Zahlen, bitte!
„Bitte Blick aus dem Fenster, hier geht es fast neunzig Meter über das Tal der Landwasser, über die höchste Brücke der Rhätischen Bahn.“
Wie hoch ist der Wiesener Viadukt?
→ Eine Brücke in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Der Wiesener Viadukt bei Davos ist 88,9 Meter hoch. Damit ist er die höchste Brücke der Rhätischen Bahn in Graubünden.
Im Schweizer Kanton Graubünden spannt sich ein hoher Steinbogen über ein tiefes Tal.
Über ihn führt die schmale Bahn von Davos nach Filisur.
Seine Höhe lässt sich klar in Zahlen fassen.

Der Wiesener Viadukt in Zahlen
88,9 m
Höhe
über dem Tal der Landwasser
210 m
Länge
des gesamten Viadukts
1909
Eröffnung
auf der Strecke Davos–Filisur
Quelle: Wikipedia „Wiesener Viadukt“, Stand 2026. Maße nach den Bauwerksdaten.
Die Antwort in einer Zahl
Der Wiesener Viadukt ist 88,9 Meter hoch.
So weit geht es von der Fahrbahn hinab zum Talgrund.
Das Bauwerk liegt südlich von Davos Wiesen.
Es steht im Schweizer Kanton Graubünden.
Auf diese Höhe beziehen sich die meisten Angaben in diesem Beitrag.

Wo der Viadukt steht
Der Viadukt überspannt das Tal der Landwasser.
Er liegt nahe dem Ort Davos Wiesen.
Über ihn führt die Bahnstrecke von Davos Platz nach Filisur.
Betrieben wird diese Strecke von der Rhätischen Bahn.
Weithin ist das Bauwerk in der Berglandschaft sichtbar.
Gut zu wissen
Die Rhätische Bahn betreibt ihr Netz in Graubünden mit Meterspur, also schmaleren Gleisen, was in den engen Alpentälern Vorteile bringt.
Der Fluss Landwasser hat mehrere tiefe Täler gegraben, die von bekannten Brücken der Rhätischen Bahn überspannt werden.
Die höchste Brücke der Rhätischen Bahn
Die Rhätische Bahn besitzt viele spektakuläre Brücken.
Der Wiesener Viadukt überragt sie alle.
Mit 88,9 Metern ist er die höchste Brücke des Netzes.
Kein anderes Bauwerk der Bahn reicht so weit in die Tiefe.
Dieser Rekord macht den Viadukt besonders bekannt.
Zweihundertzehn Meter lang
Der Viadukt ist 210 Meter lang.
Er ruht auf mehreren hohen Steinpfeilern.
In der Mitte überspannt ein großer Bogen das Tal.
Die Steinbauweise fügt sich harmonisch in die Landschaft.
So wirkt das Bauwerk trotz seiner Höhe elegant.
Erbaut bis 1909
Der Viadukt wurde im Jahr 1909 eröffnet.
Er entstand als Teil der Strecke von Davos nach Filisur.
Für seine Zeit war er ein anspruchsvolles Bauwerk.
Die hohen Pfeiler mussten im steilen Gelände errichtet werden.
Seit mehr als hundert Jahren trägt er die Bahn.
Ein Steinbogen über dem Tal
Das Herzstück des Viadukts ist ein großer Steinbogen.
Dieser spannt sich frei über die tiefste Stelle des Tals.
Auf ihm und auf schlanken Pfeilern ruht die Fahrbahn.
Der Baustoff ist regionaler Naturstein.
Diese Bauweise war typisch für die Bahnen Graubündens.
Die Strecke Davos–Filisur
Über den Viadukt führt die Linie von Davos Platz nach Filisur.
Diese verbindet den bekannten Kurort mit dem übrigen Netz.
In Filisur besteht Anschluss an die Albulabahn.
Die Strecke windet sich durch enge Täler und über hohe Brücken.
Der Wiesener Viadukt ist dabei ihr markantester Punkt.
Die Rhätische Bahn
Die Rhätische Bahn erschließt weite Teile Graubündens.
Sie fährt auf schmalen Gleisen mit Meterspur.
Ihre Strecken führen durch Hochtäler und über Pässe.
Viele ihrer Bauwerke gelten als Meisterleistungen.
Der Wiesener Viadukt gehört zu ihren Wahrzeichen.
Was fast neunzig Meter bedeuten
Achtundachtzig Meter sind eine große Höhe.
Das übertrifft sogar die Göltzschtalbrücke im Vogtland.
Reisende blicken von der Fahrbahn tief in das Tal.
Die Landwasser wirkt von oben wie ein schmales Band.
Diese Höhe macht die Überfahrt zu einem Erlebnis.
Ein beliebtes Fotomotiv
Der Viadukt ist ein gefragtes Motiv für Fotografen.
Von Wanderwegen lässt er sich gut überblicken.
Besonders eindrucksvoll wirkt ein Zug hoch oben auf dem Bogen.
Viele Gäste kommen eigens für dieses Bild.
So ist das Bauwerk ein Anziehungspunkt der Region.
Schmalspur in den Bergen
Mit Meterspur lässt sich engen Tälern besser folgen.
Die Gleise stehen nur 1000 Millimeter auseinander.
Das erlaubt enge Kurven und sparte beim Bau Kosten.
Trotzdem entstanden hohe Brücken wie der Wiesener Viadukt.
Technik und Landschaft greifen hier eng ineinander.
Die Zahl zum Mitnehmen
Der Wiesener Viadukt ist 88,9 Meter hoch.
Mit 210 Metern Länge überspannt er das Tal der Landwasser.
Er ist die höchste Brücke der Rhätischen Bahn.
Eröffnet wurde er 1909 auf der Strecke Davos–Filisur.
Bis heute trägt er die schmale Bahn hoch über das Tal.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
