Wie lang ist der Arlbergtunnel der Eisenbahn?

Zahlen, bitte!

„Dieser Tunnel wurde am Namenstag einer Kaiserin durchbrochen.“

Wie lang ist der Arlbergtunnel der Eisenbahn?

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Kurz gesagt

Der Arlbergtunnel ist 10.648 Meter lang. Er wurde am 21. September 1884 eröffnet und verbindet Tirol mit Vorarlberg.

Zwischen Tirol und Vorarlberg liegt der Arlberg, einer der großen Pässe Österreichs.

Seit dem 19. Jahrhundert führt eine Eisenbahn durch ihn hindurch.

Der Tunnel ist das Herzstück der Arlbergbahn.

Arlbergbahn tunnel construction
Foto: Anton Gratl, Public domain, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

10.648 m

Länge

St. Anton bis Langen

1880–1884

Bauzeit

eröffnet am 21. September 1884

86 m

Höhenunterschied

zwischen den Portalen

Das zweite Gleis ging bereits am 15. Juli 1885 in Betrieb.

10.648 Meter lang

Der Arlbergtunnel der Eisenbahn ist 10.648 Meter lang.

Er verbindet St. Anton am Arlberg in Tirol mit Langen am Arlberg in Vorarlberg.

Er ist das zentrale Bauwerk der Arlbergbahn.

Zusammen mit der Trisannabrücke gehört er zu ihren bekanntesten Bauten.

Infotafel FRW 5 Arlbergtunnel
Foto: Josef Saurwein, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Gebaut von 1880 bis 1884

Der Tunnel entstand in nur vier Jahren, von 1880 bis 1884.

Auf der Ostseite baute die Firma von Valentin Ceconi.

Auf der Westseite arbeiteten die Brüder Lapp.

Von beiden Seiten bohrten sich die Mannschaften aufeinander zu.

Gut zu wissen

Der Arlbergtunnel ist 10.648 Meter lang und verbindet St. Anton am Arlberg mit Langen am Arlberg. Er wurde von 1880 bis 1884 gebaut, der Durchschlag gelang am 19. November 1883.

Eröffnet wurde er am 21. September 1884, das zweite Gleis folgte am 15. Juli 1885. Zwischen den Portalen liegen 86 Meter Höhenunterschied für eine natürliche Lüftung.

Durchbruch am Namenstag der Kaiserin

Der Durchstich gelang am 19. November 1883.

Das war der Namenstag von Kaiserin Elisabeth.

Ein Gedenkstein erinnerte lange an der Durchschlagstelle an diesen Moment.

Seit dem Jahr 2000 steht er im Bahnhof St. Anton.

Eröffnet im September 1884

Am 21. September 1884 wurde der Tunnel eröffnet.

Anfangs lag nur ein Gleis darin.

Der Verkehr entwickelte sich aber so gut, dass schon am 15. Juli 1885 das zweite Gleis folgte.

Der Tunnel war von Anfang an für zwei Gleise geplant.

Frischer Wind durch den Berg

Die Portale wurden so angelegt, dass zwischen ihnen 86 Meter Höhenunterschied liegen.

So sollte der meist vorherrschende Westwind den Tunnel auf natürliche Weise lüften.

An etwa 80 Tagen im Jahr herrschte jedoch Windstille.

Dann war die Luft voller Rauch der Dampflokomotiven.

Die Arlbergbahn

Die Arlbergbahn verbindet Innsbruck mit Bludenz in Vorarlberg.

Sie schließt an die Strecke aus Kufstein und an die Bahn nach Lindau an.

Damit ist sie eine wichtige West-Ost-Verbindung durch Österreich.

Auch Züge in die Schweiz nehmen diesen Weg.

35 Promille auf der Westrampe

Auf der Westrampe liegt die steilste Stelle der Bahn.

Dort beträgt das Gefälle 35 Promille.

Das bedeutet 35 Meter Höhenunterschied auf einem Kilometer.

Für schwere Züge ist das eine große Herausforderung.

Freudenfeuer in den Bergen

Die Entscheidung für den Bau wurde im Mai 1880 groß gefeiert.

Nachts brannten Freudenfeuer auf den Bergen Tirols und Vorarlbergs.

Am nächsten Tag feierte Innsbruck die Gesetze für den Bahnbau.

Die Bahn galt als großer Schritt für die ganze Region.

Eingleisige Abschnitte

Nicht die ganze Arlbergbahn ist zweigleisig.

Einige Abschnitte, etwa zwischen Klösterle und Bludenz, haben nur ein Gleis.

Das begrenzt die Zahl der Züge.

Der Tunnel selbst hat dagegen seit 1885 zwei Gleise.

Heute noch in Betrieb

Über 140 Jahre nach seiner Eröffnung fahren noch immer Züge durch den Arlbergtunnel.

Er wurde immer wieder modernisiert und sicherer gemacht.

Fernzüge verbinden durch ihn Wien mit Zürich.

Auch Güterzüge nehmen diesen Weg durch die Alpen.

Ein Tunnel für Ski und Sommer

St. Anton am Arlberg ist ein berühmter Wintersportort.

Viele Urlauber reisen mit der Bahn an und steigen direkt am Bahnhof aus.

Im Sommer lockt die Bergwelt Wanderer.

Der Tunnel macht diese Anreise bequem möglich.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Häufige Fragen

Wie lang ist der Arlbergtunnel?
10.648 Meter.
Wann wurde er eröffnet?
Am 21. September 1884.
Wann war der Durchbruch?
Am 19. November 1883, dem Namenstag von Kaiserin Elisabeth.
Wie viele Gleise hat er?
Zwei, das zweite seit dem 15. Juli 1885.
Welche Orte verbindet er?
St. Anton am Arlberg in Tirol und Langen am Arlberg in Vorarlberg.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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