Zahlen, bitte!
„Auf Gleis eins bis elf: Willkommen im größten Bahnhof Mecklenburg-Vorpommerns.“
Wie viele Bahnsteiggleise hat Rostock Hauptbahnhof?
→ Ein Bahnhof in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Rostock Hauptbahnhof verfügt über elf Bahnsteiggleise. Damit ist er der größte Personenbahnhof in Mecklenburg-Vorpommern.
Rostock Hauptbahnhof ist der größte Personenbahnhof in Mecklenburg-Vorpommern.
Wer hier aussteigt, steht vor einer langen Reihe von Bahnsteigkanten.
Doch wie viele Gleise sind es am Bahnsteig genau?

Die wichtigsten Zahlen
11
Bahnsteiggleise
nach Wikipedia
1886
Eröffnung
erster Betrieb
Kat. 2
Bahnhofskategorie
von sieben
Elf Bahnsteiggleise machen Rostock zum größten Personenbahnhof des Landes.
Elf Gleise am Bahnsteig
Rostock Hauptbahnhof besitzt nach Angaben der Wikipedia elf Bahnsteiggleise.
Diese Gleise liegen direkt an den Bahnsteigen und dienen dem Ein- und Aussteigen.
Gleise ohne Bahnsteigkante zählen dabei nicht mit, weil an ihnen niemand zusteigt.
Elf Bahnsteiggleise sind für den Nordosten Deutschlands eine ordentliche Größe.
Viele kleinere Stationen kommen dagegen mit zwei oder drei Gleisen aus.
Die genaue Zahl kann sich bei Umbauten ändern, der heutige Stand liegt bei elf.

Der größte Bahnhof im Land
Rostock Hbf ist der größte Personenbahnhof in Mecklenburg-Vorpommern.
Das passt zu den elf Gleisen, denn ein Knotenbahnhof braucht Platz für viele Züge.
Die Hansestadt Rostock ist zugleich die größte Stadt des Bundeslandes.
Entsprechend laufen hier Fern-, Regional- und Nahverkehr zusammen.
Die Zahl der Gleise zeigt, wie viele Züge gleichzeitig halten können.
Je mehr Linien sich treffen, desto mehr Bahnsteigkanten werden gebraucht.
Gut zu wissen
Der Hauptbahnhof ging 1886 für die Lloyd-Bahn aus Berlin nach Warnemünde in Betrieb und übernahm 1896 den größten Teil des Personenverkehrs.
Neben dem Südportal liegt der Zentrale Omnibusbahnhof, sodass sich vom Gleis direkt in Bus und Straßenbahn umsteigen lässt.
Was Bahnsteiggleise überhaupt sind
Ein Bahnsteiggleis ist ein Gleis, an dem ein Bahnsteig liegt.
Nur an diesen Gleisen können Reisende gefahrlos ein- und aussteigen.
Daneben gibt es Durchfahrgleise und Abstellgleise ohne Bahnsteig.
Diese zusätzlichen Gleise sieht der Fahrgast meist gar nicht.
Für die Leistungsfähigkeit eines Bahnhofs zählen vor allem die Bahnsteiggleise.
Deshalb nennt die Wikipedia diese Zahl in der Infobox gesondert.
Eröffnet im Jahr 1886
Der Bahnhof ging 1886 zunächst für die Lloyd-Bahn aus Berlin über Neustrelitz nach Warnemünde in Betrieb.
Von dort bestand Anschluss zu den Postdampfern des Deutsch-Nordischen Lloyds nach Dänemark.
1896 übernahm der Bahnhof den größten Teil des Personenverkehrs der Stadt.
Die Geschichte reicht also weit in das 19. Jahrhundert zurück.
Über die Jahrzehnte wuchs die Zahl der Gleise mit dem Verkehr.
Heute ist von der frühen Lloyd-Bahn vor allem die zentrale Lage geblieben.
Fernverkehr, Regionalverkehr, S-Bahn
Am Hauptbahnhof treffen Fernzüge, Regionalzüge und die Rostocker S-Bahn zusammen.
Diese Vielfalt erklärt den Bedarf an elf Bahnsteiggleisen.
Jede Zuggattung braucht ihre eigenen Kanten und Fahrwege.
Die S-Bahn verbindet die Stadt mit dem Umland und dem Seebad Warnemünde.
Der Fernverkehr bindet Rostock an Berlin und Hamburg an.
So verteilt sich der Verkehr über alle Gleise des Bahnhofs.
Mitten im Nahverkehr der Stadt
In den Nahverkehr ist der Bahnhof durch Straßenbahn- und Omnibuslinien eingebunden.
Neben dem Südportal befindet sich der Zentrale Omnibusbahnhof von Rostock.
So lässt sich vom Gleis direkt in Bus oder Straßenbahn umsteigen.
Diese Verknüpfung macht den Bahnhof zum Verkehrsknoten der Stadt.
Die elf Gleise sind damit nur ein Teil eines größeren Netzes.
Reisende erreichen von hier fast jeden Winkel der Hansestadt.
Ein Baudenkmal auf dem Vorplatz
Ein historisches Abfertigungsgebäude auf dem Bahnhofsvorplatz steht unter Denkmalschutz.
Es liegt links vom heutigen Empfangsgebäude.
Solche Bauten erinnern an die frühe Zeit der Eisenbahn in Rostock.
Der Denkmalschutz bewahrt sie vor Abriss und Umbau.
Die Gleise selbst wurden dagegen mehrfach erneuert.
Alt und neu stehen am Hauptbahnhof dicht beieinander.
Warum die Zahl schwer festzulegen ist
Die Zahl der Gleise ist nicht so eindeutig, wie sie klingt.
Man kann Bahnsteiggleise zählen oder auch alle Gleise im Bahnhofsbereich.
Für den Reisenden sind nur die Bahnsteiggleise wichtig.
Deshalb nennt dieser Beitrag bewusst diese Zahl.
Bei Rangier- und Abstellgleisen läge die Gesamtzahl höher.
Die elf beziehen sich allein auf die Bahnsteige.
Die Bahnhofskategorie der Bahn
Die Deutsche Bahn teilt ihre Bahnhöfe in sieben Kategorien ein.
Rostock Hauptbahnhof gehört zur Kategorie 2.
Kategorie 1 umfasst die ganz großen Knoten wie Berlin oder Frankfurt.
Kategorie 2 steht für wichtige Bahnhöfe mit vielen Zügen.
Die Einordnung richtet sich nach Ausstattung und Verkehr.
Elf Gleise und viele Linien passen gut zu dieser Stufe.
So viel Platz brauchen Züge
Jedes Bahnsteiggleis kann zu einem Zeitpunkt nur einen Zug aufnehmen.
Hält ein Zug länger, ist das Gleis für andere blockiert.
Deshalb braucht ein Knoten mehr Gleise als eine Durchfahrtsstation.
Mit elf Gleisen kann Rostock viele Züge parallel abfertigen.
In den Hauptzeiten füllen sich die Bahnsteige rasch.
Die Zahl der Gleise entscheidet mit über die Pünktlichkeit.
Rostock im Vergleich
Elf Bahnsteiggleise sind mehr als an vielen mittleren Bahnhöfen.
Der Hamburger Hauptbahnhof hat deutlich mehr, aber auch viel mehr Verkehr.
Kleine Landbahnhöfe begnügen sich oft mit einem einzigen Gleis.
Rostock liegt damit im oberen Mittelfeld der deutschen Bahnhöfe.
Für das dünn besiedelte Mecklenburg-Vorpommern ist das viel.
Die Zahl spiegelt die Rolle der Stadt als regionales Zentrum.
Die Zahl im Überblick
Rostock Hauptbahnhof hat elf Bahnsteiggleise.
Er ist damit der größte Personenbahnhof in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Zahl stammt aus der Infobox der deutschen Wikipedia.
Sie bezieht sich auf die Gleise mit Bahnsteigkante.
Bei Umbauten kann sich dieser Wert künftig verschieben.
Für heute gilt: elf Gleise für die Reisenden.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
