Die Glantalbahn zwischen Altenglan und Staudernheim: Halte einer Draisinenstrecke

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Die Glantalbahn zwischen Altenglan und Staudernheim: Halte einer Draisinenstrecke

Die Glantalbahn war als strategische Bahn gebaut und nie ausgelastet. Heute rollen Draisinen zwischen Altenglan und Staudernheim, und in den früheren Bahnhöfen wohnen Menschen, arbeiten Betriebe und hängen Bilder.

Der Bahnhof St. Julian-Gumbsweiler, Anfang des 20. Jahrhunderts.
Der Bahnhof St. Julian-Gumbsweiler, Anfang des 20. Jahrhunderts. Foto: Sammlung Wirth, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
Kurz erklärt
1896
Lauterecken bis Odernheim eröffnet
1904
Gesamte Glantalbahn in Betrieb
1985
Personenverkehr Altenglan bis Lauterecken endet
2000
Draisinen starten

Lage: Im Glantal von Altenglan über Lauterecken nach Staudernheim. Status: stillgelegt, Gleise liegen, Draisinenbetrieb von März bis Oktober. Heute: Fast jeder frühere Bahnhof ist Draisinenstation, viele Gebäude sind Wohnhäuser oder denkmalgeschützt, Gebäude in Privatbesitz dürfen nicht betreten werden.

Die Glantalbahn verläuft im Glantal und wurde um 1900 vor allem aus strategischen Gründen gebaut.

Dieser Beitrag begleitet die Halte von Sand bis Duchroth, die meisten liegen zwischen Altenglan und Staudernheim, wo heute Draisinen fahren.

Der Draisinenbetrieb läuft von März bis Oktober, und die Strecke ist weiterhin als Bahnanlage zu betrachten.

Viele Gebäude sind in Privatbesitz und dürfen nicht betreten werden, an den Draisinenstationen ist der Zugang dagegen Teil des Angebots.

Freie Fotos gibt es für einige Halte aus der Gegenwart und wenige Pläne aus der Bauzeit, deshalb ist die Reihe der Bilder lückenhaft.

Wie die Strecke entstand

Der Abschnitt zwischen Glan-Münchweiler und Altenglan entstand schon 1868 als Teil der Strecke Landstuhl bis Kusel.

1896 und 1897 folgte der Abschnitt von Lauterecken über Odernheim bis Staudernheim, zuerst als Fortsetzung der 1883 eröffneten Lautertalbahn.

Am 26. Oktober 1896 wurde der Abschnitt Lauterecken bis Odernheim eröffnet, die Reststrecke nach Staudernheim ging am 1. Juli 1897 in Betrieb.

Im November 1900 vereinbarten das Deutsche Reich und Bayern eine strategische Bahn entlang des Glans, deren Zweck geheim gehalten werden sollte.

Die Bauarbeiten für den Abschnitt Altenglan bis Lauterecken begannen im Sommer 1902, die Bahngebäude wurden aus regionalem Sandstein errichtet.

Am 1. Mai 1904 ging die Glantalbahn auf der gesamten Länge in Betrieb, an der neuen Strecke gab es 26 Unterwegsstationen.

Die strategische Bahn, die kaum jemand brauchte

Wegen der dünnen Besiedlung war der Verkehr außer in den beiden Weltkriegen gering.

Im Ersten Weltkrieg fuhren bereits vom 9. bis zum 16. August 1914 täglich zwanzig Militärzüge über die Strecke.

Im März 1945 fiel die Strecke an die US Army, und täglich befuhren sie 120 Züge.

In den 1950er Jahren war die Glantalbahn die am schwächsten frequentierte zweigleisige Strecke in Südwestdeutschland.

In den 1960er Jahren baute die Bundesbahn nach und nach das zweite Gleis ab, 1968 betraf das den Abschnitt von Odernheim bis Altenglan.

Der Niedergang bis 1996

Am 31. Mai 1985 endete der Personenverkehr zwischen Altenglan und Lauterecken-Grumbach, 1986 folgte der nördliche Abschnitt bis Staudernheim.

Der am 6. Juli 1992 verkehrende Unkrautspritzzug war die letzte durchgehende Zugfahrt zwischen Altenglan und Lauterecken-Grumbach.

Die Bedienung von Meisenheim endete 1993 und damit der letzte Güterverkehr im Norden.

Am 10. Mai 1996 genehmigte das Eisenbahnbundesamt die Stilllegung des nördlichen Abschnitts nach Staudernheim zum 1. Juli des Jahres.

Um den Abbau zu verhindern, erwogen Studenten der Universität Kaiserslautern einen Draisinenbetrieb, der 2000 begann und schon im ersten Jahr 7.300 Nutzer hatte.

2007 erwarb der Fremdenverkehrs-Zweckverband Kreis Kusel den Abschnitt für 690.000 Euro von der Deutschen Bahn.

