Wie viele Stationen hat die Kopenhagener Metro?

Zahlen, bitte!

„Nächste Station Kongens Nytorv, bitte umsteigen zum Cityring, dieser Zug fährt ohne Fahrer.“

Wie viele Stationen hat die Kopenhagener Metro?

→ Ein Netz in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Kopenhagener Metro hat 44 Stationen, 30 davon liegen unter der Erde. Ihre vier Linien fahren fahrerlos und rund um die Uhr.

Kopenhagen hat die einzige U-Bahn Dänemarks.

Sie ist noch jung, fährt ganz ohne Fahrer und macht nachts keine Pause.

Wie viele Stationen sie hat und wie schnell sie gewachsen ist, zeigen die Zahlen.

Metro Airport Copenhagen Denmark 01
Foto: Christian Ries, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

44

Stationen

30 davon unterirdisch

4

Linien

alle fahrerlos

135 Mio.

Fahrgäste

im Jahr 2025

Die Kopenhagener Metro fährt 24 Stunden am Tag, an allen Tagen der Woche.

44 Stationen auf vier Linien

Die Kopenhagener Metro hat heute 44 Stationen.

30 davon liegen unter der Erde, die übrigen an der Oberfläche oder auf Hochbahnstrecken.

Auf dem Netz fahren die vier Linien M1, M2, M3 und M4.

Sie bedienen Kopenhagen, die Nachbarstadt Frederiksberg und die Gemeinde Tårnby mit dem Flughafen.

Copenhagen metro train at Saltværksvej
Foto: Leif Jørgensen, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ganz ohne Fahrer

Alle Linien der Kopenhagener Metro fahren fahrerlos und vollautomatisch.

Betrieben wird die Metro von der Firma Metro Service, die zum Mailänder Verkehrsunternehmen ATM gehört.

Den Strom holen sich die Züge über seitliche Stromschienen, die von unten bestrichen werden.

Zusammen mit der S-Bahn trägt die Metro die Hauptlast des Nahverkehrs in Kopenhagen.

Gut zu wissen

Die Kopenhagener Metro hat 44 Stationen und vier fahrerlose Linien. Sie fährt rund um die Uhr und beförderte 2025 rund 135 Millionen Fahrgäste.

Die erste Strecke ging im Oktober 2002 in Betrieb, der Cityring im September 2019. Die M4 fährt seit 2020 nach Nordhavn und seit 2024 bis København Syd.

Rund um die Uhr

Die Züge der Metro fahren Tag und Nacht, an allen Tagen der Woche.

In der Innenstadt folgen die Linien M1 und M2 zusammen im Abstand von zwei bis drei Minuten, auf den Ästen alle vier bis sechs Minuten.

In den Nächten von Montag bis Freitag fährt zwischen 0 und 5 Uhr alle 20 Minuten ein Zug, in den Wochenendnächten alle 15 Minuten.

Weltweit gibt es nur wenige U-Bahnen, die im ganzen Stadtgebiet durchgehend fahren.

Das Y der ersten Linien

Bis September 2019 bestand das Netz aus zwei Linien, die zusammen ein Y bildeten.

Sie fahren gemeinsam zwischen Vanløse und Christianshavn.

Danach teilt sich die Strecke auf der Insel Amager in einen Ast zum Flughafen und einen nach Vestamager.

Der erste Bauabschnitt war elf Kilometer lang, davon sechs Kilometer im Tunnel, drei auf einer Hochbahn und zwei auf einem Damm.

Start im Oktober 2002

Die erste Strecke der Kopenhagener Metro ging im Oktober 2002 in Betrieb.

Ihr Bau hing eng mit dem neuen Stadtteil Ørestad zusammen, für den das dänische Parlament im Juni 1992 ein Gesetz beschloss.

Im März 1993 wurde eine Gesellschaft gegründet, die die Infrastruktur für Ørestad aufbauen sollte.

Bis heute verbindet die Metro die neuen Stadtteile Ørestad und Nordhavn mit dem Zentrum.

