Ortstermin
„Endstation Roma Termini, bitte alle aussteigen, vor Ihnen liegt die Ewige Stadt.“
Der Bahnhof Roma Termini, Italiens größtes Drehkreuz
→ Ein Ortstermin in der italienischen Hauptstadt.
Lesezeit: 9 Minuten · Schalter: Ortstermin
Kurz gesagt
Roma Termini ist der Hauptbahnhof von Rom und mit rund 150 Millionen Reisenden im Jahr der verkehrsreichste Bahnhof Italiens. Der Kopfbahnhof wurde 1867 eröffnet und trägt seinen Namen nach den nahen Diokletiansthermen.
Roma Termini ist das größte Tor in die italienische Hauptstadt.
Hier treffen Schnellzüge, Regionalbahnen und zwei U-Bahn-Linien zusammen.
Der Bahnhof liegt nur wenige Schritte von antiken Ruinen und großen Kirchen entfernt.

Der größte Bahnhof Italiens
Roma Termini ist der Hauptbahnhof der Stadt Rom.
Mit rund 150 Millionen Reisenden im Jahr ist er der verkehrsreichste Bahnhof Italiens.
Er ist zugleich ein wichtiger Knoten für Verbindungen ins Ausland.
Als Kopfbahnhof enden hier die Gleise an einer großen Halle.
Von den vielen Bahnsteigen gehen Züge in alle Teile des Landes.
Damit ist der Bahnhof das schlagende Herz des italienischen Fernverkehrs.

Eröffnet im Jahr 1867
Der erste Bahnhof an dieser Stelle wurde 1867 eröffnet.
Damals stand Rom noch unter der Herrschaft des Kirchenstaats.
Den Bau leitete der römische Architekt Salvatore Bianchi.
Er entstand auf dem Gelände einer alten Renaissance-Villa.
Diese Villa hatte einst Kardinal Felice Peretti errichten lassen.
Für den neuen Bahnhof wurde sie abgerissen.

Gut zu wissen
Roma Termini wurde 1867 eröffnet; das heutige Empfangsgebäude stammt aus dem Jahr 1951.
Der Name geht auf die nahen Diokletiansthermen zurück, nicht auf das Wort Terminus.
Im Bahnhof kreuzen sich die U-Bahn-Linien A und B, und der Leonardo Express fährt zum Flughafen Fiumicino.
Der Name der Thermen
Der Name Termini klingt wie das Wort Terminus für eine Endstation.
In Wahrheit geht er aber auf etwas ganz anderes zurück.
Ganz in der Nähe liegen die antiken Diokletiansthermen.
Auf Latein hießen diese großen Bäder Thermae.
Aus diesem Wort entwickelte sich der Name Termini.
So erinnert schon der Bahnhofsname an das alte Rom.

Das Gebäude der Nachkriegszeit
Das heutige Empfangsgebäude stammt aus dem Jahr 1951.
Es wurde im Stil der italienischen Nachkriegsmoderne errichtet.
Auffällig ist eine weit vorkragende, geschwungene Dachkonstruktion.
Von der Straße her wirkt sie wie eine schwebende Welle aus Beton.
Dahinter öffnet sich eine große, helle Halle.
Das Bauwerk gilt als Wahrzeichen der modernen Architektur Roms.

Knoten für ganz Italien
Von Roma Termini fahren die schnellen Frecciarossa-Züge ab.
Sie verbinden Rom mit Florenz, Mailand, Neapel und Turin.
Dazu kommen Regionalzüge in das Umland der Hauptstadt.
Unter dem Bahnhof kreuzen sich die beiden U-Bahn-Linien A und B.
Der Leonardo Express bringt Reisende direkt zum Flughafen Fiumicino.
So laufen hier die Fäden des Nah- und Fernverkehrs zusammen.

Die Thermen des Diokletian
Gleich gegenüber dem Bahnhof liegen die Diokletiansthermen.
Sie waren einst die größte Badeanlage des antiken Rom.
Teile der mächtigen Mauern sind bis heute erhalten.
In einem Saal richtete Michelangelo später eine Kirche ein.
Sie trägt den Namen Santa Maria degli Angeli.
Ein Museum zeigt zudem antike Funde aus der ganzen Stadt.

Zu den großen Kirchen
Vom Bahnhof aus sind viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar.
Ganz in der Nähe steht die große Basilika Santa Maria Maggiore.
Sie gehört zu den vier Hauptkirchen der Stadt.
Auch die Piazza della Repubblica mit ihrem Brunnen liegt gleich daneben.
Von dort führen breite Straßen ins Zentrum.
So beginnt die Besichtigung Roms schon vor der Bahnhofstür.

Mitten im modernen Rom
Rund um den Bahnhof schlägt der Alltag der Millionenstadt.
Busse, Taxis und Menschen aus aller Welt füllen die Vorplätze.
In den Hallen reihen sich Geschäfte und Cafés aneinander.
Rom ist mit etwa drei Millionen Einwohnern die größte Stadt Italiens.
Als Hauptstadt ist sie Sitz der italienischen Regierung, und in ihrer Mitte liegt der Vatikan.
Der Bahnhof bündelt täglich die Wege unzähliger Reisender.

Ankommen in Rom
Wer in Roma Termini ankommt, steht sofort mitten in der Stadt.
Vor der Halle warten Busse und Taxis auf die Reisenden.
Hinunter in die U-Bahn geht es direkt im Bahnhof.
Zu Fuß erreicht man in wenigen Minuten die ersten antiken Ruinen.
Mit dem Frecciarossa ist man rasch in Florenz oder Neapel.
So ist Roma Termini der Startpunkt für eine Reise durch die Ewige Stadt.

Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Häufige Fragen
Warum heißt der Bahnhof Termini?
Seit wann gibt es Roma Termini?
Wie groß ist der Bahnhof?
Wie kommt man vom Bahnhof zum Flughafen?
Was kann man vom Bahnhof aus zu Fuß sehen?
Weiterfahrt
→ Ortstermin: Florenz Santa Maria Novella – Florenz ist mit dem Schnellzug Frecciarossa in rund anderthalb Stunden erreichbar.
→ Ortstermin: Neapel Centrale – Neapel liegt gut eine Stunde südlich und ist über die Schnellfahrstrecke mit Rom verbunden.
