Zahlen, bitte!
„Auf dieser Brücke fahren die Autos oben und die Züge unten, zwischen zwei Ländern.“
Wie lang ist die Öresundbrücke?
→ Eine Brücke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Öresundbrücke ist 7845 Meter lang. Sie ist die längste Schrägseilbrücke der Welt für Straße und Eisenbahn zugleich.
Zwischen Dänemark und Schweden liegt der Öresund.
Seit dem Jahr 2000 verbindet eine feste Verbindung Kopenhagen mit Malmö.
Ihr bekanntester Teil ist eine gewaltige Brücke.

Die wichtigsten Zahlen
7845 m
Brückenlänge
mit beiden Rampen
490 m
größte Spannweite
zwischen den Pylonen
206 m
Höhe der Pylone
aus Stahlbeton
Eröffnet am 1. Juli 2000, die ganze Verbindung ist 16 Kilometer lang.
7845 Meter Brücke
Die Öresundbrücke ist insgesamt 7845 Meter lang.
Sie besteht aus zwei langen Rampenbrücken und einer hohen Brücke in der Mitte.
Die westliche Rampe misst 3014 Meter, die östliche 3739 Meter.
Dazwischen liegt die 1092 Meter lange Hochbrücke.

Ein Weltrekord
Die Öresundbrücke ist die längste Schrägseilbrücke der Welt für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr.
Bei einer Schrägseilbrücke hängt die Fahrbahn an schräg gespannten Seilen.
Diese Seile laufen zu hohen Pfeilern, den Pylonen.
So kann die Brücke große Abstände ohne Stützen überspannen.
Gut zu wissen
Die Öresundbrücke ist 7845 Meter lang, die Hochbrücke in der Mitte hat eine Spannweite von 490 Metern. Die Pylone sind 206 Meter hoch, die Züge fahren im unteren Stockwerk.
Zur 16 Kilometer langen Öresundverbindung gehören außerdem der 3510 Meter lange Drogdentunnel und die künstliche Insel Peberholm. Eröffnet wurde sie am 1. Juli 2000.
490 Meter frei gespannt
Zwischen den beiden Pylonpaaren liegen 490 Meter.
Das ist die größte Spannweite der Brücke.
Darunter können auch große Schiffe hindurchfahren.
Die meisten anderen Felder sind 140 Meter lang.
206 Meter hohe Pylone
Die Pylone bestehen aus Stahlbeton.
Sie sind 206 Meter hoch.
Unten messen sie 9,4 mal 12,6 Meter.
Oben werden sie schmaler, auf 2,6 mal 5,8 Meter.
Oben Autos, unten Züge
Die Brücke hat zwei Stockwerke.
Oben fahren die Autos auf der Autobahn.
Unten fahren die Züge zwischen Kopenhagen und Malmö.
Der Überbau ist 11 Meter hoch und 30 Meter breit.
16 Kilometer feste Verbindung
Die Brücke ist nur ein Teil der Öresundverbindung.
Dazu gehören auch ein Tunnel und eine künstliche Insel.
Zusammen ist die Verbindung 16 Kilometer lang.
Auf dänischer Seite beginnt sie am Flughafen Kastrup.
Der Drogdentunnel
Von Kopenhagen aus fahren Züge und Autos zuerst in einen Tunnel.
Der Drogdentunnel ist 3510 Meter lang.
Er hat vier Röhren, zwei für die Bahn und zwei für die Autobahn.
Er wurde aus großen, abgesenkten Elementen gebaut.
Die Insel Peberholm
Der Tunnel endet auf der künstlichen Insel Peberholm.
Sie ist 4055 Meter lang.
Dort fahren Straße und Bahn ebenerdig weiter.
Danach beginnt die Brücke hinüber nach Schweden.
Die Grenze auf der Brücke
Die Staatsgrenze zwischen Dänemark und Schweden verläuft auf der Brücke.
Sie liegt 883 Meter westlich des westlichen Pylonpaars.
Schilder markieren die Stelle.
Viele Pendler überqueren sie täglich mit dem Zug.
Rund 2,8 Milliarden Euro
Beschlossen wurde das Projekt im September 1991.
Der erste Spatenstich erfolgte am 16. September 1993.
Die gesamten Baukosten lagen bei rund 2,8 Milliarden Euro.
Die Verbindung wird über Mautgebühren finanziert.
Eröffnet im Jahr 2000
Am 1. Juli 2000 wurde die Verbindung eröffnet.
Königin Margrethe II. von Dänemark und König Carl XVI. Gustaf von Schweden waren dabei.
Seitdem wachsen Kopenhagen und Malmö zu einer gemeinsamen Region zusammen.
Für die Überquerung brauchen die Züge nur wenige Minuten.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