Tageslicht bis zum Bahnsteig

Die ersten 22 Stationen wurden wie die Züge nach Entwürfen des Studios Giugiaro Design gestaltet.

Die Tunnelstationen sollten möglichst hell sein und ohne viel künstliches Licht auskommen.

Glaspyramiden an der Oberfläche lassen deshalb Tageslicht bis hinunter zum Bahnsteig fallen.

Rolltreppen und Aufzüge führen von der Straße direkt zu den Bahnsteigen.

Säulen mit rotem M

An der Straße weisen fünf Meter hohe Metro-Säulen den Weg zu den Stationen.

Der dänische Designer Knud Holscher hat sie gestaltet, mit rotbraunem M, Stationsname und elektronischer Anzeige.

Nachts leuchten ihre Lochgitter von innen farbig.

Die offenen Stationen an der Oberfläche wurden bis 2015 mit Bahnsteigtüren nachgerüstet.

Der Cityring von 2019

Am 29. September 2019 wurde der Cityring mit der neuen Linie M3 eröffnet.

Er ist ein 15,5 Kilometer langer Ring, der vollständig im Tunnel verläuft und 17 Stationen hat.

An den Stationen Kongens Nytorv und Frederiksberg kreuzt er die Linien M1 und M2.

Jede Station des Rings erhielt eine eigene Architektur, die zu ihrer Umgebung passt.

Die M4 nach Nordhavn und Sydhavn

Seit dem 28. März 2020 fährt die Linie M4 vom Cityring zum Orientkaj in Nordhavn.

Wegen der Corona-Pandemie wurde diese Strecke ohne besondere Feier eröffnet.

Am 22. Juni 2024 folgte der Südast der M4 bis zum Bahnhof København Syd.

Diese Verlängerung ist 4,5 Kilometer lang und hat fünf Stationen.

Von 3 auf 135 Millionen Fahrgäste

Im ersten Betriebsjahr 2002 fuhren rund drei Millionen Fahrgäste mit der Metro.

Im Jahr 2010 waren es bereits 52 Millionen, 2019 dann ein Rekord von 78,8 Millionen.

Nach der Eröffnung von Cityring und M4 stieg die Zahl im Jahr 2025 auf rund 135 Millionen Fahrgäste.

Schon früh half auch, dass man Fahrräder mitnehmen darf.

Drei Wagen statt vier

Auf den Linien M1 und M2 fahren 34 fahrerlose Züge von Hitachi Rail Italy.

Jeder Zug besteht aus drei Wagen und ist 2,65 Meter breit.

Ursprünglich waren vier Wagen geplant, aus Kostengründen wurden es drei.

Die Bahnsteige sind aber für Züge mit vier Wagen gebaut, sodass eine Verlängerung möglich bleibt.

Die nächste Linie M5

Als nächste Linie ist die M5 geplant, eine Art zweiter Ring.

Eine erste Etappe soll bis 2036 vom Hauptbahnhof über Amager mit sechs Stationen bis Prags Boulevard Øst führen.

Bis 2045 soll sie mit drei weiteren Stationen die neue künstliche Insel Lynetteholm erreichen.

Auch eine Metro unter dem Öresund nach Malmö wird als Projekt untersucht.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Häufige Fragen

Wie viele Stationen hat die Kopenhagener Metro?
44 Stationen auf vier Linien, 30 davon liegen unter der Erde.
Fährt die Kopenhagener Metro ohne Fahrer?
Ja, alle Linien fahren fahrerlos und vollautomatisch.
Fährt die Kopenhagener Metro auch nachts?
Ja, rund um die Uhr. Nachts fährt unter der Woche alle 20 Minuten ein Zug, in den Wochenendnächten alle 15 Minuten.
Seit wann gibt es die Kopenhagener Metro?
Seit Oktober 2002. Der Cityring kam im September 2019 hinzu.
Fährt die Metro zum Flughafen Kopenhagen?
Ja, die Linie M2 fährt über die Insel Amager bis zum Flughafen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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