Ortstermin: Freiburg Hauptbahnhof

Ortstermin

„Sehr geehrte Fahrgäste, Freiburg Hauptbahnhof – das Tor zum Schwarzwald.“

Ortstermin: Freiburg Hauptbahnhof

→ Nach dem Krieg der erste wiederaufgebaute Großstadt-Bahnhof – und heute ein moderner Neubau von 1999.

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Kurz gesagt

Der Freiburger Hauptbahnhof hat eine bewegte Geschichte: 1845 fuhr der erste Zug, 1944 wurde er zerstört, 1949 als erster Großstadt-Hauptbahnhof nach dem Krieg wiedereröffnet. Der heutige Neubau stammt von 1999 – acht Gleise, gut vernetzt mit Tram und Bus, das Tor zum Schwarzwald.

Freiburg im Breisgau ist das Tor zum Schwarzwald – und sein Hauptbahnhof hat schon viel erlebt. Zerstörung, Provisorium, Neubau: Kaum ein Bahnhof erzählt die deutsche Nachkriegsgeschichte so gut.

1845 fuhr der erste Zug nach Freiburg. Im Krieg, 1944, wurde der Bahnhof in Schutt und Asche gelegt. 1949 eröffnete ein Wiederaufbau – als erster Großstadt-Hauptbahnhof, der nach dem Krieg wieder in Betrieb ging.

Der heutige Bahnhof ist ein Neubau von 1999. An seiner Seite ragt ein schlankes Hochhaus empor, das Intercity-Hotel – ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Der Bau ist hell, offen und modern.

Freiburger Hauptbahnhof mit Intercity-Hotel
Der Freiburger Hauptbahnhof mit dem markanten Intercity-Hotel. Foto: JoachimKohler-HB, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Freiburger Hauptbahnhof, Ansicht
Der Freiburger Hauptbahnhof in der Gesamtansicht. Foto: Jorge Franganillo, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons
Bahnsteige mit S-Bahnen im Freiburger Hauptbahnhof
Bahnsteige mit S-Bahnen im Freiburger Hauptbahnhof. Foto: JoachimKohler-HB, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Durchgang zu Gleis 1 im Freiburger Hauptbahnhof
Ein Durchgang zu Gleis 1 im Freiburger Hauptbahnhof. Foto: Andreas Schwarzkopf, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Triebzug im Freiburger Hauptbahnhof
Ein Triebzug im Freiburger Hauptbahnhof. Foto: JoachimKohler-HB, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Lokomotive im Freiburger Hauptbahnhof
Eine Lokomotive im Freiburger Hauptbahnhof. Foto: Falk2, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Zerstört und wiederaufgebaut

Die Geschichte des Bahnhofs spiegelt das Schicksal vieler deutscher Städte. Im Krieg zerstört, danach mühsam wiederaufgebaut, schließlich modern erneuert – der Freiburger Hauptbahnhof hat all diese Phasen durchlaufen.

Dass Freiburg 1949 als erster Großstadt-Hauptbahnhof wiedereröffnete, war ein Zeichen des Aufbruchs. Die Bahn war für den Wiederaufbau lebenswichtig – sie brachte Menschen, Baustoffe und Hoffnung zurück in die zerstörten Städte.

Acht Gleise nehmen heute den Verkehr auf. Fernzüge auf der wichtigen Rheintalbahn halten hier ebenso wie Regionalzüge und die Breisgau-S-Bahn, die die Stadt mit dem Umland und dem Schwarzwald verbindet.

Front des Freiburger Hauptbahnhofs
Die Front des Freiburger Hauptbahnhofs. Foto: FGodard, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Martinstor Freiburg
Foto: Avi1111 dr. avishai teicher, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Freiburg im Breisgau Schwabentor
Foto: Jorge Franganillo, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons
Freiburger Münster vom Schlossberg 6
Foto: Andreas Schwarzkopf, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
2017 05 02 Altstadt (Freiburg im Breisgau) 15
Foto: Maksym Kozlenko, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Gut vernetzt

Der Bahnhof ist ein Musterbeispiel für Vernetzung. Direkt davor halten Straßenbahnen und Busse, darüber führt eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer. Wer ankommt, wechselt in Minuten aufs nächste Verkehrsmittel.

