Zahlen, bitte!
„Nächster Halt Les Ponts-de-Martel, Endstation im Hochtal Vallée des Ponts.“
Wie lang ist die Bahnstrecke La Chaux-de-Fonds–Les Ponts-de-Martel?
→ Eine Jurabahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Schmalspurbahn von La Chaux-de-Fonds nach Les Ponts-de-Martel misst 16,23 Kilometer. Sie verbindet seit 1889 die Uhrenstadt mit einem stillen Hochtal.
Im Neuenburger Jura hält sich eine kleine Meterspurbahn, die zwei sehr unterschiedliche Welten verbindet.
Auf der einen Seite steht die geschäftige Uhrenstadt La Chaux-de-Fonds, auf der anderen das ruhige Hochtal um Les Ponts-de-Martel.
Die Länge dieser Verbindung ist schnell genannt, ihre Geschichte reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück.

Die wichtigsten Zahlen
16,23 km
Streckenlänge
nach Wikipedia-Infobox
1000 mm
Spurweite
Meterspur
1889
Eröffnung
am 26. Juli
Die Zahl beschreibt die heutige Meterspurstrecke der Transports Publics Neuchâtelois.
Die Strecke in einer Zahl
Die Bahnstrecke La Chaux-de-Fonds–Les Ponts-de-Martel ist nach der Wikipedia-Infobox 16,23 Kilometer lang.
Das ist eine Distanz, die man gemütlich in einer kurzen Zugfahrt zurücklegt.
Für ein Hochtal, das sonst nur über kurvige Straßen erreichbar wäre, ist das eine wertvolle Verbindung.
Die Zahl bezieht sich auf die heutige durchgehende Meterspurstrecke.

Wo die Bahn fährt
Ausgangspunkt ist La Chaux-de-Fonds, die große Uhrenstadt im Neuenburger Jura.
Von dort steigt die Bahn hinauf und erreicht über La Sagne das Hochtal Vallée des Ponts.
Endpunkt ist Les Ponts-de-Martel, ein Ort inmitten von Mooren und Weiden.
Das Tal wird wegen seiner beiden Ortschaften auch Vallée de la Sagne genannt.
Gut zu wissen
Das Vallée des Ponts ist für seine Hochmoore bekannt, die unter Naturschutz stehen.
La Chaux-de-Fonds gilt als Wiege der Schweizer Uhrenindustrie und zählt zum UNESCO-Welterbe.
Seit 1889 im Betrieb
Die Strecke wurde am 26. Juli 1889 eröffnet.
Damit gehört sie zu den älteren Schmalspurbahnen der Schweiz.
Seit mehr als einem Jahrhundert verbindet sie das Hochtal mit der Stadt im Tal.
Über die Jahrzehnte wechselten Fahrzeuge und Betreiber, die Linie selbst blieb.
Meterspur für ein enges Tal
Die Bahn ist durchgehend meterspurig, hat also eine Schienenweite von 1000 Millimetern.
Diese schmale Spur erlaubt engere Kurven als die Normalspur der großen Bahnen.
Im welligen Jura mit seinen Hügeln und Senken ist das ein praktischer Vorteil.
So konnte die Strecke dem Gelände folgen, ohne aufwändige Kunstbauten für jede Kehre.
Wer die Bahn betreibt
Betrieben wird die Strecke von den Transports Publics Neuchâtelois, kurz TRN.
Das Unternehmen bündelt Bahn- und Busverkehr im Kanton Neuenburg.
Für die Fahrgäste bedeutet das abgestimmte Fahrpläne und durchgehende Tickets.
Die kleine Jurabahn ist damit Teil eines größeren regionalen Verkehrsnetzes.
Woher die 40 Promille kommen
Die Infobox nennt eine größte Neigung von 40 Promille.
Auf tausend Metern gewinnt die Strecke an der steilsten Stelle also 40 Höhenmeter.
Das ist für eine reine Reibungsbahn ohne Zahnstange bereits anspruchsvoll.
Der Anstieg erklärt sich aus dem Höhenunterschied zwischen Stadt und Hochtal.
Was 16,23 Kilometer bedeuten
Für die Menschen im Vallée des Ponts ist die Bahn die schnelle Anbindung an die Stadt.
Schüler, Pendler und Einkäufer nutzen sie Tag für Tag.
Für Ausflügler ist sie der bequeme Zugang zu einer stillen Moorlandschaft.
Die überschaubare Länge macht einen dichten und zuverlässigen Takt möglich.
Die Uhrenstadt als Ausgangspunkt
La Chaux-de-Fonds ist weltweit für seine Uhrenindustrie bekannt.
Die planmäßig angelegte Stadt steht sogar auf der Liste des UNESCO-Welterbes.
Von diesem urbanen Zentrum aus wirkt die Fahrt ins ruhige Hochtal wie ein Wechsel der Welten.
Die 16,23 Kilometer überbrücken diesen Gegensatz in kurzer Zeit.
Eine Bahn im Juranetz
Die Strecke ist eine von mehreren Schmalspurlinien im Neuenburger und Berner Jura.
Gemeinsam erschließen sie eine Region, die sonst stark vom Auto abhängig wäre.
La Chaux-de-Fonds ist dabei ein wichtiger Knoten für Anschlüsse ins Tal.
So fügt sich die kurze Linie in ein größeres Ganzes ein.
Warum die Länge stabil bleibt
Seit der Eröffnung hat sich am grundsätzlichen Verlauf der Strecke wenig geändert.
Modernisiert wurden vor allem Fahrzeuge, Sicherungstechnik und Haltestellen.
Die Trasse durch das Tal ist dieselbe geblieben.
Deshalb ist die Längenangabe von 16,23 Kilometern seit Langem verlässlich.
Ehrlich bleiben bei der Zahl
Die 16,23 Kilometer stammen aus der Wikipedia-Infobox zur Strecke.
Je nach Zählweise und Stichtag können solche Werte geringfügig abweichen.
Wir nennen den belegten Wert und verzichten auf gerundete Schätzungen.
Den Nachweis findet man im verlinkten Artikel zur Bahn.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
