Der Bahnhof Apolda, in der Stadt der Glocken

Ortstermin

„In dieser Stadt wurden jahrhundertelang Glocken gegossen, und irgendwo bellt bestimmt ein Dobermann.“

Der Bahnhof Apolda, in der Stadt der Glocken

→ Ein Ortstermin in Thüringen.

Lesezeit: 9 Minuten · Schalter: Ortstermin

Kurz gesagt

Der Bahnhof Apolda liegt an der Thüringer Bahn von Halle nach Bebra. Die Stadt ist als Glockenstadt bekannt, und hier wurde die Hunderasse Dobermann gezüchtet.

Zwischen Weimar und Jena liegt die Kreisstadt Apolda.

Sie ist bekannt für Glocken, Strickwaren und einen berühmten Hund.

Ihren Aufschwung verdankt sie auch der Eisenbahn.

Bahnhof Apolda
Foto: Michael Sander, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

An der Thüringer Bahn

Apolda liegt an der Thüringer Bahn.

Diese wichtige Strecke verbindet Halle mit Bebra.

Züge fahren von hier nach Weimar, Erfurt und in Richtung Naumburg und Halle.

Der Bahnhof ist ein Durchgangsbahnhof.

Apolda Bahnhof03
Foto: NatiSythen, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Bahn brachte den Aufschwung

Im Jahr 1846 wurde die Thüringer Bahn durch Apolda gebaut.

Bis dahin war Apolda eine kleine Ackerbürgerstadt.

Mit der Bahn begann ein kräftiger Aufschwung.

Handwerk und Industrie konnten ihre Waren nun leicht verschicken.

Apolda Bahnhof04
Foto: NatiSythen, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Apolda liegt an der Thüringer Bahn von Halle nach Bebra, die 1846 durch die Stadt gebaut wurde. Damit begann der Aufschwung der bis dahin kleinen Ackerbürgerstadt.

Apolda ist wegen der mehr als 250-jährigen Tradition des Glockengießens als Glockenstadt bekannt. Hier wurde auch die Hunderasse Dobermann gezüchtet.

Die Glockenstadt

Apolda blickt auf mehr als 250 Jahre Tradition im Glockengießen zurück.

Deshalb ist die Stadt als Glockenstadt bekannt.

Glocken aus Apolda läuten in vielen Kirchen.

Ein Museum erzählt die Geschichte dieses Handwerks.

Apolda Bahnhof06
Foto: NatiSythen, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Strick und Wirkwaren

Auch die Herstellung von Strick- und Wirkwaren hat in Apolda eine lange Tradition.

Sie reicht ebenfalls mehr als 250 Jahre zurück.

Viele Menschen arbeiteten in diesem Gewerbe.

Es prägte die Stadt über Generationen.

Apolda Bahnhof09
Foto: NatiSythen, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Heimat des Dobermanns

In Apolda wurde die Hunderasse Dobermann gezüchtet.

Der Name geht auf ihren Züchter zurück.

Ein Denkmal in der Stadt erinnert an diesen berühmten Hund.

Viele Hundefreunde kennen Apolda deshalb.

Apolda Bahnhof12
Foto: NatiSythen, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Das Viadukt

Die Bahn überquert bei Apolda ein Tal auf einem Viadukt.

Darunter fließt der Krebsbach.

Der steinerne Bogenbau prägt das Stadtbild.

Er ist ein schönes Beispiel früher Eisenbahnbaukunst.

Davidstern Bemalung Bahnhof Apolda
Foto: BrThomas, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

Zwischen Weimar und Jena

Apolda liegt im Städtedreieck mit Weimar und Jena.

Beide Städte sind mit dem Zug schnell erreichbar.

Die Ilm fließt im Nordwesten des Stadtgebiets.

So ist Apolda ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region.

Bahnhof Apolda 2015
Foto: Hhielscher, CC0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Apolda

Wer in Apolda aussteigt, erreicht die Innenstadt schnell zu Fuß.

Glockenmuseum und Dobermann-Denkmal sind lohnende Ziele.

Rundherum liegt die hügelige Landschaft des Weimarer Landes.

So verbindet ein Besuch Handwerk, Geschichte und Natur.

Apolda, Bahnhof 001
Foto: Tilman2007, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Bahnhof Apolda 3
Foto: Giorno2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Häufige Fragen

An welcher Strecke liegt Apolda?
An der Thüringer Bahn von Halle nach Bebra.
Seit wann hat Apolda eine Bahn?
Seit 1846, als die Thüringer Bahn durch die Stadt gebaut wurde.
Warum heißt Apolda Glockenstadt?
Wegen der mehr als 250-jährigen Tradition des Glockengießens.
Was hat Apolda mit dem Dobermann zu tun?
In Apolda wurde die Hunderasse gezüchtet, ein Denkmal erinnert daran.
Welche Städte liegen in der Nähe?
Weimar und Jena, beide mit dem Zug schnell erreichbar.

Weiterfahrt

→ Ortstermin Weimar: Bahnhof der Stadt der Dichter und Denker – die Klassikerstadt nebenan

→ Ortstermin: Der Bahnhof Weimar – die Universitätsstadt an der Saale

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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