Zahlen, bitte!
„Auf Gleis 1 bereit: die Fahrt auf den Puy de Dôme, gut fünf Kilometer bergauf durch die Vulkanlandschaft der Auvergne.“
Wie lang ist die Panoramique des Dômes?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Panoramique des Dômes ist eine Zahnradbahn in Frankreich und 5,1 Kilometer lang. Sie bringt ihre Fahrgäste von der Talstation hinauf auf den Gipfel des Puy de Dôme.
Manche Bergbahnen beeindrucken durch ihre Länge, andere durch den Berg, den sie erklimmen.
Die Panoramique des Dômes im französischen Zentralmassiv gehört zu den kürzeren ihrer Art.
Wie lang ihre Strecke genau ist, lässt sich gut belegen.

Die wichtigsten Zahlen
5,1 km
Streckenlänge
nach Wikipedia
28. Juni 2012
Inbetriebnahme
erster Betriebstag
1200
Personen pro Stunde
Förderleistung
Gut fünf Kilometer Gleis, ein Vulkangipfel und ein Zug, der seit 2012 fährt.
Gut fünf Kilometer auf den Puy de Dôme
Die Panoramique des Dômes ist nach Angaben der Wikipedia 5,1 Kilometer lang.
Damit zählt sie zu den eher kurzen Zahnradbahnen Europas.
Sie überwindet diese Strecke in wenigen Minuten Fahrzeit.
Die Länge bezieht sich auf die durchgehende Gleisstrecke von der Talstation bis zur Bergstation.
Fünf Kilometer klingen bescheiden, doch sie führen stetig bergauf.
Für die Fahrgäste zählt am Ende weniger die Zahl als die Aussicht am Ziel.

Was die Zahl genau misst
Die 5,1 Kilometer messen die Gleislänge, nicht die Luftlinie.
Eine Bergbahn legt stets mehr Weg zurück, als die Karte vermuten lässt.
Jede Kehre und jede Schleife verlängert die Strecke gegenüber dem direkten Weg.
Die Panoramique des Dômes windet sich dabei um den Kegel des Vulkans.
So gewinnt sie gleichmäßig an Höhe, ohne zu steil zu werden.
Die Zahl beschreibt also den tatsächlich gefahrenen Weg.
Gut zu wissen
Die Panoramique des Dômes führt auf den Puy de Dôme, einen erloschenen Vulkan in der Auvergne.
Mit 5,1 Kilometern Streckenlänge gehört sie zu den kürzeren Zahnradbahnen Europas.
Ihre Züge stammen vom Schweizer Hersteller Stadler Rail.
Der Berg am Ende der Strecke
Ziel der Bahn ist der Gipfel des Puy de Dôme.
Dieser Berg ist ein erloschener Vulkan in der Auvergne.
Er gehört zur Vulkankette der Chaîne des Puys im französischen Zentralmassiv.
Von oben reicht der Blick weit über das umliegende Bergland.
Der Gipfel ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Besucher.
Die Bahn macht ihn auch für Menschen erreichbar, die nicht hinaufsteigen wollen.
Eine Zahnradbahn mit Stadler-Zügen
Die Panoramique des Dômes ist als Zahnradbahn gebaut.
Eine Zahnstange im Gleis sorgt dafür, dass der Zug auch an steilen Stellen sicheren Halt findet.
Die Fahrzeuge sind Triebwagen des Typs GTW in der vierten Generation.
Geliefert wurden sie vom Schweizer Hersteller Stadler Rail.
Damit setzt eine französische Bergbahn auf bewährte Schweizer Technik.
Die Züge sind elektrisch angetrieben.
Vom Beschluss zum ersten Zug
Den Bau beschloss der Conseil général du Puy-de-Dôme im Jahr 2008.
Die eigentlichen Bauarbeiten begannen im August 2010.
Die Inbetriebnahme erfolgte am 28. Juni 2012.
Zwischen Beschluss und Eröffnung lagen damit nur wenige Jahre.
Für ein Bauwerk im Gebirge ist das ein zügiges Tempo.
Seitdem verkehrt die Bahn regelmäßig auf den Gipfel.
Wer die Bahn baute und betreibt
Erbaut wurde die Strecke von der kanadischen Gruppe SNC Lavalin.
Betrieben wird sie durch eine Tochtergesellschaft namens TC Dôme.
Dies geschieht im Rahmen eines Auftrags für einen öffentlichen Dienst über 35 Jahre.
Das Fahrpersonal stellte zunächst Transdev Auvergne.
Ab 2013 lag die Betriebsführung bei der Chemins de fer et transport automobile.
Diese firmierte 2019 in Transdev Rail um.
Was die Strecke leistet
Die Bahn kann pro Stunde 1200 Personen befördern.
Das ist für eine kurze Bergbahn eine beachtliche Förderleistung.
An schönen Tagen strömen viele Besucher auf den Gipfel.
Der Bau kostete insgesamt 86 Millionen Euro.
Diese Summe zeigt, wie aufwendig eine Bergbahn selbst auf kurzer Strecke ist.
Gleis, Fahrzeuge und Stationen müssen den Bedingungen am Berg standhalten.
Ein Vorgänger aus alter Zeit
Die heutige Bahn ist nicht die erste auf dem Puy de Dôme.
Bereits von 1907 bis 1926 gab es eine Eisenbahn auf den Berg.
Sie wurde nach gut zwei Jahrzehnten wieder eingestellt.
Danach blieb der Gipfel lange ohne Schienenverbindung.
Erst 2012 kehrte mit der Panoramique des Dômes die Bahn zurück.
So verbindet die neue Strecke eine alte Idee mit moderner Technik.
Der Name der Bahn
Die Bahn trägt den Namen Panoramique des Dômes.
Dieser Name spielt auf die weite Rundsicht und die Vulkankuppen der Region an.
Daneben wird sie auch Chemin de fer à crémaillère du puy de Dôme genannt.
Das französische Wort crémaillère bedeutet Zahnstange.
Der Name beschreibt also zugleich die Technik und das Erlebnis.
Beide Bezeichnungen meinen dieselbe Strecke.
Im Vergleich zu anderen Bergbahnen
Mit 5,1 Kilometern ist die Panoramique des Dômes kürzer als viele bekannte Schwesterbahnen.
Die Schynige-Platte-Bahn im Berner Oberland misst rund 7,26 Kilometer.
Die Monte-Generoso-Bahn im Tessin bringt es auf fast neun Kilometer.
Der Tramway du Mont-Blanc fährt gut zwölf Kilometer weit.
Die Länge einer Bergbahn hängt vor allem vom Verlauf des Hangs ab.
Eine kurze Strecke kann dennoch einen hohen Gipfel erschließen.
Warum die kurze Länge trotzdem zählt
Die Länge einer Bergbahn sagt wenig über ihren Reiz aus.
Entscheidend ist, wohin sie führt und was sie erschließt.
Die Panoramique des Dômes öffnet einen vielbesuchten Vulkangipfel.
Ihre 5,1 Kilometer sind gut belegt und leicht zu merken.
Sie stehen für eine moderne Bahn in einer alten Landschaft.
Damit ist die Zahl ein guter Einstieg in die Geschichte dieser Strecke.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
