Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, wir klettern jetzt auf über dreitausend Meter, das Matterhorn sehen Sie dabei auf der rechten Seite.“
Wie lang ist die Gornergratbahn?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Gornergratbahn führt auf rund 9 Kilometern von Zermatt hinauf zum Gornergrat. Sie überwindet dabei den Weg von 1604 auf 3089 Meter.
Von Zermatt aus sieht man das Matterhorn.
Vom Gornergrat aus sieht man fast alles.
Dazwischen liegt eine kleine, aber sehr steile Bahn.

Die wichtigsten Zahlen
≈ 9 km
Länge der Strecke
Zermatt bis Gornergrat
3089 m
Höhe der Bergstation
zweithöchste Bergbahn Europas
1898
Jahr der Eröffnung
von Beginn an mit Strom
Quelle: deutschsprachige Wikipedia zur Gornergratbahn, Stand 2025.
Die große Zahl
Die Gornergratbahn ist rund neun Kilometer lang.
Sie beginnt in Zermatt auf 1604 Metern.
Ihr Ziel ist der Gornergrat auf 3089 Metern.
Auf dieser kurzen Strecke gewinnt sie also fast 1500 Höhenmeter.

Zweithöchste Bergbahn Europas
Nur die Jungfraubahn führt in Europa noch höher.
Damit ist die Gornergratbahn die zweithöchste Bergbahn des Kontinents.
Ihre Bergstation liegt frei auf dem Grat, nicht im Tunnel.
Der Blick von dort gilt als einer der schönsten der Alpen.
Gut zu wissen
Die Bergstation auf dem Gornergrat liegt auf 3089 Metern.
Die Bahn fährt seit 1898 und war von Beginn an elektrisch.
Sie ist nach der Jungfraubahn die zweithöchste Bergbahn Europas.
Sehr steil unterwegs
Die maximale Steigung beträgt 200 Promille.
Das bedeutet: Auf hundert Metern klettert die Bahn zwanzig Meter empor.
Ein gewöhnlicher Zug würde an einer solchen Rampe durchdrehen.
Deshalb fährt hier eine Zahnradbahn.
Von Anfang an elektrisch
Die Bahn wurde im August 1898 eröffnet.
Schon damals fuhr sie mit elektrischem Drehstrom.
Damit war sie eine der ersten elektrischen Zahnradbahnen überhaupt.
Diese frühe Technik war für ihre Zeit sehr fortschrittlich.
Das Zahnradsystem
Die Strecke nutzt das Zahnradsystem nach Bauart Abt.
Die Spurweite beträgt 1000 Millimeter.
In der Gleismitte liegt die gezahnte Schiene.
So hat der Zug auch im steilen Gelände sicheren Halt.
Zwischenhalt Riffelberg
Auf halbem Weg liegt die Station Riffelberg.
Sie befindet sich auf 2582 Metern.
Von hier hat man bereits einen weiten Ausblick.
Viele Wanderer und Skifahrer steigen an dieser Stelle aus.
Der Blick vom Gipfel
Oben auf dem Gornergrat öffnet sich eine Rundsicht.
Man blickt auf den Monte Rosa und auf das Matterhorn.
Rundherum liegen Gletscher und hohe Gipfel.
Genau dieser Ausblick lockt die Gäste nach oben.
Eine Verlängerung im Jahr 1909
Im Jahr 1909 wurde die Strecke um 310 Meter verlängert.
So rückte die Endstation näher an den Gipfel heran.
Kleine Änderungen wie diese verbesserten die Bahn im Lauf der Zeit.
Bis heute wird sie stetig gepflegt und erneuert.
Zahlen zum Vergleich
3089 Meter liegen höher als jeder Berg in Deutschland.
Der Aufstieg von fast 1500 Metern entspricht einem großen Alpengipfel.
Und das alles gelingt bequem im Sitzen.
So werden nüchterne Zahlen zu einem Erlebnis.
Warum Reisende kommen
Im Sommer wandern viele Gäste rund um den Gornergrat.
Im Winter ist die Gegend ein beliebtes Skigebiet.
Die Bahn bringt beide Gruppen bequem nach oben.
Sie ist damit ein wichtiger Teil des Tourismus in Zermatt.
Was bleibt
Neun Kilometer, dreitausend Meter Höhe und über hundert Jahre Geschichte.
Die Gornergratbahn packt viel in eine kurze Strecke.
Sie zeigt, wie früh die Schweiz auf elektrische Bergbahnen setzte.
Und sie liefert einen der berühmtesten Ausblicke der Alpen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
