Ortstermin
„Endstation Cagliari, bitte alle aussteigen, zum Hafen und zur Altstadt Castello folgen Sie der Via Roma.“
Der Bahnhof Cagliari, Endstation unter dem Castello
→ Ein Ortstermin auf Sardinien.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Cagliari ist der wichtigste Bahnhof der Insel Sardinien und ein Kopfbahnhof. Er wurde 1879 als Endpunkt der Strecke quer über die Insel eröffnet.
Wer mit dem Zug über Sardinien reist, endet oft in Cagliari, der Hauptstadt der Insel.
Der Bahnhof liegt mitten in der Stadt, nahe am Hafen und an der langen Hafenstraße.
Dieser Ortstermin stellt den Bahnhof und die Stadt unter ihrer Burg vor.

Ein Kopfbahnhof von 1879
Der Bahnhof Cagliari wurde im Juli 1879 eröffnet.
Er entstand als Endpunkt der Strecke, die quer über die Insel nach Norden führt.
Als Kopfbahnhof enden die Gleise hier stumpf vor dem Gebäude.
Der Bahnhof liegt an der Piazza Matteotti mitten in der Stadt.
Damit ist er der wichtigste Bahnhof ganz Sardiniens.

Die Strecken über die Insel
Von Cagliari aus führt die Hauptstrecke nach Norden über Oristano bis nach Olbia und Golfo Aranci.
Eine weitere Linie zweigt in Richtung Iglesias und Carbonia im Südwesten ab.
Regionalzüge erreichen fast alle Städte der Insel.
Nur wenige Orte wie Nuoro oder Alghero liegen abseits dieser Strecken.
So ist der Bahnhof der Mittelpunkt des sardischen Schienennetzes.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Cagliari wurde im Juli 1879 als Kopfbahnhof eröffnet.
Er verfügt über vier Bahnsteige an acht Gleisen und liegt an der Piazza Matteotti.
Cagliari ist die Hauptstadt der Insel Sardinien und zählt rund 146.000 Einwohner.
Zwei Spurweiten auf einer Insel
Auf Sardinien gibt es zwei verschiedene Spurweiten nebeneinander.
Die Staatsbahn fährt auf der üblichen Normalspur.
Daneben bestehen Strecken in einer schmaleren Spur.
Dieser Unterschied erklärt, warum manche Orte nicht direkt erreichbar sind.
In Cagliari treffen die Fäden des Netzes dennoch zusammen.

Gleise, Bahnsteige und Betrieb
Der Bahnhof verfügt über vier Bahnsteige an insgesamt acht Gleisen.
Ein vierter Bahnsteig kam bei einem Umbau Ende der 1980er Jahre hinzu.
Für die Anlagen ist die Rete Ferroviaria Italiana zuständig, die Züge betreibt Trenitalia.
Schon im Jahr 1893 wurde der Bahnhof mit dem Hafen für den Güterverkehr verbunden.
So war er von Anfang an eng mit dem Meer verknüpft.

Vom Bahnhof zur Via Roma
Vor dem Bahnhof verläuft die Via Roma, die lange Straße am Hafen.
Unter ihren Arkaden reihen sich Cafés und Geschäfte.
Von hier ist es nur ein kurzer Weg hinauf in die Altstadt.
Busse und eine Stadtbahn verteilen die Reisenden in die Viertel.
So ist der Bahnhof der natürliche Startpunkt für einen Rundgang.

Das Castello auf dem Felsen
Über der Stadt erhebt sich das alte Viertel Castello auf einem Kalkfelsen.
Noch heute ist es weitgehend von seinen Mauern umgeben.
Zu ihnen gehört der Elefantenturm aus dem frühen 14. Jahrhundert.
Dieser Turm stammt aus der Zeit, als Pisa die Stadt beherrschte.
Von oben reicht der Blick weit über die Dächer und das Meer.

Bastion, Dom und Amphitheater
Am Rand des Castello liegt die Bastione di Saint Remy mit ihrer breiten Freitreppe.
Sie entstand um die Wende zum 20. Jahrhundert im klassischen Stil.
In der Altstadt steht der Dom Santa Maria mit einer Kanzel aus dem 12. Jahrhundert.
Diese Kanzel war ursprünglich für den Dom von Pisa gearbeitet worden.
Nicht weit entfernt liegen die Reste eines römischen Amphitheaters.

Strand, Salz und Flamingos
Am Rand der Stadt zieht sich der lange Strand von Poetto am Meer entlang.
Er ist rund acht Kilometer lang und ein beliebtes Ziel der Einheimischen.
Gleich dahinter liegen die Salinen von Molentargius.
In ihren flachen Becken sind oft Flamingos zu sehen.
So grenzen in Cagliari Stadt, Strand und Natur unmittelbar aneinander.

Ankommen in Cagliari
Ankommen in Cagliari heißt, mitten in der Inselhauptstadt am Hafen auszusteigen.
Vom Bahnhof sind es nur wenige Schritte bis zur Via Roma und zum Wasser.
Über der Stadt wartet das Castello mit seinen Türmen und Mauern.
Wer weiterreisen will, nimmt am selben Bahnhof den Zug über die Insel.
So ist der Bahnhof das Tor zur größten Stadt Sardiniens.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Häufige Fragen
Wann wurde der Bahnhof Cagliari eröffnet?
Ist der Bahnhof Cagliari ein Kopfbahnhof?
Welche Orte erreicht man von Cagliari aus?
Was liegt über dem Bahnhof auf dem Felsen?
Was kann man am Rand von Cagliari sehen?
Weiterfahrt
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