Zahlen, bitte!
„Ein roter Griff hinter Glas, im Ernstfall der schnellste Weg, den Zug zu stoppen.“
Wie viele Notbremsen gibt es in einem Zug?
→ Eine Zahl für den Notfall.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
In einem Zug gibt es in jedem Wagen mehrere Notbremsen. Sie halten den Zug im Ernstfall an, sind aber nur für echte Notlagen gedacht, denn Missbrauch ist teuer.
In jedem Waggon hängt gut sichtbar ein roter Griff für die Notbremse.
Kaum jemand betätigt ihn je, und doch ist er im Ernstfall wichtig.
Über den ganzen Zug verteilt gibt es davon gleich mehrere.

Die Notbremse in Zahlen
mehrere
je Wagen
gut erreichbar
roter Griff
hinter Glas
nicht zu übersehen
nur im Notfall
zu ziehen
Missbrauch ist teuer
Die Zahl richtet sich nach der Bauart und Länge des Wagens.
In jedem Wagen
Jeder Wagen eines Zuges hat mehrere Notbremsen.
Sie hängen an den Wänden und an den Türen.
So ist im Ernstfall immer eine in der Nähe.
Ein roter Griff macht sie leicht auffindbar.

Wie sie wirkt
Zieht man den Griff, wird der Zug abgebremst.
In modernen Zügen geschieht das aber mit Bedacht.
Der Lokführer erfährt, dass die Notbremse gezogen wurde.
Er kann dann entscheiden, wo der Zug am besten hält.
Gut zu wissen
In einem Zug gibt es in jedem Wagen mehrere Notbremsen, an Wänden und Türen. Ein roter Griff macht sie leicht auffindbar.
Moderne Züge bremsen mit Bedacht: Der Lokführer erfährt vom Ziehen und wählt einen sicheren Halt. In Tunneln fährt der Zug dank Notbremsüberbrückung bis zu einem sicheren Ort weiter.
Die Notbremsüberbrückung
In einem Tunnel wäre ein Halt oft gefährlich.
Deshalb gibt es die sogenannte Notbremsüberbrückung.
Der Zug fährt dann bis zu einem sicheren Ort weiter.
Erst dort hält er an, wo Hilfe leichter möglich ist.
Nur für echte Notfälle
Die Notbremse ist ausschließlich für Notlagen gedacht.
Ein medizinischer Notfall oder eine Gefahr rechtfertigt sie.
Für einen verpassten Halt ist sie dagegen nicht da.
Wer sie grundlos zieht, hält den ganzen Verkehr auf.
Missbrauch ist teuer
Wer die Notbremse ohne Grund zieht, muss zahlen.
Ein hohes Bußgeld ist die Folge dieses Leichtsinns.
Dazu kommt der Ärger für alle wartenden Fahrgäste.
Deshalb sollte man den Griff nur im Ernstfall nutzen.
Ruhe bewahren
Im Notfall ist es wichtig, ruhig zu bleiben.
Oft hilft es mehr, das Zugpersonal zu rufen.
Der Notruf im Wagen verbindet direkt mit dem Lokführer.
So lässt sich manche Lage ohne Notbremse lösen.
Sicherheit an Bord
Die Notbremse ist ein wichtiger Teil der Zugsicherheit.
Sie gibt den Reisenden ein Gefühl von Schutz.
Zusammen mit Notruf und Personal bildet sie ein Netz.
So ist im Ernstfall schnelle Hilfe möglich.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
