Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, in der polnischen Hauptstadt bringt Sie die Tram über beide Ufer der Weichsel.“
Wie lang ist das Warschauer Straßenbahnnetz?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Warschauer Straßenbahnnetz ist rund 146 Kilometer lang und gehört damit zu den größten Tramnetzen Europas. Es hat 28 Linien, liegt in Normalspur und fährt elektrisch seit 1908.
Warschau ist eine Millionenstadt an der Weichsel.
Ihr Straßenbahnnetz zählt zu den größten des ganzen Kontinents.
Für einen großen Teil der Stadt ist die Tram das wichtigste Verkehrsmittel.

Die wichtigsten Zahlen
≈ 146 km
Streckenlänge
rund 292 km Gleis im Linienverkehr
28 Linien
Straßenbahn
eines der größten Netze Europas
1435 mm
Spurweite
Normalspur wie in Deutschland
seit 1866
erste Tram
Pferdebahn, elektrisch ab 1908
Quellen: Wikipedia zur Straßenbahn Warschau (Tramwaje Warszawskie). Werte gerundet.
Die kurze Antwort
Das Warschauer Straßenbahnnetz ist rund 146 Kilometer lang.
Es verteilt sich auf 28 Linien.
Damit gehört es zu den größten Tramnetzen Europas.

Was die Zahl genau meint
Die rund 146 Kilometer sind die Länge der befahrenen Strecken.
Zählt man jedes Gleis im Linienverkehr, kommt man auf rund 292 Kilometer.
Der Unterschied kommt daher, dass die meisten Strecken zweigleisig sind.
Gut zu wissen
Die erste Pferdebahn fuhr in Warschau 1866, elektrisch wurde das Netz bis 1908.
Mit rund 146 Kilometern zählt das Netz heute zu den größten Straßenbahnnetzen Europas.
28 Linien über zwei Ufer
Die Linien verbinden beide Ufer der Weichsel miteinander.
Sie erschließen weite Teile der Stadt bis in die Außenbezirke.
Das Netz erreicht nach Angaben der Betreiber etwa die Hälfte der Bevölkerung.
Normalspur wie bei uns
Die Gleise liegen in Normalspur von 1435 Millimetern.
Auf diese Spur wurde das Netz nach dem Zweiten Weltkrieg umgestellt.
Sie entspricht der Spur der Eisenbahn und vieler deutscher Städte.
Von der Pferdebahn zur Elektrischen
Die erste Pferdebahn fuhr 1866 durch Warschau.
Damit gehört die Stadt zu den frühen Tramstädten der Region.
Bis 1908 wurde das Netz auf elektrischen Betrieb umgestellt.
Wer die Bahnen fährt
Betreiber ist die städtische Gesellschaft Tramwaje Warszawskie.
In ihrer heutigen Form führt sie das Netz seit 1994.
Sie ist einer der wichtigsten Verkehrsbetriebe der Hauptstadt.
Eines der größten Netze Europas
Mit rund 146 Kilometern liegt Warschau unter den größten Tramstädten der Europäischen Union.
Nur wenige Hauptstädte setzen so stark auf die Straßenbahn.
Für Warschau ist sie ein tragendes Rückgrat des Nahverkehrs.
Moderne Bahnen aus Polen
Auf vielen Linien fahren moderne Niederflurbahnen des polnischen Herstellers Pesa.
Sie bieten ebenerdigen Einstieg und viel Platz.
Die ältesten Wagen werden Schritt für Schritt ersetzt.
Teil eines großen Verkehrs
Neben der Tram gibt es in Warschau zwei Metrolinien, Busse und Vorortbahnen.
Alle greifen über ein gemeinsames Tarifsystem ineinander.
Die Straßenbahn deckt dabei die Strecken ab, die zu kurz für die Metro sind.
Im Vergleich
Mit 146 Kilometern ist das Netz größer als das der meisten deutschen Städte.
Nur sehr große Tramstädte kommen auf längere Netze.
Für eine einzelne Stadt ist das eine beachtliche Länge.
Der Ausbau geht weiter
Das Netz wird weiter ausgebaut, etwa in neue Stadtteile.
Neue Strecken sollen Viertel anbinden, die bisher nur der Bus erreicht.
So wächst eines der größten Tramnetze Europas noch weiter.
Was die Zahl für Besucher heißt
Für Besucher ist die Tram ein einfacher Weg durch die weitläufige Stadt.
Mit einer Fahrkarte kann man zwischen Tram, Metro und Bus wechseln.
Das große Netz bringt einen bis in Viertel, die sonst weit auseinanderliegen.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Häufige Fragen
Wie lang ist das Warschauer Tramnetz?
Ist es eines der größten Europas?
Seit wann fährt die Tram?
Welche Spurweite hat die Tram?
Wer betreibt die Straßenbahn?
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