Der Bayerische Bahnhof in Leipzig: Ein Portikus erinnert an den alten Kopfbahnhof

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Der Bayerische Bahnhof in Leipzig: Ein Portikus erinnert an den alten Kopfbahnhof

Der Bayerische Bahnhof in Leipzig war ein Kopfbahnhof von 1842, der bis 2001 Züge abfertigte. Von ihm blieb der Portikus, über den Gleisen der alten Halle liegt heute ein Tunnelbahnhof.

VORHER · um 1900

Der Bayerische Bahnhof mit Vorplatz auf einer Postkarte.

Der Bayerische Bahnhof mit Vorplatz auf einer Postkarte. Foto: Unknown author Unknown author (Postkarte), gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
NACHHER · 2009

Der Portikus im September 2009, zu dieser Zeit noch in der Verschiebelage nach Osten.

Der Portikus im September 2009, zu dieser Zeit noch in der Verschiebelage nach Osten. Foto: Jörg Blobelt, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Kurz erklärt
1842
Eröffnung nach Altenburg
1912
Fernzüge zum Hauptbahnhof
2001
Letzte Züge
2013
Tunnelstation eröffnet

Lage: Leipzig, südlich des Bayrischen Platzes. Status: Der alte Kopfbahnhof ist seit dem 10. Juni 2001 ohne Zugbetrieb. Die unterirdische City-Tunnel-Station Bayerischer Bahnhof von 2013 ist ein anderer Bau und in Betrieb. Heute: Portikus als Denkmal, Gasthaus in den Westgebäuden, Neubauflächen auf dem Gleisgelände.

Der Bayerische Bahnhof in Leipzig war die Endstation der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn und ab 1842 der Ausgangspunkt der Strecke nach Hof.

Er galt bis zur Schließung im Jahr 2001 als der älteste in Betrieb befindliche Kopfbahnhof Deutschlands, andere Quellen sprechen sogar vom ältesten Kopfbahnhof der Welt.

Die Angaben dazu gehen auseinander, belegt ist aber, dass kaum ein deutscher Bahnhof so lange in seiner Grundform in Betrieb blieb.

Der Zugbetrieb im alten Kopfbahnhof endete am 10. Juni 2001.

Danach verschwanden fast alle Gleise und Hallen, nur der Portikus, das Tor zur ehemaligen Halle, blieb als Denkmal stehen.

Wichtig ist die Trennung zweier Orte mit gleichem Namen.

Der alte Kopfbahnhof ist stillgelegt und weitgehend abgetragen.

Dagegen ist die unterirdische Station Bayerischer Bahnhof des City-Tunnels, die im Dezember 2013 eröffnet wurde, ein neuer Bahnhof mit regulärem S-Bahn-Verkehr.

Dieser Beitrag handelt von dem alten Kopfbahnhof mit seinem Portikus und von dem, was an seine Stelle trat.

Freie historische Aufnahmen aus dem Betrieb sind bei Wikimedia Commons selten, deshalb stützt sich die Bebilderung vor allem auf Postkarten und Fotos der letzten Betriebsjahre.

Ein Bahnhof für die Strecke nach Bayern

Der Bahnhof wurde von 1841 bis 1844 nach Entwürfen des Leipziger Architekten Christian August Eduard Pötzsch errichtet.

Er diente als Ausgangspunkt der Bahnstrecke Leipzig–Hof, die die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn-Compagnie baute.

Schon am 18. September 1842 ging er noch unvollendet in Betrieb, zusammen mit dem ersten Streckenabschnitt nach Altenburg.

Das Empfangsgebäude war erst am 19. September 1844 fertig.

Bis zur Eröffnung des Hauptbahnhofs 1915 besaß Leipzig sechs getrennte Bahnhöfe, die je nach Richtung angelegt und überwiegend als Kopfbahnhöfe gebaut waren.

Der Bayerische Bahnhof war einer von ihnen.

