Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, bitte steigen Sie in Grütschalp um: von der Seilbahn in die Schmalspurbahn, die Sie weiter nach Mürren bringt.“
Wie lang ist die Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren verbindet seit 1891 das Tal mit dem Bergdorf Mürren. Sie besteht aus zwei Teilen: einer 1,42 Kilometer langen Luftseilbahn von Lauterbrunnen nach Grütschalp und einer 4,27 Kilometer langen Schmalspurbahn von Grütschalp nach Mürren. Zusammen sind das rund 5,7 Kilometer.
Mürren ist ein autofreies Bergdorf hoch über dem Lauterbrunnental.
Wer hinauf will, nimmt zuerst eine Seilbahn und dann eine kleine Bergbahn.
In der Station Grütschalp steigt man von dem einen in das andere Fahrzeug um.

Die Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren in Zahlen
5,7 km
Gesamtlänge
Luftseilbahn und Schmalspurbahn zusammen
4,27 km
Schmalspurbahn
Grütschalp–Mürren, meterspurig
1,42 km
Luftseilbahn
Lauterbrunnen–Grütschalp, seit 2006
1638 m
Höhe von Mürren
Talstation Lauterbrunnen 797 m
1891
Eröffnung
am 14. August
100
Personen je Seilbahnkabine
Kabine von 2006
Quellen: deutschsprachige Wikipedia zur Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren, Längen aus den Infoboxen. Werte gerundet.
Hinauf nach Mürren
Mürren liegt auf 1638 Metern hoch über dem Lauterbrunnental.
Das Dorf ist autofrei und nur mit Bahn und Seilbahn erreichbar.
Die Reise beginnt im Tal in Lauterbrunnen auf 797 Metern.
Unterwegs liegt die Station Grütschalp auf 1486 Metern.
Dort wechselt man von der Seilbahn in die Bergbahn.

Zwei Teile, eine Verbindung
Die Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren besteht aus zwei Abschnitten.
Der untere Teil ist heute eine Luftseilbahn.
Der obere Teil ist eine meterspurige Schmalspurbahn.
Beide treffen sich in der Station Grütschalp.
Erst zusammen ergeben sie den Weg von Lauterbrunnen nach Mürren.
Gut zu wissen
Die Reise nach Mürren besteht aus zwei Teilen mit einem Umstieg in Grütschalp. Erst Luftseilbahn und Schmalspurbahn zusammen führen von Lauterbrunnen ins Dorf.
In Lauterbrunnen besteht Anschluss an die Berner Oberland-Bahnen in Richtung Interlaken.
Die Luftseilbahn nach Grütschalp
Der untere Abschnitt führt von Lauterbrunnen hinauf nach Grütschalp.
Er ist als Luftseilbahn 1,42 Kilometer lang.
Dabei überwindet er den Weg von 797 auf 1486 Meter.
Die Kabine von 2006 fasst bis zu 100 Personen.
Das entspricht einer Last von rund acht Tonnen.
Die Schmalspurbahn nach Mürren
Von Grütschalp fährt eine kleine Bergbahn weiter nach Mürren.
Dieser Abschnitt ist 4,27 Kilometer lang.
Er verläuft auf Meterspur fast eben am Hang entlang.
Mit zweiteiligen Triebwagen befördert er bis zu 708 Personen pro Stunde.
Unterwegs liegt die Station Winteregg mit Blick ins Tal.
Zusammen rund 5,7 Kilometer
Zählt man beide Abschnitte zusammen, ergibt sich eine Länge von rund 5,7 Kilometern.
Davon entfallen 1,42 Kilometer auf die Luftseilbahn.
Die übrigen 4,27 Kilometer legt die Schmalspurbahn zurück.
Der Umstieg in Grütschalp verbindet beide Teile.
So wirkt die Reise wie eine Linie, besteht aber aus zwei Anlagen.
Eröffnet im Jahr 1891
Die Bahn wurde am 14. August 1891 eröffnet.
Zunächst fuhr sie nur im Sommer.
Seit 1910 ist auch der Winterbetrieb möglich.
Damit gehört sie zu den älteren Bergbahnen der Schweiz.
Seit über 130 Jahren bringt sie Gäste nach Mürren.
Früher eine Standseilbahn
Der untere Abschnitt war lange keine Luftseilbahn, sondern eine Standseilbahn.
Diese überwand eine maximale Steigung von 60 Prozent.
Ihre Trasse lag jedoch in einem rutschgefährdeten Hang.
Deshalb wurde ihre Betriebsbewilligung bis Mitte 2006 befristet.
Ende 2006 ersetzte die heutige Luftseilbahn die alte Standseilbahn.
Warum man in Grütschalp umsteigt
Grütschalp liegt auf 1486 Metern genau zwischen Tal und Dorf.
Hier endet die Luftseilbahn und beginnt die Schmalspurbahn.
Die Station ist zugleich ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen.
Von dort führen Wege mit weitem Blick ins Lauterbrunnental.
Der Umstieg ist kurz und gut aufeinander abgestimmt.
Teil der Jungfraubahnen
Die Bahn gehört mehrheitlich zur Jungfraubahn Holding.
Diese wurde 1994 gegründet und führt mehrere Bahnen der Region.
In Lauterbrunnen besteht Anschluss an die Berner Oberland-Bahnen.
Diese verbinden das Tal mit Interlaken und der Jungfrau-Region.
So ist Mürren gut in das größere Netz eingebunden.
Takt und Anschluss
Tagsüber fährt die Bahn etwa alle 30 Minuten.
Zur touristischen Hauptzeit wird der Takt auf 15 Minuten verdichtet.
Die Fahrten sind auf die Züge im Tal abgestimmt.
So entstehen kurze Übergänge zwischen Zug, Seilbahn und Bergbahn.
Das macht die Reise nach Mürren einfach planbar.
Mürren und das Schilthorn
Mürren ist Ausgangspunkt für viele Touren in die Berge.
Über dem Dorf erhebt sich das Schilthorn mit 2970 Metern.
Auf den Gipfel führt eine eigene, große Seilbahn.
Die Bergbahn aus dem Tal bringt die Gäste bis ins Dorf.
Von dort geht es mit weiteren Bahnen noch höher hinauf.
Über 130 Jahre Bahngeschichte
Seit 1891 verbindet die Bahn Lauterbrunnen mit Mürren.
In dieser Zeit wurde vor allem der untere Teil stark verändert.
Aus der alten Standseilbahn wurde 2006 eine moderne Luftseilbahn.
Die Schmalspurbahn oben blieb dagegen erhalten.
So trifft alte Bahngeschichte auf heutige Technik.
Warum sich die Zahlen lohnen
Die Bahn nach Mürren ist mit rund 5,7 Kilometern überraschend lang.
Sie teilt sich in eine kurze Seilbahn und eine lange Bergbahn.
Dazwischen liegt der Umstieg in Grütschalp.
Zusammen bringen beide die Gäste in ein autofreies Bergdorf.
Wer die Zahlen kennt, versteht den Weg nach Mürren besser.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Häufige Fragen
Wie lang ist die Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren?
Muss man umsteigen?
Seit wann gibt es die Bahn?
War der untere Teil früher anders?
Wie hoch liegt Mürren?
Weiterfahrt
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