Sand

Der Haltepunkt Sand lag auf dem südlichen Abschnitt Homburg bis Altenglan und gehört nicht zur Draisinenstrecke.

Er wurde Anfang der 1960er Jahre auf der Trasse des damals bereits abgebauten zweiten Gleises eröffnet und 15 Jahre später wieder aufgegeben.

Eine Brücke in der Nähe des früheren Halts hat sich erhalten.

Brücke in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs Sand der Glantalbahn, 2019.
Brücke in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs Sand der Glantalbahn, 2019. Foto: TeKaBe, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Bedesbach-Patersbach

Bis 1905 hieß der Bahnhof Bedesbach, er lag am südwestlichen Ortsrand, auf der anderen Seite des Glans liegt Patersbach.

1938 erhielt er aus militärischen Gründen eine Verladerampe, die längste entlang der gesamten Glantalbahn.

Ab 1964 war er nur noch einer von zwei Kreuzungsbahnhöfen zwischen Altenglan und Lauterecken-Grumbach.

Für den benachbarten Bedesbacher Steinbruch hatte er als Gütertarifpunkt große Bedeutung, der Anschluss wurde bis 1989 bedient.

Bis etwa 1980 bestand ein Anschlussgleis zum NATO-Tanklager, das nur selten befahren wurde.

Der Bahnhof Bedesbach-Patersbach, 2012.
Der Bahnhof Bedesbach-Patersbach, 2012. Foto: Tara2, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Ulmet

Das kleine Empfangsgebäude steht gemeinsam mit der einstöckigen Lagerhalle samt Laderampe und dem früheren Abort- und Stallschuppen unter Denkmalschutz.

Zum Wechsel in den Sommerfahrplan 1954 wurde der Bahnhof zum Haltepunkt, ab Anfang der 1960er Jahre war er nicht mehr besetzt.

1962 wurde das zweite Gleis zwischen Bedesbach-Patersbach und St. Julian demontiert, damit waren keine Zugkreuzungen mehr möglich.

Nach dem Ende des Personenverkehrs 1985 fuhren noch Übergabezüge bis Ulmet, der Güterverkehr hielt sich bis 1991, vor allem die Entladung von Kohle.

Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Ulmet an der Bahnhofstraße 11, 2020.
Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Ulmet an der Bahnhofstraße 11, 2020. Foto: Peter62x, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Niederalben-Rathsweiler

Der Bahnhof lag etwas außerhalb der beiden namengebenden Gemeinden und hatte eine eher untergeordnete Bedeutung.

In den ersten Jahrzehnten spielte die Verladung von Baryt im Güterverkehr eine gewisse Rolle.

Zum Wechsel in den Sommerfahrplan 1954 wurde er in einen Haltepunkt umgewandelt.

Kurz vor dem Bahnhof überbrückt die Strecke die Steinalp.

Eschenau

Eschenau hatte vergleichsweise geringe Bedeutung, vom 1. November 1917 bis zum Oktober 1918 war der Bahnhof wegen Personalmangels vorläufig geschlossen.

Das kleine Empfangsgebäude steht mit dem früheren Lagerschuppen unter Denkmalschutz.

1986, ein Jahr nach Aufhebung der Personenbeförderung, kaufte ein Maler das Gebäude und richtete darin eine Galerie und eine private Akademie ein, der Ort wurde so überregional als Kunstbahnhof bekannt.

St. Julian

Bis 1912 hieß der Bahnhof St. Julian-Gumbsweiler, er besaß zwei Stellwerke.

Im Güterverkehr hatte ein Steinbruch in Obereisenbach eine gewisse Bedeutung, nach 1945 wurde er wegen gesunkener Nachfrage geschlossen.

Ab 1964 war der Bahnhof einer von nur noch zwei Kreuzungsbahnhöfen zwischen Altenglan und Lauterecken-Grumbach und Unterwegshalt der Eilzüge Zweibrücken bis Mainz.

Am 10. Juni 1929 entgleiste ein Güterzug beim Rangieren in das Ein- und Ausladegleis, Ursache war ein Defekt an einer Weiche, es entstand nur Sachschaden.

Gleisplan des Bahnhofs St. Julian, 1915.
Gleisplan des Bahnhofs St. Julian, 1915. Foto: Unknown author Unknown author, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Niedereisenbach-Hachenbach

Der frühere Bahnhof liegt in Niedereisenbach und hatte ein kleineres Empfangsgebäude aus Sandstein.

Zum Sommerfahrplan 1954 wurde er zum Haltepunkt, schon ab Anfang der 1960er Jahre war er nicht mehr besetzt.

Nach dem Verkauf durch die Bundesbahn wurde das Gebäude restauriert und steht mit dem einstöckigen Lagerhaus samt Rampe und dem Aborthaus unter Denkmalschutz.

