Finnebahn und Röblingen–Vitzenburg: zwei stillgelegte Verbindungen zur Unstrutbahn

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Finnebahn und Röblingen–Vitzenburg: zwei stillgelegte Verbindungen zur Unstrutbahn

Die Finnebahn von Laucha nach Kölleda und die Strecke von Röblingen am See nach Vitzenburg führten beide an die Unstrutbahn. Dieser Beitrag geht die Halte beider Strecken der Reihe nach durch.

Die Schnecktalbrücke der Finnebahn, 2012.
Die Schnecktalbrücke der Finnebahn, 2012. Foto: Ingbife, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Kurz erklärt
1884
Röblingen–Querfurt eröffnet
1914
Finnebahn eröffnet
1998
Ende des Reiseverkehrs Querfurt–Vitzenburg
2003
Ende des Reiseverkehrs Röblingen–Querfurt

Lage: Burgenlandkreis und Saalekreis in Sachsen-Anhalt, die Finnebahn reicht bis Kölleda in Thüringen. Status: Beide Strecken ohne Personenverkehr; auf Röblingen–Schraplau fährt noch Güterverkehr. Heute: Gleise und Bahngelände sind keine Wege und dürfen nicht betreten werden.

Zwei Nebenbahnen im südlichen Sachsen-Anhalt verbanden früher andere Strecken mit der Unstrutbahn.

Die Finnebahn zweigte in Laucha von der Unstrutbahn ab und traf in Kölleda auf die Strecke Straußfurt–Großheringen.

Die Strecke Röblingen am See–Vitzenburg verband die Strecke Halle–Hann. Münden mit der Unstrutbahn.

Auf keiner der beiden Strecken fahren heute Reisezüge.

Freie historische Fotos der Halte sind selten, daher zeigt dieser Beitrag Aufnahmen aus der Zeit nach der Stilllegung.

Die Finnebahn: wie sie entstand

Am 11. März 1908 wurde im Ratskeller zu Laucha der Bau der Bahnstrecke beschlossen.

Noch im selben Jahr begannen die Projektierungsarbeiten.

Die Bauaufträge wurden im März 1912 vergeben, der Baubeginn war am 8. Mai 1912.

Am 1. Mai 1914 wurde die Strecke zwischen Kölleda und Lossa eröffnet.

Am 1. Juli 1914 folgte der Abschnitt zwischen Lossa und Billroda.

Am 1. Oktober 1914 ging der Abschnitt zwischen Billroda und Laucha in Betrieb.

Mit dem Bau der Finnebahn wurde Kölleda zum Eisenbahnknotenpunkt.

Hervorzuheben sind zwei denkmalgeschützte Viadukte im Saubachtal.

Die Schnecktalbrücke ist 29 Meter hoch und 100 Meter lang, die 12-Apostel-Brücke ist 20 Meter hoch.

So sah es vorher aus: der Betrieb der Finnebahn

1944 verkehrten auf der Finnebahn werktags fünf und sonntags drei Zugpaare.

Im November 1947 wurde die Strecke zwischen Kölleda und Lossa als Reparationsleistung an die Sowjetunion demontiert.

Bis Lossa blieb die Strecke für Verladungen der sowjetischen Armee erhalten.

Der Personenverkehr zwischen Bad Bibra und Lossa wurde am 25. Mai 1968 eingestellt, der zwischen Laucha und Bad Bibra am 30. September 1973.

Güterverkehr gab es bis Lossa noch bis zum 31. Dezember 1993, bis Bad Bibra bis zum 31. Dezember 1994.

Das Reststück galt danach noch lange als Rangiergleis des Bahnhofs Laucha.

Es besitzt jedoch keine funktionsfähige Verbindung zur Unstrutbahn mehr.

Laucha

In Laucha (Unstrut) lag der Abzweig der Finnebahn von der Unstrutbahn.

Die Finnebahn wurde 1914 eröffnet, und mit ihr wurde der Bahnhof Laucha zum Trennungsbahnhof umgebaut.

Die Bahnsteige wurden nach Süden verschoben, um Platz für neue Güter- und Ladegleise zu schaffen.

Zwei mechanische Stellwerke der Bauart Jüdel kamen hinzu, und die Unstrutbahn erhielt einen eigenen Bahnsteig.

Als Zugang zu den Bahnsteigen diente ein neu errichteter Personentunnel.

Auf der Brücke der Finnebahn über die B 176 bei Laucha (Unstrut), Blick Richtung Laucha, 2006.
Auf der Brücke der Finnebahn über die B 176 bei Laucha (Unstrut), Blick Richtung Laucha, 2006. Foto: TomWed, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Golzen

Golzen besaß an der Finnebahn einen Haltepunkt, der bei Kilometer 3,73 lag.

