Zahlen, bitte!
„Dieser Tunnel steigt vom Stuttgarter Talkessel 154 Meter hinauf bis auf die Fildern.“
Wie lang ist der Fildertunnel von Stuttgart 21?
→ Ein Tunnel in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Fildertunnel ist 9468 Meter lang. Er ist der längste Tunnel von Stuttgart 21 und wird der drittlängste Tunnel Deutschlands.
Stuttgart liegt in einem Talkessel.
Wer mit dem Zug zum Flughafen will, muss also bergauf.
Dafür wurde einer der längsten Tunnel Deutschlands gebaut.

Die wichtigsten Zahlen
9468 m
Länge
längster Tunnel von Stuttgart 21
154 m
Höhenunterschied
Talkessel bis Filderebene
19,8 km
Röhren und Querschläge
alles vorgetrieben
Letzter maschineller Durchschlag am 29. August 2019.
9468 Meter lang
Der Fildertunnel ist 9468 Meter lang.
Er ist der längste Tunnel des Projekts Stuttgart 21.
Nach der Fertigstellung wird er der längste Doppelröhren-Eisenbahntunnel Deutschlands sein.
Insgesamt wird er dann der drittlängste Tunnel im Land.

154 Meter bergauf
Der Tunnel verbindet den künftigen unterirdischen Hauptbahnhof mit der Filderebene.
Die Filderebene liegt rund 154 Meter höher als der Bahnhof.
Deshalb steigt der Tunnel auf seiner ganzen Länge an.
Oben liegen der Flughafen und die Messe.
Gut zu wissen
Der Fildertunnel ist 9468 Meter lang und verbindet den neuen Stuttgarter Tiefbahnhof mit der rund 154 Meter höher gelegenen Filderebene. Er ist der längste Tunnel von Stuttgart 21.
Die 19,8 Kilometer Röhren und Querschläge sind vollständig vorgetrieben, der letzte maschinelle Durchschlag gelang am 29. August 2019. Die Eröffnung hängt am Gesamtprojekt Stuttgart 21.
Ein alter Name
Früher hieß das Bauwerk in der Planung Flughafentunnel.
Heute heißt es nach der Filderebene.
Es gehört zur Neubaustrecke von Stuttgart nach Wendlingen.
Von dort geht es weiter nach Ulm.
19,8 Kilometer Röhren
Zum Tunnel gehören zwei Röhren und viele Querschläge.
Zusammen sind es 19,8 Kilometer Tunnel.
Sie sind alle vollständig vorgetrieben.
Querschläge verbinden die Röhren als Fluchtwege.
Aufträge im Jahr 2011
Der Auftrag für den Rohbau wurde am 30. Juli 2011 vergeben.
Das Auftragsvolumen lag bei 720 Millionen Euro.
Darin war auch ein weiterer Tunnel enthalten.
Zwei Drittel entfielen auf den Fildertunnel.
Geplante Kosten
Ende 2009 waren für diesen Bauabschnitt 753,9 Millionen Euro geplant.
Das bezog sich auf den Preisstand von 2008.
Später wurden die Kosten noch einmal überarbeitet.
Bei Stuttgart 21 insgesamt sind die Kosten seitdem stark gestiegen.
Tunneltaufe im Jahr 2014
Am 10. Juli 2014 wurde der Tunnel getauft.
Das ist im Tunnelbau eine alte Tradition.
Meist bekommt der Tunnel dabei eine Patin.
Danach begann der Vortrieb mit großen Maschinen.
Durchschläge von 2019 bis 2020
Der letzte maschinelle Durchschlag gelang am 29. August 2019.
Gefeiert wurde er am 9. September 2019.
Der erste Durchschlag zum Hauptbahnhof folgte am 11. Februar 2020.
Der zweite kam am 6. Mai 2020.
Eine Kurve, dann geradeaus
Vom Hauptbahnhof aus beschreibt der Tunnel zuerst eine Rechtskurve.
Danach geht er in eine lange Gerade über.
Die ganze Zeit steigt er an.
So erreicht er schließlich das Südportal auf den Fildern.
Wann die Züge fahren
Für 2026 war ein Vorlaufbetrieb im Tunnel geplant.
Dabei sollen Züge mit aktiver Sicherungstechnik hindurchfahren.
Die Eröffnung für Fahrgäste hängt am ganzen Projekt Stuttgart 21.
Ein fester Termin dafür war lange offen.
Neue Rangliste
Heute ist der Katzenbergtunnel der längste Zweiröhrentunnel Deutschlands.
Mit der Eröffnung des Fildertunnels ändert sich das.
Dann liegt der Fildertunnel auf Platz drei der längsten Tunnel.
Nur der Landrückentunnel und der Mündener Tunnel sind länger.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
