Ortstermin
„Endstation Paris Nord, umsteigen zum Eurostar nach London, Brüssel und Amsterdam.“
Der Bahnhof Paris Gare du Nord, Europas meistgenutzter Bahnhof
→ Ein Ortstermin in der französischen Hauptstadt.
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Kurz gesagt
Der Gare du Nord in Paris ist mit mehr als 600.000 Reisenden am Tag der meistgenutzte Bahnhof Europas. Der 1864 eröffnete Kopfbahnhof ist heute Ausgangspunkt der Eurostar-Züge nach London, Brüssel, Amsterdam und Köln.
Der Gare du Nord ist der nördliche Fernbahnhof von Paris.
Von hier fahren Züge in den Norden Frankreichs und in mehrere Nachbarländer.
Kein anderer Bahnhof Europas zählt so viele Reisende.

Europas meistgenutzter Bahnhof
Der Gare du Nord ist der verkehrsreichste Bahnhof Europas.
Täglich nutzen ihn mehr als 600.000 Reisende.
Außerhalb Japans gilt er als der meistfrequentierte Bahnhof der Welt.
Er ist ein oberirdischer Kopfbahnhof für den Fernverkehr.
Von hier gehen schnelle Züge in den Norden und ins Ausland.
Damit ist er eines der wichtigsten Tore der französischen Hauptstadt.

Eröffnet im Jahr 1864
Ein erster Bahnhof an dieser Stelle ging schon 1846 in Betrieb.
Bald war er für den wachsenden Verkehr zu klein.
Der heutige Bahnhof wurde im Jahr 1864 eröffnet.
Die Bauzeit hatte im Jahr 1861 begonnen.
Das große Empfangsgebäude war einige Zeit später fertig.
Seitdem prägt der Bau das Viertel im Norden von Paris.

Gut zu wissen
Der heutige Gare du Nord wurde 1864 nach Plänen von Jakob Ignaz Hittorff eröffnet.
Mit über 600.000 Reisenden am Tag gilt er als meistgenutzter Bahnhof Europas.
Von hier fahren Eurostar-Züge nach London, Brüssel, Amsterdam und Köln.
Die Fassade von Hittorff
Den Entwurf lieferte der Architekt Jakob Ignaz Hittorff.
Er stammte aus Köln und lebte lange in Paris.
Beauftragt wurde er vom Bankier James Mayer Rothschild.
Die Prunkfassade ist rund 180 Meter lang.
In ihrer Mitte öffnet sich ein großer verglaster Bogen.
Zahlreiche Steinfiguren schmücken die Front des Gebäudes.

Mit dem Eurostar ins Ausland
Vom Gare du Nord fahren die Eurostar-Züge in vier weitere Länder.
Sie erreichen das Vereinigte Königreich, Belgien, die Niederlande und Deutschland.
Nach London geht es durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal.
Die Fahrt dorthin dauert nur gut zwei Stunden.
Auch Brüssel und Amsterdam sind in wenigen Stunden erreicht.
So ist der Bahnhof ein wichtiges Tor für internationale Reisen.

Knoten im Pariser Nahverkehr
Der Gare du Nord ist nicht nur ein Fernbahnhof.
Nach Norden fahren zahlreiche Vorortzüge in das Umland.
Unter dem Bahnhof halten mehrere Linien der Pariser Schnellbahn RER.
Dazu kommen Anschlüsse an die Métro der Stadt.
Damit ist der Bahnhof ein wichtiger Umsteigepunkt für Pendler.
Jeden Tag strömen so riesige Menschenmengen durch die Hallen.

Denkmal seit 1975
Die große Fassade des Bahnhofs steht unter Schutz.
Im Jahr 1975 wurde sie als Monument historique eingetragen.
Damit gilt sie offiziell als bewahrenswertes Baudenkmal.
Die lange Front ist zu einem Wahrzeichen des Viertels geworden.
Immer wieder diente der Bahnhof als Kulisse für Filme.
So verbindet er den Alltag des Verkehrs mit einem Stück Geschichte.

Im Norden von Paris
Der Bahnhof liegt im zehnten Arrondissement der Stadt.
Rundherum erstreckt sich ein lebendiges, buntes Viertel.
Gleich in der Nähe steht der zweite große Nordbahnhof, der Gare de l’Est.
Beide Bahnhöfe liegen nur wenige Minuten voneinander entfernt.
Cafés, Märkte und Geschäfte prägen die umliegenden Straßen.
So ist der Bahnhof fest in das Leben der Stadt eingebunden.

Mittendrin in der Stadt
Von hier aus ist das Zentrum von Paris schnell erreicht.
Zu Fuß oder mit der Métro gelangt man rasch zu den großen Boulevards.
Der Montmartre mit der weißen Kirche Sacré-Cœur liegt nicht weit.
Auch die großen Kaufhäuser sind nur wenige Stationen entfernt.
Paris ist mit über zwei Millionen Einwohnern die größte Stadt Frankreichs.
Der Bahnhof bringt täglich unzählige Menschen in dieses Zentrum.

Ankommen in Paris
Wer am Gare du Nord ankommt, steht gleich im Norden der Innenstadt.
Vor dem Bahnhof warten Taxis und Buslinien auf die Reisenden.
Hinunter zur Métro und zur RER geht es direkt in der Halle.
Mit dem Eurostar beginnt hier die Reise nach London oder Brüssel.
In wenigen Minuten ist man mitten im berühmten Pariser Leben.
So ist der Gare du Nord für viele der erste Schritt in die Stadt.

Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Häufige Fragen
Warum ist der Gare du Nord so bekannt?
Seit wann gibt es den Bahnhof?
Wohin fahren die Eurostar-Züge?
Wer hat den Bahnhof entworfen?
Liegt der Gare de l’Est in der Nähe?
Weiterfahrt
→ Ortstermin: Lille-Flandres – Lille ist mit dem TGV in rund einer Stunde erreichbar und selbst ein großer Bahnknoten.
→ Ortstermin: Brüssel-Midi – London liegt über den Eurostar durch den Ärmelkanaltunnel nur gut zwei Stunden entfernt.