Der Sächsisch-Bayerische Bahnhof von der Südseite, Illustration aus der Illustrirten Zeitung von 1843.
Der Sächsisch-Bayerische Bahnhof von der Südseite, Illustration aus der Illustrirten Zeitung von 1843. Foto: Johann Jacob Weber (Hrsg.), 1803–1880, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

So sah es vorher aus: Halle, Portikus und Drehscheibe

Der Portikus stand quer zu den Gleisen und bildete zugleich den nördlichen Giebel der Bahnhofshalle.

Durch seine vier torartigen Bögen führte je ein Gleis.

Eine Glocke auf dem Portikus kündigte die Abfahrt der Züge an, sie befindet sich heute im Verkehrsmuseum Dresden.

Nördlich des Bahnhofs vereinigten sich die vier Gleise an einer Drehscheibe, auf der die Lokomotiven gewendet wurden.

Die beiden mittleren Gleise hatten keinen Bahnsteig, sie dienten dazu, die Lok ans andere Zugende zu bringen oder Züge abzustellen.

Nach Süden schloss sich die 95 Meter lange Bahnhofshalle an.

Ihre hölzerne Dachkonstruktion ruhte auf zwanzig zwölf Meter hohen Eichensäulen.

Zu beiden Seiten der Halle lagen zweigeschossige Längsgebäude, im Osten die Ankunft, im Westen die Abfahrt.

An jedes Längsgebäude war im Norden und im Süden ein Verwaltungsgebäude angebaut.

Die nördlichen Verwaltungsbauten verband je eine dreibogige Galerie mit dem Portikus.

Über den vier Bögen läuft ein Schriftzug über die ganze Breite des Gebäudes.

Zunächst nannte er die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn-Compagnie, später die Staatsbahn und zeitweise den Namen Bayrischer Bahnhof.

Bei der Sanierung nach der Wiedervereinigung erhielt er wieder die Fassung der Staatseisenbahn.

In der Mitte des Schriftzugs sitzt eine große Uhr, zwei quadratische Türme flankieren den Portikus.

Der Bayerische Bahnhof auf einer Randvignette eines Vogelschauplans von Leipzig, 1847.
Der Bayerische Bahnhof auf einer Randvignette eines Vogelschauplans von Leipzig, 1847. Foto: Adolf Eltzner (1816-1891), gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
Historische Postkarte vom Bayerischen Bahnhof, um 1900.
Historische Postkarte vom Bayerischen Bahnhof, um 1900. Foto: Buchh. Ernst August Dittrich, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Vom Fernbahnhof zum Nahverkehrsbahnhof

Im Jahr 1883 erhielt der Bahnhof am 7. September einen Anschluss an das Nahverkehrsnetz der Stadt.

Bis 1897 fuhren dort Pferdebahnen, danach elektrische Straßenbahnen.

Die Wende kam mit dem neuen Hauptbahnhof.

Seit dem 1. Oktober 1912 fuhren die Schnell- und Eilzüge über die Strecke Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz zum Hauptbahnhof.

Der Bayerische Bahnhof diente von da an nur noch dem Nah- und Güterverkehr und Messesonderzügen.

Besondere Fahrstraßen auf dem Leipziger Güterring ermöglichten solche Sonderzüge.

Im Jahr 1939 plante der Düsseldorfer Architekt Emil Fahrenkamp, den Bahnhof für eine Prachtstraße abzubrechen.

Dazu kam es nicht.

Bei den Luftangriffen vom 4. Dezember 1943 und vom 20. Februar 1944 wurde der Bahnhof teilweise zerstört.

Der Portikus und die Gebäude der Westseite blieben weitgehend erhalten, die hölzerne Halle brannte aus.

Die Gebäude der Ostseite wurden später größtenteils abgerissen.

Zwischen Stilllegungsplänen und Erhalt

Im Jahr 1952 wurde das Bahnbetriebswerk geschlossen.

Seit dem 2. Oktober 1961 hingen über den Gleisen im Bahnhof, abgesehen von den Ladegleisen, Fahrleitungen.

Um 1970 sollte der Bahnhof ganz und ersatzlos stillgelegt werden.

Dazu kam es nicht.

Im Jahr 1972 verlegte die Bahn die Stückgutabfertigung zum Magdeburg-Thüringer Bahnhof.

Um 1978 entstanden Pläne, Teile des Bahnhofs in eine ständige Schauanlage umzuwandeln.

Später sollte eine Museumsbahn zwischen dem Bahnhof und dem Gelände der Technischen Messe verkehren, in den Messezeiten und zu besonderen Anlässen.

Mitte der 1980er Jahre wurden die Stellwerke in den vorhandenen Hochbauten erneuert, aus Gründen des Denkmalschutzes blieben die Formsignale an den Bahnsteiggleisen erhalten.

Der Portikus wurde 1991 denkmalgerecht saniert, mit Geld aus Bayern und mit Unterstützung von Eisenbahnfreunden.

Die Gebäude der Westseite, der früheren Abfahrtsseite, wurden ab Mai 1999 renoviert.

Seit dem Sommer 2000 nutzt sie die Gasthaus und Gosebrauerei Bayerischer Bahnhof.

Die Elektrolok 143 008 mit einem Zug aus Zwickau am 25. Mai 1992 im Bayerischen Bahnhof.
Die Elektrolok 143 008 mit einem Zug aus Zwickau am 25. Mai 1992 im Bayerischen Bahnhof. Foto: Phil Richards from London, UK, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Regionalzug aus Altenburg im Juni 2000. In den letzten Betriebsjahren hielten die Züge vor der ehemaligen Bahnsteighalle.
Regionalzug aus Altenburg im Juni 2000. In den letzten Betriebsjahren hielten die Züge vor der ehemaligen Bahnsteighalle. Foto: Falk2, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Blick im Juni 2000: Die Gleise der Halle waren überwachsen, die Fahrleitung unter dem Portikus längst spannungslos.
Blick im Juni 2000: Die Gleise der Halle waren überwachsen, die Fahrleitung unter dem Portikus längst spannungslos. Foto: Falk2, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Das Ende des Zugbetriebs 2001

Am 10. Juni 2001 wurde der Bahnbetrieb auf dem Bayerischen Bahnhof vollständig eingestellt.

Zuletzt fuhren noch Regionalzüge nach Altenburg und Zwickau.

Bis zum Beginn der Arbeiten am City-Tunnel vergingen noch zwei Jahre.

Das Gelände lag einige Jahre brach, erst 2005 begannen die ersten Bauarbeiten.

Die Bahnanlagen wurden vollständig beseitigt.

Das ehemalige Stellwerk 3 an der Richard-Lehmann-Straße sollte zunächst für die Baustellenversorgung bleiben, doch die Tunnelbaustelle wurde ausschließlich mit Lastwagen bedient.

Blick in die ehemalige Bahnsteighalle mit den Gleisen 4 bis 7, im Herbst 2001. Rechts die frühere Ankunftsseite, links die Abfahrtsseite.
Blick in die ehemalige Bahnsteighalle mit den Gleisen 4 bis 7, im Herbst 2001. Rechts die frühere Ankunftsseite, links die Abfahrtsseite. Foto: Falk2, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Der Portikus von der Stadtseite, im Oktober 2001, knapp sechs Monate nach der Betriebseinstellung.
Der Portikus von der Stadtseite, im Oktober 2001, knapp sechs Monate nach der Betriebseinstellung. Foto: Falk2, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Der Portikus wandert

Für den Bau der unterirdischen Station musste der Portikus weichen.

Das Bauwerk ist etwa 20 Meter hoch, 30 Meter breit und sechs Meter tief und wiegt rund 2.800 Tonnen.

Am 10. April 2006 wurde es mit Hilfe spezieller Gleitlager um 30 Meter nach Osten verschoben.

Das Fundament war dazu mit Beton ummantelt worden.

Nach dem Aushärten schoben Arbeiter Stahlträger durch das Fundament, auf denen das Bauwerk angehoben und bewegt wurde.

Am 30. Oktober 2009 kehrte der Portikus nach Fertigstellung des Rohbaus der Tunnelstation an seinen alten Platz zurück.

Von Anfang 2011 bis Mai 2012 wurde er außen erneut saniert.

Dabei zeigte sich, dass die Bausubstanz maroder war als erwartet, die Fertigstellung verzögerte sich mehrfach.

Am 25. Mai 2012 feierte die Stadt den Abschluss der Sanierung, die historische Beflaggung mit sächsischer und bayerischer Staatsflagge sollte wieder angebracht werden.

Die Baugrube der Station Bayerischer Bahnhof mit dem verschobenen Portikus, 10. April 2006.
Die Baugrube der Station Bayerischer Bahnhof mit dem verschobenen Portikus, 10. April 2006. Foto: Frank Eritt, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Das Mittelstück des Portikus mit Schriftzug und Uhr, 2009.
Das Mittelstück des Portikus mit Schriftzug und Uhr, 2009. Foto: Jörg Blobelt, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Was auf dem Gelände heute steht

Auf der Höhe der ehemaligen Bahnhofshalle liegt seit Dezember 2013 ein unterirdischer Inselbahnsteig.

Die Station Leipzig Bayer Bf ist Teil des City-Tunnels und gehört formal zum Bahnhof Leipzig Hbf.

Der City-Tunnel ging am 15. Dezember 2013 in Betrieb.

Eine zweite neue Station, Leipzig MDR, liegt an der Semmelweisstraße auf der Höhe des früheren Bahnbetriebswerks, direkt unterhalb des noch bestehenden Lokschuppens.

Der Portikus ist das Wahrzeichen des Ortes und steht unter Denkmalschutz.

Der Rundlokschuppen und der Wasserturm sind nach einer Beschreibung aus den Jahren 2014 und 2017 erhalten, befanden sich aber in schlechtem Zustand und hatten keine geplante Nutzung.

Die frühere Schalterhalle, im Jahr 2012 als Gaststätte genutzt.
Die frühere Schalterhalle, im Jahr 2012 als Gaststätte genutzt. Foto: Brillenputzer, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Die frühere Bahnsteighalle im Oktober 2013, links die frühere Abfahrts-, rechts die Ankunftsseite.
Die frühere Bahnsteighalle im Oktober 2013, links die frühere Abfahrts-, rechts die Ankunftsseite. Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Das Gelände des ehemaligen Bahnhofs im Oktober 2013, Blick nach Süden mit der Bahnsteighalle im Rücken.
Das Gelände des ehemaligen Bahnhofs im Oktober 2013, Blick nach Süden mit der Bahnsteighalle im Rücken. Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Die unterirdische Station Bayerischer Bahnhof im City-Tunnel, eröffnet 2013.
Die unterirdische Station Bayerischer Bahnhof im City-Tunnel, eröffnet 2013. Foto: Frank Eritt, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

So sieht es jetzt aus

Der Portikus steht am Bayrischen Platz und ist von außen frei zu sehen.

In den Westgebäuden betreibt die Gasthaus und Gosebrauerei Bayerischer Bahnhof ihr Restaurant.

Die Gasträume bieten Platz für rund 290 Personen, im Biergarten sitzen etwa 400.

Das Gleisgelände ist keine Ruine zum Erkunden.

Es gehört zu einer Baustelle und zu Neubauflächen, die dem Bahnbetrieb und dem Städtebau dienen.

Betreten ist dort nicht erlaubt, wo Zäune oder Baustellenschilder stehen.

