Wie lang ist die Linha do Vouga?

Zahlen, bitte!

„Auf Gleis eins steht der letzte Meterspurzug Portugals.“

Wie lang ist die Linha do Vouga?

→ Eine Strecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Linha do Vouga misst nach Wikipedia 99,2 Kilometer. Sie ist die letzte von der Staatsbahn CP betriebene Schmalspurstrecke Portugals.

Durch das Tal des Flusses Vouga fährt eine seltene Bahn.

Sie ist schmaler als die großen Strecken des Landes.

Und sie ist die letzte ihrer Art in Portugal.

Train type 9630 Linha do Vouga Casal de Alvaro Portugal
Foto: Nuno Morão, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

99,2 km

Streckenlänge

nach Wikipedia

1000 mm

Spurweite

Meterspur

1908

erster Abschnitt

eröffnet

Knapp hundert Kilometer Meterspur durch Nordportugal.

Die letzte Meterspurbahn Portugals

Die Linha do Vouga ist eine Schmalspurstrecke im Norden Portugals.

Sie wird von der staatlichen Comboios de Portugal betrieben.

Ihr Name leitet sich vom Fluss Vouga ab, durch dessen Tal sie führt.

Sie verläuft vom Ort Espinho nach Aveiro, parallel zur großen Linha do Norte.

Damit ist sie die letzte Meterspurbahn, die die CP noch betreibt.

Ihre Zukunft gilt nach Angaben der Wikipedia als unsicher.

Estação Paradela (Linha do Vouga)
Foto: JP Ribeiro, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wie lang ist die Strecke?

Nach der Wikipedia-Infobox ist die Linha do Vouga 99,2 Kilometer lang.

Das historische Streckennetz war mit 177 Kilometern deutlich größer.

Heute sind nur noch zwei Abschnitte der Strecke in Betrieb.

Der obere Teil bis Viseu wurde längst stillgelegt.

Die 99,2 Kilometer beschreiben daher vor allem den noch zusammenhängenden Kern.

Für eine Schmalspurbahn ist das dennoch eine beachtliche Länge.

Gut zu wissen

Die Linha do Vouga verläuft über weite Strecken parallel zur großen Linha do Norte, der Hauptstrecke zwischen Lissabon und Porto.

Historische Dampf- und Dieselzüge machen sie zu einem beliebten Ziel für Eisenbahnfreunde.

Schmale Spur im großen Land

Die Bahn fährt in Meterspur mit 1000 Millimetern.

Das ist schmaler als die Normalspur der Hauptstrecken.

Schmale Spuren erlauben engere Kurven und günstigeren Bau in hügeligem Gelände.

Genau das war im zerklüfteten Tal des Vouga von Vorteil.

So konnte die Bahn Orte erreichen, die sonst abgeschnitten gewesen wären.

Heute ist diese Spurweite in Portugal eine große Seltenheit geworden.

Die Geschichte beginnt 1908

Der erste Abschnitt wurde am 21. Dezember 1908 eingeweiht.

Er verband Espinho mit Oliveira de Azeméis.

Die Einweihung nahm König Manuel II. persönlich vor.

Am 8. September 1911 folgte die Strecke von Aveiro nach Sernada do Vouga.

Am 5. Februar 1914 war die Verbindung bis nach Viseu vollendet.

In Viseu bestand Anschluss an eine weitere Schmalspurstrecke, die Linha do Dão.

Von der Privatbahn zur Staatsbahn

Das Netz betrieb zunächst die Companhia do Vale do Vouga.

Diese Gesellschaft führte den Betrieb bis 1946.

Am 30. Dezember 1946 ging die Strecke an die staatliche CP über.

Seitdem ist die Linha do Vouga Teil des staatlichen Bahnnetzes.

Der Wechsel war Teil einer größeren Verstaatlichung des Verkehrs.

Die Meterspur blieb dabei als technische Besonderheit erhalten.

Der Rückzug aus den Bergen

Im August 1972 wurde der Abschnitt zwischen Sernada do Vouga und Viseu geschlossen.

Als Begründung galt die Gefahr von Waldbränden durch die Dampflokomotiven.

Damit verlor die Bahn ihren bergigen oberen Teil.

Nach der Revolution von 1974 wurde die Linie im Juli 1975 wiedereröffnet.

Doch der volle Umfang früherer Jahre kehrte nicht zurück.

Seitdem schrumpfte der Betrieb immer weiter.

Der Betrieb heute

Derzeit sind nur noch zwei Abschnitte in regelmäßigem Betrieb.

Zwischen Espinho und Oliveira de Azeméis verkehren mehrere Zugpaare am Tag.

Ein zweiter Abschnitt liegt im Raum Aveiro und Sernada do Vouga.

Eingesetzt werden moderne Triebwagen einer einheitlichen Baureihe.

An Sommersamstagen fährt zusätzlich ein historischer Zug.

Dieser wird je nach Anlass mit Dampf oder Diesel bespannt.

Eine Bahn für Ausflügler

Für viele Reisende ist die Fahrt heute vor allem ein Erlebnis.

Die Strecke führt durch grüne Täler und über alte Brücken.

Historische Fahrzeuge erinnern an die lange Geschichte der Linie.

Bahnfreunde aus ganz Europa reisen eigens an, um sie zu erleben.

So verbindet die Bahn Nahverkehr und lebendige Technikgeschichte.

Ihr Fortbestand hängt jedoch von politischen Entscheidungen ab.

Die Länge im Vergleich

Knapp hundert Kilometer sind für eine Schmalspurbahn viel.

Viele berühmte Meterspurbahnen in Europa sind deutlich kürzer.

Die Linha do Vouga war einst Teil eines noch größeren Netzes.

Dessen Zerfall zeigt den langen Niedergang der Schmalspur in Portugal.

Was heute bleibt, ist ein wertvoller Rest alter Verkehrsgeschichte.

Jeder Kilometer erzählt vom Wandel des Landes.

Warum die Zahl mehr ist

Die 99,2 Kilometer sind mehr als eine nüchterne Angabe.

Sie markieren, was von einem einst großen Netz übrig geblieben ist.

In ihnen steckt über ein Jahrhundert Bahngeschichte.

Von königlicher Einweihung bis zur unsicheren Zukunft reicht die Spanne.

Die Bahn ist damit ein Zeuge des wandelnden Portugals.

Ihre Länge ist zugleich ein Maß für das, was verloren ging.

Ein Blick nach vorn

Ob die Linha do Vouga langfristig erhalten bleibt, ist offen.

Immer wieder gibt es Pläne für Modernisierung oder Teilstilllegung.

Bahnfreunde und Tourismus setzen sich für ihren Erhalt ein.

Die Meterspur macht Investitionen jedoch teuer und aufwendig.

Solange sie fährt, bleibt sie eine Besonderheit des Landes.

Jede weitere Fahrt ist deshalb ein kleines Stück bewahrter Geschichte.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Linha do Vouga?
Nach der Wikipedia-Infobox ist sie 99,2 Kilometer lang.
Welche Spurweite hat die Bahn?
Sie ist in Meterspur mit 1000 Millimetern gebaut.
Wann wurde die Strecke eröffnet?
Der erste Abschnitt ging am 21. Dezember 1908 in Betrieb.
Wer betreibt die Linha do Vouga?
Die staatliche Comboios de Portugal, kurz CP.
Ist sie noch vollständig in Betrieb?
Nein, derzeit fahren nur noch zwei Abschnitte der Strecke.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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