?
Nein, der letzte Betriebstag war der 8. Dezember 2005. Seit dem 1. Dezember 2007 fährt die neue Hungerburgbahn, an die alte erinnern die stählerne Innbrücke und ein Betonviadukt.

Von der Lokalbahn blieb der Name Haller, von der alten Hungerburgbahn die Brücke über den Inn.

Quellen und Bildrechte

Wikipedia: Lokalbahn Innsbruck–Hall in Tirol · Wikipedia: Hungerburgbahn · Wikimedia Commons: Dateibeschreibungen der verwendeten Fotos

Alle Fotos stammen von Wikimedia Commons und sind gemeinfrei oder stehen unter einer freien Creative-Commons-Lizenz. Urheber, Lizenz und Quelle stehen direkt am Bild.

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →