Der Bahnhof Gletsch: ein Hochgebirgsbahnhof, den 1981 niemand mehr anfuhr und Freiwillige zurückholten

Lost Place · Stillgelegte Bahnhöfe

Der Bahnhof Gletsch: ein Hochgebirgsbahnhof, den 1981 niemand mehr anfuhr und Freiwillige zurückholten

1914 eröffnet, 1981 ohne Planverkehr, seit 2000 wieder mit Dampfzügen im Sommer: Der Bahnhof Gletsch an der Furka-Bergstrecke ist heute ein Museumsbahnhof am Fuß des Rhonegletschers.

VORHER · 1979

Das Stationsgebäude der Furka-Oberalp-Bahn in Gletsch, Bahnseite, Aufnahme von 1979 aus dem Bestand von SBB Historic.

Das Stationsgebäude der Furka-Oberalp-Bahn in Gletsch, Bahnseite, Aufnahme von 1979 aus dem Bestand von SBB Historic. Foto: Hans-Rudolf Berner, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
NACHHER · 2017

Das Stationsgebäude 2017, davor fließt die junge Rhone.

Das Stationsgebäude 2017, davor fließt die junge Rhone. Foto: Whgler, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Kurz erklärt
1914
Station Gletsch eröffnet
1981
Ende des Betriebs auf der Bergstrecke
2000
Dampfzüge fahren wieder bis Gletsch
2010
Oberwald wieder erreicht

Lage: Gletsch auf 1.757 Metern, Gemeinde Obergoms, Wallis, am Fuß des Rhonegletschers. Status: Kein regulärer Personenverkehr seit 1981, Museumsbahnhof der Dampfbahn Furka-Bergstrecke mit Fahrten nur im Sommer. Heute: Stationsgebäude, Drehscheibe und Lokremise stehen, Zugang zu den Gleisen nur im Rahmen des Bahnbetriebs.

Gletsch liegt auf 1.757 Metern am Fuß des Rhonegletschers, dort, wo sich die Straßen über die Furka und die Grimsel gabeln.

Der Bahnhof ist kein verlassener Ort, sondern ein Museumsbahnhof.

Die Furka-Oberalp-Bahn stellte den Betrieb auf der Bergstrecke zwischen Realp und Oberwald 1981 ein, weil ein Basistunnel die Strecke ersetzte.

Seit 2000 fahren Dampfzüge der Dampfbahn Furka-Bergstrecke wieder bis Gletsch, seit 2010 bis Oberwald.

Betrieben wird die Bahn fast ausschließlich von Freiwilligen, und sie fährt nur im Sommer.

Dieser Beitrag erzählt, wie Gletsch zur Bahnstation wurde, warum der Betrieb 1981 endete und was die Freiwilligen daraus gemacht haben.

Gletsch vor der Bahn: ein Hotel am Gletscher

Gletsch bestand von Anfang an im Wesentlichen aus einem Hotel.

In den 1830er Jahren eröffnete Joseph Anton Zeiter am Fuß des Rhonegletschers ein Gasthaus mit etwa zwölf Betten.

Die Furkapassstraße wurde 1864 bis 1866 gebaut, die Grimselpassstraße 1894 fertiggestellt.

Beide Straßen verzweigen sich in Gletsch, und weil die Fahrt mit der Kutsche so lange dauerte, brauchte es dort eine Zwischenstation.

Von Brig über die Furka nach Göschenen brauchte eine Kutsche rund zwölf Stunden, von Meiringen nach Gletsch über die Grimsel sieben.

Die Brüder Seiler bauten die einfache Herberge aus, im Juni 1862 warben sie für das Hotel Glacier du Rhône als ganz neu erbaut.

Nach der Eröffnung der Furkastraße 1866 wuchs der Zustrom so stark, dass das Haupthaus von 40 auf 120 Betten erweitert wurde.

In der späteren Belle Époque bot die Hotelsiedlung mit ihrer Dépendance bis zu 320 Gästebetten an.

Im 19. Jahrhundert reichte die Zunge des Rhonegletschers noch fast bis an den Ort.

Der Ort ist als Hotelanlage der Gründerzeit im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder verzeichnet.

Wie die Bahn nach Gletsch kam

Der Bau der Strecke von Brig über die Furka nach Disentis wurde 1911 von der Brig-Furka-Disentis-Bahn begonnen.

Im Ersten Weltkrieg musste sie die Arbeiten 1915 wegen finanzieller, technischer und personeller Probleme einstellen.

Schon im Juni 1914 war aber der Abschnitt von Brig nach Gletsch eröffnet worden, zunächst als Stichstrecke.

Als Eröffnungstag der Station Gletsch wird der 30. Juni 1914 genannt.

Die Fertigstellung des Lötschbergtunnels 1913 hatte eine ganzjährig nutzbare Alternative zum Grimselpass geschaffen.

1923 ging die Brig-Furka-Disentis-Bahn in Konkurs.

Die neu gegründete Furka-Oberalp-Bahn nahm die Bauarbeiten 1924 mit Unterstützung der Rhätischen Bahn und der Visp-Zermatt-Bahn wieder auf.

Wann die durchgehende Strecke eröffnet wurde, ist je nach Quelle mit 1925 oder 1926 angegeben.

Auf der Bergstrecke zwischen Realp und Oberwald verkehrten die Züge immer nur im Sommer.

Am 1. Juli 1942 wurde die Strecke mit einer Oberleitung elektrifiziert, auch Gletsch.

Das Stationsgebäude von Gletsch am 29. September 1974, aus dem Bestand von SBB Historic.
Das Stationsgebäude von Gletsch am 29. September 1974, aus dem Bestand von SBB Historic. Foto: unbekannt, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

So sah es vorher aus: Bahnhof mit Zahnstange und Drehscheibe

Die Bergstrecke ist meterspurig und führt von Realp auf 1.538 Metern über Tiefenbach auf 1.846 Metern zum höchsten Punkt bei der Station Furka auf 2.160 Metern.

Danach folgt der Scheiteltunnel von 1.874 Metern Länge, der ohne Zahnstange mit 35 Promille Gefälle ins Wallis führt.

Von der Station Muttbach-Belvédère auf 2.118 Metern führen Zahnstangenabschnitte hinab bis Gletsch auf 1.757 Metern und weiter nach Oberwald auf 1.366 Metern.

Die ganze Strecke ist rund 18 Kilometer lang.

In den Zahnstangenabschnitten beträgt die größte Steigung 118 Promille, sonst sind es 110, in den Adhäsionsabschnitten 35.

Ein Zug der Furka-Oberalp-Bahn in Gletsch vor dem Rhonegletscher, Aufnahme aus den 1970er Jahren, als der Gletscher noch deutlich größer war.
Ein Zug der Furka-Oberalp-Bahn in Gletsch vor dem Rhonegletscher, Aufnahme aus den 1970er Jahren, als der Gletscher noch deutlich größer war. Foto: trams aux fils., CC BY 2.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Der Bahnhof Gletsch hat drei Gleise.

Das Dienstgebäude steht auf der anderen Seite der Rhone, eine Brücke verbindet es mit den Gleisen.

Es wurde noch von der Brig-Furka-Disentis-Bahn gebaut, und die Brücke entstand zur selben Zeit.

Im Bahnhof gibt es eine Drehscheibe, an die eine doppelte Kreuzungsweiche das Streckengleis anbindet.

Die Zahnstangeneinfahrt Richtung Muttbach-Belvédère liegt hinter dem Wegübergang der Furkastraße und damit schon in der Steigung.

So musste kein Wegübergang mit Zahnstange gebaut werden.

Das Dienstgebäude des Bahnhofs auf dem gegenüberliegenden Rhoneufer, Aufnahme von 2003.
Das Dienstgebäude des Bahnhofs auf dem gegenüberliegenden Rhoneufer, Aufnahme von 2003. Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.
Der Bahnhof Gletsch 2003 mit Blick Richtung Oberwald, von links kommt das Streckengleis von Muttbach-Belvédère, die Weiche bindet auch die Drehscheibe an.
Der Bahnhof Gletsch 2003 mit Blick Richtung Oberwald, von links kommt das Streckengleis von Muttbach-Belvédère, die Weiche bindet auch die Drehscheibe an. Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Hinter dem Bahnhof führt die Strecke Richtung Oberwald durch den Kehrtunnel Gletsch.

Seine obere Einfahrt liegt in einer Kehre der Grimselpassstraße, das Streckengleis verlässt ihn am unteren Ende.

Über die Rhone gab es nahe der Einfahrweiche eine Notbrücke.

Die obere Einfahrt des Kehrtunnels Gletsch in einer Straßenkehre der Grimselpassstraße, 2003. Der Abschnitt Gletsch bis Oberwald war damals noch nicht wieder aufgebaut.
Die obere Einfahrt des Kehrtunnels Gletsch in einer Straßenkehre der Grimselpassstraße, 2003. Der Abschnitt Gletsch bis Oberwald war damals noch nicht wieder aufgebaut. Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Die Bergstrecke war nicht wintersicher, weil es auf ihr viele Lawinen gab.

Im Spätherbst baute man die Fahrleitung ab und klappte die Steffenbachbrücke zusammen.

Alle Tunnelportale wurden mit Toren verschlossen.

Die Winterpause dauerte fast sieben Monate, und danach waren jedes Mal Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten nötig.

Der Betrieb war sehr aufwendig und teuer.

Das Ende: Basistunnel statt Bergstrecke

Mit dem Beginn der Bauarbeiten am Furka-Basistunnel 1973 war das Betriebsende der Bergstrecke absehbar.

Zur Winterpause 1981 wurde der Bahnbetrieb auf der Bergstrecke eingestellt, als letzter Betriebstag wird der 11. Oktober 1981 genannt.

Seit der Eröffnung des Basistunnels 1982 fahren die Züge der Matterhorn-Gotthard-Bahn ganzjährig durch den Berg.

Gletsch war damit mit der Bahn nicht mehr zu erreichen.

Der Rückbau der Bergstrecke war in der Schweiz gesetzlich vorgeschrieben.

Eisenbahnfreunde konnten ihn aufhalten und gründeten 1983 den Verein Furka-Bergstrecke und 1985 die Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG als Trägergesellschaft.

Andere Quellen nennen für die Übernahme der Strecke durch die Dampfbahn das Jahr 1987.

Auch das Hotel in Gletsch änderte sich.

1984 gab die Familie Seiler den Hotelbetrieb nach 130 Jahren auf und verkaufte ihre Hotels an den Kanton Wallis.

Das Hotel Belvédère oberhalb von Gletsch wurde 1988 verkauft und ist seit 2015 geschlossen.

Im Sommer 2022 öffnete das Hotel Glacier du Rhône zum ersten Mal in seiner Geschichte nicht.

Gletsch 2003 von der Südrampe der Grimselpassstraße, mit dem Hotel Glacier du Rhône, dem Blauen Haus und dem Bahnhof.
Gletsch 2003 von der Südrampe der Grimselpassstraße, mit dem Hotel Glacier du Rhône, dem Blauen Haus und dem Bahnhof. Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Wie Freiwillige die Strecke zurückholten

Nach 1983 begann in Realp die Sanierung der Strecke, die in den letzten Betriebsjahren vernachlässigt worden war.

Die Gesellschaft erwarb historische Fahrzeuge von Schweizer Schmalspurbahnen und ließ sie restaurieren.

Das Geld kam vor allem aus Spenden und dem Verkauf von Liebhaber-Aktien.

1992 fuhren wieder öffentliche Züge von Realp nach Tiefenbach, ein Jahr später bis zur Station Furka.

Dann musste der Scheiteltunnel saniert werden, weil er wegen des Bergdrucks nicht mehr das nötige Profil hatte.

Auch der Bahnhof Gletsch wurde instand gesetzt, und bei Muttbach wurde ein Straßenübergang umgebaut.

Weil der Übergang über die Furkapassstraße keine Zahnstange mehr haben durfte, wurde die Strecke leicht verlegt und bekam auf einem kurzen Abschnitt eine höhere Neigung.

Am 14. Juli 2000 erreichte der erste planmäßige Dampfzug Gletsch.

Die Zahnstangeneinfahrt Richtung Muttbach-Belvédère hinter dem Wegübergang der Furkastraße, 2003.
Die Zahnstangeneinfahrt Richtung Muttbach-Belvédère hinter dem Wegübergang der Furkastraße, 2003. Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Auf dem letzten Abschnitt zwischen Gletsch und Oberwald nahm die Dampfbahn den Betrieb am 12. August 2010 wieder auf.

Planmäßige Fahrten zwischen Gletsch und Oberwald begannen am Tag darauf.

Die Lokomotiven der Dampfbahn haben eine eigene Geschichte.

Vier von ursprünglich zehn Dampflokomotiven des Typs HG 3/4 hatte die Furka-Oberalp-Bahn nach der vollständigen Elektrifizierung 1947 nach Vietnam verkauft.

Dort standen sie seit den 1970er Jahren in einem Lokschuppen und entlang einer Strecke und zerfielen allmählich.

1990 holte die Dampfbahn zwei komplette Lokomotiven und brauchbare Teile der beiden anderen zurück in die Schweiz.

Nach der Aufarbeitung im Dampflokwerk Meiningen stehen zwei dieser Lokomotiven seit 1993 wieder im Dienst.

Die Dampflokomotive HG 3/4 Nr. 1 der Dampfbahn Furka-Bergstrecke in Gletsch, Aufnahme von 2004.
Die Dampflokomotive HG 3/4 Nr. 1 der Dampfbahn Furka-Bergstrecke in Gletsch, Aufnahme von 2004. Foto: W. Bulach, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

So sieht es jetzt aus: Museumsbahnhof im Sommer

Die Dampfbahn Furka-Bergstrecke ist eine konzessionierte Gebirgsbahn.

Betreiberin ist eine nicht gewinnorientierte Aktiengesellschaft, das Personal besteht fast ausschließlich aus ehrenamtlichen Helfern, den Fronarbeitern.

Sie arbeiten über einen Förderverein unentgeltlich, der in 23 Sektionen mehr als 7.500 Mitglieder zählt.

Im Fahrplan vom Dezember 2023 hielten in Gletsch nur Züge der Dampfbahn, und das nur von Juni bis Oktober.

2021 beförderte die Bahn 22.721 Fahrgäste.

Ein abfahrender Zug der Dampfbahn Furka-Bergstrecke im Bahnhof Gletsch, 2017.
Ein abfahrender Zug der Dampfbahn Furka-Bergstrecke im Bahnhof Gletsch, 2017. Foto: Whgler, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Das Stationsgebäude von 1914 dient heute als Informationsstelle der Furka-Bergstrecke.

Zur Anlage gehören auch die Lokomotivremise und die Drehscheibe, die von Hand bedient wird.

Der Ort selbst besteht aus dem Hotel Glacier du Rhône mit Nebengebäuden, dem Bahnhof und einem kleinen ehemaligen Postgebäude.

Die Garage der Postautos wurde im Sommer 2022 abgebrochen.

Die Straße nach Gletsch ist außerhalb des Sommers ab Oberwald gesperrt, bewohnt ist der Ort von Juni bis September.