Der Bahnhof Golzen an der ehemaligen Finnebahn, 2014.
Der Bahnhof Golzen an der ehemaligen Finnebahn, 2014. Foto: Jwaller, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Bad Bibra

Bad Bibra hatte an der Finnebahn einen Bahnhof bei Kilometer 7,57.

Hinter dem Bahnhof folgen die beiden Viadukte, die 12-Apostel-Brücke und die Schnecktalbrücke.

Sie liegen im Wald und gehörten zur stillgelegten Eisenbahnverbindung Laucha–Lossa.

Der ehemalige Bahnhof Bad Bibra, 2015.
Der ehemalige Bahnhof Bad Bibra, 2015. Foto: Jwaller, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Die 12-Apostel-Brücke der Finnebahn, 2012.
Die 12-Apostel-Brücke der Finnebahn, 2012. Foto: Ingbife, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Saubach

Saubach liegt bei Kilometer 12,06 an der stillgelegten Finnebahn.

Erhalten sind die Gleisanlagen und der Bahnhof.

Zwischen Saubach und Bad Bibra überquert die Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle auf der Saubachtalbrücke den Saubach.

Für sie wurde 2002 unmittelbar hinter der Saubachtalbrücke eine Überführung über die Finnebahn gebaut, obwohl der Zugverkehr längst eingestellt und das Gleis demontiert war.

Der ehemalige Bahnhof Saubach (Thür) der Finnebahn, 2015.
Der ehemalige Bahnhof Saubach (Thür) der Finnebahn, 2015. Foto: Jwaller, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Billroda

Billroda besaß an der Finnebahn einen Haltepunkt bei Kilometer 16,01.

Der ehemalige Bahnhof Billroda der Finnebahn, 2015.
Der ehemalige Bahnhof Billroda der Finnebahn, 2015. Foto: Jwaller, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Lossa

Lossa hatte einen Bahnhof bei Kilometer 19,54.

Hinter Lossa beginnt das Gleisende von 1947, als das Stück bis Kölleda demontiert wurde.

Dort verlief auch die Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Zugewachsene Strecke der Finnebahn vor Lossa, 2011.
Zugewachsene Strecke der Finnebahn vor Lossa, 2011. Foto: TomWed, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Von Rothenberga bis Kölleda

Rothenberga erhielt im Mai 1914 Anschluss an die Finnebahn, der Haltepunkt lag bei Kilometer 22,13.

Bachra, bei Kilometer 26,41, bekam 1914 einen Bahnhof, der Fachwerk-Bahnhof stammt von 1913.

Bachra liegt am Wander- und Radweg von Ostramondra nach Rastenberg auf dem Bahndamm der früheren Finnebahn.

Ostramondra besaß einen Haltepunkt bei Kilometer 29,29.

Großmonra-Burgwenden lag bei Kilometer 32,43, auf der Trasse der früheren Finnebahn verläuft hier ein Rad- und Wanderweg.

Battgendorf, bei Kilometer 35,10, hatte ebenfalls einen Haltepunkt.

Das Bahnhaus am ehemaligen Haltepunkt wird als Jugendtreff genutzt.

In Kölleda, bei Kilometer 38,80, traf die Finnebahn auf die Strecke von Straußfurt nach Großheringen.

Röblingen–Vitzenburg: wie die Strecke entstand

Die Strecke zwischen Röblingen am See und Querfurt wurde am 1. Oktober 1884 für den Güterverkehr eröffnet.

Den Personenverkehr nahm sie am 10. Oktober 1884 auf.

Die Verlängerung nach Vitzenburg erfolgte am 1. Juli 1904.

Zwischen Stedten und Querfurt folgt die Strecke weitgehend dem Lauf der Weida, was eine verschlungene Streckenführung zur Folge hatte.

Anlass für den Bau waren die an der Strecke gelegenen Werke: Kohlegruben in Stedten, Kalkwerke in Schraplau und Esperstedt sowie Zuckerfabriken in Querfurt, Schafstädt und Vitzenburg.

So sah es vorher aus: der Betrieb auf der Strecke

Der Personenverkehr war meistens gering.

Häufig bestanden deutliche Unterschiede im Zugangebot zwischen dem Nordabschnitt Röblingen am See–Querfurt und dem Südabschnitt Querfurt–Vitzenburg.

1944 verkehrten sechs Zugpaare zwischen Röblingen am See und Querfurt und drei zwischen Querfurt und Vitzenburg.

Im Sommerfahrplan 1956 gab es auf dem Südabschnitt sieben bis acht Zugpaare mit Durchläufen von und nach Nebra und Roßleben.

Im Sommer 1969 waren es dort werktags sechs Zugpaare, davon zwei bis und ab Nebra, sonntags vier.

1983/84 war der Verkehr Querfurt–Vitzenburg auf dreieinhalb Zugpaare geschrumpft, mit Durchläufen Nebra–Querfurt–Buna-Werke und Vitzenburg–Eisleben.

