Welche Spurweite hat die Kindereisenbahn in Budapest?

Zahlen, bitte!

„Auf Gleis eins pfeift der Zug, den Kinder selbst abfertigen.“

Welche Spurweite hat die Kindereisenbahn in Budapest?

→ Eine Bahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Budapester Kindereisenbahn fährt in einer Spurweite von 760 Millimetern. Auf 11,2 Kilometern betreiben Kinder die Bahn fast allein.

Im Westen Budapests gibt es eine ganz besondere Bahn.

Hier verkaufen Kinder die Fahrkarten und stellen die Weichen.

Nur das Fahren selbst bleibt den Erwachsenen vorbehalten.

Gyermekvasút P
Foto: Gothika, Public domain, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

760 mm

Spurweite

Schmalspur

11,2 km

Streckenlänge

über den Széchenyi-Berg

1950

eröffnet

am 19. August

760 Millimeter breit sind die Gleise dieser Kinderbahn.

Eine Bahn der Kinder

Die Kindereisenbahn Budapest ist eine Schmalspurbahn im Westen der Stadt.

Offiziell heißt sie Széchenyi-hegyi Gyermekvasút.

Sie verläuft über den Széchenyi-Berg im Hügelland der Hauptstadt.

Ihr Name verweist auf ihre Besonderheit: Kinder betreiben sie.

Früher hieß sie Pioniereisenbahn, auf Ungarisch Úttörővasút.

Heute ist sie eine beliebte Ausflugsbahn für Familien.

Gyermekvasút Hűvösvölgy
Foto: Hollófernyiges, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Welche Spurweite hat die Bahn?

Die Kindereisenbahn fährt in einer Spurweite von 760 Millimetern.

Diese Spur ist schmaler als die Meterspur von 1000 Millimetern.

Und sie ist deutlich schmaler als die Normalspur von 1435 Millimetern.

Die 760 Millimeter sind in Mittel- und Osteuropa weit verbreitet.

Viele Schmal- und Waldbahnen der Region nutzen dieses Maß.

So reiht sich die Bahn in eine große technische Familie ein.

Gut zu wissen

Die Kindereisenbahn ist Teil eines beliebten Ausflugsrings, zu dem auch eine Zahnradbahn und ein Sessellift auf dem Budapester Hügel gehören.

Trotz des Namens handelt es sich um einen ernsthaften Bahnbetrieb nach den Regeln der Staatsbahn MÁV.

Wie lang ist die Strecke?

Die Strecke ist 11,2 Kilometer lang.

Sie führt quer über den bewaldeten Széchenyi-Berg.

Unterwegs liegen mehrere Bahnhöfe und Haltepunkte.

Die Fahrt bietet weite Ausblicke über die Budapester Hügel.

Für eine reine Ausflugsbahn ist das eine ansehnliche Länge.

Sie verbindet beliebte Wander- und Erholungsgebiete der Stadt.

Von Kindern betrieben

Die Bahn wird von 10- bis 14-jährigen Kindern ehrenamtlich betrieben.

Dazu müssen sie eine viermonatige Ausbildung durchlaufen.

Am Ende steht ein richtiges Examen.

Im Jahr 2020 hatten 646 Kinder dieses Examen abgelegt.

Sie bedienen die Stellwerke und begleiten die Züge als Schaffner.

Auch der Verkauf der Fahrkarten liegt in ihren Händen.

Was die Erwachsenen tun

Erwachsene beaufsichtigen den Betrieb der Bahn.

Sie führen außerdem die Triebfahrzeuge, also die Lokomotiven.

Das Fahren selbst bleibt damit den Profis vorbehalten.

Alle übrigen Aufgaben übernehmen die Kinder eigenständig.

Vorbild für den Betrieb ist die ungarische Staatsbahn MÁV.

Dieser Staatsbahn gehört die Kindereisenbahn auch.

Die Geschichte

Die Bahn wurde von 1948 bis 1950 erbaut.

In ihrer vollen Länge wurde sie am 19. August 1950 eröffnet.

Sie entstand als Pioniereisenbahn nach dem Vorbild anderer Ostblockstaaten.

Solche Bahnen sollten Kinder an Technik und Verantwortung heranführen.

Nach dem Ende des Sozialismus blieb die Einrichtung erhalten.

Sie wurde in Kindereisenbahn umbenannt und besteht bis heute.

Dampf und Diesel

Die Kindereisenbahn fährt ganzjährig.

Zum Einsatz kommen sowohl Dampf- als auch Dieselfahrzeuge.

Besonders die Dampftage sind bei Besuchern beliebt.

Die kleinen Lokomotiven passen zur schmalen Spur.

Sie ziehen offene und geschlossene Wagen über den Berg.

So verbindet die Bahn Nostalgie mit lebendigem Alltag.

Eine Einrichtung mit Ruf

Die Budapester Kindereisenbahn bezeichnet sich als die größte ihrer Art.

Sie nennt sich die populärste und ernsthafteste Einrichtung dieses Typs.

Jährlich zählt sie zwischen 300.000 und 320.000 Fahrgäste.

In den Schulferien wohnen die jungen Bahner sogar in einem Ferienlager.

Dieses liegt am Bahnhof Hűvösvölgy am Ende der Strecke.

Es bestehen Austauschprogramme mit ähnlichen Bahnen im Ausland.

Spurweiten im Vergleich

Die Spurweite bestimmt den Abstand der beiden Schienen.

Die Normalspur misst 1435 Millimeter und ist weltweit am häufigsten.

Die Meterspur mit 1000 Millimetern findet sich bei vielen Nebenbahnen.

Die 760 Millimeter der Kindereisenbahn liegen noch darunter.

Diese schmale Spur senkt die Baukosten im hügeligen Gelände.

Für eine Bahn über einen Stadtberg war das ideal.

Warum die Zahl mehr ist

Die 760 Millimeter sind mehr als eine technische Angabe.

Sie passen zur kleinen, kindgerechten Welt dieser Bahn.

Schmale Gleise, kleine Loks und junge Eisenbahner gehören zusammen.

Zugleich steht die Spur für eine ganze Region voller Schmalspurbahnen.

So ist die Kinderbahn echte Eisenbahn im Kleinformat.

Ihre Spurweite macht sie zu einem ernsthaften Verkehrsmittel.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Häufige Fragen

Welche Spurweite hat die Kindereisenbahn in Budapest?
Sie fährt in 760 Millimetern, einer in Osteuropa verbreiteten Schmalspur.
Wie lang ist die Strecke?
Die Bahn ist 11,2 Kilometer lang und führt über den Széchenyi-Berg.
Wann wurde sie eröffnet?
In voller Länge am 19. August 1950.
Betreiben wirklich Kinder die Bahn?
Ja, 10- bis 14-Jährige übernehmen fast alle Aufgaben, nur das Fahren bleibt Erwachsenen.
Wie viele Fahrgäste hat die Bahn?
Jährlich zwischen 300.000 und 320.000.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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