Auch das Fahrrad hat seinen Platz: Eine große Radstation bietet Stellplätze für alle, die mit dem Rad zum Zug kommen. Freiburg gilt als grüne, fahrradfreundliche Stadt – der Bahnhof passt dazu.

An den Bahnsteigen herrscht reger Betrieb. Die Rheintalbahn ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen Europas – hier rollen Fernzüge Richtung Basel und in die Schweiz, dazu dichter Regional- und Güterverkehr.

So verbindet der Freiburger Hauptbahnhof Geschichte und Gegenwart: ein Ort, der Krieg und Wiederaufbau erlebte und heute als moderner, gut vernetzter Knoten das Tor zum Schwarzwald bildet.

Freiburg ist eine der sonnigsten und grünsten Städte Deutschlands, bekannt für ihr Umweltbewusstsein. Der Bahnhof passt dazu: Er setzt auf kurze Wege, gute Radanbindung und den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel.

Die Lage an der Rheintalbahn macht Freiburg zu einem wichtigen Halt. Diese Strecke verbindet Deutschland mit der Schweiz und Italien und gehört zu den meistbefahrenen Europas. Fern-, Regional- und Güterzüge teilen sich hier die Gleise.

Vom Bahnhof aus erreicht man rasch die Altstadt mit ihrem berühmten Münster und den Bächle, den kleinen Wasserläufen in den Gassen. Der Bahnhof ist das Tor zu dieser lebendigen Universitätsstadt.

Auch der Schwarzwald beginnt praktisch vor der Haustür. Von Freiburg aus fahren Züge in die Täler und hinauf in die Höhen. Für Wanderer und Ausflügler ist der Hauptbahnhof der ideale Ausgangspunkt.

Das Intercity-Hotel als schlankes Hochhaus ist zum Wahrzeichen geworden. Es zeigt, wie moderne Bahnhöfe heute gedacht werden: nicht nur als Durchgangsort, sondern als lebendiger Teil der Stadt mit Hotel, Geschäften und Büros.

So verbindet der Freiburger Hauptbahnhof vieles: eine bewegte Geschichte, eine wichtige internationale Strecke und die grüne, fahrradfreundliche Haltung seiner Stadt. Er ist ein moderner Knoten mit eigenem Charakter.

Wer den Bahnhof verlässt, steht mitten in einer lebendigen Stadt. Freiburg verbindet Geschichtsbewusstsein mit Moderne, und der Hauptbahnhof ist das erste, was viele davon sehen – ein freundlicher, heller Empfang am Tor zum Schwarzwald.

Zum Einordnen

1845 erster Zug, 1944 zerstört, 1949 als erster Großstadt-Hauptbahnhof nach dem Krieg wiedereröffnet.

Heutiger Neubau von 1999 mit markantem Intercity-Hotel; acht Gleise.

Gut vernetzt mit Tram, Bus und Rad; Tor zum Schwarzwald an der Rheintalbahn.

Häufige Fragen

Wie alt ist der Freiburger Hauptbahnhof?
Der erste Zug fuhr 1845. Nach der Zerstörung 1944 wurde er 1949 wiedereröffnet, der heutige Neubau stammt von 1999.
Was war 1949 besonders?
Freiburg war der erste Großstadt-Hauptbahnhof, der nach dem Krieg wieder in Betrieb ging.
Wie viele Gleise gibt es?
Acht Gleise. Hier halten Fernzüge der Rheintalbahn, Regionalzüge und die Breisgau-S-Bahn.
Warum gilt er als gut vernetzt?
Tram, Bus und eine große Radstation sind direkt angebunden – der Wechsel gelingt in Minuten.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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