1990 verkehrten auf dem Nordabschnitt zehn Zugpaare, dazu zwei Paare zwischen Röblingen und Esperstedt, auf dem Südabschnitt wieder nur drei.

Am 31. Dezember 1998 wurde der Personenverkehr zwischen Querfurt und Vitzenburg eingestellt.

Auf dem Abschnitt Röblingen am See–Querfurt verkehrten zuletzt fünf Zugpaare, den Verkehr führte seit dem 1. Januar 1999 die Burgenlandbahn durch.

Am 13. Dezember 2003 wurde auch dieser Verkehr eingestellt.

Stedten

Stedten hatte von 1884 bis 2003 einen Haltepunkt bei Kilometer 2,40.

Auf dem Reststück fährt nur noch Güterverkehr.

Schraplau

Der Bahnhof Schraplau liegt bei Kilometer 4,056.

Mit der Verlängerung der Strecke war der Ort ab 1904 an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Der Abschnitt von Röblingen am See nach Schraplau wird durch die Fels Netz betrieben, um das Kalkwerk der Fels-Werke in Schraplau zu bedienen.

Der Abschnitt von Schraplau nach Querfurt ist seit 2003 stillgelegt.

Der Bahnhof Schraplau, 2014.
Der Bahnhof Schraplau, 2014. Foto: Jwaller, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Esperstedt, Esperstedt Süd und Obhausen

Esperstedt hatte von 1884 bis 2003 einen Bahnhof bei Kilometer 7,48.

Esperstedt Süd, früher Kuckenburg, lag bei Kilometer 9,76.

Obhausen hatte von 1884 bis 2003 einen Bahnhof bei Kilometer 11,83.

Bei Kilometer 13,085 zweigt die Strecke von Merseburg nach Querfurt ab.

Das Bahnhofsgebäude Esperstedt, 2014.
Das Bahnhofsgebäude Esperstedt, 2014. Foto: X-Weinzar, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Das Bahnhofsgebäude Obhausen, 2014.
Das Bahnhofsgebäude Obhausen, 2014. Foto: X-Weinzar, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Querfurt und Querfurt West

Der Bahnhof Querfurt liegt bei Kilometer 15,098.

Zum Bahnhof Querfurt gibt es einen eigenen Beitrag: Der Bahnhof Querfurt, Endstation unter einer mächtigen Burg.

Querfurt West lag bei Kilometer 16,49.

Hinter Querfurt West bestand nach dem Bau des von der Sowjetarmee genutzten Flugplatzes Allstedt im Jahr 1952 ein Anschlussgleis dorthin.

Es wurde 1994 stillgelegt und 2006 abgebaut.

Seit 2014 bemühen sich die Stadt Querfurt und die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt, die Strecke zwischen Querfurt und Querfurt West für den Personenverkehr zu reaktivieren.

Die Strecke Richtung Vitzenburg am Bahnhof Querfurt, 2019.
Die Strecke Richtung Vitzenburg am Bahnhof Querfurt, 2019. Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Lodersleben

Der Bahnhof Lodersleben lag bei Kilometer 19,86.

Er entstand mit der 1904 eröffneten Verlängerung der Strecke.

Leimbacher Gasthof

Der Haltepunkt Leimbacher Gasthof lag bei Kilometer 21,38.

In den 1970er Jahren entfiel er.

Das Gebäude des Bahnhofs war 2007 eine Ruine und wurde später abgebrochen.

Die baufällige Brücke der Landesstraße 172 über die Strecke am Haltepunkt wurde ab 2019 durch einen Neubau ersetzt, statt die Bahnstrecke zu unterbrechen.

Die Ruine des Bahnhofsgebäudes Leimbacher Gasthof am 31. Oktober 2007, später abgebrochen.
Die Ruine des Bahnhofsgebäudes Leimbacher Gasthof am 31. Oktober 2007, später abgebrochen. Foto: TomWed, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Schmon und Grockstädt

Schmon, früher Niederschmon, hatte einen Bahnhof bei Kilometer 22,99.

Grockstädt, früher Spielberg bei Vitzenburg, lag bei Kilometer 26,73.

Der ehemalige Bahnhof Schmon an der Strecke Querfurt–Vitzenburg, 2015.
Der ehemalige Bahnhof Schmon an der Strecke Querfurt–Vitzenburg, 2015. Foto: Jwaller, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Vitzenburg

Vitzenburg liegt bei Kilometer 31,016 und ist der Endpunkt der Strecke.

Im Nachbarort Reinsdorf befand sich von 1889 bis 2011 der Bahnhof Vitzenburg an der Unstrutbahn.

Im Zuge einer umfangreichen Rekonstruktion der Unstrutbahn wurde er aufgegeben, und etwa 500 Meter weiter östlich entstand der Haltepunkt Reinsdorf (b Nebra).

