Zahlen, bitte!
„Diese Bahn fährt über die Alpen, ohne am höchsten Punkt in einen Tunnel zu müssen.“
Wie hoch führt die Brennerbahn über die Alpen?
→ Eine Strecke in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Der höchste Punkt der Brennerbahn liegt auf 1371 Metern im Bahnhof Brenner. Das ist der höchste Punkt im Normalspurnetz der Österreichischen Bundesbahnen.
Die Brennerbahn ist eine der berühmtesten Bahnstrecken der Alpen.
Sie verbindet Innsbruck über den Brennerpass mit Bozen und Verona.
Ihre Zahlen zeigen, wie mutig die Bahnbauer vor über 150 Jahren waren.

Die wichtigsten Zahlen
1371 m
Scheitelpunkt
im Bahnhof Brenner
796 m
Höhenunterschied
von Innsbruck bis zum Pass
25 ‰
größte Steigung
auf der Bergstrecke
Gebaut von 1864 bis 1867 unter der Leitung von Karl Etzel.
1371 Meter am höchsten Punkt
Der Scheitelpunkt der Brennerbahn liegt auf 1371 Metern über dem Meer.
Er befindet sich im Bahnhof Brenner, direkt an der Grenze zwischen Österreich und Italien.
Es ist der höchste Punkt im Normalspurnetz der Österreichischen Bundesbahnen.
Die Züge überqueren den Pass im Freien.

796 Höhenmeter ab Innsbruck
Von Innsbruck bis zum Brenner müssen die Züge 796 Höhenmeter überwinden.
Das ist für eine Eisenbahn eine große Aufgabe.
Die Strecke windet sich deshalb durch das Wipptal nach oben.
Viele Kurven und Tunnel helfen dabei.
Gut zu wissen
Der Scheitelpunkt der Brennerbahn liegt auf 1371 Metern im Bahnhof Brenner. Von Innsbruck aus sind 796 Höhenmeter zu überwinden, die Steigungen erreichen bis zu 25 Promille.
Gebaut wurde die Bahn von 1864 bis 1867 nach Plänen von Karl Etzel. Dabei kamen zum ersten Mal im Bahnbau Kehrtunnel zum Einsatz.
Die ersten Kehrtunnel
Beim Bau der Brennerbahn wurden zum ersten Mal Kehrtunnel gebaut.
In einem Kehrtunnel dreht die Strecke im Berg und gewinnt so an Höhe.
Diese Idee wurde später bei vielen Gebirgsbahnen übernommen.
Die Brennerbahn war damit ein Vorbild für die ganze Welt.
Bis zu 25 Promille
Auf der Bergstrecke gibt es Steigungen von bis zu 25 Promille.
Das bedeutet 25 Meter Höhe auf 1000 Metern Strecke.
Für schwere Züge ist das sehr anstrengend.
Güterzüge brauchen deshalb bis zu drei Lokomotiven.
Gebaut in nur drei Jahren
Der erste Spatenstich war am 23. Februar 1864 am Bergiseltunnel bei Innsbruck.
Schon im Jahr 1867 war die Bahn fertig.
Das war für eine Gebirgsbahn eine erstaunlich kurze Bauzeit.
Gebaut hat sie die private Südbahn-Gesellschaft.
Der Planer Karl Etzel
Die Pläne stammten von dem Ingenieur Karl Etzel.
Er leitete auch den Bau.
Etzel starb im Jahr 1865, noch vor der Fertigstellung.
Achilles Thommen und Wilhelm Pressel führten das Werk zu Ende.
Eine alte Idee
Schon im Jahr 1836 gab es Pläne für eine Bahn über den Brenner.
Die Semmeringbahn hatte 1854 gezeigt, dass Gebirgsbahnen möglich sind.
Danach war der Lückenschluss über den Brenner der nächste Schritt.
Die Strecken im Inntal und im Etschtal waren da schon fertig.
242 Züge am Tag
Heute ist die Brennerbahn eine der wichtigsten Alpenstrecken.
Im Jahr 2010 fuhren zwischen Innsbruck und Steinach im Schnitt 242 Züge am Tag.
Damit war die Grenze der Kapazität fast erreicht.
Deshalb wird unter dem Pass ein neuer Tunnel gebaut.
Von Berlin bis Palermo
Die Brennerbahn ist Teil einer großen Achse von Berlin nach Palermo.
Sie verbindet Deutschland über Österreich mit Italien.
Viele Güter und Reisende nehmen diesen Weg.
Der Pass ist dabei das große Nadelöhr.
Eine Fahrt mit Aussicht
Für Reisende ist die Brennerbahn ein Erlebnis.
Von den Fenstern aus sieht man Berge, Täler und kleine Orte.
Am Brenner wechselt man fast unbemerkt von Österreich nach Italien.
Auf der Südseite geht es dann hinab ins Eisacktal.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