Bahnhof Gletsch 2017 mit Blick in Richtung des Rhonegletschers, der von hier aus nicht mehr zu sehen ist.
Bahnhof Gletsch 2017 mit Blick in Richtung des Rhonegletschers, der von hier aus nicht mehr zu sehen ist. Foto: Whgler, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons, verkleinert.

Der Rhonegletscher hat sich seit den 1970er Jahren so weit zurückgezogen, dass er vom Bahnhof aus nicht mehr sichtbar ist.

Als Museumsbahnhof ist Gletsch während der Fahrzeiten ein öffentlicher Halt, abseits davon gehören die Gleise zum Bahnbetrieb und dürfen nicht betreten werden.

Vorher und nachher: das Stationsgebäude

Das Foto von 1979 zeigt das Stationsgebäude aus der Zeit, als die Furka-Oberalp-Bahn noch regulär fuhr.

Auf dem Foto von 2017 steht dasselbe Gebäude, die Rhone fließt davor.

Das Haus wurde 1914 für die Strecke von Brig gebaut und überstand die Jahre ohne Zugverkehr.

Dass der Bahnhof nach 1981 nicht verfiel wie viele andere, ist das Verdienst der Freiwilligen.

1862: Das Hotel Glacier du Rhône wird als ganz neu erbaut beworben.

1866: Die Furkapassstraße wird eröffnet.

1894: Die Grimselpassstraße wird fertiggestellt.

1911: Der Bau der Strecke durch die Brig-Furka-Disentis-Bahn beginnt.

30. Juni 1914: Die Station Gletsch wird eröffnet.

1923: Die Brig-Furka-Disentis-Bahn geht in Konkurs.

1924: Die Furka-Oberalp-Bahn nimmt den Bau wieder auf.

1942: Die Strecke wird elektrifiziert.

1981: Der Betrieb auf der Bergstrecke wird eingestellt.

1984: Die Familie Seiler verkauft ihre Hotels in Gletsch an den Kanton Wallis.

14. Juli 2000: Dampfzüge fahren wieder bis Gletsch.

12. August 2010: Der Abschnitt bis Oberwald wird wiedereröffnet.

Fährt in Gletsch noch ein Zug?
Ja, aber nur ein Museumszug. Die Dampfbahn Furka-Bergstrecke fährt im Sommer, im Fahrplan vom Dezember 2023 war es der Zeitraum von Juni bis Oktober. Einen regulären Personenverkehr gibt es seit 1981 nicht mehr.
Ist der Bahnhof Gletsch stillgelegt?
Der reguläre Betrieb der Furka-Oberalp-Bahn endete 1981. Seit 2000 wird der Bahnhof von der Dampfbahn Furka-Bergstrecke wieder bedient, also als Museumsbahnhof.
Warum wurde die Bergstrecke 1981 eingestellt?
Die Strecke war nicht wintersicher und wegen der fast siebenmonatigen Winterpause aufwendig und teuer. Mit dem Furka-Basistunnel, der 1982 eröffnet wurde, fuhren die Züge ganzjährig durch den Berg.
Wer betreibt die Dampfbahn?
Eine nicht gewinnorientierte Aktiengesellschaft, deren Personal fast nur aus ehrenamtlichen Helfern besteht.
Wie steil ist die Strecke?
In den Zahnstangenabschnitten beträgt die größte Steigung 118 Promille, sonst 110 Promille. Auf den Abschnitten ohne Zahnstange sind es 35 Promille.
Darf ich auf den Gleisen laufen?
Nein. Die Gleise sind Bahnanlagen des Museumsbetriebs und dürfen nicht betreten werden.

Gletsch zeigt, wie ein Bahnhof gerettet wurde, dessen Strecke längst abgeschrieben war.

Die Hotels haben weniger Glück gehabt.

Quellen und Bildrechte

Wikipedia: Dampfbahn Furka-Bergstrecke · Wikipedia: Gletsch · Wikipedia (englisch): Gletsch railway station · Structurae: Furka-Scheiteltunnel

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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