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Bahn-Bilanz gelobt, ein Drittel der Presse steht in Fulda
Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (Bilanz gezogen)

Der Chefredakteur wartet auf die Bilanz. Sie ist positiv. Foto: wpa (Symbolbild)
Berlin (wpa) – Die Bundesregierung hat eine Zwischenbilanz vorgelegt. Ein Schwerpunkt war die Verkehrspolitik.
Geladen waren 90 Journalisten. Erschienen sind 61.
Die übrigen 29 standen zur Bilanz in Fulda. Ihr Anschlusszug war ausgefallen.
Fulda ist ein Taktknoten. Dort treffen sich stündlich mehrere Linien.
Treffen sie sich nicht, wartet man eine Stunde. So war es an diesem Vormittag.
„Die Schiene ist auf einem guten Weg“, sagt Regierungssprecher Kurt Aufwärtstrend. Vorgetragen um 11 Uhr.
Um 11 Uhr standen 29 Journalisten auf Gleis 4. Losgefahren um 8:14 Uhr in Frankfurt.
Sie sollten über den guten Weg berichten. Sie erlebten ihn, in Fulda, eine Stunde lang.
Der gute Weg wurde im Saal gelobt, am Gleis widerlegt. Beides am selben Vormittag.
Frau Jarosch war eine der 29. Sie hatte die Bilanz zur Schiene im Kalender, und die Schiene im Weg.
Sie schrieb ihren Bericht vom Bahnsteig. Er handelte nicht von der Bilanz.
Der Vorstand freut sich über die positive Zwischenbilanz. Positiv war sie für die, die es in den Saal schafften.
Ein Drittel der Presse fehlte, wegen des Themas der Bilanz. Das Thema hielt sie in Fulda fest.
Der Minister lobt die Fortschritte auf der Schiene. Die Fortschritte standen auf Gleis 4 und warteten.
Gemessen wird die Zahl der erschienenen Journalisten, nicht der gestrandeten. Erschienen sind 61, gestrandet 29.
Die Bilanz war um 12 Uhr zu Ende. Die 29 kamen um 12:20 Uhr an, als der Saal leer war.
Für die nächste Bilanz ist wieder Berlin geplant. Anreise per Bahn, empfohlen mit Vorlauf.
So legt die Regierung eine gute Bilanz der Schiene vor, während die Schiene die Berichterstatter aufhält. Das Lob und der Beweis dagegen, gleichzeitig.
Vorgetragen wurde vor 61 Stühlen. 29 blieben leer, mit gutem Grund, dem besten von allen.
Die Bundesregierung lobte die Schiene, ein Drittel der geladenen Presse stand derweil in Fulda auf Gleis 4. „Auf einem guten Weg“, hieß es um 11 Uhr, während 29 Journalisten den Weg noch vor sich hatten.
+++ MÜLLEIMER-TICKER +++
+++ 29 Journalisten verpassten die Bilanz, gemeldet wurde volle Aufmerksamkeit +++
+++ Aufzeichnung nachgereicht, sie ist online abrufbar +++
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