Heute befindet sich dort die Draisinenstation Glanbrücken, benannt nach der Gemeinde, zu der beide Orte 1969 zusammengelegt wurden.

Der Bahnhof Niedereisenbach-Hachenbach, Gemeinde Glanbrücken, 2013.
Der Bahnhof Niedereisenbach-Hachenbach, Gemeinde Glanbrücken, 2013. Foto: Tara2, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Offenbach-Hundheim

Der Bahnhof lag in der Ortsmitte von Offenbach am Glan und bestand aus einem größeren Empfangsgebäude, Güterschuppen, Aborthaus, Stellwerk, Ladeplatz, Kohlenlager und Laderampe.

Er hatte zunächst drei Hauptgleise, die Nebengleise waren zusammen 369 Meter lang.

Nach dem Ende des zweiten Gleises waren hier noch kurze Zeit Zugkreuzungen möglich, dann wurden die Weichen demontiert.

In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre wurde der Bahnhof als letzter Gütertarifpunkt zwischen Ulmet und Lauterecken-Grumbach aufgegeben.

Das Hauptgebäude dient heute als Wohnhaus, im Güterschuppen arbeitet ein Gewerbebetrieb, und es gibt eine Draisinenstation.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Bahnhofsgebäude durch einen Angriff in Mitleidenschaft gezogen.

Der Bahnhof Offenbach-Hundheim, 2013.
Der Bahnhof Offenbach-Hundheim, 2013. Foto: Tara2, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Die Güterabfertigung des Bahnhofs Offenbach-Hundheim, 2013.
Die Güterabfertigung des Bahnhofs Offenbach-Hundheim, 2013. Foto: Tara2, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Wiesweiler

Der Bahnhof lag in der Nähe der Ortsmitte, nahe dem linken Ufer des Glans, und war der letzte Bahnhof, der an der Glantalbahn vollendet wurde.

Ihm kam nur untergeordnete Bedeutung zu, 1905 wurden dort nur 4.074 Fahrkarten verkauft.

Das Empfangsgebäude fiel klein aus, nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Ladegleis demontiert und Wiesweiler war nur noch Haltepunkt.

Seit 2000 befindet sich an der Stelle des Bahnhofs eine Draisinenstation.

Der Bahnhof Wiesweiler, 2013.
Der Bahnhof Wiesweiler, 2013. Foto: Tara2, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Medard

Bei der Eröffnung hatte der Bahnhof vier Weichen, zwei Kopfgleise mit 123 Metern Nutzlänge und eine Verladerampe.

Das Bahnhofsgebäude war klein und anderthalbgeschossig, mit angebautem Güterschuppen.

1901 erhielt der Bahnhof eine Brückenwaage und 1946 ein Anschlussgleis zu einer Lagerhalle, das regelmäßig bedient wurde.

Plan eines Nebengebäudes des Bahnhofs Medard, 1904.
Plan eines Nebengebäudes des Bahnhofs Medard, 1904. Foto: Gesellschaft der Pfälzischen Nordbahnen, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Odenbach

Der Bahnhof besaß ein großes, zweieinhalbstöckiges Empfangsgebäude.

Nach der Eröffnung standen ihm fünf Weichen und zwei Kopfgleise mit 100 Metern Nutzlänge zur Verfügung.

Bis Anfang der 1920er Jahre spielte die Verladung von Kohle aus benachbarten Bergwerken eine Rolle.

Am 9. November 1944 wurde der Bahnhof bei Kampfhandlungen angegriffen.

Meisenheim (Glan)

Der Bahnhof wurde im Oktober 1896 eröffnet und hatte zunächst neun Weichen, eine Kopf- und eine Seitenrampe, ein Überholgleis, einen großen Güterschuppen und mehrere Nebengleise.

Beim Umbau von 1904 wurden die Überholgleise auf über 550 Meter verlängert, so wie es militärische Vorgaben verlangten.

Von 1965 bis 1979 war er Unterwegshalt der Eilzüge Zweibrücken bis Mainz.

Bis 1993 blieb er als letzter Gütertarifpunkt im nördlichen Teil in Betrieb, seit 2000 ist er Draisinenstation.

Das markante Empfangsgebäude, der Güterschuppen und weitere Nebengebäude stehen unter Denkmalschutz.

Der Meisenheimer Tunnel vor dem zweigleisigen Ausbau der Strecke.
Der Meisenheimer Tunnel vor dem zweigleisigen Ausbau der Strecke. Foto: Sammlung Wirth, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Raumbach

Der Bahnhof hatte ein Empfangs- und Abortgebäude.

Im November 1917 blieb er wegen Personalmangels für elf Monate unbesetzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Raumbach zum Haltepunkt zurückgebaut, der Güterverkehr kam schon vor dem Ende des Personenverkehrs 1986 zum Erliegen.

