Zahlen, bitte!
„Nächster Halt: Chongqing, wo die Bahn durch Berge und sogar durch ein Wohnhaus fährt.“
Wie viele Stationen hat die Chongqing-Metro?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Metro der chinesischen Bergstadt Chongqing hat 324 Stationen auf zwölf Linien. Das Netz misst rund 574 Kilometer und gehört zu den längsten der Welt.
Chongqing im Südwesten Chinas ist eine Stadt der Superlative.
Zwischen steilen Bergen und tiefen Flusstälern windet sich eine der ungewöhnlichsten Metros überhaupt.
Ihre Zahl an Stationen zeigt, wie groß dieses Netz inzwischen geworden ist.

Die wichtigsten Zahlen
324
Stationen
Stand 2025
12
Linien
U-Bahn und Monorail
≈ 574 km
Streckennetz
eines der längsten der Welt
2004
erste Linie
Betrieb seit 2005
Die Zahl von 324 Stationen und rund 574 Kilometern Netz bezieht sich auf das Jahr 2025; Chongqing baut sein Netz rasch weiter aus.
324 Stationen in der Bergstadt
Die Chongqing-Metro verfügt über 324 Stationen (Stand 2025).
Sie verteilen sich auf zwölf Linien, die sich durch eine extrem schwierige Landschaft ziehen.
Das zugehörige Netz misst rund 574 Kilometer.
Damit gehört Chongqing zu den sechs längsten Metronetzen der Welt.

Ein Netz aus U-Bahn und Monorail
Ein Teil der Linien sind klassische U-Bahnen auf Stahlschienen.
Andere sind Einschienenbahnen, bei denen die Züge auf einem breiten Betonbalken reiten.
Chongqing betreibt eines der größten Monorail-Systeme der Welt.
Beide Bauarten ergänzen sich im selben Netz.
Gut zu wissen
Die Station Liziba, an der die Bahn durch ein Wohnhaus fährt, ist zu einer eigenen Touristenattraktion geworden.
Chongqing gilt als eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Chinas, entsprechend rasch wächst auch das Bahnnetz.
Warum Chongqing auf Monorail setzt
Die Stadt liegt in einem Gewirr aus steilen Hügeln und engen Tälern.
Klassische U-Bahnen hätten dort nur mit riesigem Aufwand gebaut werden können.
Die Einschienenbahn kommt besser mit Steigungen und engen Kurven zurecht.
So passt sich die Bahn der schroffen Landschaft an, statt sie zu bezwingen.
Der Zug, der durch ein Hochhaus fährt
An der Station Liziba fährt die Monorail mitten durch ein neunzehnstöckiges Wohnhaus.
Die Bahn hält auf Höhe des sechsten bis achten Stocks, mitten im Gebäude.
Bewohner und Bahn teilen sich dasselbe Haus, getrennt nur durch Schallschutz.
Dieses Bild hat Chongqing weltweit berühmt gemacht.
574 Kilometer, eines der längsten Netze
Mit rund 574 Kilometern reiht sich Chongqing unter die größten Metros der Welt ein.
Nur wenige Netze, vor allem in anderen chinesischen Städten, sind noch länger.
Gemessen an der schwierigen Landschaft ist diese Länge besonders beachtlich.
Jeder Kilometer musste dem Gebirge abgerungen werden.
Von 2004 bis heute
Die erste Linie nahm 2004 den Probebetrieb auf und ging 2005 offiziell in Betrieb.
In nur zwei Jahrzehnten wuchs das Netz auf seine heutige Größe.
Kaum eine Stadt hat in so kurzer Zeit so viele Stationen gebaut.
Das Tempo des Ausbaus ist selbst für chinesische Verhältnisse hoch.
Riesige Fahrgastzahlen
An Spitzentagen nutzen über sechs Millionen Menschen die Metro.
Übers Jahr summiert sich das auf weit über eine Milliarde Fahrten.
Die Bahn trägt damit einen großen Teil des Verkehrs der Riesenstadt.
Ohne sie käme Chongqing in seinen engen Tälern kaum voran.
Eine Stadt der Superlative
Die Verwaltungsregion Chongqing zählt viele Millionen Einwohner und ist riesig.
Die eigentliche Stadt drängt sich auf engem Raum zwischen den Bergen.
Hochhäuser stehen dicht an dicht, oft auf unterschiedlichen Höhen.
In diesem Gewirr ist die Bahn oft der schnellste und zuverlässigste Weg.
Im Vergleich mit anderen Metros
Mit 324 Stationen liegt Chongqing in der Spitzengruppe der Welt.
Netze wie Shanghai oder Peking kommen auf noch mehr Stationen, viele europäische auf weit weniger.
Zum Vergleich: Die Metro Rom hat nur 74 Stationen.
Chongqing zeigt, in welchem Tempo chinesische Städte ihre Bahnen ausbauen.
Was die Zahl nicht sagt
Wie viele Stationen ein Netz hat, hängt auch davon ab, wie man Umsteigeknoten zählt.
Große Knoten mit mehreren Linien werden mal als eine, mal als mehrere Stationen gerechnet.
Auch neue Abschnitte verändern die Zahl von Jahr zu Jahr.
Die 324 sind daher ein Stand, keine feste Größe.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Häufige Fragen
Wie viele Stationen hat die Chongqing-Metro?
Wie lang ist das Netz?
Stimmt es, dass ein Zug durch ein Hochhaus fährt?
Warum fährt in Chongqing eine Monorail?
Seit wann fährt die Chongqing-Metro?
Weiterfahrt
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