Zahlen, bitte!
„Bitte einsteigen: Die Metro Warschau verbindet auf gut vierzig Kilometern den Süden mit dem Norden der polnischen Hauptstadt.“
Wie lang ist das Netz der Metro Warschau?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Metro Warschau ist mit ihren zwei Linien zusammen rund 41,3 Kilometer lang und zählt 39 Stationen. Die Linie M1 misst 23,1 Kilometer, die Linie M2 etwa 19 Kilometer.
Die Metro Warschau ist ein noch junges Verkehrsmittel und kam erst spät in die Stadt.
Wer nach ihrer Länge fragt, bekommt eine übersichtliche Antwort aus zwei Linien.
Zusammen ergeben sie ein Netz von gut vierzig Kilometern.

Die wichtigsten Zahlen
41,3 km
Gesamtlänge
zwei Linien
39
Stationen
auf M1 und M2
1995
Eröffnung
erste Linie
Die Linie M1 bringt es auf 23,1 Kilometer und 21 Stationen, die Linie M2 auf rund 19 Kilometer und 18 Stationen.
Zwei Linien, gut vierzig Kilometer
Die Metro Warschau besteht aus zwei Linien, die sich im Zentrum kreuzen.
Zusammen bringen sie es auf eine Gesamtlänge von 41,3 Kilometern.
Auf dieser Strecke liegen insgesamt 39 Stationen.
Für eine europäische Hauptstadt ist das ein eher kompaktes, aber dicht genutztes Netz.

Die Linie M1 von Süd nach Nord
Die Linie M1 war die erste Strecke der Warschauer Metro und ist 23,1 Kilometer lang.
Sie verbindet den südlichen Stadtteil Kabaty mit Młociny im Norden.
Auf ihrem Weg hält sie an 21 Stationen.
Damit ist sie die längere und ältere der beiden Linien.
Gut zu wissen
Die beiden Linien der Warschauer Metro kreuzen sich an der Station Świętokrzyska, wo Fahrgäste bequem umsteigen können.
Weil die Metro erst 1995 startete, gehört sie zu den jüngsten U-Bahnen der europäischen Hauptstädte.
Die Linie M2 quer durch die Mitte
Die Linie M2 verläuft in Ost-West-Richtung und ist etwa 19 Kilometer lang.
Sie führt von Bemowo im Westen bis nach Bródno im Osten.
Dabei bedient sie 18 Stationen und unterquert die Weichsel.
Die Linie wird abschnittsweise ausgebaut und ist noch nicht vollständig fertig.
Der späte Start im Jahr 1995
Die erste Teilstrecke der Metro Warschau ging 1995 in Betrieb.
Damit bekam Warschau seine U-Bahn deutlich später als viele andere Großstädte.
Gebaut wird sie von der städtischen Gesellschaft Metro Warszawskie.
Seitdem ist das Netz Schritt für Schritt gewachsen.
Die einzige Metro des Landes
Warschau ist bis heute die einzige Stadt in Polen mit einer klassischen U-Bahn.
Andere polnische Städte setzen vor allem auf Straßenbahnen und Busse.
Für die Hauptstadt ist die Metro das Rückgrat des schnellen Nahverkehrs.
Sie entlastet die stark befahrenen Straßen im dicht bebauten Zentrum.
Immer mehr Fahrgäste
Seit der Eröffnung 1995 hat die Metro mehr als 600 Millionen Fahrgäste befördert.
Im Jahr 2003 nutzten rund 76 Millionen Menschen die Bahn.
Nach der Eröffnung neuer Stationen stieg die Zahl bis 2005 auf 93,4 Millionen.
Die Fahrgastzahlen sind über die Jahre stetig weiter gewachsen.
Die Züge der Warschauer Metro
Auf den Linien fahren moderne Züge vom Typ Siemens Inspiro.
Daneben sind noch ältere Fahrzeuge aus russischer und polnischer Produktion im Einsatz.
Die neueren Wagen sind klimatisiert und durchgängig begehbar.
So lässt sich der Platz in den Zügen besser nutzen.
Metro, Tram und Vorortbahn
Die Metro ist nur ein Teil des Warschauer Nahverkehrs.
Dazu gehört auch die bereits 1866 eröffnete Straßenbahn.
Eine eigene Vorortbahn namens WKD fährt seit 1925 ins Umland.
Gemeinsam bilden sie ein dichtes Netz für die Metropolregion.
Ein Netz, das weiter wächst
Die Linie M2 wird an beiden Enden weiter verlängert.
Jede neue Station macht das Netz ein Stück länger.
Langfristig sind weitere Linien im Gespräch.
Die Länge von 41,3 Kilometern ist also nur der heutige Stand.
Warschau im Vergleich
Mit gut vierzig Kilometern ist die Metro Warschau kleiner als die großen West-Netze.
Gegen Netze wie Paris oder London wirkt sie noch jung und knapp.
Dafür ist sie modern, schnell und sehr zuverlässig.
Für eine Stadt, die erst 1995 begann, ist das eine solide Bilanz.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
