Wie hoch fährt die Zahnradbahn von Bex nach Bretaye?

Zahlen, bitte!

„Von Bex im Rhonetal bis zum Col-de-Bretaye: Diese Bahn klettert fast 1400 Meter in die Höhe, auf den steilen Stücken mit Zahnstange.“

Wie hoch fährt die Zahnradbahn von Bex nach Bretaye?

→ Eine Bergbahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Bahn von Bex nach Bretaye ist eine meterspurige Schmalspurbahn im Kanton Waadt. Von Bex auf 411 Metern klettert sie bis zum Col-de-Bretaye auf 1808 Metern. Auf den steilen Abschnitten fährt sie mit einer Zahnstange, dazwischen als normale Adhäsionsbahn.

Bex liegt im Rhonetal im Westen der Schweiz.

Von dort führt eine schmale Bergbahn hinauf zu den Dörfern Gryon und Villars.

Ganz oben endet sie auf einem Pass hoch über dem Tal.

Transports Publics du Bex Gryon Villars in Bex
Foto: Sandro Senn, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Die Bahn von Bex nach Bretaye in Zahlen

1808 m

Höhe des Col-de-Bretaye

Endstation der Bahn

411 m

Höhe von Bex

Talstation im Rhonetal

1397 m

Höhenunterschied

von Bex bis Bretaye

17 km

Streckenlänge

meterspurig, 1000 mm

200 ‰

maximale Steigung

auf den Zahnstangen-Abschnitten

1913

bis Bretaye

Bex–Bévieux schon 1898

Quellen: deutschsprachige Wikipedia zur Bex–Villars–Bretaye-Bahn, Angaben aus Text und Infobox. Werte gerundet.

Vom Rhonetal auf den Pass

Bex ist eine kleine Stadt im Rhonetal im Kanton Waadt.

Die Talstation der Bahn liegt hier auf 411 Metern.

Von dort führt die Strecke hinauf zu den Dörfern Gryon und Villars.

Ganz oben endet sie am Col-de-Bretaye auf 1808 Metern.

So verbindet die Bahn das Tal mit einem hohen Bergpass.

Train of Transports Publics du Bex Gryon Villars
Foto: Sandro Senn, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Die Zahlen der Strecke

Die Bahn ist rund 17 Kilometer lang.

Dabei überwindet sie einen Höhenunterschied von fast 1400 Metern.

Gefahren wird auf Meterspur mit 1000 Millimetern Gleisbreite.

Die maximale Steigung beträgt 200 Promille, also 20 Prozent.

Die engsten Kurven haben nur 25 Meter Radius.

Gut zu wissen

Die Bahn fährt in einem gemischten Betrieb: auf flachen Stücken mit Reibung, auf steilen Abschnitten mit Zahnstange nach dem System Abt.

Der unterste Teil von Bex nach Bévieux führt wie eine Strassenbahn durch den Ort und ist seit 1898 elektrisch.

Wie hoch die Bahn führt

Das Ziel der Bahn ist der Col-de-Bretaye auf 1808 Metern.

Von Bex auf 411 Metern sind das fast 1400 Höhenmeter.

Damit gehört die Strecke zu den großen Höhengewinnen im Schweizer Bahnbau.

Unterwegs liegen die Dörfer Gryon und Villars deutlich höher als das Tal.

Schritt für Schritt klettert die Bahn den Hang hinauf.

Adhäsion und Zahnstange

Die Bahn fährt in einem gemischten Betrieb.

Auf den flacheren Stücken rollt sie als normale Adhäsionsbahn.

Dort treiben die Räder den Zug allein durch Reibung an.

Auf den steilen Abschnitten greift zusätzlich eine Zahnstange.

In sie krallt sich ein Zahnrad unter dem Fahrzeug.

Die steilsten Stücke

Ohne Zahnstange käme die Bahn die steilen Hänge nicht hinauf.

Bis zu 200 Promille Steigung sind für reine Adhäsion zu viel.

Mit der Zahnstange kann der Zug sicher klettern und bremsen.

Das System geht auf den Ingenieur Roman Abt zurück.

Viele Schweizer Bergbahnen nutzen diese Technik.