Im November 2015 wurde der Bahnhof Vitzenburg zur Ausweichanschlussstelle umgebaut.

Die Saale-Unstrut-Bahn GmbH hat dort Gleise erworben, um Schienenfahrzeuge abzustellen sowie Be- und Entladungen zu ermöglichen.

Der Bahnhof Vitzenburg von Osten, 2015.
Der Bahnhof Vitzenburg von Osten, 2015. Foto: Jwaller, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Auszieh- und Abstellgleis im Bahnhof Vitzenburg, früheres Streckengleis Richtung Querfurt, am 7. September 2019.
Auszieh- und Abstellgleis im Bahnhof Vitzenburg, früheres Streckengleis Richtung Querfurt, am 7. September 2019. Foto: TomWed, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

So sieht es jetzt aus: Querfurt–Vitzenburg

Die Strecke Querfurt–Vitzenburg wurde 2003 von der Deutschen Bahn an die Karsdorfer Eisenbahngesellschaft verpachtet.

Diese nutzte sie von 1999 bis 2004 zur Überführung ihrer Triebwagen zwischen der Bahnwerkstatt in Karsdorf und Querfurt.

2004 ging die Karsdorfer Eisenbahngesellschaft insolvent, die Strecke wurde bis 2013 vom Insolvenzverwalter verwaltet.

Eine neue Ausschreibung blieb ohne Ergebnis, und die Strecke wurde 2013 endgültig stillgelegt.

Sie ist nicht von Eisenbahnbetriebszwecken entwidmet.

Seit 2015 hat die Saale-Unstrut-Bahn einzelne Teile der Strecke langfristig gepachtet, darunter mehrere Nebengleise in Querfurt und Vitzenburg sowie das Streckengleis von Kilometer 28,750 bis Kilometer 31,016.

1. Oktober 1884: Die Strecke Röblingen am See–Querfurt wird für den Güterverkehr eröffnet.

10. Oktober 1884: Auf der Strecke Röblingen am See–Querfurt beginnt der Personenverkehr.

1. Juli 1904: Die Verlängerung nach Vitzenburg wird eröffnet.

11. März 1908: Im Ratskeller zu Laucha wird der Bau der Finnebahn beschlossen.

8. Mai 1912: Baubeginn der Finnebahn.

1. Mai 1914: Der Abschnitt Kölleda–Lossa der Finnebahn wird eröffnet.

1. Juli 1914: Der Abschnitt Lossa–Billroda wird eröffnet.

1. Oktober 1914: Der Abschnitt Billroda–Laucha wird eröffnet.

November 1947: Die Finnebahn zwischen Kölleda und Lossa wird als Reparationsleistung demontiert.

25. Mai 1968: Der Personenverkehr Bad Bibra–Lossa endet.

30. September 1973: Der Personenverkehr Laucha–Bad Bibra endet.

31. Dezember 1993: Der Güterverkehr auf der Finnebahn bis Lossa endet.

31. Dezember 1994: Der Güterverkehr auf der Finnebahn bis Bad Bibra endet.

31. Dezember 1998: Der Personenverkehr Querfurt–Vitzenburg wird eingestellt.

13. Dezember 2003: Der Personenverkehr Röblingen am See–Querfurt wird eingestellt.

2013: Die Strecke Querfurt–Vitzenburg wird endgültig stillgelegt.

Wann wurde die Finnebahn eröffnet?
Die Strecke wurde 1914 in drei Abschnitten eröffnet, am 1. Mai, am 1. Juli und am 1. Oktober.
Wann endete der Personenverkehr auf der Finnebahn?
Zwischen Bad Bibra und Lossa am 25. Mai 1968, zwischen Laucha und Bad Bibra am 30. September 1973.
Welche Viadukte gehören zur Finnebahn?
Die Schnecktalbrücke, 29 Meter hoch und 100 Meter lang, und die 12-Apostel-Brücke mit 20 Metern Höhe, beide im Saubachtal und denkmalgeschützt.
Wann endete der Personenverkehr auf der Strecke Röblingen–Vitzenburg?
Zwischen Querfurt und Vitzenburg am 31. Dezember 1998, zwischen Röblingen am See und Querfurt am 13. Dezember 2003.
Fährt auf der Strecke Röblingen–Vitzenburg noch etwas?
Der Abschnitt Röblingen am See–Schraplau wird zur Bedienung des Kalkwerks in Schraplau betrieben, der Abschnitt Schraplau–Querfurt ist seit 2003 stillgelegt.
Darf man die Gleise betreten?
Nein, Gleise und Bahngelände sind keine Wege und dürfen nicht betreten werden.

Auf einem Teil der stillgelegten Finnebahn verläuft heute der Finne-Wanderweg.

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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