Zahlen, bitte!
„Das vertraute Weiß mit dem roten Streifen entsteht aus Schicht um Schicht Lack.“
Wie viele Liter Lack braucht ein ICE?
→ Eine Zahl aus der Lackierhalle.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Für die Lackierung eines ganzen ICE werden mehrere hundert Liter Lack gebraucht. Der Anstrich ist dabei weit mehr als Optik, er schützt den Zug vor Rost, Steinschlag und Wetter.
Der ICE ist an seinem weißen Kleid mit dem roten Streifen sofort zu erkennen.
Dieses Kleid entsteht aus vielen dünnen Schichten Lack, die nacheinander aufgetragen werden.
Zusammen ergeben sie eine erstaunliche Menge, die einen ganzen Zug bedeckt.

Der ICE-Anstrich in Zahlen
mehrere hundert
Liter Lack
für den ganzen Zug
mehrere
Schichten
Grund, Farbe, Klarlack
Schutz
nicht nur Optik
gegen Rost und Wetter
Die genaue Menge hängt von Zuglänge und Anzahl der Schichten ab.
Ein Zug in Weiß und Rot
Das Weiß mit dem roten Streifen ist das Markenzeichen des ICE.
Es macht ihn schon von Weitem unverwechselbar erkennbar.
Dieses Bild entsteht nicht mit einem einzigen Pinselstrich.
Es braucht viele Schichten Lack, sorgfältig aufgetragen.

Schicht für Schicht
Zuerst kommt eine Grundierung, die den Stahl vor Rost schützt.
Darauf folgt die eigentliche Farbe in Weiß und Rot.
Zum Schluss versiegelt ein Klarlack die Oberfläche.
Erst alle Schichten zusammen ergeben das fertige Kleid.
Gut zu wissen
Für die Lackierung eines ganzen ICE werden mehrere hundert Liter Lack gebraucht. Er wird in mehreren Schichten aufgetragen: Grundierung, Farbe und Klarlack.
Der Anstrich ist mehr als Optik. Er schützt den Zug vor Rost, Feuchtigkeit und Steinschlag und wird nach Jahren aufgefrischt.
Mehrere hundert Liter
Ein ICE ist viele Wagen lang und bietet eine riesige Fläche.
Um sie ganz zu bedecken, braucht es mehrere hundert Liter Lack.
Jede Schicht verschlingt dabei einen Teil dieser Menge.
So summiert sich der Verbrauch über den ganzen Zug.
Mehr als nur Optik
Der Lack ist nicht nur schön, er hat eine wichtige Aufgabe.
Er schützt den Stahl vor Rost, Feuchtigkeit und Steinschlag.
Bei hohem Tempo prasselt viel auf die Front des Zuges ein.
Ein guter Anstrich hält den Zug lange gesund und ansehnlich.
Arbeit in der Lackierhalle
Lackiert wird ein ICE in einer eigenen, sauberen Halle.
Staub und Schmutz müssen dabei streng ferngehalten werden.
Fachleute tragen den Lack gleichmäßig und in Ruhe auf.
Zwischen den Schichten muss der Lack jeweils gut trocknen.
Auffrischen nach Jahren
Mit der Zeit verblasst und zerkratzt auch der beste Lack.
Dann bekommt ein Zug bei einer Aufarbeitung ein frisches Kleid.
Alte Schichten werden abgeschliffen und neue aufgetragen.
So sieht ein ICE auch nach vielen Jahren noch gepflegt aus.
Sauber trotz Tempo
Eine glatte Lackfläche lässt sich leichter reinigen.
In der Waschanlage rollt der Zug regelmäßig durch die Bürsten.
Der Klarlack sorgt dafür, dass Schmutz weniger gut haftet.
So bleibt das weißrote Kleid auch im Alltag ansehnlich.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
