Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, Sie erreichen Milano Centrale, einen der größten Kopfbahnhöfe Europas, mit 24 Gleisen unter einem gewaltigen Dach.“
Wie viele Bahnsteiggleise hat der Bahnhof Milano Centrale?
→ Ein Bahnhof in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Der Mailänder Hauptbahnhof Milano Centrale hat 24 Bahnsteiggleise. Er ist ein Kopfbahnhof, wurde 1931 eingeweiht und wird täglich von rund 320.000 Reisenden und etwa 500 Zügen genutzt.
Wer in Mailand ankommt, steht oft zuerst staunend in einer riesigen Halle.
Milano Centrale ist einer der größten und prächtigsten Bahnhöfe Europas.
Hinter der monumentalen Fassade enden 24 Gleise.

Die wichtigsten Zahlen
24
Bahnsteiggleise
ein Kopfbahnhof, alle Gleise enden hier
≈ 500
Züge pro Tag
Fern-, Regional- und Hochgeschwindigkeitszüge
320.000
Reisende pro Tag
rund 120 Millionen im Jahr
1931
Einweihung
ersetzte den Bahnhof von 1864
341 m
Länge der Bahnsteighalle
eine Halle aus Stahl
Quelle: Wikipedia-Artikel zu Milano Centrale. Zahlen gerundet.
Die große Zahl
Milano Centrale hat 24 Bahnsteiggleise.
Damit gehört er zu den größten Kopfbahnhöfen Europas.
An diesen Gleisen enden und beginnen jeden Tag etwa 500 Züge.
Rund 320.000 Reisende nutzen den Bahnhof täglich.

Ein Kopfbahnhof
Milano Centrale ist ein Kopfbahnhof.
Das bedeutet, dass alle Gleise an einem Ende der Halle enden.
Jeder Zug muss hier die Fahrtrichtung wechseln.
Für so einen Betrieb braucht es besonders viele Gleise nebeneinander.
Gut zu wissen
Milano Centrale wurde 1931 eingeweiht und ersetzte den alten Hauptbahnhof von 1864. Dieser war nach der Eröffnung des Simplontunnels 1906 zu klein geworden.
Die stählerne Bahnsteighalle ist rund 341 Meter lang und überdeckt etwa 66.500 Quadratmeter. Sie zählt zu den größten Bahnhofshallen Europas.
Warum so viele Gleise
An einem Kopfbahnhof steht jeder Zug eine Weile am Gleis, bevor er zurückfährt.
Dadurch sind die Gleise länger belegt als an einem Durchgangsbahnhof.
Bei rund 500 Zügen am Tag braucht Milano Centrale deshalb viele Gleise.
24 Bahnsteiggleise sorgen dafür, dass genug Platz ist.
Die riesige Halle
Über den Gleisen spannt sich eine gewaltige Halle aus Stahl.
Sie ist rund 341 Meter lang und überdeckt eine Fläche von etwa 66.500 Quadratmetern.
Unter diesem Dach wirkt selbst ein langer Zug klein.
Die Halle gehört zu den eindrucksvollsten Europas.
Die Geschichte des Bahnhofs
Der heutige Bahnhof wurde 1931 eingeweiht.
Er ersetzte einen älteren Bahnhof von 1864.
Der alte war dem wachsenden Verkehr nicht mehr gewachsen, besonders nach der Eröffnung des Simplontunnels 1906.
So entstand der große neue Kopfbahnhof.
Wer hier hält
In Milano Centrale halten Fern-, Regional- und Hochgeschwindigkeitszüge.
Die roten Frecciarossa und die Züge von Italo starten hier nach Rom, Neapel und Turin.
Auch internationale Züge in die Schweiz fahren von hier ab.
Der Bahnhof ist das Tor in den Norden Italiens.
Wie viele Menschen durchströmen den Bahnhof
Rund 320.000 Reisende nutzen Milano Centrale jeden Tag.
Im Jahr sind das etwa 120 Millionen Fahrgäste.
Das ist mehr als die Einwohnerzahl ganz Italiens, nur eben verteilt übers Jahr.
Der Bahnhof zählt damit zu den meistgenutzten des Landes.
Im Vergleich mit anderen großen Bahnhöfen
24 Gleise sind sehr viel, aber nicht einmalig.
Große deutsche Kopfbahnhöfe wie Frankfurt oder Leipzig haben eine ähnliche Größenordnung.
Das New Yorker Grand Central Terminal hat sogar deutlich mehr Gleise, verteilt auf zwei Ebenen.
Milano Centrale bleibt aber einer der größten Kopfbahnhöfe Europas.
Ein Nadelöhr aus Prinzip
Weil alle Gleise enden, müssen die Züge hier wenden.
Das kostet Zeit und braucht Personal.
Durchfahrende Züge nutzen deshalb oft andere Mailänder Bahnhöfe.
Dafür bündelt Milano Centrale die wichtigsten Fernverbindungen an einem Ort.
Woher die Zahl kommt
Die Angabe der 24 Gleise stammt aus dem Wikipedia-Artikel zu Milano Centrale.
Dort stehen auch die Zahlen zu Zügen und Reisenden.
Solche Werte ändern sich nur selten, da ein Bahnhof nicht einfach wächst.
Die 24 Gleise sind seit Langem stabil.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Ein Bahnhof wie ein Palast
Milano Centrale ist nicht nur groß, sondern auch außergewöhnlich prächtig gebaut.
Die gewaltige Fassade und die hohen Hallen wirken auf viele Reisende wie ein Palast.
Der Bau vereint mehrere Stile zu einem monumentalen Ganzen.
Damit ist der Bahnhof selbst eine Sehenswürdigkeit der Stadt.
Viele Besucher bleiben schon in der Eingangshalle stehen und schauen nach oben.
Häufige Fragen
Wie viele Bahnsteiggleise hat Milano Centrale?
Wie viele Züge halten täglich in Milano Centrale?
Wie viele Menschen nutzen den Bahnhof?
Seit wann gibt es den heutigen Bahnhof?
Warum hat ein Kopfbahnhof so viele Gleise?
Weiterfahrt
→ Wie groß ist die Halle von Milano Centrale? – die Maße der riesigen Halle
→ Wie viele Bahnsteiggleise hat der Bahnhof Roma Termini? – der größte Bahnhof Italiens
→ Wie lang ist das Schienennetz Italiens? – das Netz dahinter
