Wie hoch führt die Brennerbahn über die Alpen?

Zahlen, bitte!

„Diese Bahn fährt über die Alpen, ohne am höchsten Punkt in einen Tunnel zu müssen.“

Wie hoch führt die Brennerbahn über die Alpen?

→ Eine Strecke in Zahlen.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Der höchste Punkt der Brennerbahn liegt auf 1371 Metern im Bahnhof Brenner. Das ist der höchste Punkt im Normalspurnetz der Österreichischen Bundesbahnen.

Die Brennerbahn ist eine der berühmtesten Bahnstrecken der Alpen.

Sie verbindet Innsbruck über den Brennerpass mit Bozen und Verona.

Ihre Zahlen zeigen, wie mutig die Bahnbauer vor über 150 Jahren waren.

Matrei am Brenner 32934
Foto: Sammlung Risch-Lau, Vorarlberger Landesbibliothek, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

1371 m

Scheitelpunkt

im Bahnhof Brenner

796 m

Höhenunterschied

von Innsbruck bis zum Pass

25 ‰

größte Steigung

auf der Bergstrecke

Gebaut von 1864 bis 1867 unter der Leitung von Karl Etzel.

1371 Meter am höchsten Punkt

Der Scheitelpunkt der Brennerbahn liegt auf 1371 Metern über dem Meer.

Er befindet sich im Bahnhof Brenner, direkt an der Grenze zwischen Österreich und Italien.

Es ist der höchste Punkt im Normalspurnetz der Österreichischen Bundesbahnen.

Die Züge überqueren den Pass im Freien.

Matrei am Brenner 39774
Foto: Sammlung Rhomberg, Vorarlberger Landesbibliothek, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

796 Höhenmeter ab Innsbruck

Von Innsbruck bis zum Brenner müssen die Züge 796 Höhenmeter überwinden.

Das ist für eine Eisenbahn eine große Aufgabe.

Die Strecke windet sich deshalb durch das Wipptal nach oben.

Viele Kurven und Tunnel helfen dabei.

Gut zu wissen

Der Scheitelpunkt der Brennerbahn liegt auf 1371 Metern im Bahnhof Brenner. Von Innsbruck aus sind 796 Höhenmeter zu überwinden, die Steigungen erreichen bis zu 25 Promille.

Gebaut wurde die Bahn von 1864 bis 1867 nach Plänen von Karl Etzel. Dabei kamen zum ersten Mal im Bahnbau Kehrtunnel zum Einsatz.

Die ersten Kehrtunnel

Beim Bau der Brennerbahn wurden zum ersten Mal Kehrtunnel gebaut.

In einem Kehrtunnel dreht die Strecke im Berg und gewinnt so an Höhe.

Diese Idee wurde später bei vielen Gebirgsbahnen übernommen.

Die Brennerbahn war damit ein Vorbild für die ganze Welt.

Bis zu 25 Promille

Auf der Bergstrecke gibt es Steigungen von bis zu 25 Promille.

Das bedeutet 25 Meter Höhe auf 1000 Metern Strecke.

Für schwere Züge ist das sehr anstrengend.

Güterzüge brauchen deshalb bis zu drei Lokomotiven.

Gebaut in nur drei Jahren

Der erste Spatenstich war am 23. Februar 1864 am Bergiseltunnel bei Innsbruck.

Schon im Jahr 1867 war die Bahn fertig.

Das war für eine Gebirgsbahn eine erstaunlich kurze Bauzeit.

Gebaut hat sie die private Südbahn-Gesellschaft.

Der Planer Karl Etzel

Die Pläne stammten von dem Ingenieur Karl Etzel.

Er leitete auch den Bau.

Etzel starb im Jahr 1865, noch vor der Fertigstellung.

Achilles Thommen und Wilhelm Pressel führten das Werk zu Ende.

Eine alte Idee

Schon im Jahr 1836 gab es Pläne für eine Bahn über den Brenner.

Die Semmeringbahn hatte 1854 gezeigt, dass Gebirgsbahnen möglich sind.

Danach war der Lückenschluss über den Brenner der nächste Schritt.

Die Strecken im Inntal und im Etschtal waren da schon fertig.

242 Züge am Tag

Heute ist die Brennerbahn eine der wichtigsten Alpenstrecken.

Im Jahr 2010 fuhren zwischen Innsbruck und Steinach im Schnitt 242 Züge am Tag.

Damit war die Grenze der Kapazität fast erreicht.

Deshalb wird unter dem Pass ein neuer Tunnel gebaut.

Von Berlin bis Palermo

Die Brennerbahn ist Teil einer großen Achse von Berlin nach Palermo.

Sie verbindet Deutschland über Österreich mit Italien.

Viele Güter und Reisende nehmen diesen Weg.

Der Pass ist dabei das große Nadelöhr.

Eine Fahrt mit Aussicht

Für Reisende ist die Brennerbahn ein Erlebnis.

Von den Fenstern aus sieht man Berge, Täler und kleine Orte.

Am Brenner wechselt man fast unbemerkt von Österreich nach Italien.

Auf der Südseite geht es dann hinab ins Eisacktal.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der höchste Punkt?
1371 Meter über dem Meer, im Bahnhof Brenner.
Wie groß ist der Höhenunterschied ab Innsbruck?
796 Meter.
Wie steil ist die Strecke?
Bis zu 25 Promille.
Wann wurde sie gebaut?
Von 1864 bis 1867.
Was war neu beim Bau?
Zum ersten Mal wurden Kehrtunnel gebaut.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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