Zahlen, bitte!
„Oben auf dem Dach schleift ein Bügel leise an der Oberleitung entlang.“
Wie viele Stromabnehmer hat ein Elektrozug?
→ Eine Zahl vom Dach des Zuges.
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Kurz gesagt
Ein Elektrozug hat meist einen bis zwei Stromabnehmer, von denen im Betrieb oft nur einer gehoben ist. Mehrsystemzüge tragen mehrere, weil andere Länder andere Oberleitungen nutzen.
Ein Elektrozug fährt nicht mit einem Tank, sondern mit Strom aus der Oberleitung.
Diesen Strom holt er sich über einen Bügel, der oben am Dach entlangschleift.
Dieser Bügel heißt Stromabnehmer, und meist gibt es davon mehr als einen.

Der Stromabnehmer in Zahlen
1 bis 2
je Fahrzeug
oft nur einer gehoben
mehrere
bei Mehrsystemzügen
für andere Netze
Schleifleiste
aus Kohle
nutzt sich ab
Die Zahl hängt von Bauart und Einsatzgebiet des Zuges ab.
Strom von oben
Über elektrifizierten Strecken hängt eine Oberleitung aus Draht.
Durch sie fließt der Strom, der den Zug antreibt.
Der Stromabnehmer stellt die Verbindung zu diesem Draht her.
Er drückt mit einem Bügel sanft von unten gegen die Leitung.

Meist nur einer oben
Viele Züge haben zwei Stromabnehmer auf dem Dach.
Im Betrieb ist aber oft nur einer davon gehoben.
Der zweite dient als Reserve oder für besondere Fälle.
So bleibt der Zug fahrfähig, falls einer ausfällt.
Gut zu wissen
Ein Elektrozug hat meist einen bis zwei Stromabnehmer, von denen oft nur einer gehoben ist. Der zweite dient als Reserve.
Mehrsystemzüge tragen mehrere Bügel, weil andere Länder andere Oberleitungen und Spannungen nutzen. Die Schleifleiste aus Kohle nutzt sich ab und wird getauscht.
Warum mehrere sinnvoll sind
Bei langen Zügen können mehrere Fahrzeuge einen Bügel tragen.
Fällt ein Stromabnehmer aus, springt der nächste ein.
Auch für unterschiedliche Oberleitungen kann es mehrere geben.
So bleibt der Zug flexibel und zuverlässig unterwegs.
Züge über Grenzen
In anderen Ländern sehen die Oberleitungen oft anders aus.
Auch die Spannung im Draht kann sich unterscheiden.
Ein Zug, der über Grenzen fährt, braucht dann passende Bügel.
Deshalb tragen Mehrsystemzüge gleich mehrere Stromabnehmer.
Die Schleifleiste aus Kohle
Ganz oben am Bügel sitzt die Schleifleiste, meist aus Kohle.
Sie gleitet ständig am harten Draht der Oberleitung entlang.
Dabei nutzt sie sich langsam ab und muss getauscht werden.
Die weiche Kohle schont dabei den wertvollen Fahrdraht.
Heben und Senken
Der Stromabnehmer lässt sich heben und wieder senken.
Vor der Abfahrt fährt er nach oben an die Leitung.
An Stellen ohne Oberleitung bleibt er unten liegen.
So passt sich der Zug flexibel an die Strecke an.
Leise und unauffällig
Im Alltag bemerkt kaum ein Fahrgast den Bügel über sich.
Nur ein leises Surren verrät manchmal seine Arbeit.
Dabei hängt vom Stromabnehmer die ganze Fahrt ab.
Ohne ihn bliebe der Elektrozug einfach stehen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