Ende September 2019 gaben die Stadt Leipzig, das Wohnungsunternehmen Buwog und die Leipziger Stadtbau AG bekannt, dass auf dem früheren Gelände des Kopfbahnhofs bis zu 1.600 Wohnungen, drei Schulen und rund 330 Kitaplätze entstehen sollen.

Dazu kommen etwa 150.000 Quadratmeter Fläche für Büros und Gewerbe.

Als Enddatum des Vorhabens wird das Jahr 2027 genannt.

Vorher und nachher: aus der Halle wurde ein Tunnel

Früher fuhren die Züge in eine 95 Meter lange Holzhalle mit vier Gleisen und Drehscheibe.

Heute liegt auf der Höhe dieser Halle eine unterirdische Station mit einem Bahnsteig.

Der Portikus ist das einzige große Bauwerk, das die Epochen überdauert hat.

Die Westgebäude blieben ebenfalls erhalten, sie dienen als Gasthaus.

Wer vor dem Portikus steht, sieht also nicht mehr das Tor zu einer Halle, sondern das Denkmal einer Halle, die es nicht mehr gibt.

Die Geschichte in Daten

1841 bis 1844: Bau nach Entwürfen von Christian August Eduard Pötzsch.

18. September 1842: Eröffnung des noch unvollendeten Bahnhofs mit dem ersten Abschnitt nach Altenburg.

19. September 1844: Das Empfangsgebäude ist fertig.

7. September 1883: Anschluss an das städtische Nahverkehrsnetz.

1. Oktober 1912: Schnell- und Eilzüge fahren über Connewitz zum Hauptbahnhof.

4. Dezember 1943 und 20. Februar 1944: Luftangriffe zerstören die Halle teilweise.

1952: Das Bahnbetriebswerk wird geschlossen.

1991: Der Portikus wird denkmalgerecht saniert.

19. Juli 2000: Die Westgebäude werden von der Gosebrauerei genutzt.

10. Juni 2001: Der Bahnbetrieb wird eingestellt.

10. April 2006: Der Portikus wird 30 Meter nach Osten verschoben.

30. Oktober 2009: Der Portikus kehrt an seinen Platz zurück.

25. Mai 2012: Abschluss der Sanierung des Portikus.

15. Dezember 2013: Der City-Tunnel mit der Station Bayerischer Bahnhof geht in Betrieb.

2019: Planung von bis zu 1.600 Wohnungen auf dem Gleisgelände.

Häufige Fragen

Wann wurde der Bayerische Bahnhof gebaut?
Von 1841 bis 1844, der Betrieb begann am 18. September 1842 mit dem Abschnitt nach Altenburg.
Wann fuhr der letzte Zug im alten Kopfbahnhof?
Am 10. Juni 2001 wurde der Bahnbetrieb eingestellt, zuletzt fuhren Regionalzüge nach Altenburg und Zwickau.
Ist der Bayerische Bahnhof heute noch in Betrieb?
Der alte Kopfbahnhof nicht, die unterirdische City-Tunnel-Station gleichen Namens aber schon, sie wurde im Dezember 2013 eröffnet.
Was ist vom alten Bahnhof erhalten?
Der denkmalgeschützte Portikus und die Gebäude der Westseite, in denen heute eine Gaststätte mit Brauerei sitzt.
Warum wurde der Portikus verschoben?
Für den Bau der Tunnelstation, er wurde 2006 um 30 Meter nach Osten bewegt und 2009 zurückgebracht.

Der Bayerische Bahnhof zeigt, wie sich ein altes Bahnhofstor in einer neuen Stadtlandschaft behauptet.

Wer ihn besucht, sieht ein Denkmal und darunter einen modernen Tunnelbahnhof.

Quellen und Bildrechte

Wikipedia: Leipzig Bayerischer Bahnhof · Leipziger Industriekultur: Bayrischer Bahnhof · L-IZ.de: Portikus Bayrischer Bahnhof feierlich enthüllt (27.5.2012)

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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