Zahlen, bitte!
„Je nach Lok rund 3.000 bis 5.000 Liter Diesel fasst der Tank einer Diesellok.“
Wie viel Diesel braucht eine Diesellok?
→ Ein Blick auf den großen Tank unter der Lok.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Eine Diesellok fährt mit Diesel. Das ist ein Treibstoff wie beim Lastwagen, nur viel mehr davon. Ihr Tank fasst je nach Lok rund 3.000 bis 5.000 Liter. Der Diesel treibt einen großen Motor an. Der Motor dreht am Ende die Räder. Mit einem vollen Tank kommt die Lok weit, Hunderte Kilometer. Erst dann muss sie wieder tanken. Praktisch dort, wo es keinen Fahrdraht gibt.
Nicht überall gibt es einen Fahrdraht.
Dort fährt die Diesellok.
Wie viel sie tankt, schauen wir uns an.

Der Diesel in Zahlen
~3.000–5.000 l
im Tank
je nach Lok
treibt den Motor
der die Räder dreht
ein großer Motor
weit
ohne Tanken
Hunderte Kilometer
Der Tank einer Diesellok fasst je nach Lok rund 3.000 bis 5.000 Liter.
Wo kein Draht hängt
Viele Züge holen Strom von einem Draht.
Doch nicht jede Strecke hat einen.
Auf dem Land fehlt er oft.
Dort fährt die Diesellok.

3.000 bis 5.000 Liter
Eine Diesellok hat einen großen Tank.
Er fasst je nach Lok rund 3.000 bis 5.000 Liter.
Das ist sehr viel.
So viel wie viele Autotanks zusammen.
Gut zu wissen
Der Tank einer Diesellok fasst je nach Lok rund 3.000 bis 5.000 Liter. Viele Züge holen Strom von einem Draht, doch nicht jede Strecke hat einen, auf dem Land fehlt er oft, und dort fährt die Diesellok. Eine Diesellok hat einen großen Tank, er fasst je nach Lok rund 3.000 bis 5.000 Liter, das ist sehr viel, so viel wie viele Autotanks zusammen. Im Bauch der Lok sitzt ein großer Motor, er läuft mit Diesel, wie beim Lastwagen, nur viel größer, und er brummt kräftig. Der Motor treibt am Ende die Räder, oft über einen Stromerzeuger, der Strom für die Motoren an den Rädern macht, so kommt die Lok in Fahrt.
Mit vollem Tank kommt die Lok weit, Hunderte Kilometer, sie muss nicht ständig tanken, das ist praktisch auf langen Strecken. Zum Tanken hält die Lok an einer Zapfstelle, dort füllt man den Tank, ähnlich wie bei einem Lastwagen, nur dauert es länger, so viel Diesel. Diesel ist praktisch ohne Draht, aber er raucht und riecht, ein Zug mit Draht ist sauberer, darum baut man mehr Strecken mit Draht. So fasst der Tank einer Diesellok rund 3.000 bis 5.000 Liter, der Diesel treibt den Motor, der dreht die Räder, und die Lok kommt weit ohne Tanken.
Diesel treibt den Motor
Im Bauch der Lok sitzt ein großer Motor.
Er läuft mit Diesel.
Wie beim Lastwagen, nur viel größer.
Er brummt kräftig.
Der Motor dreht die Räder
Der Motor treibt am Ende die Räder.
Oft über einen Stromerzeuger.
Der macht Strom für die Motoren an den Rädern.
So kommt die Lok in Fahrt.
Weit ohne Tanken
Mit vollem Tank kommt die Lok weit.
Hunderte Kilometer.
Sie muss nicht ständig tanken.
Das ist praktisch auf langen Strecken.
Tanken wie ein Lkw
Zum Tanken hält die Lok an einer Zapfstelle.
Dort füllt man den Tank.
Ähnlich wie bei einem Lastwagen.
Nur dauert es länger, so viel Diesel.
Praktisch, aber nicht sauber
Diesel ist praktisch ohne Draht.
Aber er raucht und riecht.
Ein Zug mit Draht ist sauberer.
Darum baut man mehr Strecken mit Draht.
Ein großer Durst
Am Ende fasst der Tank einer Diesellok rund 3.000 bis 5.000 Liter.
Der Diesel treibt den Motor.
Der dreht die Räder.
Und die Lok kommt weit ohne Tanken.
Warum sich der Blick lohnt
Manches am Bahnhof übersieht man leicht.
Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.
Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.
Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.
Schon sieht man mehr als vorher.
Die Bahn ist voll solcher Dinge.
Man muss sie nur bemerken.
Dann wird das Warten zur kleinen Reise.
Und die Technik wird lebendig.
So lohnt sich der zweite Blick.
Ein Teil vom großen Ganzen
Alles an der Bahn hängt zusammen.
Ein Teil greift ins andere.
Kein Stück steht für sich allein.
Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.
Die Schiene braucht das Bett.
Der Zug braucht den Strom.
Der Bahnhof braucht den Fahrplan.
So bildet vieles ein großes Ganzes.
Wer das sieht, versteht die Bahn besser.
Und staunt über das Zusammenspiel.
Vom Staunen zum Verstehen
Am Anfang steht oft das Staunen.
Wie groß, wie schwer, wie schnell!
Dann kommt die Frage: Warum?
Und plötzlich will man es verstehen.
Ein wenig Nachdenken hilft.
Man vergleicht mit dem, was man kennt.
Schon wird das Fremde vertraut.
Aus Staunen wird Wissen.
Und Wissen macht Freude.
So wächst das Verständnis Stück für Stück.
Häufige Fragen
Wie viel Diesel braucht eine Diesellok?
Wozu braucht die Lok so viel Diesel?
Wie treibt der Diesel die Räder an?
Warum fährt man überhaupt mit Diesel?
Wie oft muss eine Diesellok tanken?
Weiterfahrt
→ Die Kohle der Dampflok – der Brennstoff von früher
→ Das Gewicht der Lok – noch eine Zahl