Als Strassenbahn in Bex

Der unterste Abschnitt von Bex nach Bévieux ging 1898 in Betrieb.

Er wurde von Anfang an elektrisch betrieben.

Ursprünglich lag die Spannung bei 650 Volt, heute sind es 750 Volt.

Dieser Teil führte wie eine Strassenbahn durch den Ort.

Erst weiter oben beginnt der eigentliche Bergabschnitt.

Eröffnet in Etappen

Die Bahn entstand nicht auf einmal, sondern Stück für Stück.

1898 war der Abschnitt von Bex nach Bévieux fertig.

1900 folgte der Teil mit Zahnstange von Bévieux nach Gryon.

1901 erreichte die Bahn das Dorf Villars.

1913 wurde schließlich der Col-de-Bretaye angebunden.

Zwei Gesellschaften, eine Bahn

Lange gab es für die Strecke zwei getrennte Gesellschaften.

Die eine fuhr von Bex über Gryon nach Villars.

Die andere betrieb den obersten Teil hinauf zum Bretaye.

1943 schlossen sie sich zur Bex–Villars–Bretaye-Bahn zusammen.

Heute gehört die Strecke zu den Transports Publics du Chablais.

Gryon und Villars

Auf halbem Weg liegen die Dörfer Gryon und Villars-sur-Ollon.

Sie liegen auf einer sonnigen Terrasse über dem Rhonetal.

Die Bahn erschloss diese Orte schon um 1900.

Dadurch wurden sie als Ferienorte gut erreichbar.

Bis heute bringt die Bahn Gäste und Einheimische hinauf.

Der Col-de-Bretaye

Ganz oben endet die Bahn am Col-de-Bretaye.

Der Pass liegt auf 1808 Metern über dem Meer.

Rundherum erstreckt sich ein beliebtes Wander- und Wintersportgebiet.

Im Winter starten hier Pisten, im Sommer Wanderwege.

Die Bahn ist der bequemste Weg auf diese Höhe.

Was eine Zahnradbahn kann

Eine Zahnradbahn kann viel steiler fahren als eine normale Bahn.

Das Zahnrad greift in eine Zahnstange zwischen den Schienen.

So rutscht der Zug auch an steilen Hängen nicht ab.

Beim Bergabfahren wirkt dieselbe Technik als Bremse.

Ohne sie gäbe es viele Bergbahnen der Schweiz nicht.

Über hundert Jahre in Betrieb

Seit 1898 fährt im unteren Teil eine elektrische Bahn.

Seit 1913 ist die ganze Strecke bis Bretaye befahrbar.

In dieser langen Zeit wurde die Technik mehrfach erneuert.

Der gemischte Betrieb aus Adhäsion und Zahnstange blieb erhalten.

Damit ist die Bahn ein gutes Beispiel für Schweizer Bergbahntechnik.

Warum sich die Zahlen lohnen

Die Bahn von Bex nach Bretaye klettert fast 1400 Meter in die Höhe.

Auf 17 Kilometern erreicht sie den Col-de-Bretaye auf 1808 Metern.

Die steilsten Stücke schafft sie nur mit einer Zahnstange.

Bis zu 200 Promille Steigung sind dabei zu bewältigen.

Wer die Zahlen kennt, versteht, warum die Fahrt so eindrucksvoll ist.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist

Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.

Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.

Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.

Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.

Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.

Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Häufige Fragen

Wie hoch fährt die Bahn von Bex nach Bretaye?
Sie endet am Col-de-Bretaye auf 1808 Metern. Von Bex auf 411 Metern sind das fast 1400 Höhenmeter.
Wie lang ist die Strecke?
Die meterspurige Bahn ist rund 17 Kilometer lang.
Wie steil ist die Bahn?
Auf den Zahnstangen-Abschnitten erreicht sie bis zu 200 Promille, also 20 Prozent Steigung.
Warum braucht die Bahn eine Zahnstange?
Weil reine Adhäsion für so steile Hänge nicht reicht. Das Zahnrad greift in eine Zahnstange und verhindert ein Abrutschen.
Seit wann gibt es die Bahn?
Der Abschnitt Bex–Bévieux fährt seit 1898. Bis zum Col-de-Bretaye wurde die Strecke 1913 fertiggestellt.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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