Rehborn

Der Bahnhof erhielt ein kleineres Empfangsgebäude, bei der Eröffnung gab es vier Weichen, zwei Kopfgleise von 119 Metern Nutzlänge und eine kleine Verladerampe.

Zum Sommerfahrplan 1954 wurde er Haltepunkt.

In den letzten Jahren der Personenbeförderung machte er einen sehr naturnahen Eindruck, denn der Bahnsteig war mit Rasen überwuchert und Bäume boten Schutz vor Regen.

Odernheim

Von Oktober 1896 bis Juni 1897 war Odernheim Endbahnhof des unteren Glantalbahnabschnitts, am 1. Juli 1897 folgte die Durchbindung bis Staudernheim.

Ab 1904 teilte sich die Strecke hier in den Abschnitt nach Staudernheim und den strategischen Abschnitt nach Bad Münster am Stein, der bis 1961 in Betrieb war.

Der Bahnhof besaß zwei Stellwerke und war Unterwegshalt der Eilzüge Zweibrücken bis Mainz.

Das frühere Empfangsgebäude ist denkmalgeschützt.

Duchroth

Bis 1912 hieß der Bahnhof Duchroth-Oberhausen, obwohl er auf der Gemarkung von Oberhausen an der Nahe lag und Duchroth zwei Kilometer entfernt war.

Westlich der Station hatte der Steinbruch der Firma Krebs & Co. ein Verladegleis, östlich gab es Gleise der Kirner Hartsteinwerke und des Kraftwerks Niederhausen.

1961 wurde der Bahnhof zum Haltepunkt, die Signale wurden sofort danach abgebaut. Seit der Stilllegung des Abschnitts Odernheim bis Bad Münster im Oktober 1961 ruht dort der Verkehr.

Die stillgelegte Glantalbahn zwischen Odernheim und Bad Münster bei Oberhausen an der Nahe, Brücke über den Hagenbach, 2013.
Die stillgelegte Glantalbahn zwischen Odernheim und Bad Münster bei Oberhausen an der Nahe, Brücke über den Hagenbach, 2013. Foto: Poppei, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Vorher und nachher

Wo früher Eilzüge von Zweibrücken nach Mainz hielten, bedienen heute Draisinen die Stationen.

Die Bahnhöfe haben unterschiedliche Wege genommen: Niedereisenbach wurde restauriert, Eschenau zur Galerie, Offenbach-Hundheim zum Wohnhaus, andere Gebäude stehen leer.

Eine Machbarkeitsstudie, deren Ergebnisse am 9. Oktober 2023 vorgestellt wurden, errechnete für Staudernheim bis Lauterecken einen Nutzen-Kosten-Faktor von 1,0 und für Lauterecken bis Altenglan von 0,3.

1868: Landstuhl bis Kusel eröffnet, darin Glan-Münchweiler bis Altenglan.

26. Oktober 1896: Lauterecken bis Odernheim eröffnet.

1. Juli 1897: Odernheim bis Staudernheim eröffnet.

1. Mai 1904: Gesamte Glantalbahn in Betrieb.

1961: Odernheim bis Bad Münster stillgelegt.

31. Mai 1985: Personenverkehr Altenglan bis Lauterecken-Grumbach endet.

1986: Personenverkehr Lauterecken-Grumbach bis Staudernheim endet.

6. Juli 1992: Letzte durchgehende Zugfahrt Altenglan bis Lauterecken-Grumbach.

1. Juli 1996: Stilllegung des nördlichen Abschnitts nach Staudernheim.

2000: Der Draisinenbetrieb beginnt.

9. Oktober 2023: Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt.

Kann man die Strecke befahren?
Zwischen Altenglan und Staudernheim fahren von März bis Oktober Draisinen, an geraden Tagen in Richtung Altenglan, an ungeraden in Richtung Staudernheim.
Warum wurde die Glantalbahn gebaut?
Sie wurde um 1900 vor allem aus strategischen Gründen gebaut, und der Zweck sollte geheim bleiben.
Welche Bahnhöfe sind denkmalgeschützt?
Unter anderem Ulmet, Eschenau, Niedereisenbach-Hachenbach, Meisenheim und Odernheim.
Dürfen Besucher die Bahnhofsgebäude betreten?
Viele Gebäude sind in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich, nur die Draisinenstationen sind Teil des Angebots.
Wird die Strecke wieder in Betrieb genommen?
Eine Machbarkeitsstudie von 2023 errechnete für Staudernheim bis Lauterecken einen Nutzen-Kosten-Faktor von 1,0.
Quellen und Bildrechte

Wikipedia: Glantalbahn

Alle Fotos stammen von Wikimedia Commons und sind gemeinfrei oder stehen unter einer freien Creative-Commons-Lizenz. Urheber, Lizenz und Quelle stehen direkt am Bild.

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →