Wie lang ist der Koralmtunnel?

Zahlen, bitte!

„Seit diesem Tunnel fährt man von Graz nach Klagenfurt in 41 Minuten statt fast drei Stunden.“

Wie lang ist der Koralmtunnel?

→ Ein Tunnel in Zahlen.

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Kurz gesagt

Der Koralmtunnel ist rund 32,9 Kilometer lang. Er ist der längste Eisenbahntunnel Österreichs und seit dem 14. Dezember 2025 in Betrieb.

Zwischen der Steiermark und Kärnten liegt die Koralpe.

Lange war sie für die Bahn ein großes Hindernis.

Heute führt ein Tunnel hindurch, der die Reisezeit drastisch verkürzt.

Ostportal Koralmtunnel 2012 05 10
Foto: Gugganij, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

32,9 km

Länge

längster Bahntunnel Österreichs

41 Minuten

Graz–Klagenfurt

vorher 2 Stunden 50

1200 m

Gestein darüber

an der höchsten Stelle

Regulärer Betrieb seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025.

Rund 32,9 Kilometer

Der Koralmtunnel ist rund 32,9 Kilometer lang.

Er ist der längste Eisenbahntunnel Österreichs.

Weltweit liegt er auf Platz sechs.

Er durchquert die Koralpe zwischen der Steiermark und Kärnten.

Baustelle des Koralmtunnels bei Deutschlandsberg Leibenfeld 03
Foto: NearEMPTiness, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Herz der Koralmbahn

Der Tunnel ist das Kernstück der Koralmbahn.

Diese neue Strecke zwischen Graz und Klagenfurt ist rund 130 Kilometer lang.

Sie gehört zur Baltisch-Adriatischen Achse.

Diese reicht von der Ostsee bis an die Adria.

Gut zu wissen

Der Koralmtunnel ist rund 32,9 Kilometer lang, der längste Bahntunnel Österreichs und der sechstlängste der Welt. Er besteht aus zwei eingleisigen Röhren mit Querschlägen alle 500 Meter.

Seit dem 14. Dezember 2025 fahren regelmäßig Züge hindurch. Die Fahrt von Graz nach Klagenfurt dauert jetzt 41 Minuten statt 2 Stunden und 50 Minuten.

41 Minuten statt fast drei Stunden

Früher dauerte die Bahnfahrt von Graz nach Klagenfurt 2 Stunden und 50 Minuten.

Auch der Intercitybus brauchte rund zwei Stunden.

Mit dem Tunnel sind es jetzt nur noch 41 Minuten.

Die beiden Städte rücken damit eng zusammen.

Zwei Röhren

Der Tunnel besteht aus zwei Röhren mit je einem Gleis.

Die Röhren liegen rund 40 Meter auseinander.

Alle 500 Meter verbinden Querschläge die beiden Röhren.

Im Notfall können Menschen so in die andere Röhre flüchten.

Eine Haltestelle für den Notfall

In der Mitte des Tunnels gibt es eine Nothaltestelle.

Dort liegen die Röhren 50 Meter auseinander.

Im Ernstfall kann ein Zug hier anhalten.

Die Reisenden kommen dann in einen sicheren Bereich.

1200 Meter Gestein

An der höchsten Stelle liegen 1200 Meter Fels über dem Tunnel.

Der Druck des Gebirges ist dort enorm.

Die Ingenieure mussten das Gestein vorher genau kennen.

Deshalb wurde lange und gründlich erkundet.

130 Probebohrungen

Vor dem Bau gab es rund 130 Erkundungsbohrungen.

Zusammen waren sie etwa 21.000 Meter lang.

Ab 2003 entstand zudem ein zehn Kilometer langes System aus Erkundungstunneln.

So wussten die Bauleute, was sie im Berg erwartet.

Spatenstich im Jahr 2009

Der Spatenstich für das erste Baulos fand am 20. März 2009 statt.

Die Arbeiten am zweiten Baulos begannen im Januar 2011.

Das dritte Baulos folgte im November 2013.

Insgesamt dauerte der Bau viele Jahre.

In Betrieb seit Dezember 2025

Seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 fahren regelmäßig Züge durch den Tunnel.

Für Kärnten und die Steiermark ist das ein großer Schritt.

Auch der Güterverkehr wird dadurch effizienter.

Die Bahn wird so zur echten Alternative zum Auto.

Ein Tunnel für Europa

Der Koralmtunnel ist nicht nur für Österreich wichtig.

Er stärkt die Verbindung zwischen Nord- und Südeuropa.

Güter können schneller von den Häfen im Süden ins Hinterland kommen.

So wird eine alte Lücke im Bahnnetz geschlossen.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Häufige Fragen

Wie lang ist der Koralmtunnel?
Rund 32,9 Kilometer.
Ist er der längste Tunnel Österreichs?
Ja, er ist der längste Eisenbahntunnel Österreichs.
Wie lange dauert Graz–Klagenfurt jetzt?
41 Minuten.
Seit wann ist er in Betrieb?
Seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025.
Wie ist der Tunnel aufgebaut?
Zwei eingleisige Röhren, Querschläge alle 500 Meter und eine Nothaltestelle in der Mitte.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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