Ortstermin
„Hier steigen Familien aus, die an einem Tag mehr Vögel sehen wollen als sonst in einem ganzen Jahr.“
Der Bahnhof Walsrode, Tor zum größten Vogelpark der Welt
→ Ein Ortstermin in der Lüneburger Heide.
Lesezeit: 9 Minuten · Schalter: Ortstermin
Kurz gesagt
Walsrode liegt an der Heidebahn in der südlichen Lüneburger Heide. Die Stadt ist für den Weltvogelpark bekannt, den größten Vogelpark der Welt.
In der südlichen Lüneburger Heide, am Fluss Böhme, liegt die Stadt Walsrode.
Sie trägt den Beinamen Hermann-Löns-Stadt.
Und sie ist Heimat eines weltberühmten Vogelparks.

An der Heidebahn
Ab 1890 bekam Walsrode Anschluss an die Eisenbahn.
Zuerst kam die Strecke von Hannover nach Visselhövede.
Später zweigte in Walsrode eine Strecke nach Soltau ab.
Daraus entstand die Heidebahn von Hannover in Richtung Hamburg.

Die Hermann-Löns-Stadt
Seit 1935 trägt Walsrode den Beinamen Hermann-Löns-Stadt.
Der Heidedichter Hermann Löns machte die Stadt Anfang des 20. Jahrhunderts zu seiner Wahlheimat.
Er schrieb viel über die Natur der Heide.
Bis heute erinnert die Stadt an ihn.

Gut zu wissen
Walsrode bekam ab 1890 Anschluss an die Eisenbahn, zuerst an die Strecke Hannover–Visselhövede. Mit der Abzweigung nach Soltau entstand später die Heidebahn. Seit 1935 trägt die Stadt den Beinamen Hermann-Löns-Stadt.
Überregional bekannt ist Walsrode für den Weltvogelpark, den größten Vogelpark der Welt. Das Kloster Walsrode wurde um 960 gegründet.
Der Weltvogelpark
Überregional bekannt ist Walsrode für seinen Weltvogelpark.
Er gilt als der größte Vogelpark der Welt.
Hier leben Vögel aus allen Kontinenten.
Flugschauen begeistern jedes Jahr viele Besucher.

Ein Kloster aus der Frühzeit
Die Geschichte Walsrodes reicht weit zurück.
Um das Jahr 960 gründete ein Graf namens Wale hier ein Kloster.
Von ihm soll auch der Name der Stadt stammen.
Das Kloster besteht bis heute.

An der Böhme
Durch Walsrode fließt die Böhme.
Sie ist einer der größeren Flüsse der Südheide.
An ihrem Ufer laden Wege zu Spaziergängen ein.
Kanufahrer schätzen den ruhigen Fluss.

Das Grab des Heidedichters
Zwischen Walsrode und Bad Fallingbostel liegt der Tietlinger Wacholderhain.
Dort befindet sich das Grab von Hermann Löns unter einem großen Findling.
Die Gedenkstätte wurde im August 1935 eingeweiht.
Viele Wanderer besuchen den stillen Ort in der Heide.

Mit dem Rad durch die Heide
Die Gegend ist ideal für Radtouren.
Wege führen durch Wälder, über Heideflächen und an Flüssen entlang.
Unterwegs laden Hofcafés zur Rast ein.
Zurück geht es bequem mit der Heidebahn.

Ankommen in Walsrode
Wer in Walsrode aussteigt, hat die Wahl.
Man kann die Stadt und das Kloster erkunden oder in den Vogelpark fahren.
Rundherum wartet die weite Heidelandschaft.
So ist Walsrode ein lohnendes Ziel für Familien und Naturfreunde.


Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Häufige Fragen
An welcher Strecke liegt Walsrode?
Warum heißt Walsrode Hermann-Löns-Stadt?
Was ist der Weltvogelpark?
Wie alt ist das Kloster?
Wo liegt das Grab von Hermann Löns?
Weiterfahrt
→ Ortstermin: Der Bahnhof Soltau – weiter an der Heidebahn
→ Ortstermin: Hannover Hauptbahnhof – die Landeshauptstadt im Süden
