Wie lang ist die Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin?

Zahlen, bitte!

„Diese Strecke konnte erst gebaut werden, als die Grenze zwischen Ost und West gefallen war.“

Wie lang ist die Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin?

→ Eine Strecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin ist 256,2 Kilometer lang. Die schnellste Fahrt dauert 1 Stunde und 40 Minuten.

Zwischen Hannover und Berlin fahren jeden Tag viele ICE.

Sie nutzen eine Strecke, die erst nach der deutschen Einheit entstand.

Ihre Zahlen erzählen viel über Planung, Tempo und Geschichte.

xl P Winkraftanlagen (WKA) an der Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin wes
Foto: Molgreen, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

256,2 km

Gesamtlänge

Hannover bis Berlin Hbf

1:40 Std.

schnellste Fahrt

zwischen beiden Städten

250 km/h

Höchsttempo

auf dem Neubauabschnitt

Offiziell eröffnet am 15. September 1998, in Betrieb seit dem 20. September 1998.

256,2 Kilometer lang

Die Schnellfahrstrecke verbindet Hannover mit Berlin auf 256,2 Kilometern.

Sie besteht aus drei Abschnitten.

Zwei davon wurden ausgebaut, einer ganz neu gebaut.

Zusammen bilden sie eine schnelle Verbindung zwischen den beiden Hauptstädten.

xl P Winkraftanlagen (WKA) an der Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin wes
Foto: Molgreen, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Drei Abschnitte

Von Hannover bis Oebisfelde führt eine 88,1 Kilometer lange Ausbaustrecke.

Dann folgt ein 149,9 Kilometer langer Neubauabschnitt bis Berlin-Staaken.

Die letzten 18,2 Kilometer führen über Spandau zum Hauptbahnhof.

Der Neubauabschnitt ist das Herzstück der Strecke.

Gut zu wissen

Die Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin ist 256,2 Kilometer lang: 88,1 Kilometer Ausbau bis Oebisfelde, 149,9 Kilometer Neubau bis Berlin-Staaken und 18,2 Kilometer Ausbau bis zum Hauptbahnhof.

Offiziell eröffnet wurde sie am 15. September 1998. Die Kosten lagen bei rund 5,1 Milliarden D-Mark, die schnellste Fahrt dauert 1 Stunde und 40 Minuten.

Verschiedene Geschwindigkeiten

Zwischen Hannover und Lehrte sind 160 km/h erlaubt.

Von Lehrte bis Oebisfelde sind es 200 km/h.

Auf dem Neubauabschnitt können die Züge 250 km/h fahren.

In Berlin selbst wird es dann deutlich langsamer.

1 Stunde und 40 Minuten

Die schnellste Verbindung braucht 1 Stunde und 40 Minuten.

Früher dauerte die Reise zwischen beiden Städten deutlich länger.

Die Grenze und alte Strecken bremsten die Züge aus.

Heute ist die Fahrt für viele Pendler und Reisende alltäglich.

Ein Projekt der Einheit

Über die Strecke wurde schon in den späten 1980er Jahren verhandelt.

Damals gab es noch zwei deutsche Staaten.

Beschlossen wurde der Bau im Jahr 1990.

Die Arbeiten begannen erst 1991, nach dem Ende der Teilung.

Eröffnet im September 1998

Offiziell eröffnet wurde die Strecke am 15. September 1998.

Seit dem 20. September 1998 ist sie in Betrieb.

Sie war als Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nummer 4 geplant.

Dazu gehörte auch die Sanierung der alten Lehrter Bahn.

Rund 2,6 Milliarden Euro

Die Kosten lagen bei rund 5,1 Milliarden D-Mark.

Das entspricht etwa 2,6 Milliarden Euro.

Dabei gilt der Preisstand der 1990er Jahre.

Heute wäre ein solcher Bau deutlich teurer.

Flach und ohne große Bauwerke

Das Land zwischen Hannover und Berlin ist sehr flach.

Deshalb brauchte die Strecke kaum große Bauwerke.

Es gibt einen Tunnel unter dem Elbe-Seitenkanal.

Dazu kommen vier größere Brücken über Mittellandkanal, Elbe, Havel und Havelkanal.

Eine Premiere bei den Gleisen

Auf dieser Strecke wurde zum ersten Mal in Deutschland überwiegend feste Fahrbahn verlegt.

Die Gleise liegen dabei auf Beton statt auf Schotter.

Das ist teurer, braucht aber weniger Pflege.

In Oebisfelde gibt es zudem ein 750 Meter langes Überholgleis.

Teil eines europäischen Netzes

Die Strecke gehört zum Kernnetz der Transeuropäischen Verkehrsnetze.

Sie ist damit eine wichtige Verbindung in Europa.

Auf ihr fahren ICE von Berlin nach Westen und Süden.

Für die Hauptstadt ist sie eine der wichtigsten Strecken überhaupt.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Strecke?
256,2 Kilometer.
Wie schnell fahren die Züge?
Auf dem Neubauabschnitt bis zu 250 km/h.
Wie lange dauert die Fahrt?
Die schnellste Verbindung braucht 1 Stunde und 40 Minuten.
Wann wurde sie eröffnet?
Offiziell am 15. September 1998.
Was hat sie gekostet?
Rund 5,1 Milliarden D-Mark, etwa 2,6 Milliarden Euro.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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