Zahlen, bitte!
„Einfahrt in Le Fayet: der Tramway du Mont-Blanc, zwölf Kilometer hinauf bis fast zum Gletscher am Mont Blanc.“
Wie lang ist der Tramway du Mont-Blanc?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Tramway du Mont-Blanc ist eine Zahnradbahn in der Haute-Savoie und 12,4 Kilometer lang. Er gilt als die höchste Eisenbahnstrecke Frankreichs.
Im Südosten Frankreichs führt eine Bergbahn weiter nach oben als jede andere im Land.
Der Tramway du Mont-Blanc verbindet ein Talstädtchen mit der Welt der Gletscher.
Wie lang seine Strecke ist, verrät die Wikipedia genau.

Die wichtigsten Zahlen
12,4 km
Streckenlänge
nach Wikipedia
2372 m
Nid d’Aigle
höchster Bahnhof Frankreichs
1000 mm
Spurweite
Meterspur
Zwölf Komma vier Kilometer Gleis, von 580 bis über 2300 Meter Höhe.
Zwölf Komma vier Kilometer ins Hochgebirge
Der Tramway du Mont-Blanc ist nach Wikipedia 12,4 Kilometer lang.
Damit zählt er zu den längeren reinen Bergbahnen der Alpen.
Die Strecke beginnt im Tal und endet hoch am Berg.
Auf dem Weg gewinnt die Bahn über 1700 Höhenmeter.
Die Länge verteilt sich auf viele Kehren und Steigungen.
Sie ist der durchgehende Schienenweg von der Tal- zur Bergstation.

Was die Zahl umfasst
Die 12,4 Kilometer messen die gesamte Gleisstrecke.
Ausgangspunkt ist der Bahnhof Le Fayet auf 580 Metern Höhe.
Dort schließen zwei Talbahnstrecken an das übrige Netz an.
Von hier steigt die Bahn stetig in Richtung Mont-Blanc-Massiv.
Jeder Kilometer führt dabei weiter nach oben.
Am Ende steht eine der höchsten Stationen des Landes.
Gut zu wissen
Der Tramway du Mont-Blanc liegt im Département Haute-Savoie und ist die höchste Eisenbahnstrecke Frankreichs.
Seine Endstation Nid d’Aigle liegt auf 2372 Metern Höhe.
Die Bahn fährt in Meterspur und nutzt das Zahnstangensystem Strub.
Die höchste Bahn Frankreichs
Der Tramway du Mont-Blanc ist die höchste Eisenbahnstrecke in Frankreich.
Seine Endstation Nid d’Aigle ist der höchstgelegene Bahnhof des Landes.
Sie liegt bei Streckenkilometer 12,248 auf 2372 Metern Höhe.
Dieser Endpunkt ist ein Stumpfgleis ohne Weichen.
Er liegt zudem in einer Steigung am Hang.
Von hier aus beginnt das Gletschergebiet.
Meterspur und Zahnstange
Gefahren wird auf Gleisen mit einer Spurweite von 1000 Millimetern.
Diese Meterspur ist bei Bergbahnen weit verbreitet.
Als Schienen kommen Vignolschienen zum Einsatz.
Die Zahnstangen folgen dem System Strub.
Sie liegen auf 85 Prozent der Strecke im Gleis.
Im übrigen Teil fährt die Bahn mit reiner Haftreibung.
Vom Kurort hinauf
Die Bahn führt vom Bahnhof Le Fayet über den Kurort Saint-Gervais.
Dieses Städtchen ist seit langem ein Ziel für Erholungssuchende.
Von dort steigt die Strecke weiter ins Gebirge.
Sie erschließt Orte, die sonst nur zu Fuß erreichbar wären.
So verbindet sie Erholung im Tal mit Hochgebirge am Ende.
Die Fahrt gilt als eindrucksvolles Erlebnis.
Zahnrad und Haftreibung im Wechsel
Der Tramway du Mont-Blanc nutzt zwei Antriebsarten.
Auf flacheren Abschnitten reicht die Haftreibung der Räder.
An steilen Stellen greift das Zahnrad in die Zahnstange.
Ein zweiter Zahnstangenabschnitt ist allein 2,5 Kilometer lang.
Dieser Wechsel erlaubt es, auch starke Steigungen sicher zu meistern.
So überwindet die Bahn den Höhenunterschied Schritt für Schritt.
Ein Endpunkt wie ein Provisorium
Der Bahnhof Nid d’Aigle sollte ursprünglich nicht der letzte Halt sein.
Geplant war eine Verlängerung weiter hinauf.
Diese wurde jedoch nie vollendet.
So blieb die Station über hundert Jahre lang ein Provisorium.
Trotzdem ist sie bis heute der höchste Bahnhof Frankreichs.
Viele Wanderungen und Bergtouren beginnen an diesem Punkt.
Die schwierigen Anfänge
Die Bahn hatte in ihren ersten Jahren mit geringem Verkehr zu kämpfen.
Im Jahr 1909 wurden im Schnitt nur 103 Fahrgäste pro Tag befördert.
Diese Zahl deckte nicht einmal die Hälfte der Kosten.
Für das junge Unternehmen war das eine schwere Last.
Dennoch hielt die Bahn ihren Betrieb aufrecht.
Heute gehört sie zu den bekannten Bergbahnen der Alpen.
Warum zunächst nur bis zum Gletscher
Eine rasche Elektrifizierung war früh im Gespräch.
Sie scheiterte jedoch am fehlenden Kapital.
Deshalb beschloss man, die Bahn zunächst nur bis zum Gletscher zu eröffnen.
Die ursprünglichen Pläne reichten weiter nach oben.
Die Umstände zwangen die Betreiber zu einer bescheideneren Lösung.
Der Gletscher blieb so lange der tatsächliche Endpunkt.
Im Vergleich zu anderen Bergbahnen
Mit 12,4 Kilometern ist der Tramway du Mont-Blanc länger als viele Schwesterbahnen.
Die Schynige-Platte-Bahn misst rund 7,26 Kilometer.
Die Monte-Generoso-Bahn im Tessin kommt auf knapp neun Kilometer.
Die Panoramique des Dômes bleibt mit 5,1 Kilometern deutlich kürzer.
Die Länge hängt stets vom Verlauf des Berghangs ab.
Eine lange Strecke erschließt oft besonders hohe Ziele.
Was die Länge bedeutet
Die 12,4 Kilometer stehen für eine lange und steile Fahrt.
Sie führen von 580 Metern bis über 2300 Meter hinauf.
Damit erschließt die Bahn eine der höchsten Lagen im französischen Schienennetz.
Die Zahl ist gut belegt und leicht zu merken.
Sie fasst die besondere Stellung dieser Strecke in einem Wert zusammen.
So wird aus einer Länge ein Stück Eisenbahngeschichte.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
