Zahlen, bitte!
„Wo früher Züge mühsam den Berg hinaufkletterten, fahren sie heute tief darunter in einer knappen Viertelstunde hindurch.“
Wie lang ist der Lötschberg-Basistunnel?
→ Ein Alpentunnel in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Lötschberg-Basistunnel ist 34,6 Kilometer lang. Er unterquert zwischen Frutigen und Raron die Berner Alpen und ist seit dem 16. Juni 2007 in Betrieb.
In der Schweiz, zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis, liegt der Lötschberg.
Tief unter ihm fahren heute Züge durch einen der längsten Tunnel der Welt.
Seine Zahlen zeigen, wie sehr er das Reisen durch die Alpen verändert hat.

Der Tunnel in Zahlen
34,6 km
Tunnellänge
zwischen Frutigen und Raron
250 km/h
Höchstgeschwindigkeit
im Basistunnel
2007
Inbetriebnahme
am 16. Juni
Zwei Röhren liegen 40 Meter auseinander und sind alle 333 Meter verbunden.
34,6 Kilometer
Der Lötschberg-Basistunnel ist 34,6 Kilometer lang.
Er verbindet Frutigen im Berner Oberland mit Raron im Wallis.
Dabei unterquert er die Berner Alpenkette.
Er gehört zu den längsten Eisenbahntunneln der Welt.

Seit 2007 in Betrieb
Der Tunnel wurde am 16. Juni 2007 in Betrieb genommen.
Er ist Teil der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale der Schweiz.
Diese soll Güter von der Straße auf die Schiene bringen.
Zugleich verkürzt sie die Reisezeit im Personenverkehr deutlich.
Gut zu wissen
Der Lötschberg-Basistunnel ist 34,6 Kilometer lang und verbindet Frutigen im Berner Oberland mit Raron im Wallis. Er wurde am 16. Juni 2007 in Betrieb genommen und erlaubt bis zu 250 km/h.
Er besteht aus zwei einspurigen Röhren, die 40 Meter auseinanderliegen und alle 333 Meter verbunden sind. Noch ist er nicht auf ganzer Länge zweigleisig befahrbar.
250 Kilometer pro Stunde
Im Basistunnel dürfen Züge bis zu 250 Kilometer pro Stunde fahren.
Für einen Alpentunnel ist das sehr schnell.
Möglich wird es durch die fast gerade und flache Linienführung.
Die Züge müssen keinen Pass mehr erklimmen.
Zwei Röhren
Geplant wurde der Tunnel mit zwei einspurigen Röhren.
Sie liegen 40 Meter auseinander.
Alle 333 Meter sind sie durch Querstollen verbunden.
Diese dienen auch als Fluchtwege im Notfall.
Noch nicht ganz fertig
Bisher ist der Tunnel nicht auf ganzer Länge zweigleisig befahrbar.
Auf manchen Abschnitten gibt es nur ein Gleis.
Weitere Kilometer sollen noch ausgebaut werden.
Dann können die Züge durchgehend auf zwei Spuren fahren.
Von Basel nach Mailand
Der Tunnel liegt auf einer wichtigen Achse durch die Alpen.
Sie führt von Basel über Bern und den Lötschberg nach Brig.
Von dort geht es durch den Simplon weiter nach Italien.
So ist er ein Teil des europäischen Nord-Süd-Verkehrs.
Ein Basistunnel
Ein Basistunnel liegt tief unten am Fuß eines Gebirges.
Die Züge müssen deshalb kaum bergauf fahren.
Das spart Zeit und Energie.
Auch schwere Güterzüge kommen so leichter durch die Alpen.
Die alte Bergstrecke
Über den Lötschberg führt auch weiterhin die alte Bergstrecke.
Sie windet sich mit vielen Kurven und Tunneln bergauf.
Heute dient sie vor allem dem Regionalverkehr und Ausflüglern.
Die Aussicht dort ist dafür umso schöner.
Die Konkurrenz am Gotthard
Parallel zum Lötschberg gibt es die Achse durch den Gotthard.
Dort liegt der noch längere Gotthard-Basistunnel.
Beide Achsen zusammen bilden das Rückgrat des Alpentransits in der Schweiz.
So verteilt sich der Verkehr auf zwei Routen.
Das Fazit in Zahlen
34,6 Kilometer lang und seit dem 16. Juni 2007 in Betrieb.
Züge fahren darin bis zu 250 Kilometer pro Stunde.
Zwei Röhren sind alle 333 Meter miteinander verbunden.
Damit ist der Lötschberg-Basistunnel einer der wichtigsten Alpentunnel Europas.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
