Sollte es am Bahnhof eine Rolltreppe geben?

Standpunkt

„Mit schwerem Koffer die lange Treppe hoch, das schafft nicht jeder leicht.“

Sollte es am Bahnhof eine Rolltreppe geben?

→ Ein Standpunkt über die Rolltreppe am Bahnhof.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Standpunkt

Worum es geht

Ja, an größeren Bahnhöfen sollte es eine Rolltreppe geben. Zum Bahnsteig führen oft viele Stufen, und mit schwerem Gepäck ist das mühsam. Eine Rolltreppe trägt einen bequem nach oben, ohne Anstrengung. Das hilft allen, besonders mit Koffer oder müden Beinen. Eine Rolltreppe kostet aber Geld und geht manchmal kaputt. Und wer im Rollstuhl sitzt, braucht trotzdem einen Aufzug. Am besten gibt es beides: Rolltreppe und Aufzug.

Zum Bahnsteig geht es oft über Treppen.

Eine Rolltreppe macht es leichter.

Ob es sie geben sollte, klären wir.

Bahnhof Emden Außenhafen (2024)
Foto: JoachimKohler-HB, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Viele Stufen

Zum Bahnsteig führen oft Treppen.

Manchmal viele Stufen.

Hinauf und wieder hinab.

Das ist ein Weg.

Bahnhof Emden Außenhafen nicht Borkum (2024)
Foto: JoachimKohler-HB, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Mühsam mit Gepäck

Mit schwerem Koffer ist die Treppe mühsam.

Man schleppt und keucht.

Auch mit müden Beinen.

Oder nach einer langen Reise.

Die Rolltreppe trägt

Eine Rolltreppe trägt einen nach oben.

Man steht nur darauf.

Und wird hochgefahren.

Ohne Anstrengung.

Gut für alle

Eine Rolltreppe hilft allen.

Wer Gepäck hat.

Wer müde ist.

Oder einfach schnell hoch will.

Sie kostet und geht kaputt

Eine Rolltreppe kostet Geld.

Beim Bau und beim Betrieb.

Und sie geht manchmal kaputt.

Dann steht man wieder vor der Treppe.

Der Aufzug fehlt trotzdem nicht

Wer im Rollstuhl sitzt, kann keine Rolltreppe nutzen.

Auch mit Kinderwagen ist es schwer.

Sie brauchen einen Aufzug.

Den ersetzt die Rolltreppe nicht.

Am besten beides

Am besten gibt es beides.

Eine Rolltreppe für den schnellen Weg.

Und einen Aufzug für alle, die ihn brauchen.

Dazu die normale Treppe.

Bequem nach oben

Am Ende sollte es an großen Bahnhöfen eine Rolltreppe geben.

Sie trägt einen bequem nach oben.

Sie kostet Geld und geht mal kaputt.

Am besten neben einem Aufzug.

Pro und Contra

Dafür

+  Zum Bahnsteig führen oft viele Stufen.

+  Mit schwerem Gepäck ist die Treppe mühsam.

+  Eine Rolltreppe trägt einen ohne Anstrengung nach oben.

+  Sie hilft allen, die nicht gut oder schnell steigen können.

Dagegen

  Eine Rolltreppe kostet Geld beim Bau und Betrieb.

  Sie geht manchmal kaputt, dann steht man vor der Treppe.

  Wer im Rollstuhl sitzt, braucht trotzdem einen Aufzug.

  An kleinen Halten lohnt sie sich kaum.

Gut zu wissen

An größeren Bahnhöfen sollte es eine Rolltreppe geben. Zum Bahnsteig führen oft Treppen, manchmal viele Stufen, hinauf und wieder hinab, das ist ein Weg. Mit schwerem Koffer ist die Treppe mühsam, man schleppt und keucht, auch mit müden Beinen oder nach einer langen Reise. Eine Rolltreppe trägt einen nach oben, man steht nur darauf und wird hochgefahren, ohne Anstrengung. Eine Rolltreppe hilft allen, wer Gepäck hat, wer müde ist oder einfach schnell hoch will. Sie kostet allerdings Geld, beim Bau und beim Betrieb, und sie geht manchmal kaputt, dann steht man wieder vor der Treppe. Wer im Rollstuhl sitzt, kann keine Rolltreppe nutzen, auch mit Kinderwagen ist es schwer, sie brauchen einen Aufzug, den die Rolltreppe nicht ersetzt. Am besten gibt es beides: eine Rolltreppe für den schnellen Weg und einen Aufzug für alle, die ihn brauchen, dazu die normale Treppe. So sollte es an großen Bahnhöfen eine Rolltreppe geben, die einen bequem nach oben trägt, am besten neben einem Aufzug.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Unterm Strich

Am Ende sollte es an großen Bahnhöfen eine Rolltreppe geben.

Sie trägt einen bequem nach oben.

Sie kostet Geld und geht mal kaputt.

Am besten neben einem Aufzug.

Weiterfahrt

Der Aufzug – für alle, die ihn brauchen

Die Gepäckhilfe – auch gegen Treppen

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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