Zahlen, bitte!
„Herzlich willkommen an der Schifflände Treib: Von hier bringt Sie die Standseilbahn in wenigen Minuten hinauf nach Seelisberg.“
Wie lang ist die Treib-Seelisberg-Bahn?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Treib-Seelisberg-Bahn ist eine elektrische Standseilbahn im Kanton Uri. Auf 1150 Metern bringt sie Fahrgäste von Treib am Vierwaldstättersee auf 450 Metern hinauf nach Seelisberg auf 780 Metern. Die Fahrt dauert sechs bis acht Minuten, pro Stunde und Richtung können 900 Menschen befördert werden.
Treib ist eine kleine Schiffsstation am Ufer des Vierwaldstättersees.
Von dort führt eine Standseilbahn hinauf in das höher gelegene Dorf Seelisberg.
Sie verbindet so das Schiff auf dem See mit dem Dorf am Berg.

Die Treib-Seelisberg-Bahn in Zahlen
1150 m
Streckenlänge
von Treib hinauf nach Seelisberg
330 m
Höhenunterschied
von 450 auf 780 Meter
38 %
maximale Steigung
entspricht 380 Promille
900
Fahrgäste je Stunde
pro Richtung
6–8 min
Fahrzeit
von der Tal- zur Bergstation
1916
Betriebsaufnahme
am 30. Mai 1916
Quellen: deutschsprachige Wikipedia zur Treib-Seelisberg-Bahn, Angaben aus Text und Infobox. Werte gerundet.
Vom See auf den Berg
Treib ist eine Schiffsstation am Ufer des Vierwaldstättersees im Kanton Uri.
Die Talstation der Bahn liegt hier auf 450 Metern.
Von dort führt die Standseilbahn hinauf nach Seelisberg auf 780 Metern.
Das Dorf liegt auf einer Terrasse hoch über dem See.
Die Bahn verbindet so das Schiff mit dem Dorf am Berg.

Die Zahlen der Strecke
Die Treib-Seelisberg-Bahn ist 1150 Meter lang.
Dabei überwindet sie einen Höhenunterschied von 330 Metern.
Die maximale Steigung beträgt 380 Promille, also 38 Prozent.
Gefahren wird auf Meterspur mit 1000 Millimetern Gleisbreite.
In der Mitte der Strecke liegt eine Ausweichstelle für die beiden Wagen.
Gut zu wissen
Treib ist vor allem mit dem Schiff über den Vierwaldstättersee zu erreichen. Die Standseilbahn schließt direkt an die Schiffsstation an.
Die Bahn fährt heute das ganze Jahr. Früher übernahm ein Matrose des Rundfahrtschiffs ihre Bedienung.
Sechs bis acht Minuten nach oben
Die Fahrt dauert je nach Betrieb sechs bis acht Minuten.
Pro Stunde und Richtung kann die Bahn 900 Fahrgäste befördern.
Damit ist sie für ihre Größe recht leistungsfähig.
Die kurze Fahrt ersetzt einen langen Fußweg den Hang hinauf.
Oben angekommen, öffnet sich der Blick über den See.
Betrieb seit 1916
Die Konzession für die Bahn wurde schon 1910 erteilt.
Der Bau begann im April 1914.
Am 30. Mai 1916 nahm die Bahn ihren Betrieb auf.
Zunächst fuhr sie nur im Sommer.
Seit 1930 verkehrt sie auch im Winter.
Tempo und Technik
Die Bahn fährt mit bis zu 3,5 Metern pro Sekunde.
Das entspricht rund 12,6 Kilometern pro Stunde.
Zwei Wagen pendeln dabei gegenläufig den Hang hinauf und hinab.
Angetrieben werden sie von einem ortsfesten Elektromotor.
Der engste Bogen der Strecke hat einen Radius von 220 Metern.
Der Bergbahnmatrose
Lange Zeit gab es an der Bahn eine Besonderheit.
Die Aufgabe des Seilbahnführers übernahm ein Mitglied der Schiffsbesatzung.
Dieser sogenannte Bergbahnmatrose kam mit dem Rundfahrtschiff an.
Legte das Schiff in Treib an, bediente er die Bahn.
So waren Schiff und Bahn eng miteinander verbunden.
Modernisiert über die Jahre
1965 wurde das Wagenmaterial erneuert.
1966 kam in Seelisberg eine Buslinie als Anschluss hinzu.
1967 wurde die Anlage so umgebaut, dass kein Maschinist mehr nötig war.
1992 folgte eine umfangreiche Renovierung.
Später wurden auch Motor und Generatoren ausgetauscht.
Seelisberg, das Dorf am Berg
Seelisberg liegt auf einer sonnigen Terrasse über dem Vierwaldstättersee.
Von dort reicht der Blick weit über den See und die Berge.
In der Nähe liegt die geschichtsträchtige Rütliwiese.
Das Dorf ist ein ruhiger Erholungsort.
Die Standseilbahn ist eine der wichtigsten Verbindungen nach oben.
Warum die Bahn gebraucht wird
Seelisberg hat keinen eigenen Anschluss an das große Bahnnetz.
Viele Gäste kommen stattdessen mit dem Schiff über den See.
In Treib steigen sie dann in die Standseilbahn um.
So entsteht eine durchgehende Reisekette aus Schiff und Bahn.
Die kurze Bahn schließt die Lücke zwischen Ufer und Dorf.
Wie eine Standseilbahn funktioniert
Bei einer Standseilbahn hängen die Wagen an einem gemeinsamen Seil.
Ein Antrieb zieht das Seil und bewegt so beide Wagen.
Der eine fährt nach oben, während der andere nach unten rollt.
So gleichen sie sich in ihrem Gewicht teilweise aus.
An der Ausweichstelle in der Mitte fahren sie aneinander vorbei.
Der Vierwaldstättersee als Verkehrsweg
Der Vierwaldstättersee verbindet viele Orte in der Zentralschweiz.
Schiffe fahren zwischen Luzern und den Dörfern am Ufer.
Treib ist eine dieser Anlegestellen.
Für Seelisberg ist das Schiff bis heute ein wichtiger Zubringer.
Die Standseilbahn macht die letzte Etappe hinauf zum Dorf.
Über hundert Jahre im Einsatz
Seit 1916 ist die Treib-Seelisberg-Bahn in Betrieb.
In dieser langen Zeit wurde sie mehrfach erneuert.
Ihre Strecke und ihr Zweck sind jedoch gleich geblieben.
Sie verbindet bis heute das Schiff mit dem Dorf am Berg.
Damit ist sie ein gutes Beispiel für eine kleine, beständige Bergbahn.
Warum sich die Zahlen lohnen
Die Treib-Seelisberg-Bahn ist nur 1150 Meter lang.
Trotzdem überwindet sie 330 Höhenmeter bei bis zu 38 Prozent Steigung.
Pro Stunde bringt sie bis zu 900 Menschen nach oben.
Dahinter steckt mehr als hundert Jahre Betriebserfahrung.
Wer die Zahlen kennt, sieht die kurze Fahrt mit anderen Augen.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Häufige Fragen
Wie lang ist die Treib-Seelisberg-Bahn?
Wie steil ist die Bahn?
Wie lange dauert die Fahrt?
Seit wann fährt die Bahn?
Wie kommt man nach Treib?
Weiterfahrt
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